Ainsa: Bergdorf in den aragonischen Pyrenäen
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Mit dem eigenen Auto in die östlichen Pyrenäen

Burgund – Carcassonne – französische Pyrenäen – aragonische Pyrenäen – Sierra de Cadi – Ceret – Le Puy – Colmar

19 Tage | ab 1.839,00 EUR p.P. im DZ*

Wasserfälle, spektakuläre Pässe, abgelegene Täler: die knapp dreiwöchige Reise nimmt sich viel Zeit für die Naturparks der östlichen Pyrenäen. Auf der Hin- und Rückfahrt gibt es ausgesucht schöne Zwischenstopps in Frankreich.


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A

Tag 1 bis 3: Clessé

Von zu Hause nach Clessé

Zu Gast auf einem Gut bei Macon2 Nächte | Bed & Breakfast

In einem anmutigen Garten mit Rosenbeeten, Buchshecken und Kieswegen liegt das alte Weingut, das von einem belgischen Paar zu einem charmanten Gästehaus umgestaltet wurde. Die geräumigen und liebevoll gestalteten Zimmer, die Rückzugsmöglichkeiten im Garten und der erfrischende Pool machen das Domizil zu einer guten Basis, um die Klosterruinen von Cluny und die zahllosen verträumten Weinorte im südlichen Burgund zu erkunden.

Sehenswertes vor Ort:


B

Tag 3 bis 5: Carcassonne

Von Clessé nach Carcassonne528 km | 5 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast in einem Haus gegenüber der Burg2 Nächte | Bed & Breakfast

Das vornehme Gästehaus hat vermutlich die beste Aussicht auf die Festung von Carcassonne. Nachts wird die Burg angestrahlt – der Blick von der Terrasse ist dann unvergesslich – aber auch tagsüber lohnt es sich, diese Aussicht auf sich wirken zu lassen. Im Inneren des kürzlich renovierten Hauses dominieren klare Formen und helle Farben. Das Zentrum und die Burg sind zu Fuß erreichbar. Patrick ist ein zuvorkommender Gastgeber, der gern Tipps für Tagesausflüge gibt.

Carcassonne

Sehenswertes vor Ort:

Carcassonne
Carcassonne liegt an einem uralten Verkehrsweg vom Atlantik zum Mittelmeer. Bereits die Römer legten den Grundstein zur Befestigung des Ortes, den sie Carcasso nannten. Alle späteren Eroberer bauten an der Festung weiter: Westgoten, Araber, Franken, schließlich die Katharer und andere Ketzer gegen die römische Kirche. Im Hochmittelalter erhielt die Festung unter Philipp dem Kühnen ihre endgültige Gestalt. Später spielte die Festung eine zentrale Rolle bei der blutigen Verfolgung der Katharer, einer südfranzösischen Ketzerbewegung. Carcassonne wurde nie völlig zerstört und ist heute die bedeutendste mittelalterliche Festungsanlage in Europa. 

C

Tag 5 bis 7: Saint-Paul-d'Oueil

Von Carcassonne nach Saint-Paul-d'Oueil259 km | 4 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast in einem Landhaus bei Bagnères-de-Luchon2 Nächte | Bed & Breakfast

In einem malerischen Dorf in den Bergen des Département Haute-Garonne liegt das von einem Garten umgebene Natursteinhaus. Die Zimmer des kleinen Hotels sind liebevoll in einem ländlichen Stil eingerichtet. Der ganz in rot gehaltene Speiseraum hat einen großen Kamin und Parkettboden. Antike Möbel und moderne Bilder machen den Charme des Hauses aus. Aufgrund des Holzfußbodens ist das alte Haus nicht ganz geräuschlos. Der Empfang durch Patricia und Robert, die neben Englisch auch Deutsch sprechen, ist freundlich und unkompliziert. In der Landschaft ringsum kann man viele Tiere wie z.B. Hirschkühe sehen, im wenige Kilometer entfernten Naturschutzgebiet Luchon sogar Braunbären. Das Heilbad Bagnères-de-Luchon ist ebenfalls in wenigen Minuten erreichbar. Weiterlesen→

 Bagnères-de-Luchon wohl ein Heilbad. 

Sehenswertes vor Ort:


D

Tag 7 bis 10: San Martín de la Solana

Von Saint-Paul-d'Oueil nach San Martín de la Solana126 km | 3 Stunden

Sehenswertes unterwegs:

Aragonien
Aragon oder Aragonien ist eine autonome Gemeinschaft und entspricht dem früheren Königreich Aragonien, das nach dem Fluss Aragón benannt ist. Der Norden wird von den Pyrenäen geprägt, die die Grenze zu Frankreich bilden. Südlich davon verläuft der Ebro durch eine weite Ebene. Mit knapp 50.000 Quadratkilometern ist Aragonien etwa so groß wie Estland und ist ebenso wenig bevölkert. Von den 1,3 Millionen Einwohnern lebt etwa die Hälfte in der Hauptstadt Zaragoza. Damit gehört Aragon zu den am dünnsten besiedelten Regionen Spaniens und Europas. Neben dem Spanischen wird in einigen Tälern der Pyrenäen noch die autochthone aragonesische Sprache gesprochen, die aber nicht den Rang einer Amtssprache hat.

Zu Gast in einem Berghof bei Boltana3 Nächte | Halbpension

Von der Straße führt eine einsame und nicht asphaltierte Piste (eignet sich nicht für tiefergelegte Fahrzeuge) etwa fünf Kilometer hinauf in die Wildnis der Solana-Berge, bis man unerwartet zu einem Berggasthaus kommt. Das auf den Fundamenten eines Klosters erbaute Bauernhaus war im Verfall begriffen, als die Besitzer – ein Engländer und ein Brasilianer – es kauften und mit viel Sorgfalt und Aufwand zu einem der schönsten Landgasthäuser in den aragonischen Pyrenäen umgestalteten. Weiterlesen→

Die wuchtigen Deckenbalken und die unverputzten Natursteinmauern blieben erhalten und wurden durch frische, kräftige Farben und antikes Mobiliar ergänzt. In der ehemaligen Scheune befindet sich heute das Restaurant mit seiner kreativen Küche und seinen spanischen Landweinen. Viele Wanderwege führen zu verlassenen Bergdörfern und Einsiedlerhütten. Für die Abenteuerlustigen wird Bergklettern, Paragliding und Wildwasser Rafting angeboten.

Sehenswertes vor Ort:


E

Tag 10 bis 12: La Seu d`Urgell

Von San Martín de la Solana nach La Seu d`Urgell211 km | 4 Stunden

Sehenswertes unterwegs:

Katalonien
Die autonome spanische Region im Nordosten der Iberischen Halbinsel reicht bis an die Grenze von Frankreich, von dem sie nur durch die Pyrenäen getrennt ist. Mit einer Fläche von knapp 32.000 Quadratkilometern ist die Region etwas größer als Belgien. Gut sieben Millionen Menschen leben dort, davon über 1,6 Millionen in der Hauptstadt Barcelona, die zu den dynamischsten Städten Europas gehört. Katalonien ist die abwechslungsreichste Provinz des spanischen Festlandes. Von den hochalpinen Pyrenäen über ausgedehnte Wälder in den Mittelgebirgen und landwirtschaftlich genutzte Ebenen bis hin zu steilen Felsküsten und breiten Sandstränden findet man die unterschiedlichsten Landschaftstypen und Klimazonen. Die traditionelle Sprache ist Katalanisch – eine Brückensprache zwischen Französisch und Spanisch. Sie war in der Franco-Diktatur verboten, heute gewinnt sie zunehmend an Bedeutung.

Zu Gast im Castell di Ciutat2 Nächte | Bed & Breakfast

Die Festung aus dem 16. Jahrhundert wurde nach strategischen Gesichtspunkten errichtet. Von ihrem Hügel in den katalanischen Pyrenäen hat man einen weiten Blick über Urgell-Tal und rings um den Ort La Seu d’Urgell. Nur wenig hat sich geändert: Das Tal gehört heute zum Cadi-Moixeró, dem größten Naturschutzgebiet Kataloniens. Unterhalb der Burg wurde ein Hotel errichtet, das Mitglied der prestigeträchtigen Gruppe der Relaix-et-Chateaux-Hotels ist. Die Küche untersteht einem Chef, dessen Kochkünste man wohl erst nach einem mehrtägigen Aufenthalt vollkommen ermessen kann. Verschiedene Bergsportarten sind möglich. Nach einem ereignisreichen Tag, der mit dem Frühstück auf der Sonnenterrasse beginnt, kann man im SPA oder am Pool entspannen. 

Sehenswertes vor Ort:


F

Tag 12 bis 14: Céret

Von La Seu d`Urgell nach Céret179 km | 3 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Saint-Martin-du-Canigou
Die Abtei am Westhang des Pic du Canigou thront auf einem engen Hochplateau, das von steilen Felsabstürzen umgeben ist. Sie ist nur über einen recht steilen Fußweg von der kleinen Ortschaft Casteil aus zu erreichen. Auf dem halbstündigen Weg wird man von Düften und dem Tosen eines Wildbachs begleitet. Das ergreifende Panorama der französischen Pyrenäen begeistert den Wanderer. Nach einer Wegbiegung durchquert man einen schattigen Wald von Eichen, Eschen, Esskastanien und Haselnusssträuchern. Oben wartet schließlich das burgartige Kloster aus dem 11. Jahrhundert, an dem man exemplarisch die frühe romanische Kunst des Mittelmeerraums studieren kann.

Zu Gast in einem katalanischen Herrenhaus2 Nächte | Bed & Breakfast

Das sorgfältig renovierte Anwesen aus dem 17. Jahrhundert liegt im Tal des Tech oberhalb von Ceret. Die meisten der zehn Zimmer haben einen Patio mit einem kleinen Garten. In der Anlage befinden sich eine Sonnenterrasse mit beheiztem Swimmingpool und ein Garten mit schattigen Plätzen. Gute Restaurants und Boutiquen befinden sich im nahe gelegenen Ceret.

Sehenswertes vor Ort:


G

Tag 14 bis 16: Marseillan

Von Céret nach Marseillan152 km | 2 Stunden

Sehenswertes unterwegs:

Cascastel
Das Château von Cascastel stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt am Ortsrand über dem – oft ausgetrockneten – Flüsschen Berre. Die Mauern des Turms sind etwa 2,50 Meter dick; der ehemalige Eingang führte – wie im Mittelalter üblich – ins erste Geschoss mit seinem acht Meter hohen gewölbten Repräsentations- und Festsaal. Das Untergeschoss war den Wachen vorbehalten. Im Rahmen einer Umbaumaßnahme wurden einige Fensteröffnungen in das Mauerwerk eingefügt, um mehr Licht in die beiden Geschosse des Turms einzulassen; auf der gut zu verteidigenden Flussseite führt eine ins Mauerwerk eingelassene schmale Steintreppe hinauf auf die ehemals nicht überdachte Wachplattform. Die Weinfelder rings um das Schloss gehören zu den geschützten Herkunftsbezeichnungen Corbières, Rivesaltes, Muscat de Rivesaltes und Fitou. 
Weinproben werden überall angeboten.

Zu Gast in einem Weinhaus in Marseillan2 Nächte | Bed & Breakfast

Es war eine Geschäftsreise um die Jahrtausendwende, die Birgit und Peter Zucker zum ersten Mal ins Languedoc führte. Sie war der Anfang einer immer engeren Verbundenheit mit dem heiteren, sonnigen Fleckchen Erde. Im Jahr 2010 schließlich eröffneten die beiden in Marseillan ein kleines Hotel in den Räumen eines Weinhauses. Nach sorgfältiger Renovierung begannen sie, Gäste in dem neu erstrahlten Anwesen von 1810 willkommen zu heißen. Das azurblaue Meer, der Hafen mit seinen Restaurants und einige bekannte Weingüter sind ganz in der Nähe. Wer einen Ruhetag einlegen will, kann sich auf einer der beiden Sonnenterrassen oder am beheizten Pool entspannen; das Hotel eignet sich jedoch auch bestens als Ausgangspunkt für die Schönheiten des Languedoc. Aufgrund ihrer fundierten Landes- und Sprachkenntnisse – beide sprechen Deutsch, Französisch und Englisch – können sie hilfreiche Tipps geben. 

Sehenswertes vor Ort:


H

Tag 16 bis 18: Saint Privat d'Allier

Von Marseillan nach Saint Privat d'Allier282 km | 4 Stunden

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast in einem Bauernhaus bei Le Puy2 Nächte | Halbpension

Sylvie und Thierry könnten keine besseren Gastgeber sein. Sie haben ihr Bauernhaus westlich von le Puy zu einem komfortablen Chambre d'hôtes mit wenigen Zimmern umgebaut. Nicht weit entfernt führt der Jakobsweg nach Santiago de Compostela vorbei, so dass die Unterkunft von vielen Pilgern genutzt wird. Im Garten kann man unter alten Bäumen ausspannen oder von der schattigen Terrasse über die steinalten Dächer weit ins Land schauen. Besonders empfehlenswert ist das Dinner, das auf Vorbestellung für einen geringen Preis serviert wird. Da man mit der Familie an einem Tisch isst, macht es einen guten Eindruck, ein paar Brocken Französisch zu sprechen, auch wenn die Gastgeber Englisch verstehen.


Sehenswertes vor Ort:


I

Tag 18 und 19: Thannenkirch

Von Saint Privat d'Allier nach Thannenkirch601 km | 6 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

In einem Gasthof in Thannenkirch1 Nacht | Bed & Breakfast

Etwas abseits der elsässischen Weinstraße versteckt sich das Winzerdorf Thannenkirch zwischen Wiesen, Weinbergen und den bewaldeten Ausläufern der Vogesen. Am Horizont thront Schloss Haut-Koenigsbourg auf einem 750 Meter hohen Felsen. Mitten im Ort liegt der traditionelle Gasthof, in dem Weinkenner, Gourmets, aber auch Wanderer und Mountainbiker einkehren. Herausragend ist das Restaurant, das lokale Weine und elsässische Küche bietet – im Sommer auch auf der Terrasse. Wer sich nach Sauerkraut und Entenbrust bewegen will, findet eine Sauna, ein Fitnesszentrum und vor allem zahllose Wanderwege.

Sehenswertes vor Ort:


Von Thannenkirch nach Hause


Leistungen


Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):

ab 1.839,00 EUR*


Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Melissa Nußbaum
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