Andalusien: Wandern und Wein - Spanien
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Sherry-Fässer in Jerez
Sherry-Fässer in Jerez BILD
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Andalusien: Wandern und Wein

12 Tage | ab 1.019,00 EUR p.P. im DZ*
Granada – Antequera – Sevilla – Jerez – weiße Dörfer

Zwischen Granada und Cordoba verläuft die Ruta del Vino. Bei Cadiz kommt man in das Sherry-Dreieck. Und westlich von Ronda gibt es ein Wanderparadies: die Sierra de Grazalema, ein 1.600 Meter hoch aufragendes Kalksteingebirge mit bizarren Felsen und majestätischen Gipfeln. In den Kork- und Steineichenwäldern leben Gänsegeier, Steinböcke und Fischotter.

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1.–4. Tag: Granada

Islamischer Palast vor schneebedeckter Sierra
Die bedeu­ten­dste Stadt Südspa­niens liegt am Rande einer Fluss­ebene vor der gewal­tigen Kulisse der meist schnee­be­deckten Sierra Nevada. Auf zwei Hügeln verteilt sich die Altstadt: auf dem einen thront die Alhambra, ein Märc­hen­pa­last wie aus Tausend­und­einer Nacht. Auf dem nörd­li­chen Hügel liegt Albaicín, das mauri­sche Viertel mit seinen weiß verputzten Häusern, terras­sierten Gärt­chen und verwin­kelten Treppen­gassen. In der Geschichte Spaniens spielte Granada eine zentrale Rolle: Schon 500 vor Christus gab es eine Sied­lung der Iberer. 500 nach Christus überfielen die Vandalen die Stadt. Wieder 200 Jahre später wur­de sie von den Mauren erobert, die sie zur Haupt­stadt eines muslimi­schen König­rei­ches machten. Wissenschaft und Technik, Kunst und Tole­ranz brachten Granada eine jahrhunder­te­lange Blütezeit. Als 1236 das Kalifat Cordoba von den Christen erobert wur­de, war Granada die letzte Bastion der Muslime auf euro­päi­schem Boden. Sie fiel erst 1492, im Jahr der Entde­ckung Amerikas. 

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: CAR GEST
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)

Eine besonders reizvolle Alternative ist die schmale Gebirgsstraße durch die Sierra del Chaparral. Sie führt in zahllosen Windungen bis auf 1.200 Meter. Vom Sattel am Lopera bietet sich eine grandiose Sicht übers Meer.

Malaga

Mittel­punkt der Costa del Sol

Malaga ist der wirt­schaft­liche Mittel­punkt Anda­lu­siens. Jähr­lich landen mehr als sieben Millionen Touristen auf dem Flughafen und werden in zahl­losen Bussen zu ihren Hotels an der Costa del Sol transpor­tiert.  So nennt man die Küste von Malaga bis Estepona wegen der über 320 Sonnen­tage pro Jahr. Sie wur­de vom Massen­tou­rismus entdeckt und gilt heute als das größte zusam­men­hän­gende Feri­en­gebiet in Europa. Dennoch hat die Stadt, in der Picasso seine ersten 15 Lebens­jahre verbrachte, auch ihre Reize: im Hafenbereich und in der Altstadt gibt es hübsche Gassen, die zum Flanieren und bummeln einladen und für triste, gesichts­lose Vorstädte entschä­d­igen.

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Totalán

Wo die Zeit stehenge­blieben ist

Das weiße Dorf im Grenzgebiet zwischen Axarquía und Montes de Málaga liegt reizvoll auf einer Anhöhe über zwei Flüs­schen. Weißge­tünchte Häuser säumen die engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Kirche Santa Ana mit ihren roten Säulen bildet die Mitte, der Turm Torre de Salazar und der Dolmen am Cerro de la Corona sind weitere Sehens­wür­digkeiten. Das typi­sche einheimi­sche Gericht ist chanfaina, eine Art Eintopf, dem zu Ehren jähr­lich ein Fest gefeiert wird.

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Nerja

Badeort an der Costa del Sol

Der Ort an der Costa del Sol ist heute vom Tourismus geprägt. Davon zeugen Hotels und Diskotheken in der Umge­bung. Allerdings geht es im Vergleich zu Malaga in Nerja noch relativ ruhig zu. Die histo­ri­sche Altstadt mit weiß gekalkten Häusern und schmalen Gassen ist auto­frei. Ein Blick in die Hinter­höfe lohnt sich beim Spazierengehen. Dort verste­cken sich viele Schön­heiten, phan­ta­sievolle Gärten oder handwerk­liche Details. Auch in der Umge­bung kann man noch schöne Dörfer entde­cken.

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Natur­park Acan­ti­l­ados Maro

Aussichtsreiche Rund­tour am Cerro Caleta

Der Natur­park erstreckt sich von Nerja bis zur Bucht Cala de Cazaida. Mit zwölf Kilome­tern Küstenlinie und einem Gebiet von 195 Hektar umfasst er die Steilwände an der Küste, kleinere Strände und winzige Buchten, von denen einige noch weitge­hend unbe­rührt sind. Geschützte und seltene Pflanzen kann man entde­cken, darunter den weißen Rosmarin. Wer den Park erkunden will kann eine aussichtsreiche Kurzwande­rung am Cerro Caleta vom Park­platz El Cabuelo an der N 340 machen. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 280 Meter)

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A

Zu Gast in einem Höhlenapartment in Purullena

Diese imposante Höhlenanlage grenzt an die archäologische Schutzzone La Cuesta del Negro im Nordosten Granadas und bietet zeitgenössische Unterkünfte in prähistorischen Höhlen. mehr ...

Die Apartments zur Selbstverpflegung, die mit durchdachtem Komfort und einer geschmackvollen Einrichtung ein gemütliches Ambiente erlangen, liegen auf verschiedenen Ebenen, die jeweils nur um wenige Stufen differieren. In nahezu allen Räumen finden sich noch originale Details wie kleine Nischen und Verankerungsgriffe für Seile. Der spanische Besitzer ist sehr gastfreundlich und nimmt sich auch schon mal die Zeit, Gäste durch das hoteleigene Museum zu führen oder ihnen auf einer Wanderung die imposante Umgebung zu zeigen. Im begrünten Außenbereich gibt es einen Pool mit Liegen und Sonnenschirmen.

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Leistungen: 3 Nächte | Ohne Verpfle­gung

Sierra Nevada

Schnee­be­deckte Berg­riesen in Spaniens äußerstem Süden

Das höchste Gebirge der Iberi­schen Halb­insel bietet von November bis Mai einen präch­tigen Anblick, wenn es mit einer glitzernden Schnee­haube bedeckt ist. In Ost-West-Rich­tung ist die Sierra Nevada 100 Kilometer lang und ist wie die Alpen dadurch entstanden, dass die euro­päi­sche und die afri­ka­ni­sche Konti­nal­platte sich auf einander zube­wegen. Der höchste Berg  ist der der Mulhacén mit 3482 Metern. Wer von Granada aus ins Gebirge fährt, wird immer wieder mit überwäl­tigenden Ausbli­cken belohnt. Am Informa­ti­ons­zentrum an der Straße sollte man anhalten, auch wegen des Cafés mit grandioser Terrasse. Am Ende der Straße beginnen Wander­wege, die über das Gebirge führen. Seit 1999 ist das Kern­gebiet von 86.208 Hektar als Natio­nal­park Sierra Nevada geschützt.

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El Guadix

Höhlen­viertel Troglodytos

Das Städt­chen auf der Hoch­e­bene Hoya ist eines der ältesten auf der Iberi­schen Halb­insel. Bemerkens­wert ist das Höhlen­viertel der Stadt: Troglodytos liegt im Süden der Altstadt und fällt durch die koni­schen Hügel mit den weißge­tünchten Fassaden und Schorn­steinen schon von weitem auf, hinter denen große Höhlen in den weichen Fels getrieben wurden. Heute wohnen hier vor allem Künstler. Zentrum des Ortes ist die Kathedrale, die auf den Funda­menten einer Moschee steht.

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Panora­ma­strecke zur Sierra Nevada

Tolle Aussicht über das Dach Anda­lu­siens

Von Mona­chil aus kommt man über eine abenteuer­liche Straße nach etwa 30 Minuten in das Skidorf Sierra Nevada. Außer­halb der Skisaison trifft man dort nur auf wenige Menschen. Dabei ist die Aussicht von oben phäno­menal. Auf 3.100 Metern über dem Meer kann man ein paar schöne Spaziergänge machen.

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Auf dem Ster­nenweg

Am Rio Genil fluss­aufwärts durch medi­ter­rane Wälder

Der Vereda de la Estrella führt von Güejar hinein in die Sierra Nevada bis zu den Nord­ab­stürzen des Mulhacén. Dort wachsen medi­ter­rane Eichen, Ahorn und eine riesige Kastanie, die „El Abuelo“ (Großvater) genannt wird. Der Weg beginnt an der Brücke über den Rio Genil und folgt dem Fluss aufwärts in die Bergwelt am Alcazaba. Auf dem Rückweg gibt es zwei bewirt­schaf­tete Hütten. (5:30 Stunden, 21 Kilometer, auf und ab: 820 Meter)

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Cahorros von Mona­chil

Auf Seil­brü­cken in eine Schlucht bei Granada

Der Wanderweg startet östlich der Alhambra und führt durch eine enge Schlucht. Der Weg ist als „Cahorros Bajos“ ausge­schildert. Zurück kann man ab Tajo del Lunes einen anderen Weg nehmen und über die Höhe nach Granada zurückkehren. (2:45 Stunden, 8,61 Kilometer, auf und ab: 300 m)

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Auf den Pico de Mulhacén

Atembe­rau­bender Fern­blick vom höchsten Berg Spaniens

Der Pico de Mulhacén ist mit 3482 Metern der höchste Berg der Iberi­schen Halb­insel. Der Aufstieg beginnt an der Schutzhütte, die ganzjährig bewirt­schaftet wird. Ein Shuttle Service von der Natio­nal­park-Verwal­tung in Hoya del Portillo zur Hütte ist einge­richtet. (05:11 Stunden, 8,75 Kilometer, auf und ab: 960 Meter)

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2. Tag: Purullena

Ausflug

Weinprobe

Seit 1845 werden auf der Finca Peñas Prietas Muñana-Weine angebaut und gekeltert. In den 1980-er Jahren wurde mit den ersten Pflanzungen von Tempranillo, Cabernet Sauvignon und Monastrell begonnen. mehr ...

Im Jahr 2000 kamen andere Weinsorten wie Petit Verdot, Sirah und Merlot hinzu. Seit Oktober 2017 gehört das Weingut der Familie Hess, die Führungen und Verkostungen in deutscher Sprache anbietet. Nach einer einstündigen Besichtigung der Winzerei werden mehrere Muñana-Weine mit Wurst und Käse der Region verkostet.

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4.–6. Tag: Antequera

Herz von Andalusien
711 begann die Erobe­rung der iberi­schen Halb­insel durch die aus Nord­afrika stam­menden muslimi­schen Mauren. Ab etwa 716 war auch das frühere Anti­caria eine mauri­sche Stadt, geprägt von deren Kultur, Tradi­tion und Architektur, und erhielt einen neuen Namen: Medina Antaquira. In der Zeit der Reconquista wur­de die Stadt zu einem wich­tigen Grenzort. Davon zeugt die Maurenburg, von der allerdings nur noch impo­sante Trümmer übrig sind. Wegen ihrer Bedeu­tung für Kultur und Geschichte des Landes und der zentralen Lage an den Verbindungs­wegen zwischen den großen anda­lu­si­schen Städten nennt man die Stadt auch „Herz von Anda­lu­sien“.
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Zu Gast in einer spanischen Casita in Álora

Das kleine Landhotel ist umgeben von einem 6.000 Quadratmeter großen Garten: ein Meer aus Farben und Düften mit vielen Ecken, die zum Verweilen einladen – mit einem Glas Wein, oder einem guten Buch. mehr ...

Die sieben Gästezimmer befinden sich in traditionellen, andalusischen Casitas mit gewölbten Decken und einer privaten Terrasse mit Blick auf den großen Pool. Mahlzeiten werden am großen Tisch serviert. Zum Frühstück gibt es eine gute Auswahl an Müsli, Joghurt, frischem Obst, Gebäck und Eierspeisen. Nach Malaga sind es 45 Minuten, und die El Chorro Schlucht ist mit dem Auto schnell erreicht. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Caminito del Rey

Abenteuer­li­cher Kletter­pfad

Der Kletter­steig des „Kleinen Königs­pfads“ führt in 100 Meter Höhe durch die wilde Schlucht des Guadalhorce. Er wur­de 1905 gebaut, um die Arbeiter an einem Wasserkraft­werk mit Mate­rial zu versorgen. Aber auch König Alfonso XIII. bewäl­tigte ihn 1921 – daher der adelige Name. Wegen tödli­cher Unfälle und seinem schlechten Zustand wur­de der Weg gesperrt und erst nach seiner Restau­rie­rung 2015 wieder eröffnet. Seinen früheren Schre­cken hat der Steg verloren – über den Glas- und Bohlenweg geht man ober­halb des alten Pfades. Wer will, kann sich dennoch mit einem Kletter­ge­schirr an Stahlseilen sichern, die in der Felswand veran­kert sind. Nicht mehr als 400 Wanderer dürfen täglich auf den Steig. (04:30 Stunden, 6 Kilometer, auf: 420 m, ab: 250 m)

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El Torcal

Wandern durch eine wilde Karst­landschaft

Etwa zehn Kilometer südlich von Antequera liegt der über 1.000 Hektar große Natur­park, der eine der bedeu­ten­dsten Landschaften Spaniens schützt und Geologen und Bota­niker anzieht. In vielen Jahr­tausenden ist eine wild zerklüf­tete Karst­landschaft entstanden, durch die ein 45-minü­tiger Wanderweg führt.

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6.–8. Tag: Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz
Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria. Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.
C

Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hektischen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachterrasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräumigen Zimmer. mehr ...

Der Service ist ausgezeichnet, das Frühstück mit Buffet oder à la carte Bestellungen hervorragend. Das Interieur lebt von spannungsvollen Kontrasten. Kräftige Farben, Blumendüfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturmaterialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscharakter verleihen. Zur Ausstattung des Badezimmers gehören Bademäntel und Naturkosmetik.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla

Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

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La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof

Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

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Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt

Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

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Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz

Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)

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7. Tag: Sevilla

Führung

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch)

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutschsprachigen Führerin in Sevillas prächtiger Altstadt. mehr ...

Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst. Vorgesehen sind der Besuch des jüdischen Viertels Santa Cruz und des Königspalastes, wo man die verschiedenen architektonischen Epochen identifizieren und die Gartenanlagen bewundern kann. Den Abschluss bildet ein Besuch der Kathedrale.

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Ausflug

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine andalusische Urgewalt, eine Explosion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kulturerbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspaniens. mehr ...

Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unvergleichlichen Tanz erleben, auch wenn er inzwischen touristisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

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8.–10. Tag: Jerez de la Frontera

Sherry, Flamenco, Rassepferde
Die meisten Besu­cher der 180.000 Einwohner zähl­enden Stadt kommen wegen des Jerez-Weins, der unter dem Namen Sherry welt­be­kannt wur­de. Man kann ihn in den zahl­losen Bodegas (Wein­kellern und Weinhand­lungen) verkosten und kaufen. Darüber hinaus ist die Stadt etwas land­einwärts von Cadiz bekannt für ihre Pferdezucht und den Flamenco-Tanz. Allen diesen Merkmalen der Stadt ist ein jähr­lich stattfin­dendes Fest gewidmet: das Festival del Flamenco, die Feria del Caballo und die Fiesta del Otonto nach der Weinlese. Wer auch nur in einer sympa­ti­schen Stadt Südspa­niens ein wenig bummeln und gut essen will, wird auf seine Kosten kommen.
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Zu Gast in einem Herrenhaus in Jerez de la Frontera

Das in den 1920er Jahren erbaute Herrenhaus liegt an einem von Palmen gesäumten Platz in der Altstadt von Jerez. mehr ...

In der Umgebung gibt es zahlreiche Bars, Restaurants, Geschäfte und Sehenswürdigkeiten. Aufgrund seines herausragenden Baustils und des berühmten Architekten steht das Anwesen heute unter Denkmalschutz, sodass seine Umgestaltung zu einem Boutique-Hotel besonders sorgfältig vorgenommen wurde. Mittelpunkt des Hauses ist immer noch der andalusische Innenhof, wo auch das Frühstück serviert wird. Auf der begrünten Dachterrasse kann man lesen oder sich vom Sightseeing erholen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cádiz

Phoen­i­zier­stadt auf Halb­insel

Die Hafen­stadt südwest­lich von Jerez de la Fron­tera liegt mitten im Meer auf einem Felsen am Ende einer fast zehn Kilometer langen Landzunge. Die frische Seeluft macht den Aufent­halt auch im Hoch­sommer ange­nehm. Wegen seiner stra­tegisch einma­ligen Lage war der Ort schon sehr früh besiedelt. Cádiz gilt als älteste Stadt Spaniens. Archäo­logen finden Über­reste phön­izi­scher und karthagi­scher Herkunft. Heute wird die Hafen­stadt von wuch­tigen Mauern umgeben, die sie gegen die extremen Gezei­ten­un­ter­schiede schützen. Hohe Flach­dachhäuser mit Balkonen prägen das Stadt­bild, das immer wieder durch Palmen bestan­dene Parks aufge­lo­ckert wird.

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9. Tag: Jerez de la Fron­tera

Ausflug

Sprach- und Kochkurs in Rota (3,5 - 4,5 Stunden, deutschsprachig)

Der kombinierte Koch- und Spanischkurs findet in der Kochschule von Ruth Stadler statt. Sie befindet sich in der Calle Veracruz 6 in Rota am dortigen Markt. mehr ...

Nach der Begrüßung durch die deutsch-spanische Koch- und Sprachlehrerin geht es auf den Markt, wo Zutaten für die Tapas gemacht werden. Dabei kann man schon mal ein paar Sprachkenntnisse anwenden oder die ersten Namen für die Lebensmittel lernen.

Danach ist Unterricht in der Schule. An einem großen Tisch wird Spanisch gelernt. Im praktischen Teil werden berühmte Tapas zubereitet. Höhepunkt ist natürlich das gemeinsame Tapasessen – con cerveza o una copa de vino. 

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Ausflug

Weinseminar (3 Stunden, deutschsprachig)

Die Weinprobe findet in der Kochschule von Ruth Stadler statt. Sie befindet sich in der Calle Veracruz 6 in Rota am dortigen Markt. Nach der Begrüßung durch die deutsch-spanische Weinlehrerin beginnt die Probe mit einem Riechspiel. mehr ...

Wir riechen die wichtigsten Essenzen, die in Rotweinen vorherrschen. Unser Geruchssinn ist über die Jahre etwas verkümmert, aber sehr schnell wieder zu reaktivieren und bald erkennen wir dann Gerüche wie Waldbeeren, Vanille oder grüne Paprika.

Dann betrachten, riechen und kosten wir hochwertige Rotweine aus den Anbaugebieten Rioja und Ribera del Duero y Toro.
Nach einer Informationseinheit über die Trauben, die Herstellung, die Aufbewahrung (Crianza, Reserva, Gran Reserva) wiederholen wir die Verkostung und stellen fest, wie die Weine im Glas und mit Sauerstoff ihren Geruch und Geschmack verändern und plötzlich Toffee, Schokolade oder Leder zu erkennen ist.
Dann trinken wir in aller Ruhe die hervorragenden Weine zu Ende und essen dazu milden Manchego Käse und iberische Salchichón (Salami). 
Die Weinprobe kann auf Deutsch oder Englisch sein. Wenn sie auf Spanisch gewünscht wird, erklären wir den spanischen Wortschatz aus der Weinkultur und üben bestimmte Redewendungen.

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10.–12. Tag: Weiße Dörfer

Schmale Gassen und weiße Häuser in den Pueblos Blancos
In der Gebirgs­landschaft zwischen Ronda und Arcos de la Fron­tera liegt eine Reihe von Dörfern und Klein­städten, die meist auf phön­izi­sche oder römi­sche Sied­lungen zurückgehen und vom 8. bis zum 15. Jahr­hun­dert von den Mauren ausge­baut wurden. Die Weißen Dörfer zeichnen sich durch schmale Gassen und lauschige Plätze aus, die von weiß gekalkten Häusern gesäumt werden – ganz ähnlich wie in Nord­afrika. Die Kirchen sind oft an den Stellen errichtet worden, wo früher einmal Moscheen standen. Die Herr­schafts­häuser stammen aus den Jahrhunderten nach der Reconquista. Ihre Architektur im Stil der Gotik, Renais­sance oder des Barock bildet einen inter­essanten Kontrast zu den älteren mauri­schen Häusern. Die Ruta de los Pueblos Blancos verbindet 19 besonders inter­essante Dörfer. Sie beginnt in Arcos de la Fron­tera.
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Zu Gast in einer alten Olivenmühle bei Ronda

Die Mühle aus dem 18. Jahrhundert steht einsam auf einem Berg außerhalb von Ronda in einem Olivenhain. mehr ...

Die Aussicht auf Ronda und die Sierra ist kaum zu überbieten. Alle Zimmer des kleinen Luxushotels haben einen eigenen Garten oder eine Terrasse – viele auch einen offenen Kamin. Der Garten mit Pool verführt zum Entspannen, ein Ausflug ins nahe gelegene Ronda ist jedoch auch empfehlenswert. Das auf mediterrane Küche spezialisierte Restaurant bietet eine täglich wechselnde Auswahl an frisch zubereiteten Speisen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Ronda

Weißes Dorf in atembe­rau­bender Lage

Ronda kauert auf der Abbruchkante eines senk­recht in die Tiefe abstürzenden Felsens. Bereits Rilke und Hemingway waren hinge­rissen von dieser atembe­rau­benden Lage. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in den El Tajo, eine wie in den Fels gehauene Schlucht, über die drei Brücken führen. Mehrere Wege führen von der Altstadt in die Schlucht. Auch die Aussichts­pro­me­nade über den Fels­ab­sturz ist ein Muss. Die Stadt gilt als eine der ältesten Spaniens und war 700 Jahre unter mauri­scher Herr­schaft, was das Stadt­bild geprägt hat. Zudem wurde in Ronda der heutige Stier­kampf entwi­ckelt, wo der Torero nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß entgegen­tritt und dabei die Schande mehr fürchten soll als den Stier.

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Zahara de la Sierra

Weißes Dorf im Schatten einer Felsenburg

Der kleine Ort am Fuße der Sierra Grazalema gehört zu den weniger bekannten weißen Dörfern in Anda­lu­sien. Er wur­de im 8. Jahr­hun­dert von den Arabern gegründet und wohl wegen seiner Schön­heit „Zahara“ genannt, was so viel wie „Blume“ bedeutet. Die Ruinen einer mauri­schen Felsenburg aus dem 12. Jahr­hun­dert über­ragen bis heute  den 1000-Einwohner-Ort und bieten eine fantas­ti­sche Aussicht über das Umland und den Stausee von Zahara.

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Durch die Garganta Verde

Wande­rung durch eine spekta­kuläre Schlucht

Die Garganta Verde ist ein spekta­kulärer Canyon in der Sierra de Grazalema. Vom Puerto de los Acebu­ches führt der Weg (im letzten Teil sehr steil über in den Fels gehauene Stufen) in die Schlucht bis zur Tropf­steinhöhle “Ermita de la Garganta Verde”. Die Schlucht ist einer der bevor­zugten Lebens­räume des Gänsegeiers, der hier über den Wanderern seine Kreise zieht.  (hin und zurück: 8,6 Kilometer, 3:30 , auf und ab: 410 Meter)

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11. Tag: Ronda

Führung

Ronda à la Carte (2 Stunden)

Ronda à la Carte bedeutet: Sie wählen aus, ob Sie einen ausgedehnten Spaziergang an der Schlucht entlang unterhalb der alten Brücken machen wollen – mit anschließendem Besuch in der Altstadt und ihrer malerischen Motive. mehr ...

Alternativ kann man in der Altstadt beginnen und anschließend die drei bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Ronda besichtigen, zu denen die Stierkampfarena, die Kirche Santa María La Mayor und das Haus Don Bosco gehören. 

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12. Tag: Costa del Sol

Ausflug

Wanderung mit Guy Hunter-Watts (4,5 Stunden, englisch)

Vor 30 Jahren hat der englische Journalist Guy Hunter-Watts die einmalig schöne Landschaft der Sierra Grazalema zu seiner Wahlheimat gemacht und zahlreiche Wanderführer verfasst. mehr ...

Eine vierstündige Tageswanderung mit ihm ist ein besonderes Erlebnis und kann über Umfulana gebucht werden. Gäste profitieren von seiner Ortskenntnis und seiner Lust am Erzählen. Die Kommunikation findet auf Englisch statt.

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Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 1.019,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Sept.–Juni

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Tel.: +49 (0)2268 92298-25

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Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

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Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

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Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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