An der Costa Verde: Pilgerwege und Weingüter - Spanien
Kloster Nuestra Senora de Valvanera, La Rioja

An der Costa Verde

Pilgerwege und Weingüter

Nach einem Aufenthalt in der Baskenstadt San Sebastian führt die Reise in die französischen Pyrenäen oberhalb von Lourdes. Zurück in Spanien, erkundet man die Vielseitigkeit Nordspaniens zwischen Weinbaugebieten und der „grünen Küste“.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Bilbao nach San Sebastian

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: ALAMO
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Bilbao Flughafen (Desk at Airport)

Von Bilbao nach San Sebas­tian

145 km | 3:00 h
Alter­nativ zur Auto­bahn kann man die schönen Land­straßen durch die grünen Hügel im Hinter­land der Costa Vasca fahren, die bekannt ist für ihre großen Sand­strände.

Basken­land

Das Euskal Herria, wie die Basken ihr Land nennen, erstreckt sich am Golf von Biskaya west­lich der Pyre­näen. Es ist nicht gleichbedeu­tend mit dem Basken­land im kulturellen Sinn, das weit nach Navarra und bis nach Frank­reich reicht. Über die Jahrhunderte haben die Bewohner ihre uralte, eigene Kultur erhalten. Baskisch ist eine früh-indo-euro­päi­sche Sprache, die sich stark vom Spani­schen unter­scheidet. Ihr Ursprung konnte bis heute nicht erforscht werden. Das Gebiet rund um den Fluss Guer­nica und die Ausläufer der Pyre­näen sind im Sommer beliebte Wandergebiete. Die Küste zieht wegen des Wellen­gangs viele Surfer an.

Loyola

Geburtsort von Ignazio de Loyola
Der Stamm­sitz der Familie de Loyola (baskisch: Loiola) liegt zwischen Azpe­itia und Azko­itia in der baski­schen Provinz Gipuzkoa. In dem mittel­alter­li­chen Wohn­turm im Tal des Urola wur­de auch der bekann­teste derer von Loyola geboren, der Heilige Igna­tius von Loyola. Der Gründer des Jesui­ten­or­dens ist bis heute einer der berühm­testen Spanier – und vor allem unter Prote­s­tanten ebenso berüc­h­tigt.
A

Biskaya

Atlantischer Golf zwischen Frankreich und Spanien

Die Biskaya oder der Golf de Gascongne, wie die Franzosen ihn nennen, ist der größte Golf Europas und öffnet sich zum Atlantik.

Er reicht von Finistère, tief im Westen der Bretagne bis nach Gijon in Spanien.  An der Taktung der Wellen erkennt man die Größe des Gewäs­sers. Die anbranden Wogen und die Höhe der Gezeiten sind besonders im franzö­si­schen Teil gewaltig. So groß die Biskaya ist, so unter­schied­lich sind die Küsten. Es gibt breite Fluss­mündungen, mondäne Bade­orte und tradi­tionelle Fischer­dörfer. Sand­strände und seichte Buchten wech­seln mit schroffen Klippen. Bereits im 19. Jahr­hun­dert hat der euro­päi­sche Adel die Strände von Biarritz entdeckt. Auf spani­scher Seite liegt San Sebas­tián, das die Basken Donostia nennen.

Zu Gast in einer Stadtresidenz in San Sebastián

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die denkmalge­schützte Villa aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt im Stadt­zentrum, ca. zehn Minuten vom Strand La Zurriola und 20 Minuten von der Altstadt entfernt.

Ursprüng­lich ein Verlo­bungs­ge­schenk von Don Ramon Londaiz an seine Tochter, ist es heute – nach sorgfäl­tiger Restau­rie­rung – ein stil­volles Boutique-Hotel mit insge­samt 25 Zimmern, von denen sich einige im benach­barten Wagen­haus befinden. Gute Restau­rants sind in der Nähe; Fahr­räder können kostenfrei aus­ge­liehen werden.

Führung (OPTIONAL)

San Sebastian (2 Stunden, deutsch)

Die deutsch­spra­chige Führung konzen­triert sich auf die Altstadt, das „parte vieja“, den Fischer­hafen und das roman­ti­sche Viertel.

So bekommt man einen guten Über­blick über das „Marbella des Nordens“, seine Kultur, Geschichte und Bräuche.
Die engen Altstadt­gassen sind gesäumt von zahl­losen Pintxo-Bars und Restau­rants. Aber nicht nur der Gastro­nomie wegen kommen viele Besu­cher. Es befinden sich auch zwei bedeu­tende Kirchen in der Altstadt, die goti­sche Kirche San Vicente und die barocke Basilika Santa Maria del Coro. Tritt man aus der Enge der Altstadt hinaus auf den Boulevard am Rathaus und den „schönen Gärten“, spürt man sofort den Geist der Belle Epoque. 
Da es sich um eine individu­elle Stadt­füh­rung handelt, kann das Programm abge­ändert werden.

Navarra

Grünes Spanien zwischen Pyre­näen und Rioja
Die nordspa­ni­sche Region hat eine abwechs­lungs­reiche Geografie mit vielen mittel­alter­li­chen, entlegenen Dörfern. Es reicht vom Pyre­näen­hauptkamm im Norden bis zum Weinbau­gebiet Rioja im Süden. Navarra war ein baski­sches König­reich, das im 16. Jahr­hun­dert von Kastilien annek­tiert wur­de. Haupt­stadt und größter Ort ist Pamplona, das für seinen jähr­li­chen Stier­lauf berühmt ist. Hier gibt es Befes­tigungs­anlagen aus dem 16. Jahr­hun­dert und die goti­sche Kathedrale. Etwa 50 Natur­parks befinden sich in der Region Navarra. Die bekann­testen sind der Parque Natural de las Bardenas Reales, der Parque Natural de Urbasa y Andía und der Parque Natural del Senorio del Bértiz.

Donostia

Baski­sches Seebad mit Geschichte
Das Seebad nahe der franzö­si­schen Grenze ist eines der ältesten in Spanien. Der baski­sche Name „Donostia“ ist ebenso wie der spani­sche „San Sebas­tián“ aus dem Namen des Heiligen Sebas­tian entstanden. Der Aufstieg des Ortes begann im 19. Jahr­hun­dert, als die spani­sche Königin die Stadt zu ihrer Sommer­residenz erkor. 1914 entwi­ckelte sich San Sebas­tián zum kosmo­poli­ti­schen Zentrum Europas. Im damals welt­be­rühmten Casino verkehrten Persön­lichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel. Von 1940 bis 1975 war San Sebas­tián die Sommer­residenz des spani­schen Dikta­tors Franco. Bis heute fliehen viele hitzege­plagte Städter aus Kastilien in den mondänen Ort, wovon die präch­tigen Villen unter­halb des Monte Igueldo zeugen. Von hier hat man den besten Blick auf die Stadt.

Côte Basque

Bade­strände, Steilklippen und mäch­tige Brandung
Sie ist zwar nur 30 Kilometer lang, doch voll wilder Schön­heit: Die Côte Basque mit ihren steilen Klippen und zerklüf­teten Felsen, die der mäch­tigen Brandung trotzen, bildet bis hinunter zur spani­schen Grenze einen reizvollen Gegen­satz zu den endlosen Sand­streifen ihrer nörd­li­chen Nach­barin, der Cote d'Argent. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts lebten die baski­schen Küsten­be­wohner vom Walfang, dann zogen sich die Riesen­säuger immer weiter zurück und zwangen die Fischer, auf Sardinen-, Sardellen- und Thun­fischfang umzu­stellen. Zur glei­chen Zeit wurden die Fischer­dörfer an der Côte Basque als Bade­orte entdeckt – allen voran Biarritz.

Drei-Strände-Wande­rung in San Sebas­tián

Bade- und Kultur­spa­ziergang
Neben dem berühm­testen Strand von San Sebas­tian, der Playa de la Concha, lohnen sich auch zwei weitere Strände, die Playa de Ondarreta und die Playa de Zurriola. Alle drei lassen sich durch einen Spaziergang mitein­ander verbinden – direkt am Strand oder an der Strand­straße entlang. Anfang und Ende des Weges sind von Skulpturen gesäumt. (hin: 6,8 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 60 Meter)

Auf den Monte Igueldo

Tolle Aussicht von einem Turm
Der Vergnügungs­park auf dem Monte Igueldo star­tete seinen Weg im Jahre 1912. Heute bietet er eine Kombi­na­tion aus ursprüng­l­i­chen und modernen Fahrge­schäften. Er liegt auf einer Anhöhe, die man mit der Standseil­bahn erreicht und von wo aus man eine Aussicht auf die gesamte Stadt genießen kann. Dort stößt man auf El Torreón, einen alten aus Brenn­holz beste­henden Leucht­turm, in dem sich eine Ausstel­lung über die Lebens­weise und Bräuche der Basken befindet. Alter­nativ kann man vom Strand aus zu Fuß nach oben gehen. (hin und zurück: 4,3 Kilometer, 1:20 Stunden, auf und ab 150 Meter)

Von San Sebas­tian nach Cette-Eygun

188 km | 3:00 h
Zur franzö­si­schen Grenze sind es nur wenige Kilometer. Danach fährt man noch bis Biarritz an der Küste entlang. Von dort führt eine reizvolle Neben­strecke über Saint-Jean-Pied-de-Port zur Route des Pyrénées.

Gascogne

Okzi­ta­ni­sche Kultur und Arma­gnac
Die Gascogne ist eine histo­ri­sche Provinz mit einer eigenen Sprache. Das Gaskog­ni­sche ist eine Unterart des Okzi­ta­ni­schen. Bei der römi­schen Erobe­rung Galliens wur­de die spätere Gascogne noch als Aqui­ta­nien vom übrigen Gallien unter­schieden. Heute gehört die Gascogne zur Region Aqui­taine. Die Bewohner des Drei­ecks zwischen Bordeaux, Biarritz und Toulouse leben vorwiegend vom Fischfang und Wein­anbau. Bekannt ist der Arma­gnac, der nur in der Gascogne herge­stellt werden darf. Der Weinbrand gilt als die älteste franzö­si­sche Spirituose. Er ist dem Cognac verwandt, wird aber anders destil­liert und muss mindes­tens 20 Jahre in Eichen­holzfäs­sern lagern.

Aqui­ta­nien

40.000 Jahre Kultur zwischen Dordogne und Pyre­näen
Die Region im äußersten Südwesten Frank­reichs ist nach­weis­lich seit über 40.000 Jahren besiedelt. Von den frühen Jägern und Samm­lern zeugen die Fels­zeich­nungen von Lasceaux. Bemerkens­wert viel­seitig ist die Natur: Das lieb­liche Dordogne Tal, die verschn­eiten Gipfel der Pyre­näen und der größte Tannen­wald Europas liegen nah beiein­ander. Wanderern stehen zwei riesige Natur­parks zur Verfügung. Den 270 km langen Atlan­tikküs­ten­streifen säumen herr­liche Sand­strände und renommierte Bade­orte: Arca­chon, Hossegor, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz. Der Charme der Städte Aqui­ta­niens bezau­bert die Besu­cher: Das im Herzen des Périgord gelegene Scarlat, Bayonne mit seinen typi­schen baski­schen Häusern, der Thermalku­rort Dax und Pau mit seiner mittel­alter­li­chen Burg sind eine Reise wert.

La Rhune

Mit der Zahnrad­bahn auf einen heiligen Berg
Mit seinen vorchrist­li­chen Dolmen und Krom­le­chen gilt La Rune als der Heilige Berg des Basken­landes. Der 905 Meter hohe Berg auf der Grenze zwischen Spanien und Frank­reich bietet einen herr­li­chen Ausblick – an klaren Tagen weit übers Meer. Eine Zahnrad­bahn fährt vom Bahnhof des Passes Col de Saint-Ignace bis fast auf den Gipfel.  Unter­wegs sieht man Ponys, Schafe und Kühe auf den Weiden. Oben werden Getränke und Tapas ange­boten. Den Rückweg kann man in einer Stunde zu Fuß gehen.
B

Pyrenées Occidentales

Sanftes Mittelgebirge zwischen Atlantik und Zentralpyrenäen

Der west­liche Abschnitt der Pyre­näen wird auch Pyrenées Basque oder Pyrenées Atlan­tiques genannt. Ihr höchster Punkt ist der Pic d'Anie mit 2504 Metern Höhe, der ganz im Osten liegt.

Von dort fällt das Gebirge nach Westen hin bis zur Cote Basque ab. Größ­ten­teils ist es ein sanftes Mittelgebirge, das von Laubwäl­dern und Wiesen geprägt ist. Aus dieser Gegend stammt auch das franzö­sischste aller Kleidungs­stücke, die Basken­mütze. Sie wur­de von den Schäfern rund um Oloron-Sainte-Marie als Schutz vor der Sonne getragen.

In einem Gasthaus im Aspe-Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Einge­bettet in ein kleines male­ri­sches Dorf im Aspe-Tal, liegt das Gast­haus zwischen einer Kirche aus dem 12.

Jahr­hun­dert und einem Gebäude aus dem 13. Jahr­hun­dert. Sobald man durch die schwere Eingangstür das Haus betreten hat, fühlt man sich hinter dicken Steinmauern in die Zeiten legendärer Ritter zurückver­setzt. Auch die wenigen Gäste­zimmer sind im mittel­alter­li­chen Stil einge­richtet und haben Blick auf das Tal. Morgens beginnt der Tag in familiärer Atmo­sphäre bei einem herzhaften Früh­stück mit frischem Brot, haus­gemachten Marme­laden und Joghurts sowie Käse und Schinken aus der Region. Vor und nach dem Abend­essen, das aus einem Menu mit haus­gemachten Speziali­täten aus lokalen Zutaten umfasst, kann man es sich vor dem Kamin gemüt­lich machen, eine Partie Billard spielen oder im Jacuzzi entspannen. Tags­über sind Ak­tivi­täten wie Wandern, Klettern, Reiten, Moun­tai­nbiken, Angeln und diverse Wassersport­arten in den Bergen, Seen und Flüssen der Region möglich.

Okzi­ta­nien

Viel­sei­tige Küste zwischen Pyre­näen und Rhône
Die Region an der Mittelmeerküste zwischen Rhône und Pyre­näen ist eine besonders viel­sei­tige Region: an der Küste findet man endlose Sand­strände; im Hinter­land ragen die Burgen der Katharer auf unein­nehmbaren Felsen empor, die von Carcas­sonne aus im 13. Jahr­hun­dert besiegt wurden. Zwischen Frank­reichs ältesten Weinbergen liegen an Atmo­sphäre reiche Städte wie Bezier, die Haupt­stadt des Weins, und die quir­lige Univer­si­täts­stadt Mont­pellier.

Pyrenées Centrales

Wildes Hoch­ge­birge zwischen Frank­reich und Spanien
Das zentrale Gebirge zwischen dem Col de Puymorens und dem Col du Somprot ist der höchste und zugleich der wildeste Abschnitt der Pyre­näen. Mit dem Pico d'Aneto auf der spani­schen Seite errei­chen die Pyrenées Centrales auf 3404 Meter ihre größte Höhe. Besonders die Bergwelt südlich von Lourdes ist von einzig­ar­tiger Schön­heit. Hier thront der Pic du Midi de Bigorre, das Wahrzei­chen der Zentralpy­re­näen, auf den eine Seil­bahn führt. Der Blick vom Gipfel ist überwäl­tigend. Der Col du Tourmalet gilt als besonders berüc­h­tigte Berg­e­tappe der Tour de France. Weiter südlich unmit­telbar vor der spani­schen Grenze ist ein weiteres Naturwunder: das Cirque de Gavarnie, einer von drei Felsen­kes­seln, der von der Unesco zum Welterbe erklärt wur­de.

Col d'Aubisque

Herausforde­rung nicht nur für Tour-de-France-Fahrer
Der 1.709 Meter hohe Gebirgs­pass gilt als einer der schönsten in den franzö­si­schen Pyre­näen. Er liegt allerdings bereits im Einfluss des wech­selhaften Atlan­tikwetters. Anders als bei den Pässen weiter östlich gehört also ein biss­chen Glück dazu, ihn bei strah­lendem Wetter zu erleben. Seit 1910 gehört der Col d'Aubisque zum Programm der Tour de France. 1951 stürzte ein Fahrer bei der Abfahrt spekta­kulär in eine Schlucht und wur­de von seinen Kollegen mit Hilfe von zusam­menge­kno­teten Fahr­radschläu­chen geborgen.

Auf den Vertice de Anayet

Hoch­moor, Grashügel und bril­li­ante Gipfel­blicke
Die Wande­rung gehört zu den schönsten in den Zentralpy­re­näen. Sie führt durch sanfte Grashügel, Seen und Torf­moore auf dem Hoch­pla­teau von Ibón de Anayet. Im Hinter­grund bril­lieren die Berg­riesen der Hauptkette, allen voran der schnee­be­deckte Pic du Midi. Nach der Wande­rung kann man in einer Bar in Sallent de Gállego einkehren. (hin und zurück: 13 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Cette-Eygun nach Briñas

326 km | 5:00 h

Rioja

Weinbau­gebiet am Ober­lauf des Ebro
Das Weinbau­gebiet am Ober­lauf des Ebro gehört mit gut 60.000 Hektar zu den bedeu­ten­dsten in Europa. Das atlan­ti­sche Klima mit seinen empfind­li­chen Frösten und ausrei­chend Nieder­schlag sorgt für ideale Anbau­bedingungen. Über 20.000 Winzer produ­zieren überwiegend Rotwein, aber auch Rosé- und Weißweine. Jahr für Jahr gewinnen sie inter­na­tio­nale Auszeich­nungen, weshalb die Herkunfts­bezeich­nung Rioja zu den ältesten in Europa zählt. In besonders guten Jahrgängen verwenden viele Rioja-Winzer einen Teil der besseren Trauben, um einen limi­tierten Wein neben ihrer herkömm­li­chen Produk­tion anzu­setzen. Ein solcher Wein wird als vino de autor (Auto­renwein) bezeichnet.

Saint-Jean-Pied-de-Port

Mittel­alter­li­ches Städt­chen am Jakobsweg
Die 1500-Einwohner-Stadt ist schon seit dem 12. Jahr­hun­dert bekannt, als sie die Grenze zum König­reich Navarra befes­tigen sollte. Der heutige Name der Stadt „Heiliger Johann am Fuße des Passes“ ist abge­leitet aus ihrer Lage am Beginn der Pass­straße nach Roncesvalles/Spanien. Sie ist die letzte Station auf dem Jakobsweg in Frank­reich. Die Altstadt ist immer noch von einer Stadt­mauer umgeben. Wer sich auf der Pilger­straße von Nord­osten der Stadt nähert, betritt sie durch das Jakobus-Tor, das zum Welt­kultur­erbe der UNESCO gehört. Noch heute gibt es in der Altstadt die tradi­tionellen Herbergen für die Pilger. Die Häuser und Mauern sind aus rosa bzw. grauem Sand­stein gebaut.

Puerto de Ibañeta

Moderne Kapelle am Jakobsweg
Der Pass in den spani­schen Pyre­näen liegt auf 1.057 Metern Höhe und verbindet über die Natio­nal­straße N 135 Valcarlos mit Roncesvalles. Auf der Pass­höhe steht die moderne Kapelle San Salvador. Dort kommen drei der vier franzö­si­schen Pilger­wege nach Santiago de Compo­s­tela zusammen: der erste von Puy und Conques, der zweite von Paris und der dritte von Vezelay. Schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten wur­de der Pass begangen; die Römer bauten eine Pass­sta­tion, später kam ein Kloster mit Herberge für Jakobs­pilger hinzu. Karl der Große passierte 778 den Pass im Rahmen seines Spani­enfeldzugs zweimal, beim Rückzug geriet seine Nachhut in einen Hinter­halt. Diese Ausein­ander­setzung wur­de als Schlacht von Roncesvalles bekannt.
C

Haro

Weinkeller und Weinfeste in der Weinhauptstadt

Die Haupt­stadt von Rioja liegt nahe der Einmündung des Flusses Tirón in den Ebro. Sie ist zugleich spani­sche Wein­haupt­stadt.

Seit der Römerzeit wird hier Wein ange­baut. Einen neuen Aufschwung erlebte die Stadt, als sich im 19. Jahr­hun­dert franzö­si­sche Winzer nieder­ließen, um dort nach franzö­si­schem Vorbild Wein zu produ­zieren. In fast jedem Haus werden Wein­proben ange­boten. Unter der Erde finden sich zahl­lose Wein­keller. Ende Juni findet ein großes Wein­fest statt: die Batalla del Vino, eine Wein­schlacht, bei der sich die Teil­nehmer gegen­seitig mit Wein bespritzen.

Zu Gast auf einem Landgut bei Haro

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Briñas, eines der schönsten Dörfer in Rioja Alta bei Haro, zeugt noch heute mit seinen wohlha­benden Häusern und geschmückten Kirchen vom Wohl­stand des Winzerdorfes im 16.

Jahr­hun­dert. An seinem Rand liegt ein restau­rierter Palast mit Garten aus dem 17. Jahr­hun­dert, in dem die histo­ri­sche Architektur des Hauses mit moderner Ausstat­tung harmo­nisch verbunden wur­de. Auch die Einrich­tung der Zimmer variiert zwischen antik und zeitge­nös­sisch, was durch diverse Kunst­werke unter­s­tri­chen wird. Das Früh­stück wird als Buffet ange­richtet und ist reichhaltig und frisch. Besonders schön ist auch die Weinbar, in der man viele Weine der Region verkosten kann.

Kastilien und León

Ruhmrei­ches “Land der Burgen”
Zahl­lose Denkmäler und histo­ri­sche Bauten weisen darauf hin: Kastilen und Leon war einst das Macht­zentrum des katholi­schen Spaniens. Über 300 Schlösser und Festungen gaben der Gegend ihren Namen „Kastilien“, zu Deutsch: „Land der Burgen“. Trotz dieser ruhmrei­chen Vergan­gen­heit verpasste Ca­stillia y León  die indu­s­tri­elle Revo­lu­tion und verkam im 18. und 19. Jahr­hun­dert zum Getrei­deliefe­r­anten Madrids. Heute sind noch viele mittel­alter­liche Tradi­tionen lebendig, zum Beispiel der Paso del Fuego, bei dem man barfuß über heiße Kohlen geht, oder der Carneval del Toro von Sala­manca. Die kastili­sche Küche ist vor allem für ihren Cochi­nillo, den Ferkelb­raten, bekannt. Aber auch Lamm, Hülsenfrüchte, Schinken und Chorizo sowie Wurst vom iberi­schen Schwein stehen häufig auf dem Spei­sezettel.

López de Heredia

Wein­probe futu­ris­ti­schem Pavillon
Das Weingut von 1877 hatte sich bereits um die Jahrhundert­wende mit seiner franzö­sisch inspi­rierten Kellerei­technik einen erstklas­sigen Ruf erworben. Heute wird es in fünfter Gene­ra­tion geführt. Auf einer 170 Hektar großen Rebfläche werden Rioja-Sorten wie Tempra­nillo, Garnacha Tinta, Mazuelo, Graciano, Viura und Malvasía ange­baut. Im Keller lagern 15.000 Barriquefässer, in denen der Wein bis zu neun (!) Jahre reift. Der Blanco Gran Reserva ist sogar 10 Jahre im Barrique. Der Alko­holge­halt ist mit 12,5% moderat. Alle Flaschen werden mit Korken und Wachs verschlossen. Verkos­tungen werden in einem futu­ris­ti­schen Pavillon ange­boten, der von einer Star-Architektin entworfen wurd. Wer eine Führung möchte, muss sich frühzeitig anmelden.

Santo Domingo de la Calzada

Das Hühnerwunder am Jakobsweg
Die Stadt wur­de im 10. Jahr­hun­dert als Pilger­sta­tion gegründet. Der heilige Domingo soll hier Brücken und Wege für Pilger gebaut haben. Der Ort soll auch Schau­platz des Hühnerwunders gewesen sein: Als eine Familie aus Xanten am Niederrhein auf dem Weg nach Santiago im Ort über­nach­tete, verliebte sich die Wirt­s­tochter in den Sohn, der – fromm und keusch – ihr Angebot zurückwies. Aus Rache versteckte sie den Silber­be­cher ihres Vaters in seinem Gepäck. Am nächsten Tag fanden die Büttel das vermeint­liche Diebe­sgut und schleppten ihn zum Richter, der den Mann hängen ließ. Als die Eltern auf dem Rückweg am Galgen vorbei­kamen, sprach der Sohn, der immer noch hing, sie an: Er sei nicht tot, weil der Heilige Jakob seine Hände unter ihm gebreitet habe. Dies erzählten die Eltern dem Richter, der gerade zwei Hühner verspeiste. Ihr Sohn sei so tot wie die Hühner auf seinem Teller, meinte der Richter, woraufhin diese sich erhoben und davon­flat­terten. Noch heute steht ein Hühner­stall in der Kathedrale von Santo Domingo. Er wird von zwei Hühnern bewohnt – als Erin­ne­rung an die wunder­same Hühner­erwe­ckung.

Von Briñas nach Villa­nueva

294 km | 3:30 h

Astu­rien

Grüne Küste und grüne Berge
Die auto­nome Gemeinschaft und Provinz im Nordwesten Spaniens erstreckt sich vom Golf von Biskaya bis zum Kantab­ri­schen Gebirge. Im Westen grenzt sie an Gali­cien, im Süden an Kastilien und Leon und im Osten an Kantabrien. Astu­rien ist vor allem bekannt für seine feinen und traumhaften Sand­strände, aber auch für die eindrucksvollen Gebirgs­landschaften und pittoresken Flus­stäler. Hier und da erblickt man einen idylli­schen Fischer­hafen, der zum Verweilen einlädt. Die Bevöl­ke­rung konzen­triert sich an den Küsten rings um die urbanen Regionen von Gijón und Avilés. Im Hinter­land locken grüne Natur­parks und menschenleere Gebirgsketten Wanderer und andere Outdoor-Enthusi­asten an.

Kantabrien

Grüne Region zwischen Meer und Hoch­ge­birge
Kantabrien ist eine auto­nome Region an der Nordküste Spaniens. Haupt­stadt ist die Hafen­stadt Santander am Golf von Biskaya, die für ihren langen, gekrümmten Strand El Sardinero und den Leucht­turm Cabo Mayor bekannt ist. Im bewal­deten Kantab­ri­schen Gebirge liegt der Natio­nal­park Picos de Europa mit Wander­wegen und Skigebieten. Eine der Tausenden Höhlen in Kantabrien ist El Soplao mit seinen ungewöhn­li­chen Stalak­titen und von der Decke hängenden Calcit­schichten.

Burgos

Histo­ri­sche Stadt am Jakobsweg
Die Stadt liegt am Jakobsweg nach Santiago di Compo­s­tela. Wegen ihrer Höhenlage hat sie konti­nen­tales Klima mit kalten Win­tern und sehr heißen Sommern. Aus Burgos stammt El Cid, der christ­liche Natio­nalheld Spaniens, der im 11. Jahr­hun­dert den Kampf gegen die Mauren mit angeführt hat. Seine Gebeine liegen in der Kathedrale, die heute wegen ihrer Größe und architek­to­ni­schen Bedeu­tung Welterbe der UNESCO ist.
D

Picos de Europa

Paradies für Braunbären, Geier und Bergwanderer

Gar nicht südeu­ro­päisch mutet das wilde Gebirge 20 Kilometer südlich der Costa Verde an, das über 2.000 Meter hoch aufragt.

Wegen seiner Nähe zum Meer wird es von tiefen Tälern mit reißenden Gebirgs­bäche und fisch­rei­chen Flüsse zerfurcht. Die Torre de Cerredo ist mit 2.645 Metern der höchste Berg und zugleich der schönste Abschnitt des 40 Kilometer langen Faltengebirges. Der Natio­nal­park Picos de Europa ist mit fast 70.000 Hektar der größte in Spanien. Ein Para­dies für Brau­n­bären, Auer­hähne, seltene Bartgeier und verschiedene Adler­arten, ebenso wie für Bergwanderer,

Zu Gast in einer Villa bei Unquera

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Als Don Joaquin Ibanes im Jahr 1908 aus Südame­rika in seine astu­ri­sche Heimat zurückkehrte, ließ er sich eine prachtvolle Villa errichten, um den Daheimge­bliebenen seinen in der Ferne erlangten Reichtum zu demon­s­trieren.

Leider verstarb er kurz nach der Fertig­stel­lung unter myste­riösen Umständen, sodass fortan seine Frau, die schöne Donna Candida, das Haus beseelte, indem sie berühmte Zeitgenossen einlud, die Sommer­fri­sche hier zu verbringen. Noch heute versprüht das blaue Haus einen besonderen Charme – trotz der Moder­ni­sie­rungen, die inzwi­schen stattgefunden haben. So blieben u. a. die Deckenfresken in der Eingangshalle und das mäch­tige Treppen­haus erhalten und versetzen den Gast in ehrfürch­tiges Erstaunen.

Rundfahrt um die Picos de Europa

Panora­ma­strecke um ein Hoch­ge­birge
Eine schöne Tages­tour ist die Umrundung der Picos de Europa. Sie führt von Panes an der Nord­seite über viele Serpen­tinen zum Stausee Riano (N-621). Der Rückweg Rich­tung Küste (N-625) windet sich durch einen einsamen Gebirgs­wald. Unter­wegs gibt es nur sehr wenige Dörfer.

Von Urdón nach Tresviso

Auf histo­ri­schen Pfaden nach Tresviso
Was bei der Tour de France die Alpe d’Huez ist, ist in den Picos der Aufstieg von Urdón nach Tresviso. Auf nur sechs Kilome­tern führt der Weg teils in engen Serpen­tinen über 900 Höhenmeter aus dem Tal des Deva nach Tresviso. Bis Mitte des vergan­genen Jahrhunderts war dieser schmale Pfad die einzige Verbindung des kleinen Berg­dorfs zur Außenwelt, wich­tigstes Transport­mittel waren Lastesel. Erst mit dem Bau der Straße von Poncebos nach Sotres erhielt Tresviso eine Verkehrs­anbindung. Dank der abge­schiedenen Lage hat es sich seinen ursprüng­l­i­chen Charme erhalten. Im 8. Jahr­hun­dert suchten hier die von König Alfonso I. im Zuge der Reconquista nach Astu­rien geholten christ­lich-kastili­schen Siedler Zuflucht vor den muslimi­schen Invasoren. (Hin und zurück: 11,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 870 Meter)

Macizo de Ándara & Casetón de Ándara

Durch das Ándara-Massiv zur alten Zinkmine von Ándara
Diese Wande­rung wartet mit zwei ganz unter­schied­li­chen Gesichtern auf. Beim Aufstieg zur Berghütte bei der alten Mine zeigt sich das West­massiv von seiner kargen, nahezu vege­ta­ti­ons­losen Seite. Grün und zauber­haft ist dann der Rückweg durch die Buchenwälder des Monte de Valdediezma und des Monte de la Llama. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:00 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

von Carreña nach Asiegu

Allwetter-Spaziergang mit Pick­nick­einlage
Diese Tour erlaubt zwei Vari­anten: eine kurze bis zum lauschigen Pick­nick­platz Llanu del Molín und zurück. Wer Lust auf mehr hat, wandert weiter durch das idylli­sche, üppig grüne Tal, steigt auf bis Asiegu und kehrt über einen bequemen Feldweg, mit herr­li­chen Ausbli­cken auf das Zentral­massiv und den Picu Urri­ellu/Naranjo de Bulnes, nach Carreña zurück. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 316 Meter)

Bulnes

Gebirgsdorf mit Gastro­nomie und Seil­bahn
Der Weiler in den Picos de Europa hat nur noch etwa 40 Einwohner. Bis heute hat das Gebirgsdorf keine Straßenver­bindung. Dafür exis­tiert seit 2001 eine Tunnel­zahnrad­bahn, die in Camarmeña am Rio Cares beginnt und neben Waren und Mate­rial auch Personen befördert. Alter­nativ kann man auch auf dem alten Maul­tier­pfad von Camarmeña hoch­wandern. Oben lockt ein nettes kleines Restau­rant. (hin und zurück: 2:50 Stunden, 7,7 Kilometer, auf und ab: 460 Meter)

Von Villa­nueva nach Mungia

172 km | 2:30 h
Die Route führt an Spaniens grüner Küste entlang, die weniger bevölkert ist als die südlichen Strände, jedoch ebenso schön. Eine Pause am Cabo Vidio lohnt sich wegen der herr­li­chen Aussicht auf das Meer.

Santander

König­liche Sommer­residenz und Badeort
Die Haupt­stadt von Katabrien war immer schon dem Meer zuge­wandt. Bereits die Römer bauten in der geschützten Bucht einen Hafen, von dem im Mittel­alter die Agrar­pro­dukte Kastiliens in alle Welt verschifft wurden – ab 1492 auch nach Amerika. So ist es kein Wunder, dass die 1857 gegrün­dete Banco di Santander heute zu den größten Geldhäusern der Welt gehört. Im 19. Jahr­hun­dert erwählte das Königshaus Santander zu seiner Sommer­residenz. Viele Adelige und reiche Bürger­liche folgten und machten die Stadt zu einem mondänen Badeort. Wegen eines Großbrandes 1941 gibt es kaum noch histo­ri­sche Gebäude. Dafür ist die Küste mit ihren Felsen und Dünen umso schöner.
E

Bilbao

Stadt des Guggenheim-Museums

Die Haup­stadt des Basken­landes verdankt ihren Aufstieg der Ria de Bilbao, die von dort bis zu ihrer Mündung in den Golf von Biscaya schiffbar ist.

Im 19. Jahr­hun­dert siedelten sich Eisenhütten und Schiffsbau­un­ter­nehmen zu beiden Seiten des Flusses an und bildeten ein riesiges indu­s­tri­elles Ballungs­gebiet. In den 1970er Jahren folgte der indu­s­tri­elle Niedergang mit hoher Arbeits­lo­sigkeit und rostenden Fabriken. Seit 1997 ist das Guggen­heim-Museum neues Wahrzei­chen der Stadt, das mit seiner spekta­kulären Architektur kaum weniger inter­essant ist als die dort ausge­stellten Werke aus der New Yorker Guggen­heim Foun­da­tion.

Zu Gast in einem Palacio bei Mungia

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der restau­rierte Palast mit 43 Zimmern liegt in den Hügeln vor Bilbao und ist eine schöne Basis, um die Region im west­li­chen Basken­land zu erkunden.

Rings um die Hotel­anlage erstreckt sich ein Golf­platz, der einen schönen Anblick bietet, unter anderem vom Früh­s­tücksraum. Die Zimmer sind groß und hell. Im Haus gibt es einen kleinen Innenpool. Mungia, mit einigen netten Restau­rants, sowie Bilbao erreicht man mit dem Auto in ca. 12 Minuten.

Stadtführung (OPTIONAL)

Bilbao City Tour / Klassische Stadtführung (3 Stunden, deutsch)

Die deutsch­spra­chige Führung gibt einen Über­blick über die Altstadt mit ihren berühmten sieben Straßen, der Plaza Nueva, den Pintxobars und der Kathedrale des heiligen Apos­tels Jakobus, die eine Station auf dem nörd­li­chen Jakobsweg ist.

An Markt­tagen lohnt ein Besuch des Mercado de la Ribera, des größten über­dachten Markts Europas mit vielen Ständen mit lokalen Produkten. Von dort geht es am Fluss Nervión entlang in Rich­tung Guggen­heim Museum und dem neuen Stadt­viertel Abandoibarra mit vielen Gebäuden namhafter Architekten aus der ganzen Welt. Als Alter­na­tive oder Ergänzung bietet sich die Puente de Bizkaia in Getxo an, eine Transpor­ter­brücke aus Stahl, die von einem Schüler Gustav Eiffels gebaut und zum UNESCO-Welt­kultur­erbe ernannt wur­de. Den Abschluss der Tour kann der gemein­same Besuch einer Pinx­tobar bilden (nicht im Preis enthalten). Da es sich um eine individu­elle Führung handelt, können die vier Stunden nach Ihren Wüns­chen gestaltet werden.

Puente de Vizcaya

älteste Schwe­befähre der Welt
Die Biskaya-Brücke (baskisch: Bizkaiko Zubia) ist vor allem unter dem Namen Puente Colgante („Hängende Brücke“) bekannt, obwohl sie im tech­ni­schen Sinne eine Schwe­befähre ist – also eine Hoch­brücke mit daran befes­tigter Hänge­barke. Sie wur­de 1893 eingeweiht und ist die älteste Schwe­befähre der Welt. Die 160 Meter lange Brücke über die schiffbare Mündung des Flusses Nervión ist immer noch in Betrieb und inzwi­schen Welterbe der UNESCO. Die Überfahrt dauert eineinhalb Minuten und kostet pro Person 40 Cent.

Gernika

Erster Luft­angriff in der Geschichte
Die Stadt im Basken­land  wurde 1937 im spani­schen Bürger­krieg durch deut­sche Bomber zerstört. Es war der erste große Luft­angriff in der Geschichte. Pablo Picasso verarbei­tete die Schre­cken dieses Angriffs in seinem Bild Guer­nica. Das riesige Ölbild (349 cm x 777 cm) ist vermut­lich sein bekann­testes Werk und hängt heute im Museo Reina Sofia in Madrid.

Gaztelugatxe

Roman­ti­sche Kloster­insel im Golf von Biskaya
Die Insel vor der Felsen­küste der Costa Vasca ist nur 270 Meter lang und bis zu 80 Meter breit. Sie liegt 200 Meter vom Fest­land entfernt, mit dem sie durch eine Steinbrücke verbunden ist. An der höchsten Stelle steht das ehema­lige Kloster San Juan de Gaztelugatxe, das im Jahr 1053 gestiftet wur­de und von den Kreuzrittern desTemp­ler­or­dens als Rückzugsort genutzt wur­de. Im 16. Jahr­hun­dert gab es nur noch eine unbedeu­tende Einsiedelei, die schließ­lich von engli­schen Piraten unter dem Kommando von Francis Drake ausgeplündert wur­de. Heute ist Gaztelugatxe ein roman­ti­scher Ort mit einem Kapell­chen und beliebtes Ausflugs­ziel.

Stadt­spa­ziergang durch Bilbao

Am Rio del Nerviòn über das Guggen­heim-Museum zur Kathedrale
Der Rundweg beginnt an der Areatzako-Brücke über den Ria del Nervión und folgt dem Fluss­ufer am Guggen­heim Museum vorbei bis zu den Park­anlagen. Über das Museum der Schönen Künste geht es zurück und in die Altstadt auf der anderen Fluss­seite. Die Tour endet an der Kathedrale. (04:00 Stunden, 10 Kilometer auf und ab: 100 m)

Elantxobe

Baski­sches Fischerdorf wie aus dem Bilder­buch
Wer die schmale Straße von Gernika an die Küste nimmt, wird mit einem idylli­schen Fischer­hafen belohnt. Elantxobe liegt geschützt in einer Bucht südlich der Halb­insel Ogono. Vom Hafen kann man eine kurze Rundwande­rung um die Halb­insel machen und über die inten­siven Farben und Düfte der bewal­deten Küste staunen. (Hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 240 Meter)

Monte Gorbea

Aussichtsberg an der Grenze zwischen Bizkaia und Álava
Der Berg liegt auf der Grenze der Provinzen Bizkaia und Álava im spani­schen Basken­land und ist mit 1481 Meter die höchste Erhe­bung beider Provinzen. Sein 17 Meter hohes Gipfelkreuz ist weithin sichtbar. Mehrere Wander­wege führen durch den Parque natural de Gorbea zum Gipfel, wo man eine schöne Aussicht über das Basken­land hat.

Mietwagenabgabe

Station: Bilbao Flughafen (Desk at Airport)

11 Tage
ab 1.269,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Frankreich (vor Ort zu zahlen)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Alina Frielingsdorf

Tel.: +49 (0)2268 92298-25

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