Spanien – ganz anders
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Nationalpark Monfragüe, Extremadura
Nationalpark Monfragüe, Extremadura BILD
KARTE

Spanien – ganz anders

15 Tage | ab 1.719,00 EUR p.P. im DZ*
Galicien – Extremadura – Andalusien

Spanien – das Land der Badeurlauber? Hier nicht! Die Reise kommt ganz ohne Küste aus. Auch Barcelona und Madrid werden links liegen gelassen. Dafür verbindet die Reise Spaniens Gegenpole: das gotische Galicien und das maurische Andalusien. Dazwischen liegen großartige und unentdeckte Naturräume.

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1.–3. Tag: Santiago de Compostela

Grab des Jakobus und Ziel des Jakobswegs
Die Stadt im Nordwesten Spaniens ist nach Rom und Jeru­salem das bedeu­ten­dste Pilger­zentrum der Chris­ten­heit . Der Legende nach hatte ein Eremit 813 nach Christus eine Licht­er­schei­nung, bei der das Grab des Heiligen Jakobus entdeckt wur­de. Jakobus war ein Jünger Jesu und soll später Spanien missio­niert haben. So ist auch der Name zu erklären: Compo­s­tela kommt von latei­nisch: Campus Stellae, d.h. Ster­nenfeld; Santiago heißt Sankt Jacob. 

Histo­riker haben für die Licht­er­schei­nung und die Entde­ckung des Grabes eine andere, poli­ti­sche Erklärung: Santiago gehörte zum unweg­samen Gali­cien, in dem sich westgo­ti­sche Stämme erfolg­reich gegen die mauri­schen Eindring­linge wehrten. Um ihren Stam­mes­krieg reli­giös zu über­höhen, kam das Wunder gerade recht. Man konnte ihn nun als Vertei­digung der christ­li­chen Welt gegenüber der Vorherr­schaft des Islam inter­pre­tieren und erhielt Verstärkung aus dem ganzen Abend­land. So wur­de Santiago zur Keim­zelle der katholi­schen Wiederge­burt Spaniens, die Jahrhunderte später zur Vertreibung der Muslime und Juden aus dem Land führte.
A

Zu Gast im Parador von Santiago de Compostela

Das Hostal von Santiago liegt direkt neben der Kathedrale und gilt als ältestes Hotel der Welt. mehr ...

Es wurde 1499 als königliches Spital und Pilgerherberge gegründet. Die vier großen Kreuzgänge sind noch erhalten und versetzen den Gast in eine andere Zeit. Heute sind die Zimmer renoviert und haben eigene Bäder. Im Restaurant feiern viele Pilger das glückliche Ende ihrer Reise mit einem üppigen Mahl.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Catedral de Santiago

Kirche über dem Apos­telgrab

Die Kathedrale über der Grab­stätte des Apos­tels Jakobus ist Ziel des Jakobs­weges. Auf dem präch­tigen Vorplatz wimmelt es daher nur so von Pilgern und Wanderern, fliegenden Händ­lern und Radfah­rern. Die Catedral de Santiago gehört zu den ältesten Kirchen in Spanien. Der Bau wur­de 1075 begonnen – auf den Über­resten einer Kirche aus dem 8. Jahr­hun­dert. Betritt man den Dom über die doppelte Treppe, gelangt man zum Pórtico de la Gloria, einem Portal von 1188 mit meister­haften Skulpturen. Im Inneren fällt der Blick durch das insge­samt fast 100 Meter lange Mittel­schiff auf den gegenüber­liegenden Haupt­altar, der über dem Grab des Apos­tels errichtet wur­de. An der West­fas­sade erheben sich zwei 75 Meter hohe Türme, von denen der rechte ein Glock­en­turm war, während der linke „Torre de las Carracas“ genannt wird – nach den Klappern oder Knarren, mit denen in der Karwoche („semana santa“) das Läuten der Glocken ersetzt wird. Im Mittelgiebel erhebt sich das Standbild des Apos­tels Jakobus in einer Darstel­lung als Pilger. Zu seinen Seiten und etwas unter­halb begleiten ihn seine Schüler Atana­sius und Theodor. 

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Jakobsweg

Spirituelle Wande­rungen durch Europa

Der Jakobsweg ist ein ganzes Netz von Pilger­wegen, das quer durch Europa führt. Gemein­sames Ziel aller Wege ist Santiago de Compo­s­tela, das Epizentrum des spani­schen Katholizismus. In der dortigen Kathedrale liegt der Legende nach Jakobus, der Bruder Jesu, begr­aben. Jähr­lich kommen 75.000 Pilger zum Jakobsgrab – zu Fuß, per Fahrrad oder im Roll­stuhl. Sie erkennen sich – oft Hunderte von Kilome­tern vor ihrem Ziel – an der Jakobs­mu­schel. Die mit zwei Löchern durch­bohrte Muschel ist seit dem 11. Jahr­hun­dert das Pilgerzei­chen. Ungezählte Wall­fahrer aus Mittel­eu­ropa haben seit Jahrhunderten den Jakobsweg genommen. Er führt auf verschiedenen Routen nach Südwest­frank­reich und von dort über Pamplona, Burgos und León in die Jakobs­stadt. Seit einigen Jahren erlebt der Pilgerweg eine Renais­sance auch außer­halb des Katholizismus. Eine besonders schöne Darstel­lung seiner Selbstfindung auf dem Jakobsweg hat der Enter­tainer Hape Kerkeling unter dem Titel „Ich bin dann mal weg“ veröff­ent­licht.

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Jakobsweg, letzte Etappe

Aussichtsrei­cher Pilgerweg zur Kathedrale

Die letzte Etappe des welt­be­rühmten Pilger­wegs führt direkt zur Kathedrale von Santiago de Compo­s­tela. Sie beginnt west­lich des Flughafens und ist vermut­lich einer der am meisten began­genen Wander­wege der Welt. Land­schaft steht hier weniger im Vordergrund als die zahl­losen Pilger, die nach teilweise wochenlanger Wande­rung und großen Stra­pazen endlich am Ziel sind. (11,6 Kilometer, 3 Stunden, auf:140 Meter, ab: 170 Meter)

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2. Tag: Santiago de Compo­s­tela

Ausflug

Santiago "a la Carte" (2 - 3 Stunden, deutsch)

Gut zweieinhalb Stunden dauert die deutschsprachige Stadtführung „a la Carte“ durch Santiago. mehr ...

Im Mittelpunkt stehen das Äußere der Kathedrale und ihre vier Plätze, das Innere der Kathedrale und das Kathedralenmuseum sowie die Altstadt.
Da es sich um eine individuelle Führung handelt, kann das Programm Ihren Wünschen entsprechend abgeändert werden.

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3.–5. Tag: Astorga

Station auf dem Jakobsweg
Die Stadt mit 12.000 Einwoh­nern war in der Römerzeit wegen des Gold­ab­baus bedeu­tend, wovon noch heute die 2.000 Jahre alte Stadt­mauer zeugt. Später entwi­ckelte sie sich wegen ihrer Lage am Schnitt­punkt wich­tiger Verkehrs­wege. Von Ost nach West führt der Jakobsweg und von Nord nach Süd die Via de la Plata, die die galizi­schen Häfen mit der Haupt­stadt Madrid verbindet. So hat ein lebhafter Fuhr­be­trieb die Stadt zu Wohl­stand gebracht. Weil auf der Via de la Plata Kakao und Zucker transpor­tiert wur­de und sich die Land­wirt­schaft wegen der kargen Böden kaum lohnte, kam später auch Süßwa­ren­her­stel­lung dazu. Wer durch Astorga kommt, muss Hojaldres und Mante­cados probieren. Das erste ist ein Blät­ter­teig­ge­bäck, letzteres wird mit Butter herge­stellt.

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: ALAMO
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)

Die Strecke führt ab Lugo parallel zum Via de la Plata, einem uralten Handelsweg, der die Häfen Galiziens mit der Hauptstadt Madrid verbunden hat.

Pazo de Oca

Blüh­ender Garten rund um einen Adels­sitz

Der typisch gali­ci­sche Land­sitz lohnt einen Besuch vor allem wegen der bota­ni­schen Pracht des Parks. Der Ursprung der Anlage geht auf das 13. Jahr­hun­dert zurück, aber das heutige Erscheinungs­bild wur­de Mitte des 18. Jahrhunderts geprägt, als die gepflegten Gärten rund um das Wohn­haus ange­legt wurden. Das herausra­gende Element ist das meister­haft genutzte Wasser, das sich auf zwei große Teiche verteilt. Die Stein­insel in der Mitte hat die Form eines Schiffes mit zwei Matro­sen­figuren.

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Monas­terio Oseira

Von der Einsiedelei zum reichen Trap­pis­tenkloster

Die Klos­ter­anlage wur­de im 13. Jahr­hun­dert von Trap­pisten gegründet, die sich meist in der Wildnis niederge­lassen haben. Der Orden ist aus den Zister­zi­en­sern hervor­gegangen und ist für seine Strenge bekannt. Schweigen und körper­liche Arbeit waren wesent­liche Elemente des Mönchs­lebens. Bald wur­de die Einsiedelei zu einem der reichsten Klöster Gali­ciens, so dass nach einem Brand die Anlage in baro­cker Pracht neu gebaut werden konnte. 1835 wur­de das Kloster verlassen und verfiel. Knapp hundert Jahre später wur­de es wieder besetzt und renoviert. Bis heute wird es von Trap­pisten bewohnt.

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Ourense

Römi­sche Brücke, roma­ni­sche Pforten

Schon die Römer schätzten die heißen Quellen auf dem Gebiet von Ourense und nutzten sie als Thermal- und Heilbrunnen. Sie bauten eine Brücke über den Miño, deren Funda­mente noch heute stehen. Im 5. Jahr­hun­dert wur­de die Stadt Bischofs­sitz. Die heutige Bischofs­kirche stammt aus dem 13. Jahr­hun­dert, als die „Gold­stadt“ auch wegen der großen jüdi­schen Gemeinde als Handels­zentrum aufblühte. Die Kathedrale ist das Wahrzei­chen der Stadt und gilt nach der Kirche von Santiago als die schönste in Gali­cien. Herausra­gend ist die Portico del Para­diso zur west­li­chen Vorhalle. Die roma­ni­sche Pforte ist mit Skulpturen aus der Apokalypse verziert.

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Cañón do Sil

Aussicht über einen grandiosen Canyon

20 Kilometer östlich von Ourense hat der Río Sil eine wilde Schlucht ausge­ho­belt und ein grandioses Tal geschaffen. Von der Abbruchkante oben hat man immer wieder phan­tas­ti­sche Ausblicke. Diese Rund­tour ist eine Einstim­mung auf die Umge­bung bei Parada de Sil. Sie führt durch einen alten Wald von Esskas­ta­nien zu zwei wunderbaren Aussichts­punkten. (3,4 Kilometer, 1:15 Stunden, auf und ab: 65 Meter)

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B

Zu Gast in einem alten Bauernhaus in Luyego

Das ehemalige Bauernhaus liegt in Luyego, einem Dorf 17 Kilometer südwestlich von Astorga und ist Anziehungspunkt für Maler und Künstler. mehr ...

2003 wurde es zu einem Gasthof umgebaut. Auf zwei Gebäude rund um einen lauschigen Innenhof verteilen sich die neun Zimmer, der Versammlungsraum und die Bar. Weil der Ort 1.100 Meter über dem Meer liegt und daher den Sternen so nah ist, sind die Zimmer nach Sternbildern benannt. Besonders schön sind die halboffene Cafeteria, das Restaurant mit wuchtiger Balkenkonstruktion und das Kaminzimmer mit Freitreppe und Natursteinmauern.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Castrillo de los Polvazares

Schönstes Dorf rund um Astorga

Eines der schönsten Dörfer rund um Astroga ist Castrillo de los Polvazares. Es ist die Heimat der Maragatos, die einst in ganz Spanien als Fuhr­leute arbei­teten. Ihre Vorfahren kamen wohl mit den Mauren aus Nord­afrika und vermischten sich vor langer Zeit mit den Goten. Bestimmte Tradi­tionen und Trachten haben sich bis heute erhalten.

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5.–7. Tag: Salamanca

Studentisches Leben in der Weltkulturerbe-Stadt
Die Stadt 200 km nordwest­lich von Madrid liegt in einer kargen und von Landflucht geprägten Gegend. Die Winter können bitterkalt und die Sommer uner­träg­lich heiß werden. Dennoch zählt die 2.000 Jahre alte Stadt am Rio Tormes zu den aller­ersten Reise­zielen Spaniens. Das liegt vor allem an der altehrwür­digen Univer­sität, die die Geschichte der Stadt geprägt und viele Gelehrte hervor­ge­bracht hat. So erklärte etwa Kolumbus wenige Monate vor seiner Expedi­tion den skep­ti­schen Profes­soren seinen Plan, Indien über den Westen zu errei­chen. Heute bevöl­kern über 40.000 Studenten die Stadt, was ihr ein lebhaftes, kosmo­poli­ti­sches Gepräge gibt und eine breite Szene an Lokalen, Bars und Restau­rants hervor­ge­bracht hat. Wegen ihres geschlos­senen Stadt­bildes mit vielen Denkmal geschützten Bauten aus dem 16. Jahr­hun­dert ist die gesamte Stadt zum Welt­kultur­erbe erklärt worden.

Man durchfährt das innerspanische Hochland (Meseta). Das karge, baumarme Land ist dünn besiedelt und war kaum bewirtschaftet, was sich nach dem Bau großer Staudämme aber geändert hat. Zamora liegt auf dem Weg und lohnt wegen seiner romanischen Altstadt einen Besuch.

Lagunas de Villafáfila

Heimat der Großtrappe

Die Lagunen von Villafáfila sind eines der wich­tigsten Feuchtgebiete der gesamten Iberi­schen Halb­insel und ein Para­dies für Wasservögel, Steppen- und Zugvögel. Die drei Haupt­lagunen im Semen­dorréica-Becken – Salina Grande, Barillos und Salinas – werden vom Salado Fluss gespeist. Das Gebiet wur­de zum Reserva Natural erklärt, weil es eines letzten Refugien welt­weit für die Großtrappe ist. Mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm und einer Länge von über einem Meter ist das Weibchen eine der größten flugfähigen Vögel über­haupt. An den Lagunen leben etwa 2.000 Exem­plare der anderswo vom Aussterben bedrohten Tiere.  Daneben verbringen zahl­lose Gänse hier den Winter.

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Zamora

Museum der Romanik

Die Stadt verdankt ihre Bedeu­tung dem Jakobsweg. Sie liegt an der Einmündung eines Neben­wegs in den Hauptweg zwischen Léon und Astorga. Die Altstadt am Duero-Fluss ist als künst­le­risch.histo­ri­sches Kulturgut einge­stuft. Wegen der insge­samt 26 Kirchen, die alle im 12. und 13. Jahr­hun­dert entstanden, wird Zamora auch „Museum der Romanik“ genannt. Mit großen Umzügen werden hier sowohl der Karneval als auch die Semana Santa in der Woche vor Ostern gefeiert.

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Um die Salina Grande

Orni­to­logi­scher Spaziergang

Die Salina Grande ist die größte Lagune des Nautur­re­servats von Villafáfila. Hier leben die meisten Großtrappen des Natur­re­servats von Villafáfila, Orni­to­logen aus der ganzen Welt anzieht. Der Weg beginnt am Vogelob­serva­to­rium von Otero de Sariegos und führt einmal um die Laugune herum. Unter­wegs kommt man auch über die römi­sche Brücke von Villafáfila. (hin und zurück 10 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 10 Meter)

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C

Zu Gast in einem Hotel an der Altstadt

Das kleine Boutique Hotel am Rande der Altstadt gehört zu den schönsten seiner Art in Westspanien, was vor allem an der Sorgfalt des Besitzers liegt, die sich in vielen Details widerspiegelt. mehr ...

Vor allem Holz wird auf verblüffend viele Weisen zur Wirkung gebracht: vom hochglänzenden Parkettfußboden über Tische mit Intarsienarbeiten bis zu den handgeschnitzten Betten. Die Badezimmer sind aus weißem Marmor und mit dicken Handtüchern ausgestattet. Möglicherweise braucht man dort nicht unbedingt ein Telefon oder den Faxanschluss im Zimmer, aber die doppelt verglasten Fenster, die Minibar und die Klimaanlage wird man zu schätzen wissen. Zum Hotel gehört eine Bar und eine Parkgarage.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Catedral Nueva/Catedral Vieja

Doppelka­thedrale von Sala­manca

Die Doppelka­thedrale besteht aus einer alten mit dem roma­ni­schen Vorläufer sowie der vom 16. bis 18. Jahr­hun­dert errich­teten Catedral Nueva. Besonders schön an der Neuen Kathedrale ist die Portalge­stal­tung im plateresken Stil, der in der spani­schen Renais­sance in Mode war und goti­sche, mauri­sche und spani­sche Elemente vereint. Das Innere beein­druckt Besu­cher mit der Wucht seiner Ausmaße (104 m lang, 50 m breit).

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Univer­sidad

800 Jahre spani­sche Gelehr­samkeit

Sala­mancas Univer­sität blickt auf eine knapp 800-jährige Geschichte zurück, weite Teile der Architektur gehen auf das 15./16. Jahr­hun­dert zurück. Die reich verzierte Haupt­fas­sade ist ein Gedicht in Stein. Das Hauptportal der Univer­sität ist mit Skulpturen und Dekor aus der spani­schen Früh­re­nais­sance verziert, im soge­nannten Plateres­ken­stil. Ein Toten­kopf mit einem Frosch oder einer Kröte symboli­siert die Ausschweifungen im Leben, die nach dem Tod gesühnt werden – eine Mahnung an die lebens­lus­tigen Studenten. In Sala­manca soll das beste Hoch­spa­nisch gespro­chen werden. Dies und die von der Univer­sität und diversen privaten Anbie­tern orga­ni­sierten Sprachkurse führen dazu, dass sich die Stadt in den Sommermo­naten stets mit ausländi­schen Studenten füllt. Über der alten Bibliothek hängt der „Himmel von Sala­manca“, El Cielo de Sala­manca, ein Ende des 15. Jahrhunderts voll­en­detes Meister­werk.

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Casa de las Conchas

Haus der 4000 Muscheln

Diese Fassade sollte niemand versäumen: Knapp 400 steinerne Jakobs­mu­scheln sind Namensgeber des „Hauses der Muscheln“, eines Stadt­pa­lasts, an dem von 1495 bis 1517 gebaut wur­de. Das Portal ist mit einem Wappen im plateresken Stil verziert. Im Innern besitzt der Patio eine Galerie im ersten Geschoss, die von mehr­e­ckigen Säulen getragen wird. In dem Gebäude befindet sich heute eine öffent­liche Bibliothek.

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7.–9. Tag: Garganta de los Infiernos

Wälder, Wildwasser, Badebecken
Das Natur­schutzgebiet gehört zum Netz­werk der geschützten Natur­räume der Extre­madura. Es um­fasst rund 7.200 Hektar in der Region Valle del Jerte nörd­lich der Provinz Cáceres. Im Norden grenzt es an den Fluss Jerte, im Osten an die Sierra de Gredos (Ávila), im Süden an die Region La Vera (Cáceres) und im Westen an den Bach Puto­padre. Die höchsten Höhen werden in der Cuerda de los Infi­er­nillos (2.281 m.) und dem Cerro del Estecillo (2.290 m.) erreicht; dazwi­schen liegt ein altes Glet­schertal. Was­ser­fälle und Gebirgs­bäche prägen das Bild, ebenso die marmitas gigantes, riesige Wasser­be­cken in den Flüssen, die durch Erosion entstanden sind. Wegen der Höhen­un­ter­schiede ist die Arten­viel­falt besonders groß: In den Wäldern  wachsen Süße­iche, Weißdorn und Erdbeerbäume, aber auch Farne und Orchideen; ober­halb wird meist Almwirt­schaft betrieben.
D

In einem Gästehaus in Jerte

Das Haus aus dem Jahr 1810 liegt im Stadtzentrum von Jerte und verkörpert dennoch ländlichen Charme. mehr ...

Viele ursprüngliche Elemente des Gebäudes aus Stein und Kastanienholz wurden bei der Restaurierung übernommen, wodurch der ursprüngliche Charakter weitestgehend erhalten blieb. Jedes der fünf Zimmer ist individuell in einem authentischen Stil eingerichtet. Eine geräumige Lounge mit Bibliothek und einem großen Kamin lädt dazu ein, ein Buch zu lesen oder einen Drink zu sich nehmen – alleine oder in internationaler Runde. Morgens wird im Speisesaal ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Frühstück serviert, abends kann man hier landestypische, leichte Gerichte genießen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kloster von Yuste

Einsamer Sterbeort von Kaiser Karl V.

Abge­schieden von der Südflanke der Sierra de Gredos liegt das Monas­terio de Yuste. Hier­o­ny­miten-Mönche hatten es 1409 gegründet. Welt­be­kannt wur­de es dadurch, dass der Kaiser des Heiligen Römi­schen Reiches und König des spani­schen Welt­rei­ches, Karl V., diesen einsamen Ort wählte, um zu sterben. Zwei volle Jahre verbrachte er hier bis zu seinem Tod 1558. Leider haben Napoleo­ni­sche Truppen die Anlage verwüstet, die Kirche ist aber wieder aufge­baut. Man erkennt auf dem Gemälde am Haupt­altar den Herr­scher mit seiner Frau, Isabella, und seinem Bruder und Nach­folger, Philipp, samt seiner Frau, Maria von Ungarn. Wegen seiner paneu­ro­päi­schen Bedeu­tung trägt das Kloster das Euro­päi­sche Kultur­siegel. Zum Kloster gelangt man auf einem Wanderweg von Jerte-Tal. Er trägt den Namen Ruta de Carlos V.

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9.–11. Tag: Trujillo

Stadt der Conquistadoren
Die Stadt mit knapp 10.000 Einwoh­nern in der weiten Extre­madura gab es schon zur Römerzeit. Damals hieß sie Turris Iulia, wovon sich der heutige Name ableitet. Im 10. Jahr­hun­dert bauten die Mauren ein Castillo, das heute noch über der Stadt thront. Die quad­ra­ti­schen Türme der islami­schen Mili­tär­a­r­chitektur sind noch erhalten. Bekannt wur­de Trujillo durch seine 56 Konqui­stadoren, die bei der Erobe­rung von Mittel- und Südame­rika eine Rolle spielten. Der bekann­teste unter ihnen war Francisco  Pizarro, der in Trujillo Schwei­ne­hirt war, bevor er in der Neuen Welt das Inka­reich für den spani­schen König eroberte. Auf der Plaza Mayor ist ihm ein Denkmal gesetzt.

Schloss von Monfragüe

Wehrburg mit Fern­blick über dem Tajo

Das Castillo wur­de im 9. Jahr­hun­dert von islami­schen Eroberern ange­legt, da man von hier aus den Verkehr auf dem Tajo kontrollieren konnte und eine einzig­ar­tige Aussicht hat. Nach der Reconquista ab dem 12. Jahr­hun­dert wur­de es von Ritter­orden aus dem glei­chen Grund genutzt. Das Castillo hatte fünf Türme und zwei Mauerringe. Bis heute erhalten blieben die Ruine eines runden Turmes aus dem 12. Jahr­hun­dert und der wieder­herge­stellte fünfe­ckige Donjon aus dem 15. Jahr­hun­dert. In der Nähe des Castillo befindet sich eine Einsiedelei mit einem Mari­enbildnis, das Kreuzfahrer im 12. Jahr­hun­dert aus Palästina mitge­bracht haben sollen.

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E

Zu Gast in einem Hotel in Trujillo

Das Hotel befindet sich in einem einzigartigen Palast aus dem 16. Jahrhundert in der historischen Altstadt von Trujillo, gegenüber des Palacio de Rol Zárate. mehr ...

Bekannt ist es durch die  “Puerta en esquina con su ventana de cantería”, des Architekten Francisco Becerra, der verschiedene Stilrichtungen in den Bau einfließen ließ. Das Interieur überzeugt mit seinen geräumigen Salons mit Gewölbedecken, einer Bibliothek, alten Kaminen und einer authentischen Einrichtung. Der Garten mit Terrasse und Pool stellt eine Oase der Ruhe dar. Die acht Zimmer sind in verschiedenen Designs gestaltet und – wie auch die übrigen Räume – mit vielen antiken Möbeln eingerichtet. Morgens wird ein liebevoll zubereitetes, reichhaltiges Frühstück angeboten. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

11.–13. Tag: Sierra de Aracena

Grüne Hügel, schwarze Schweine
Der Natur­park Sierra de Aracena y Picos de Aroche liegt im west­li­chen Teil der Sierra Morena, im Dreieck Anda­lu­sien, Portugal und Extre­madura, das den feuchten Winden des Atlan­tiks ausge­setzt ist. Sanft gerundet und üppig grün ist das Gebirge ein ideales und noch kaum entdecktes Wandergebiet, besonders rund um die höchste Erhe­bung, den 962 Meter hohen Castaño. Die armen und flach­grün­digen Böden eignen sich kaum für die Land­wirt­schaft, so dass hier ausge­dehnte Wälder erhalten sind. Kasta­ni­enhaine sowie Kork- und Stein­ei­chenwälder bestimmen das Landschafts­bild. In den Eichenwäl­dern leben halbwilde schwarze Schweine, die cerdos negros, die mit den Eicheln gemästet werden. Daneben leben die Bewohner vom Verkauf von Kork, Obst und Kasta­nien. Die immer wieder in die Wälder einge­streuten Gärten dienen in erster Linie der Selbst­ver­sorgung.

Cáceres

Zeit­reise ins Mittel­alter

Seit der Renais­sance, als die zurückge­kehrten Conqui­stadoren in der Stadt ihre Paläste bauten, hat sich in Cáceres nicht viel verändert. So wird ein Spaziergang durch die Ciudad (Altstadt) zu einer Zeit­reise ins Mittel­alter und die Renais­sance. Von den neueren Stadt­teilen ist der von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erho­bene histo­ri­sche Kern durch eine voll­ständig erhal­tene Wehrmauer mit Türmen und Stadt­toren getrennt. Den besten Blick auf Cáceres und die weite Land­schaft der Extre­madura, in die sie einge­bettet ist, hat man von der Anhöhe zwei Kilometer südlich.

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Mérida

Längste erhal­tene Brücke aus der Römerzeit

Bis zur Erobe­rung durch die Vandalen und später die Westgoten war die Stadt im Tal des Guadiana ein wich­tiges wirt­schaft­li­ches und mili­täri­sches Zentrum. Davon zeugen die Über­reste römi­scher Bauten, darunter Theater, Amphi­theater, Circus, Tempel, Brücken und Aquädukte. Die Puente Romano gilt als die längste aus der Antike erhal­tene Brücke. Zur Römerzeit über­spannte das Bauwerk den Guadiana auf 62 Bögen mit einer Gesamtlänge von 755 Metern. Bis 1990 konnten Autos die Brücke überqueren. 1993 wur­de sie mitsamt den archäo­logi­schen Stätten von Mérida zum UNESCO-Welt­kultur­erbe ernannt.

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Zafra

Urbane Plätze mit anda­lu­si­schem Flair

Bereits die Römer haben das Städt­chen gegründet. Die Mauren haben es Zafar genannt. Noch heute atmet es anda­lu­sisch-mauri­sche Atmo­sphäre. Besonders spürbar ist das am Großen Platz, der von Palmen und präch­tigen Stadt­häusern aus dem 18. Jahr­hun­dert gesäumt wird. Die Plaza Chica mit ihren Arkaden wur­de noch von den Arabern ange­legt. Eine Burg aus dem 15. Jahr­hun­dert wird als Parador genutzt. Seit fünf Jahrhunderten findet jähr­lich Ende September/Anfang Oktober die Feria Inter­nacional Ganadera statt, ein Markt für Viehzucht.

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Zu Gast in einem alten Kloster in Fuentes de León

Das ehemalige Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert liegt in Fuentes de León in der Region Extremadura. mehr ...

Heute beherbergt es ein modernes Boutique-Hotel, in dem die originale Bausubstanz mit offenem Mauerwerk und Bögen noch immer erhalten ist, und das sich somit gut in die ländliche Umgebung einfügt. In vielen der Zimmer sind Deckenbalken sichtbar, was mit der eher klaren, zeitgemäßen Einrichtung eine interessante Kombination ergibt. Morgens wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten. Abends besteht die Wahl zwischen Buffet und à la carte Essen. Im Innenhof und dem Garten findet jeder einen Platz, um die Ruhe und die Landschaft auf sich wirken zu lassen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Fuentes de León

Klein­stadt im Land der Schwarzen Schweine

Die Klein­stadt mit weniger als 5.000 Einwoh­nern liegt in der Badajoz nahe der Grenze zu Anda­lu­sien. Der Nach­barhügel, der patada de Dios, ist 741 Meter hoch und einer der letzten Ausläufer der Sierra Morena. Entspre­chend feucht ist das Klima. Die Wiesen­blüte zwischen März und Mai, die halbwilden schwarzen Schweine und die weiten Ausblicke über die Wälder ziehen viele Besu­cher an. Grab­stein­in­schriften und Säulen bezeugen römi­sche Präsenz im 3. Jahr­hun­dert. Später bauten die Araber das Castillo del Cuerno, das 1248 dem Orden von Santiago übergeben wur­de.

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Rund um den Castaño

Am höchsten Berg der Sierra de Aracena

Der Castaño ist der höchste Berg und die Mitte der Sierra de Aracena. Die Rundwande­rung führt um die bewal­dete Erhe­bung herum. In den von mensch­li­chen Eingriffen weitge­hend verschonten Wäldern kann man Hirsche, Wildschweine und Geier sehen. Die Tour beginnt in Castaño de Robledo, wo man sich in einem Restau­rant oder Café mit Tapas stärken kann. (hin und zurück: 5,6 Kilometer, 1:45 Stunde, auf und ab: 120 Meter)

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13.–15. Tag: Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz
Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria. Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.
G

Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hektischen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachterrasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräumigen Zimmer. mehr ...

Der Service ist ausgezeichnet, das Frühstück mit Buffet oder à la carte Bestellungen hervorragend. Das Interieur lebt von spannungsvollen Kontrasten. Kräftige Farben, Blumendüfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturmaterialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscharakter verleihen. Zur Ausstattung des Badezimmers gehören Bademäntel und Naturkosmetik.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla

Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

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La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof

Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

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Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt

Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

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Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz

Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)

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15. Tag: Sevilla

Führung

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch)

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutschsprachigen Führerin in Sevillas prächtiger Altstadt. mehr ...

Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst. Vorgesehen sind der Besuch des jüdischen Viertels Santa Cruz und des Königspalastes, wo man die verschiedenen architektonischen Epochen identifizieren und die Gartenanlagen bewundern kann. Den Abschluss bildet ein Besuch der Kathedrale.

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Ausflug

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine andalusische Urgewalt, eine Explosion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kulturerbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspaniens. mehr ...

Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unvergleichlichen Tanz erleben, auch wenn er inzwischen touristisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

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Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 1.719,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.

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Alina Frielingsdorf
Tel.: +49 (0)2268 92298-25

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Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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