Unterwegs auf Mallorca: Baden und Wandern, Staunen und Genießen - Spanien
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Schroffe Küsten, einsame Berge: Das andere Mallorca
Schroffe Küsten, einsame Berge: Das andere Mallorca BILD
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Unterwegs auf Mallorca

Baden und Wandern, Staunen und Genießen

10 Tage | ab 1.789,00 EUR p.P. im DZ*
Palma – Serra de Tramuntana – Alcúdia – Santanyi

Abseits des Massentourismus überrascht Mallorca mit romantischen Schluchten, einsamen Aussichtsgipfeln und schroffen Steilküsten. Man kann die Rundreise sogar mit einem Elektroauto machen.

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1.–3. Tag: Palma de Mallorca

Historische Altstadt mit katalanisch-arabischem Flair
Die Haupt­stadt von Mallorca hat eine der schönsten Altstädte im ganzen Mittelmeer­raum. Inner­halb der Ring­straße, an der die alte Stadt­mauer verlief, findet man ein eigen­tüm­li­ches Gemisch aus kata­la­ni­schen und arabi­schen Stil­ele­menten, was auf eine wech­sel­volle Geschichte hindeutet. Haupt­se­hens­wür­digkeit ist die goti­sche Kathedrale La Seu, die mit ihrer fast schwe­benden Anmut faszi­niert. Daneben liegt der Palast, den der spani­sche König als Residenz bei Besu­chen auf den Balearen nutzt. Die leben­dige Kneipen- und Restau­rant­szene hat gar nichts touris­ti­sches. Hier treffen sich tags­über die Ange­stellten aus den Büros und abends die Anwohner. Über 30 Kilometer erstreckt sich die Stadt an der male­ri­schen Bucht von Palma. Mit über 500.000 Einwoh­nern leben hier über die Hälfte aller Mallor­ciner.
A

Zu Gast in einem Boutique-Hotel im Herzen von Palma

Das Boutique-Hotel liegt gegenüber vom Rathaus – mitten im lebhaften Zentrum der Stadt. mehr ...

Es blickt über den Placa de Cort mit seinen Cafés unter jahrhundertealten Olivenbäumen. Überall spürt man die Liebe zum Detail, bei den charmanten und engagierten Mitarbeitern ebenso wie bei der individuellen Zimmereinrichtung oder der Zubereitung des Frühstücks, das à la carte serviert wird. Aus der Vielzahl der Hotels in Palma sticht dieses Kleinod heraus.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kathedrale von Palma

Goti­sches Wunder­werk aus Licht und Raum

„La Seu“, wie die Kathedrale von Palma genannt wird, ist das Wahrzei­chen der Stadt. Ihre Architektur und ihre schiere Größe lassen sie wie ein Wunder­werk erscheinen. 110 Meter lang und über 80 Meter hoch ist das goti­sche Gebäude. HInzu kommt die einma­lige Lage auf der alten Stadt­mauer am Meer. 400 Jahre hat der Bau gedauert und wur­de auch danach immer wieder umge­baut, worunter die ursprüng­l­iche Schön­heit gelitten hat. Erst 1904  wur­de der ursprüng­l­iche Plan von himmel­strebender Kühn­heit wieder­herge­stellt. Wer den Kirchenraum betritt, wird beein­druckt vom Wech­sel­spiel der Stützpfeiler und Streben. Das Strahlen und Glänzen des Lichts durch eines der größten Roset­ten­fenster der Welt kann man am besten vormit­tags erleben.

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Altstadt von Palma

Auto­freies Viertel mit Bars und Boutiquen

Das histo­ri­sche Zentrum von Palma ist auto­frei. Es besteht aus einem weit verzweigten System von Gassen und Treppen, wo man auch abseits der Touris­ten­ströme viele verborgene Schön­heiten entde­cken kann. Haupt­straße ist die eben­falls auto­freie Passeig d'es Born, die Flaniermeile zwischen Kathedrale und Altstadt. Unter den großen Alleebäumen gibt es schat­tige Bänke und lauschige Cafés.

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Mercado De Olivar

Fest der Sinne in größter Markt­halle von Palma

Die größte Markt­halle von Palma wur­de 1951 errichtet und wirkt von außen entspre­chen unscheinbar. Das Innere jedoch ist ein Fest für die Sinne. Düfte, Stimmen und Farben wirken betörend. Allein die Fischhalle ist überwäl­tigend. Alles was das Mittelmeer zu bieten hat, ist hier versammelt, teilweise noch lebendig: Scha­len­tiere, Krabben, Austern. Mehrere Stände bieten kleine Snacks an, dazu meist ein Glas Weißwein.

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3.–6. Tag: Sóller

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Renault Zoe elec­tric drive o.ä. (MBAE)

Mirador de Ricardo Roca

Schönster Aussichts­punkt im Nordwesten

An der C-710 liegt einer der schönsten Aussicht­punkte Mallorcas. Vom Park­platz kommt man über einen Stufenweg nach oben. Dort stehen noch die Ruinen eines mittel­alter­li­chen Wachturms, der aus einer Höhe von über 400 Metern die bizarre Küste und die Schiffe auf dem bewegten Meer überwacht.

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La Trapa

Zu einem Kloster über St. Elm

Zwar ist die Wande­rung zu dem ehema­ligen Trap­pis­tenkloster kein Geheim­tipp mehr. Dennoch lohnt sie sich wegen der tollen Aussicht übers Meer bis zur Felsen­insel La Dragonera. Die Klos­ter­anlage La Trapa ist heute sorgsam restau­riert. Gegründet wur­de sie von Mönchen aus der Normandie, die vor der Franzö­si­schen Revo­lu­tion flüchten mussten. Nach der Tour kann man in Sankt Elm im Es Molí einkehren. Bis auf wenige ungefähr­liche Kletter­stellen ist der Weg breit und bequem. (hin und zurück: 8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 390 Meter)

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Sa Dragonera

Aussichts­tour auf unbe­wohnter Felsen­insel

Die Drachen­insel ganz im Nordwesten von Mallorca ist eine unbe­wohnte Felsen­insel, deren gezackter Hauptkamm an einen Drachen erin­nert. Das Haupt des Untiers ist der 349 Meter hohe Na Pòpia, auf den ein gut ausge­bauter Muliweg führt. Auf die auto­freie Insel gelangt man mit der Fähre von St. Elm. Wer auf den Gipfel geht, sieht unter­wegs zahl­lose Eidechsen und und deren natür­liche Feinde, die Falken. Oben hat man einen grandiosen Blick auf Mallorca. (hin und zurück: 8,4 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

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B

Zu Gast auf einer Finca bei Sóller

Durch die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana, entlang an Orangen- und Zitronenhainen, führen verschlungene Sträßchen zu der Unterkunft. mehr ...

In den Mauern der alten Steinhäuser hat sich ein Stück Geschichte bewahrt, denn die Bausubstanz stammt noch aus maurischer Zeit. Auch die Gästezimmer erhalten den traditionellen Charme eines mallorquinischen Landhauses: So finden sich hier teils jahrhundertealte Deckenbalken, Möbel mit kunstvollen Holzschnitzereien und handgefertigte Vorhänge.
Auch der Außenbereich steht dem Interieur in keinster Weise nach: ein weitläufiger Garten mit Pool sowie einem farbenprächtigen Blumenmeer und duftenden Lavendelbeeten lädt dazu ein, in idyllischer Abgeschiedenheit reichlich Sonne zu tanken. 

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Sóller

Hübsches Städt­chen zwischen Oran­genhainen

Das Städt­chen im „Tal des Goldes“ gilt als eine der schönsten auf Mallorca. Die engen Gassen, den repräsenta­tiven Stadt­häusern und den roman­ti­schen Plätzen sieht man an, dass die Bewohner schon vor Jahrhunderten reich gewesen sein müssen. Reichtum brachten die Orangen, die bis heute rund um die Stadt in den Hainen wachsen. Sie wurden bis nach Port Sóller gebracht und von dort aus nach Frank­reich verschifft. Heute kann man den abge­schiedenen Ort auf drei Wegen errei­chen: über die Berg­straße von Deia, mit einer rumpelnden Tram von Palma und durch einen Tunnel.

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Forna­lutx

Bilder­buchdorf zwischen Zitrushainen und bewäs­serten Gärten

Von Sóller aus führt ein schöner Spazierweg durch Zitrushaine und bewäs­serte Gärten zu dem male­ri­schen Berg­dorf. Forna­lutx am Fuß der Serra de Torrella wur­de schon mehr­fach als das schönste Dorf Spaniens ausgezeichnet. Die 300 bis 400 Jahre alten Häuser aus goldgelbem Bruch­stein sind authen­tisch restau­riert, so dass man meinen könnte, auf einer Zeit­reise ins vorver­gan­gene Jahr­hun­dert zu sein. Von den Wachtürmen aus dem 17. Jahr­hun­dert gehen Gassen ins Innere, an denen man Kneipen und Restau­rants findet.

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Sa Calobra

Bade­bucht mit Felsenschlucht

Das kleine Dorf an der Nordwest­küste liegt in einer traumhaften Bucht am Ende einer abenteuer­li­chen Serpen­ti­nen­straße, die sich 700 Meter aus der Serra de Tram­un­tana herabwindet. Von Sa Calobra aus führt ein Fußweg zur wild­roman­ti­schen Felsenschlucht Torrent de Pareis, die ein reißender Sturzbach in vielen tausend Jahren ins Gestein gegr­aben hat. Sie ist neben der Sama­riaschlucht auf Kreta die größte Erosi­ons­schlucht am Mittelmeer.

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Cornador Gran

Bergwande­rung zu einem der höchsten Gipfel

Der klotzige Berg über Sóller bietet ein großar­tiges Panorama über die ganze Insel. Das liegt an seiner enormen Höhe. Mit fast tausend Metern ist er eine der höchsten auf Mallorca. Den Aufstieg macht man auf einem teils gepflas­terten Pilgerweg, der durch terras­sierte Felder und an kleineren Wasser­fällen vorbei­führt. Wegen des großen Höhen­un­ter­schieds ist gute Kondi­tion erforder­lich. Im Gipfelbereich gibt es keinen Schatten mehr, sodass man sich mit reich­lich Trink­wasser versorgen muss. (hin und zurück: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab 1100 Meter)

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Deià

Vom Künst­lerdorf zum Bade­strand

Schon vor 100 Jahren haben sich in dem Berg­dorf mit schwer zugäng­li­cher Küste zahlreiche Küster und Promi­nente niederge­lassen. Unter ihnen waren Pablo Picasso und Peter Ustinov. Heute wirde Ort während der Hoch­saison von vielen Touristen heimge­sucht. Etwas einsamer ist da schon der Pflas­terweg, der durch Olivenhaine zum Meer hinabführt. Unten gibt es eine Kiesbucht mit einem kleinen Strand­re­stau­rant. (hin und zurück: 5,1 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 140 Meter)

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Cala Tuent

über einer zerklüf­teten Küste zu einem Traum­strand

Ziel der Wande­rung ist die Cala Tuent, eine Bade­bucht aus dem Bilder­buch. Der goldgelbe Sand­strand wird von einem Pini­en­wald gesäumt , der sich weit hinauf in die Bergwelt erstreckt. Man kann die Bucht mit dem Auto errei­chen. Der Weg von Mirador de ses Barques ist jedoch einer der schönsten auf Mallorca. Er führt sanft abwärts auf die wild zerklüf­teten Küste zu. Am Ziel wartet ein gutes Restau­rant. Den Rückweg macht man am besten per Boot und kann dabei die Küste noch einmal vom Wasser aus betrachten. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3:30 Stunden, auf: 260, ab: 660 Meter)

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6.–8. Tag: Bucht von Pollença

Der Norden von Mallorca wur­de bereits in den 1930-Jahren von den Engländern entdeckt, die bis heute dort die Mehrheit der Touristen stellen. Rund um die Bucht von Pollença gibt es viele Wassersportmög­lichkeiten und Bade­stellen. Vom Yacht­hafen Port Alcudia bis Can Pica­fort erstreckt ist ein langer, flacher Sand­strand, der besonders für Familien geeignet ist. Die spekta­kulären Halb­in­seln Formentor und Victoria begrenzen die Bucht im Norden und im Süden. Das länd­liche Hinter­land ist geprägt von Fincas.

Lluc

Spirituelles Zentrum von Mallorca

Das Santuari de Santa Maria de Lluc, so der voll­stän­dige Name, gilt seit dem 13. Jahr­hun­dert als spirituelles Zentrum der Insel. Der Wall­fahrtsort versteckt sich in der abge­legenen Macchia der Serra de Tramon­tana. Zum Santuari, das von Patres geleitet wird, gehören eine Klos­ter­schule, ein Museum und ein bota­ni­scher Garten. Jähr­lich kommen fast eine Millionen Pilger, um die Madre de Déu de Lluc zu verehren. Die „Gottes­mutter“ ist eine schwarze Madon­nen­statue, die von den Einheimi­schen auch Sa Morenita, „die Dunkelhäu­tige“, genannt wird.

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C

Zu Gast in einem Hotel in Pollensa

Das charmante Boutique-Hotel liegt im Zentrum von Pollensa im Nordosten Mallorcas. Es besteht aus mehreren nah beieinander liegenden Häusern aus dem 17. mehr ...

Jahrhundert, die sorgsam renoviert und modernisiert sind. Jedes der Zimmer ist in einem für die Insel typischen Landhausstil mit Holz und hellen Stoffen eingerichtet. In den verschiedenen Häusern gibt es jeweils einen gemeinsamen Bereich mit Wohnzimmer und einer voll ausgestatteten Küche; im Garten des Haupthauses einen Pool. Morgens wird im Hauptgebäude ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten angeboten. Es gibt mallorquinisches Brot, Ensaimadas, hausgemachte Marmeladen, Eiergerichte und vieles mehr. Das Restaurant mit Terrasse und Garten ist auf mediterrane Küche spezialisiert.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Alcúdia

Klein­stadt mit römisch-arabi­schen Wurzeln

Bereits die Römer grün­deten eine Stadt im Norden von Mallorca und nannten sie Pollentia. Doch als sich nach dem Zusam­menbruch des römi­schen Reiches Pira­tenüber­fälle häuften, zogen die Bewohner in Landes­in­nere und bauten dort eine neue Sied­lung, die bis heute 
Pollença heißt. Erst die Araber besiedelten die verlas­sene Hafen­stadt neu und nannten sie Alcúdia, was so viel wie Hügel heißt. Die Stadt­mauer mit ihren Toren, die heute noch erhalten sind, stammt aus dieser Zeit. Auf ihr kann man einen Spaziergang rund um die histo­ri­sche Altstadt machen. Besonders lebhaft präsen­tiert sich Alcúdia an den Markt­tagen Dienstag und Sonntag.

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Halb­insel Alcúdia

Aussichtswande­rung mit Bademög­lichkeit

Die Halb­insel im Nordwesten ist für Wanderer durch einen herr­li­chen Rundweg erschlossen. Er beginnt an der Ermita de la Victòria, einem ehema­ligen Kloster in der Einöde. Höchster Punkt und zugleich Höhe­punkt ist der 446 Meter hohe Talaia d’Alcúdia, wo man bis nach Menorca schauen kann. Anschließend kann man ein Bad an der Platja des Coll Baix nehmen. Der Abstieg zur Bucht erfordert ein wenig Tritt­si­cher­heit. Anschließend kann man im Restau­rant Mirador einkehren, das zur Ermita gehört. (hin und zurück: 12,5 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 520 Meter)

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Cap Formentor

Drama­ti­scher Schlussakt der Tram­un­tana

Bevor das Tram­un­tana-Gebirge im Nord­osten im Meer versinkt, zeigt es sich noch mal in aller Pracht. Das Kap ist die Spitze der schroffen Halb­insel Formentor, die von ihrem höchsten Punkt, dem 384 Meter hohen, Leucht­tuum-gekrönten Fumart, jäh ins Meer stürzt. Bereits die Panora­ma­straße dorthin ist ein Erlebnis. Wer den vielen Besu­chern entrinnen möchte, kann vom Park­platz aus eine Runde zur Cala Murta machen. Sie führt auf einem alten Leuchturmweg zum Kiesel­strand. Auf dem Rückweg wird man von Stein­männ­chen durch eine Schlucht geleitet. (hin und zurück: 4,5 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 220 Meter)

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8.–10. Tag: Santanyí

Romantische Lokale, schöne Badebuchten
Goldgelber Stein aus Marès der Klein­stadt im Süden Mallorcas ein freund­li­ches Erscheinungs­bild. In den Gassen der Altstadt findet man Gale­rien, Cafés und roman­ti­sche Lokale. Besonders bunt und lebhaft präsen­tiert sich Santanyi mitt­wochs und sams­tags morgens zum Wochen­markt. Lohnens­wert ist auch ein Besuch in Sant Andreu Apostol. Die Pfarr­kirche stammt auch dem 14. Jahr­hun­dert, als es noch keine Stadt­mauer gab. Sie diente damals auch als Fluchtburg bei Pira­tenüber­fällen. Treff­punkt über die Jahrhunderte war die Zisterne und ist es bis heute. Hier haben die Stadt­be­wohner ihr Wasser geholt, das über ein Aquädukt aus den Bergen geholt wur­de.

Coves del Drac

Klas­si­sche Konzerte auf unter­irdi­schem See

Die „Drachenhöhlen“  sind ein System von Tropf­steinhöhlen, das erstreckt sich über 1700 Meter erstreckt. In ihm befindet sich der größte unter­irdi­sche See Europas und einer der größten der Welt, der Llac Martel (Martelsee). Er ist 177 Meter lang und 40 Meter breit, bei einer Tiefe bis zu 9 Metern. Heute werden täglich klas­si­sche Konzerte aufge­führt. Die Musiker befinden sich auf einzelnen Booten.

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D

Zu Gast in einem Hotel in Santanyi

Neben der Dorfkirche von Santanyí, einem typischen mallorquinischen Dorf im Süden der Insel, liegt das alte Gebäude. mehr ...

Ursprünglich ein Privathaus, wurde es schließlich in ein stilvolles kleines Hotel umgebaut. Bei der Gestaltung der fünf Zimmer und aller anderen Räume wurde viel Wert auf eine harmonische Mischung aus Farben, Formen und Stoffen gelegt; zudem findet man im gesamten Haus zeitgenössische Kunstwerke. Auch der Innenhof, die Terrassen und der Poolbereich sind mit Natursteinen und Pflanzen so gestaltet, dass man sich rundum wohlfühlen kann. An kühleren Tagen und abends lädt der Salon mit Kamin und Bibliothek zu ein paar gemütlichen Stunden ein. Die unaufdringliche Atmosphäre wird durch das freundliche Personal unterstützt, das morgens ein gutes Frühstück serviert und auch viele nützliche Tipps für die Tagesplanung geben kann.
 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cala Figuera

Roman­ti­sche Bucht ohne Strand

Die lang­gezogene, fjord­ähn­liche Bucht gehört zu den schönsten Plätzen auf Mallorca. Wegen des fehlenden Strandes ist sie vom Tourismus weitge­hend verschont geblieben. Nur wenige Feri­en­häuser haben sich unter die ehema­ligen Fischer­hütten gemischt. Auf einem Fußweg kann man die Bucht umrunden und kommt dabei an bunt bemalten Booten vorbei. Etwas weiter ober­halb finden sich ein paar Cafés und Restau­rants mit schöner Aussichtster­rasse.

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Zwischen Cala s'Almunia und Caló des Màrmols

Wande­rung an unver­bauter Küste

Die Rundwande­rung führt an einem der wenigen unver­bauten Küsten­s­triche im Süden entlang. Unter anderem kommt man an einer bronzezeit­li­chen Sied­lung vorbei, von der aber nichts übrig ist. Die Cala des Màrmols, die „Marmorbucht“ mit bizarren Felsen ist ist das Ziel. Von dort geht es teilweise auf einen anderen Weg zurück nach S'Almunia. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 140 Meter)

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Insel Cabrera

Ausflug in die Welt des Odys­seus

Nur eine Boots­stunde südlich von Mallorca liegt die „Ziegen­insel“, auf der jemand die Zeit ange­halten haben muss. So oder so ähnlich muss die Welt des Odys­seus ausge­sehen haben. Dass es so bleibt, dafür sorgt ein Natio­nal­park, der die Haupt­insel und 15 kleinere Inseln schützt. In dem kris­tallklaren Meer leben mehr als 200 Fisch­arten. An Land wimmelt es vor Eidechsen. Die Fauna ist karg aber enorm vielfältig: Mehr als 400 Pflanzen­arten kommen auf Cabrera vor. Auf einem Maul­tier­pfad kann man in den Südwesten der Insel zum Leucht­turm wandern. (hin und zurück: 11 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 260 Meter)

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10. Tag: Palma de Mallorca

Capo­corb Vell

Präh­is­to­ri­sche Ausgra­bung­stätte

Auf dem Gemeindegebiet von Llucmajor wird ein präshis­to­ri­sche Sied­lung ausgegr­aben, deren Alter man auf 3.300 Jahre schätzt. Sie besteht aus drei runden und vier quad­ra­ti­schen dickwan­digen Türmen, die aus unarbei­teten großen Brocken ohne Mörtel errichtet sind. diese Türme nennt man Talaiots, und da man kaum etwas anderes über die Bewohner weiß, nennt man die Epoche Talaiot-Kultur. Bis heute gibt die Sied­lung den Archäo­logen und Histo­rikern Rätsel auf. Wozu dienten die Türme? Zur Vertei­digung, zur Magie oder zu Ritualen?

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Ballermann

Zwischen Eimersaufen und Alko­holverbot

Der Name ist eine Verballhor­nung des spani­schen Wortes „Balneario“ für „Heilbad“. Der Ballermann besteht aus 15 Strand­lokalen, die alle in bauglei­chen Stahlhäu­schen mit Theke und Zapf­anlage ausge­stattet sind. Besonders am Ballermann 6 wird deut­sches Bier und spani­sche Sangria getrunken, früher meist aus Plas­tik­eimern, was auch als „Eimersaufen“ bekannt wur­de. Zum Ambi­ente gehört die Beschal­lung mit soge­nannten Ballermann-Hits, volk­s­tüm­li­chen Schla­gern und Kirme­s­techno. Auch jenseits von Mallorca ist der Ballermann Inbe­griff des Sauf- und Party- Tourismus geworden. Am Ballermann selbst gab es 2013 ein erstes Alko­holverbot. Seit 2014 gilt die „Verord­nung für zivili­siertes Zusam­menleben“, ein vom Stadtrat beschlos­sener Verbo­te­ka­talog.

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Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 1.789,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Juni, Sept.–Okt.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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