Von Spanien nach Marokko: Mit den Zugvögeln nach Afrika
Und drüben liegt Afrika: Blick von Gibraltar

Von Spanien nach Marokko

Mit den Zugvögeln nach Afrika

Nirgendwo kommen sich Afrika und Europa näher als bei Gibraltar. Zugvögel nutzen die Engstelle – ebenso Steinzeitmenschen, Mauren und Conquistadoren. Die Reise führt aus dem Vertrauten ins Fremde.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Malaga nach Vélez-Malaga

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CBMR)
Station: Málaga Flughafen (Shuttle Service)

Von Malaga nach Vélez-Malaga

55 km | 42 Minuten

Malaga

Mittel­punkt der Costa del Sol
Malaga ist der wirt­schaft­liche Mittel­punkt Anda­lu­siens. Jähr­lich landen mehr als sieben Millionen Touristen auf dem Flughafen und werden in zahl­losen Bussen zu ihren Hotels an der Costa del Sol transpor­tiert.  So nennt man die Küste von Malaga bis Estepona wegen der über 320 Sonnen­tage pro Jahr. Sie wur­de vom Massen­tou­rismus entdeckt und gilt heute als das größte zusam­men­hän­gende Feri­en­gebiet in Europa. Dennoch hat die Stadt, in der Picasso seine ersten 15 Lebens­jahre verbrachte, auch ihre Reize: im Hafenbereich und in der Altstadt gibt es hübsche Gassen, die zum Flanieren und bummeln einladen und für triste, gesichts­lose Vorstädte entschä­d­igen.
A

Costa del Sol

Weiß getünchte Bergdörfer hinter Europas bekanntester Badeküste

Die spani­sche Mittelmeerküste von Tarifa bis östlich von Malaga wird heute als Costa del Sol touris­tisch vermarktet.

Bis in die 1950er Jahre gab es keinen Tourismus an der Küste mit über 320 Sonnen­tagen im Jahr. Erst danach begann ein Bauboom von Hotel- und Apart­ment­anlagen und damit die Verschande­lung. Die aus dem Boden gestampften Orte wurden durch eine vier­spu­rige Straße mitein­ander verbunden. Erst in den 1990er Jahren wurden die schlimmsten Auswüchse besei­tigt. Völlig anders als die besiedelte Küste ist das Hinter­land: In den weiß getünchten Berg­dörfern, Pinien- und Olivenhainen findet man noch die heitere Ruhe des alten Anda­lu­siens.

Zu Gast in einem Landhaus am Rio Velez

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel in Vélez-Málaga im Hinter­land der Costa del Sol vereint die aris­tok­ra­ti­schen Züge eines tradi­tionellen anda­lu­si­schen Herren­hauses mit dem roman­ti­sierenden Charme des 19.

Jahrhunderts. 2008 wur­de es voll­kommen umge­staltet und hat seitdem über 21 Zimmer, die individuell und elegant einge­richtet sind und über modernen Komfort verfügen. In der recht weit­läufigen Anlage gibt es einen Swimmingpool mit Sonnen­deck. Fahr­räder für Ausflüge in die nähere Umge­bung stehen zur Verfügung; zu den Stränden der Küste bei Málaga fährt man ca. zehn Kilometer.

Anda­lu­sien

Mauri­sche Tradi­tionen in El Andaluz
Die südlichste Provinz Spaniens stand am längsten unter islami­scher Herr­schaft. Welt­ge­schicht­liche Bedeu­tung erreichte „El-Andaluz“ unter den Emiraten von Córdoba und Granada. Jahrhunder­te­lang lebten Juden, Christen und Muslime fried­lich mitein­ander. Die Wissenschaft und die Medizin erreichten eine erste Blüte lange vor der italie­ni­schen Renais­sance. Die Herr­schaft der Mauren und das Zeit­alter der Tole­ranz in Spanien wurden durch die Reconquista 1492 in Granada beendet. Die Einflüsse der Muslime sind jedoch bis heute überall spürbar: am bekann­testen sind die Alhambra in Granada, die Mezquita von Córdoba und die Giralda in Sevilla. Aber auch der Volk­s­tanz Flamenco hat seine Wurzeln in der mauri­schen Kultur.

Totalán

Wo die Zeit stehenge­blieben ist
Das weiße Dorf im Grenzgebiet zwischen Axarquía und Montes de Málaga liegt reizvoll auf einer Anhöhe über zwei Flüs­schen. Weißge­tünchte Häuser säumen die engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Kirche Santa Ana mit ihren roten Säulen bildet die Mitte, der Turm Torre de Salazar und der Dolmen am Cerro de la Corona sind weitere Sehens­wür­digkeiten. Das typi­sche einheimi­sche Gericht ist chanfaina, eine Art Eintopf, dem zu Ehren jähr­lich ein Fest gefeiert wird.

Nerja

Badeort an der Costa del Sol
Der Ort an der Costa del Sol ist heute vom Tourismus geprägt. Davon zeugen Hotels und Diskotheken in der Umge­bung. Allerdings geht es im Vergleich zu Malaga in Nerja noch relativ ruhig zu. Die histo­ri­sche Altstadt mit weiß gekalkten Häusern und schmalen Gassen ist auto­frei. Ein Blick in die Hinter­höfe lohnt sich beim Spazierengehen. Dort verste­cken sich viele Schön­heiten, phan­ta­sievolle Gärten oder handwerk­liche Details. Auch in der Umge­bung kann man noch schöne Dörfer entde­cken.

Wande­rung in der Schlucht des Rio Chillar

Barfuß durch einen Gebirgsfluss waten
Die Wande­rung beginnt am Ortsrand von Nerja und führt in die Schlucht des Río Chillar. Der wich­tigste Fluss der Sierra de Almijara hat einen grandiosen Canyon gegr­aben, in dem es auch im Sommer schattig ist. Dann kann man sich die Schuhe ausziehen und durch den Fluss waten. Zu anderen Jahres­zeiten sollte man den Wanderweg nehmen. (5:46 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 740 Meter)

Von Vélez-Malaga nach Albo­lote

148 km | 3:00 h
Eine besonders reizvolle Alter­na­tive ist die schmale Gebirgs­straße durch die Sierra del Chaparral. Sie führt in zahl­losen Windungen bis auf 1.200 Meter. Vom Sattel am Lopera bietet sich eine grandiose Sicht übers Meer.

Aquädukt in Nerja

Wasser­brücke mit Aussichts­tempel
Der Aquädukt mit 37 Rundbögen und vier Stock­werken über­spannt die Schlucht Barronco de la Cola­dilla. Er wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, um Wasser zu einer Mühle zu leiten und ist bis heute in Betrieb. Die Bögen lassen mauri­sche Einflüsse erkennen. Neben der Rinne führt ein Fußweg, von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Schlucht und das grüne Umland genießt. In der Mitte der Brücke lädt ein kleiner Tempel zum Verweilen ein.

Cueva de Nerja

Stein­zeit­liche Galerie in einer Tropf­steinhöhle
Als fünf jugend­liche Freunde 1959 auf der Jagd nach Fledermäusen durch einen Schacht klet­terten, entdeckten sie eine verges­sene Wunderwelt, die an eine unter­irdi­sche Kathedrale erin­nert. Die Tropf­steinhöhle hat eine Gesamtlänge von fast fünf Kilome­tern. Nachdem die Jungen einen Stalagmit besei­tigt hatten, stießen sie in der Galerie auf Skelette und Keramik­schüs­seln. Ihnen folgten Archäo­logen, die die Höhle dann systema­tisch erforschten. Sie fanden Male­reien, deren Alter heute auf mindes­tens 20.000 Jahre datiert werden. Gut erkennbar ist die Darstel­lung eines Seehundes. Die Nerja-Höhle muss Jahr­tausende lang genutzt worden sein als Grab­stätte, Spei­se­kammer, zwischendurch aber auch von Hyänen, die hier Unter­schlupf fanden. Ein Teil der Höhle ist für Besu­cher zugäng­lich. In einem natür­li­chen Amphi­theater finden regelmäßig Konzerte statt.

Natur­park Acan­ti­l­ados Maro

Aussichtsreiche Rund­tour am Cerro Caleta
Der Natur­park erstreckt sich von Nerja bis zur Bucht Cala de Cazaida. Mit zwölf Kilome­tern Küstenlinie und einem Gebiet von 195 Hektar umfasst er die Steilwände an der Küste, kleinere Strände und winzige Buchten, von denen einige noch weitge­hend unbe­rührt sind. Geschützte und seltene Pflanzen kann man entde­cken, darunter den weißen Rosmarin. Wer den Park erkunden will kann eine aussichtsreiche Kurzwande­rung am Cerro Caleta vom Park­platz El Cabuelo an der N 340 machen. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 280 Meter)
B

Granada

Islamischer Palast vor schneebedeckter Sierra

Die bedeu­ten­dste Stadt Südspa­niens liegt am Rande einer Fluss­ebene vor der gewal­tigen Kulisse der meist schnee­be­deckten Sierra Nevada.

Auf zwei Hügeln verteilt sich die Altstadt: auf dem einen thront die Alhambra, ein Märc­hen­pa­last wie aus Tausend­und­einer Nacht. Auf dem nörd­li­chen Hügel liegt Albaicín, das mauri­sche Viertel mit seinen weiß verputzten Häusern, terras­sierten Gärt­chen und verwin­kelten Treppen­gassen. In der Geschichte Spaniens spielte Granada eine zentrale Rolle: Schon 500 vor Christus gab es eine Sied­lung der Iberer. 500 nach Christus überfielen die Vandalen die Stadt. Wieder 200 Jahre später wur­de sie von den Mauren erobert, die sie zur Haupt­stadt eines muslimi­schen König­rei­ches machten. Wissenschaft und Technik, Kunst und Tole­ranz brachten Granada eine jahrhunder­te­lange Blütezeit. Als 1236 das Kalifat Cordoba von den Christen erobert wur­de, war Granada die letzte Bastion der Muslime auf euro­päi­schem Boden. Sie fiel erst 1492, im Jahr der Entde­ckung Amerikas.

Zu Gast auf einem Cortijo bei Granada

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gut liegt rund 20 Kilometer nörd­lich von Granada, zwischen der Sierra del Pozuelo und der Sierra Arana. Es diente ursprüng­lich als Nonnen­kloster, bevor es im 19.

Jahr­hun­dert in einen land­wirt­schaft­li­chen Betrieb umge­wandelt wur­de. Heute gehören noch 4.000 Hektar Land zum Anwesen, weshalb es besonders für Gäste geeignet ist, die Weite und Stille suchen. Große Innenhöfe, Terrassen, Olivenhaine, Weizen- und Sonnenblu­menfelder – die Schön­heit Anda­lu­siens fernab vom Massen­tou­rismus ist innen und außen stets präsent. Die Gäste­zimmer sind origi­nell und individuell einge­richtet. Ein Swimmingpool ist vorhanden und von Mai bis September nutzbar. Zum Dinner kann ein 3-gängiges Gourmet­menü bestellt werden.

Führung (OPTIONAL)

Alhambra Übersichtstour (3-4 Stunden, deutsch)

Keine Anda­lu­sien-Reise ohne den Besuch der Alhambra. Eine deutsch­spra­chige Führerin führt Sie in die Palast­stadt der Mauren.

Schwer­punkt sind die Nasriden­pa­läste aus dem 13. und 14. Jahr­hun­dert – der stein­ge­wor­dene Traum aus 1001 Nacht. Aber auch die Gärten mit dem Sommer­pa­last und der Renais­sance­pa­last Karls V. werden besich­tigt.

Führung (OPTIONAL)

Im Schatten der Alhambra (3 Stunden, deutsch) | 1x Eintritt Madraza pro Person

Christen, Juden und Muslime haben seit jeher die Stadt Granada geprägt und geformt. Der drei­stün­dige Spaziergang durch die Altstadt führt zu Spuren aller drei Reli­gionen: Wir entde­cken mauri­sche Paläste, soge­nannte „Carmenes“ und Kirchen, die früher einmal als Moscheen dienten und architek­to­ni­sches Vorbild für die heutige Hauptmo­schee waren.

Auf dem ehema­ligen Seiden­markt und beim Besuch der „Madraza“ erfahren wir mehr über den wirt­schaft­li­chen Einfluss der jüdi­schen Gemeinde im Mittel­alter. Die Führerin spricht Deutsch und lebt seit Jahren in Granada. Sie wird Ihnen gerne auch jegliche weiteren Fragen zu Granada und Anda­lu­sien beantworten.

Konzert (OPTIONAL)

Flamenco Show in den Höhlen von Sacromonte

Flamenco ist eine anda­lu­si­sche Urge­walt, eine Explo­sion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kultur­erbe, das die Welt der dem Süden Spaniens verdankt und ein Schlüssel zur Seele von Granada. Wer dorthin reist, sollte unbedingt den unver­gleich­li­chen Tanz erleben, auch wenn er inzwi­schen touris­tisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet in den Höhlen von Sacromonte statt, wo seit dem 18. Jahr­hun­dert vor allem Zigeuner und Flamenco-Künstler arbeiten.

Sierra Nevada

Schnee­be­deckte Berg­riesen in Spaniens äußerstem Süden
Das höchste Gebirge der Iberi­schen Halb­insel bietet von November bis Mai einen präch­tigen Anblick, wenn es mit einer glitzernden Schnee­haube bedeckt ist. In Ost-West-Rich­tung ist die Sierra Nevada 100 Kilometer lang und ist wie die Alpen dadurch entstanden, dass die euro­päi­sche und die afri­ka­ni­sche Konti­nal­platte sich auf einander zube­wegen. Der höchste Berg  ist der der Mulhacén mit 3482 Metern. Wer von Granada aus ins Gebirge fährt, wird immer wieder mit überwäl­tigenden Ausbli­cken belohnt. Am Informa­ti­ons­zentrum an der Straße sollte man anhalten, auch wegen des Cafés mit grandioser Terrasse. Am Ende der Straße beginnen Wander­wege, die über das Gebirge führen. Seit 1999 ist das Kern­gebiet von 86.208 Hektar als Natio­nal­park Sierra Nevada geschützt.

Albaicín

Mauri­sches Viertel von Granada
Das älteste Stadt­viertel von Granada in Spanien geht zurück auf die späta­n­tike, vormau­ri­sche Sied­lung Ilíberis. Heute verspürt man dort noch am stärksten den Zauber der mauri­schen Zeit. An den engen Steilgassen stehen weißge­tünchte verwin­kelte Häuser mit großar­tigen Innenhöfen. Immer wieder tun sich Blicke auf die gegenüber­liegende Alhambra auf. An der Carrera del Darro gibt es Bars und Cafés. Dort beginnt das Leben am Abend und dauert bis tief in die Nacht. Seit 1994 gehört er zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

Kathedrale von Granada

Symbol des katholi­schen Neuanfangs
Nach der Reconquista, der Rück­e­r­obe­rung durch das katholi­sche Spanien, wur­de Granada 1492 zum Erzbistum bestimmt. Eine präch­tige Kathedrale als Zeichen des Neuanfangs sollte her, doch aus heutiger Sicht zeigt die Catedral Santa Maria de la Encar­nación eher den Bedeu­tungs­ver­lust. Sie wur­de erst 1523 mit 30 Jahren Verspä­tung begonnen – als goti­scher Monu­men­talbau, dann aber im Stil der Renais­sance weiter­geführt. Nach weiteren 30 Jahren wur­de die Kirche eingeweiht, aber sie war noch längst nicht fertig. Die ursprüng­lich geplanten Türme fehlten. Auch der stattdessen vorge­se­hene Turm erreicht längst nicht seine geplante Höhe. Im Südosten der Kathedrale liegt die Capilla Real, die Grabka­pelle der Katholi­schen Könige. Dort ruhen, bewacht von steinernen Löwen, Ferdi­nand und Isabella.

Cahorros von Mona­chil

Auf Seil­brü­cken in eine Schlucht bei Granada
Der Wanderweg startet östlich der Alhambra und führt durch eine enge Schlucht. Der Weg ist als „Cahorros Bajos“ ausge­schildert. Zurück kann man ab Tajo del Lunes einen anderen Weg nehmen und über die Höhe nach Granada zurückkehren. (2:45 Stunden, 8,61 Kilometer, auf und ab: 300 m)

Auf dem Ster­nenweg

Am Rio Genil fluss­aufwärts durch medi­ter­rane Wälder
Der Vereda de la Estrella führt von Güejar hinein in die Sierra Nevada bis zu den Nord­ab­stürzen des Mulhacén. Dort wachsen medi­ter­rane Eichen, Ahorn und eine riesige Kastanie, die „El Abuelo“ (Großvater) genannt wird. Der Weg beginnt an der Brücke über den Rio Genil und folgt dem Fluss aufwärts in die Bergwelt am Alcazaba. Auf dem Rückweg gibt es zwei bewirt­schaf­tete Hütten. (5:30 Stunden, 21 Kilometer, auf und ab: 820 Meter)

Von Albo­lote nach Úbeda

132 km | 2:00 h
Unter­wegs kommt man durch Jaen mit seiner ehrwür­digen Kathedrale. Die Stadt ist umgeben vom größten Oliven­anbau­gebiet der Erde und wird als Spaniens Oliven­haupt­stadt bezeichnet. Kurz vor Úbeda kommt man durch Baeza, eine Bilder­buch-Renais­san­ce­stadt hoch über dem Tal der Guadalquivir.

Jaén

Arabi­sche Burgen und christ­liche Kirchen inmitten endloser Olivenhaine
Die Bischofs­stadt im Schatten der übermäch­tigen Burg ist das Zentrum des größten Oliven­anbau­gebiets der Welt. Besonders im bergigen Süden kann man schöne Landschafts­ein­drücke von schier endlosen Olivenhainen sammeln. Die karthagi­sche Gründung wur­de 207 von den Römern erobert. Städ­tisch wur­de der Ort jedoch erst unter den Mauren, die 712 einzogen. In der Reconquista fiel Jaén eine besondere Rolle zu. Hier sammelten sich die Truppen des kastili­schen Königs vor dem Sturm auf Granada. Neben der arabi­schen Burg ist vor allem die Kathedrale besonders sehens­wert.

Haci­enda de la Laguna

Kathedrale des Olivenöls
Das Museum der Oliven­kultur informiert über den Oliven­anbau in der Provinz Jaén. Es ist in einem großen Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert mit einer herr­li­chen Bodega unter­ge­bracht, die 1848 errichtet wur­de und ein großar­tiges Beispiel der Indu­s­trie­ar­chitektur darstellt, was ihr den Namen „Kathedrale des Olivenöls“ einge­bracht hat. Die Erläu­te­rungen im Museum sind teilweise auf Deutsch. Die Videofilme haben engli­sche Unter­titel. Ange­schlossen ist ein kleiner Shop, wo man die unter­schied­lichsten Oliven­öl­pro­dukte kaufen kann. Vom Museum aus kann man zu einem histo­ri­schen Wasser­re­servoir im La Lagune-Natur­schutzgebiet gehen. Der  bezeichnete Weg führt durch Olivenhaine um die Lagune herum, wo man zu jeder Jahres­zeit viele Vögel entde­cken kann.
C

Sierra Cazorla

Geier, Adler, Mufflons und Steinböcke

Aus hüge­ligen Getrei­defel­dern steigt im Nord­osten Anda­lu­siens die maje­s­tä­ti­sche Sierra Cazorla bis über 2.000 Meter auf.

Die wild­roman­ti­sche Gebirgs­landschaft östlich von Úbeda und Baeza ist Spaniens größtes Natur­re­servat und vor allem im Frühjahr und im Herbst ein wahres Wander­pa­ra­dies. Einzig­artig für Spanien ist der große Kiefern­wald, der einst große Teile Spaniens bedeckt hat, aber nur hier wegen seiner Unzugäng­lichkeit erhalten geblieben ist. Geier und Adler, Muff­lons und der iberi­sche Steinbock sind hier beheimatet.

Zu Gast im Parador von Ubeda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Palast aus dem 16. Jahr­hun­dert beherrscht die Plaza de Vázques Molina, einen der schönsten Renais­sance-Plätze von Úbeda.

Hinter der Fassade verbirgt sich ein idylli­scher Innenhof mit Doppelgalerie, der heute mit einem Glas­dach versehen ist und eine stille Rückzugsmög­lichkeit für die Gäste bietet. Die freund­li­chen und hellen Zimmer zeichnen sich durch besondere Größe und Deckenhöhe aus. Das Restau­rant serviert vorwiegend Speziali­täten der anda­lu­si­schen Küche.

Úbeda

Renais­san­ce­stadt und Tor zur Sierra Cazorla
Die Stadt mit knapp 35.000 Einwoh­nern liegt im Westen der Sierra Cazorla. Der histo­ri­sche Kern über­rascht mit einem komplett erhal­tenen Stadt­bild, das aus der Renais­sace stammt. Tatsäch­lich war Úbeda im 16. Jahr­hun­dert eine der führ­enden spani­schen Städte, die an der Verbrei­tung huma­nis­ti­scher Ideen betei­ligt war. Besonders deut­lich wird die Bedeu­tung des „Sala­manca von Anda­lu­sien“ auf der Plaza de Váquez de Molina. Dort stehen die präch­tigsten Bauten der Stadt. Der Alcazar, wie man die mauri­schen Stadt­pa­läste nennt, ist allerdings abge­rutscht und ins steil abfal­lende Tal des Guadalquivir-Flusses gestürzt. Heute kann man dort unge­hindert die Szenerie der Sierra Cazorla bewundern.

Baeza

Bilder­buch­stadt aus der Renais­sance
Zur Römerzeit hieß die Stadt Beatia Baecula. Unter den Westgoten war sie kurz Bischofs­sitz, bevor die Mauren sie zur Taifa, der Haupt­stadt eines Klein­kö­n­ig­rei­ches, machten. 1227 holte die Reconquista die Stadt zurück ins katholi­sche Spanien. Das heutige Stadt­bild stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert, als Baeza eine wirt­schaft­liche Blüte erlebte. Die Univer­sität am Plaza Santa Cruz und viele präch­tige Renais­san­cebauten wurden errichtet, von denen der beein­dru­ckenste vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Der Palacio Jabalquinto hat eine wunder­schöne Fassade, in die Diamantquader und goti­sche Pfeiler einge­baut sind. Der Palast umschließt einen typisch anda­lu­si­schen Patio mit einer wuch­tigen Treppe.

Cazorla

Male­ri­sches Berg­dorf in der Sierra
Das Berg­dorf am West­rand der Sierra de Cazorla liegt beein­dru­ckend am Fuße der Peña de los Halcones und dem Cerro de Salva­tierra. Durch verwin­kelte Gassen gelangt man zur male­ri­schen Plaza de Santa María. Von hier aus sieht man das ehemals mauri­sche Castillo de la Yedra, in dem das örtliche Heimatmuseum unter­ge­bracht ist. Mehrere Wander­wege beginnen am Ort. Wer zum alles über­ra­genden Gilillo (1.845 m) aufsteigt, wird mit einem weiten Blick über die anda­lu­si­sche Platte belohnt.

Wande­rung von der Puente de las Herrerías nach Cazorla

Über die sagen­umwobene Brücke der Königin
Die Puente de las Herrerías wur­de für die spani­sche Königin Isabella gebaut – angeb­lich in einer Nacht. Wer die mittelschwere Wande­rung durch die Sierra de Cazorla machen möchte, stellt seinen Wagen am besten in Cazorla ab und lässt sich mit dem Taxi zur Puente de las Herrerías bringen, wo die Tour ihren Anfang nimmt. (4 Stunden, 13 Kilometer, bergauf: 550 Meter, bergab: 760 Meter)

Am Rio Borosa

Durch eine enge Schlucht in die Sierra de Cazorla
Der wegen ihrer Länge anspruchsvolle Wande­rung führt durch eine enge Schlucht in einem Natur­park bis zu den Lagunen von Aguas Negras und Valdeazores. Mehrere Tunnel müssen durch­quert werden. Besonders reizvoll ist die reiche Tierwelt. Da Hin- und Rückweg gleich sind, kann man jederzeit umkehren. (7 Stunden, 25 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Von Úbeda nach Cordoba

151 km | 2:00 h
Man fährt durch Guadalquivir-Ebene. Im Norden zieht sich die Sierra Morena, das dünn besiedelte und mit Kork­ei­chenwäldern bewach­sene Grenzgebirge nach Kastilien.

Santuario Virgen de la Cabeza

Wall­fahrtska­pelle in unein­nehmbaren Berg­nest
Von Andújar windet sich eine Berg­straße Norden bis zu der Wall­fahrtska­pelle aus dem 13. Jahr­hun­dert. Im spani­schen Bürger­krieg verschanzten sich in dem schwer einzu­neh­menden Berg­nest über ein halbes Jahr die Natio­na­listen. Die Kirche wur­de voll­ständig zerstört und später wieder aufge­baut. Ein Abste­cher dorthin lohnt sich aber auch wegen der Aussicht über die einsame Bergwelt der Sierra de Andújar.

Sierra de Cardeña-Montoro

Luchse, Adler und Wölfe im Natur­park
Die Sierra de Cardeña-Montoro ist ein im Nord­osten der Provinz Córdoba gelegener, zur Sierra Morena gehörender Gebirgszug. Das Gebiet ist als Natur­park geschützt, sanfte Hügel kontras­tieren mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern. Die Wälder aus Stein­eiche und Wildem Ölbaum werden zumeist beweidet und bilden ein typi­sches Beispiel der dehesa, wie man die Weide­wälder nennt. Luchse und Stein­adler, gelegent­lich auch Wölfe, finden hier noch einen Lebens­raum. Am west­li­chen Rand des Natur­parks liegt der Ort Cardeña, von dem aus man das Gebiet auf Wande­rungen erkunden kann.
D

Cordoba

Jüdisch-maurisches Kulturerbe

Cordoba war um 950 nach Christus die bedeu­ten­dste Stadt Europas und nur noch mit Byzanz und Bagdad zu verglei­chen.

Ihr kome­tenhafter Aufstieg von einer Vandalen-Sied­lung begann 756, als der erste Emir den Thron bestieg und Córdoba zur Haupt­stadt des Kalifats machte. Er führte neue Bewäs­se­rungs­me­thoden und bis dahin unbe­kannte Kultur­pflanzen ein. Wissenschaft und Architektur erlebten einen Höhe­punkt. Um die erste Jahr­tausendwende gab es Straßenbeleuch­tung für die schätzungs­weise 300.000 Einwohner. Die jüdi­sche Gemeinde war ein Hort des christ­lich-muslimi­schen Dialogs. Nach der Erobe­rung und Reka­tholi­sie­rung 1236 geriet Cordoba in Verges­sen­heit – ein Glücksfall, dem der Erhalt der mauri­schen Bausub­stanz zu verdanken ist. Mit Granada und Sevilla gehört Cordoba zu den drei großen Städten Anda­lu­siens, ist aber etwas ruhiger als ihre Schwestern. Wer dem touris­ti­schen Gedränge entgehen will, muss nur ein paar Straßen weiter gehen, wo sich das alltäg­l­iche Leben abspielt.

Zu Gast in einem Hotel in der Judería

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt im Herzen von Córdoba, inmitten der reizvollen, verwin­kelten Gassen der Judería, dem jüdi­schen Viertel der Stadt.

Die Zimmer sind individuell in einem klas­sisch-eleganten Stil mit teilweise antiken Möbeln einge­richtet und mit liebevoll ausge­wählten Accessoires deko­riert. Aber auch die übrigen Räume des Hotels, wie La sala del Rey – im Stile Louis XV – sowie kleine Innenhöfe tragen zum char­manten Ambi­ente bei. In den umliegenden Gassen findet sich eine Viel­zahl an kleinen Boutiquen und Cafés, die Mezquita-Catedral de Córdoba liegt 250 Meter vom Hotel entfernt.

Führung (OPTIONAL)

Cordoba-Stadtführung durch das jüdische Viertel (2 Stunden, deutsch)

Die Stadt­füh­rung beginnt im ehema­ligen jüdi­schen Viertel. Danach geht es in die einzig­ar­tige Moschee-Kathedrale.

Der deutsch­spra­chige Stadt­führer macht nicht nur auf viele architek­to­ni­sche Details aufmerksam, er kommt auch auf die Bedeu­tung Cordobas als Wissenschafts­zentrum und tole­r­ante muslimi­sche Metro­pole zu spre­chen.

Judería

Altstadt von Córdoba
Das ehema­lige Juden­viertel von Córdoba ist heute die eigent­liche Altstadt. Sie ent­stand im 10. Jahr­hun­dert, als viele Juden in das tole­r­ante Kalifat zogen und sich rund um die Mezquita nieder­ließen. Mit der Über­nahme der Herr­schaft durch die katholi­schen Könige Spaniens 1492 endete die multire­ligiöse Blütezeit. Die sephardi­schen (spani­schen) Juden wurden ebenso vertrieben wie die Mauren. Heute ist die Juderia UNESCO Welt­kultur­erbe. Weiß gekalkte Häuser mit nach Blumen duftenden Innenhöfen säumen die schmalen Gassen. Besonders schön gestaltet ist die Calleja de las Flores, wo die Bewohner ihre Häuser mit einem herr­li­chen Blumenschmuck versehen haben. Einen Besuch lohnt auch die letzte erhal­tene Synagoge Anda­lu­siens.

Cordoba

Glänzende Haupt­stadt der mauri­schen Kalifen
Mit Granada und Sevilla gehört Cordoba zu den drei großen Städten Anda­lu­siens, ist aber etwas ruhiger als ihre Schwestern. Der mauri­sche Charakter der ehema­ligen Haupt­stadt des Kalifats ist noch greifbar. Glanz­stücke sind die Juderia, das jüdisch-mauri­sche Viertel und die Mesquita, mit ihrem Säulen­wald eine der schönsten Moscheen der Welt. Wer dem touris­ti­schen Gedränge entgehen will, muss nur ein paar Straßen weiter gehen, wo sich das alltäg­l­iche Leben abspielt.

Mezquita

Moschee und Kathedrale von Córdoba
Die Mezquita-Catedral von Córdoba ist mit einer Grund­fläche von über 23.000 Quad­r­at­me­tern einer der größten Sakral­bauten der Erde. Seit der Reconquista ist sie die Kathedrale der Stadt. Ihr Name – „Mezquita“ ist mit dem deut­schen Wort „Moschee“ verwandt – deutet also auf muslimi­schen Ursprung der heutigen Kathedrale hin. Vor dem Bau der Moschee stand allerdings auf dem Areal eine Kirche, die schon 780 begonnen wur­de. In über 200 Jahren Bauzeit war eine Moschee entstanden, die mit den schönsten ihrer Zeit in Mekka, Damaskus, Kairo oder Istanbul mithalten konnte. Beim Eintreten wird der Betrachter überwäl­tigt von einem Wald von Säulen und Bögen sowie einem Farb­spiel von über­irdi­scher Schön­heit. Sehens­wert ist auch der Innenhof mit dem Almanzor-Brunnen.

Las Ermitas

Einsiedelei in der Sierra Cordoba
Auf den Höhen der Sierra Cordoba haben Eremiten in frühchrist­li­cher Zeit Sied­lungen gebaut. Las Ermitas sind noch heute ein Ort von spiritueller Kraft, auch wenn nur noch wenige Brüder der Ordens der Unbe­schuhten Karmeliter dort leben. Von der Aussichts­platt­form hat man einen schönen Blick auf Cordoba. Wer fit ist, kann auch zu Fuß gehen. Der Wanderweg von El Bril­lante im Norden Cordobas ist drei Kilometer lang und steil.

Von Cordoba nach Sevilla

139 km | 2:00 h
Unter­wegs kommt man durch Ecija mit seinen 11 eigen­tüm­li­chen, geka­chelten Kirchtürmen. Die heißeste Stadt Spaniens wird auch die „Bratpfanne Anda­lu­siens“ genannt. Danach fährt man durch fruchtbares Land nach Carmona, eine der schönsten Klein­städte Spaniens.

Castillo von Almodóvar

Spani­sche Bilder­buchburg über dem Guadalquivir
Wegen der Nähe zum Guadalquivir-Fluss war die Burg von herausra­gender Bedeu­tung für die Provinzhaupt­stadt Córdoba. Sie wur­de im 8. Jahr­hun­dert von den Arabern errichtet und im 13. Jahr­hun­dert von den Christen restau­riert. Von den insge­samt neun Türmen können die beiden mäch­tigsten am südli­chen und nörd­li­chen Ende bestiegen werden. Von oben bietet sich das schönste Panorama über die Ebene. Der Waffenhof der Burg, ihre Zisternen und die mit Zinnen bekrönten Mauern sind weitge­hend erhalten. Führungen werden ange­boten.

Écija

Adels­pa­läste in der Bratpfanne Anda­lu­siens
Écija, die Stadt der Türme, liegt am Río Genil zwischen den beiden anda­lu­si­schen Metro­polen Córdoba und Sevilla in einer sonn­endurch­glühten Ebene, die wenig char­mant auch Bratpfanne Anda­lu­siens genannt wird. Sie gilt aber auch als eines der wich­tigsten Kunst­zentren Anda­lu­siens, wo der Adel im 18. Jahr­hun­dert um die Wette gebaut hat. Am zentralen Platz, der Paza de España, stehen die wich­tigsten Gebäude: das Rathaus, die römi­schen Bäder und die Kirche Iglesia de San Francisco.

Carmona

Histo­ri­sche Stadt auf dem Berg
Die Stadt liegt stra­tegisch günstig auf dem Alcores, einem Höhenzug in der Zentr­al­ebene Anda­lu­siens. Von dort kann man von der Sierra Morena im Norden bis zum Gipfel des San Cris­tobal im Süden blicken. Carmona ist einer der ältesten Orte in Anda­lu­sien und seit vorge­schicht­li­cher Zeit unun­ter­bro­chen besiedelt. Iberer, Kathager, Römer, Mauren: alle haben ihre Spuren in der Stadt hinter­lassen. Besonders auffällig ist die Zitadelle von Peter dem Grau­samen, in der heute ein Parador Platz gefunden hat. Man betritt die Stadt von Córdoba aus durch das mauri­sche Stadttor, das wiederum auf einer römi­schen Konstruk­tion aufge­baut ist.
E

Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz

Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria.

Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.

Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hekti­schen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachter­rasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräu­migen Zimmer.

Der Service ist ausgezeichnet, das Früh­stück mit Buffet oder à la carte Bestel­lungen hervor­ra­gend. Das Inte­rieur lebt von spannungs­vollen Kontrasten. Kräf­tige Farben, Blumen­düfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturma­te­rialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscha­rakter verleihen. Zur Ausstat­tung des Badezim­mers gehören Bade­mäntel und Naturkos­metik.

Führung (OPTIONAL)

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch) | 1x Eintritt Königspalast (ab 16 Jahre) pro Person | 1x Eintritt Kathedrale (ab 25 Jahre) pro Person

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutsch­spra­chigen Führerin in Sevillas präch­tiger Altstadt. Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst.

Empfehlens­wert sind ein Rundgang durch das ehema­lige jüdi­schen Vier­tels Santa Cruz sowie ein Besuch des Königs­pa­lastes mit seinen verschiedenen architek­to­ni­schen ­Stilen und der großen Garten­anlage. Anschließend bietet sich ein Besuch der Kathedrale an, der drittgrößten der Welt, in deren Innern sich das Grabmal von Chri­s­toph Kolumbus befinden soll. Alter­nativ kann man auch das Haus des Pilatus, Museen oder das ehema­lige Kran­ken­haus der Wohltä­tigkeit in die Führung mit einbauen.

Ausflug (OPTIONAL)

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine anda­lu­si­sche Urge­walt, eine Explo­sion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kultur­erbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspa­niens. Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unver­gleich­li­chen Tanz erleben, auch wenn er inzwi­schen touris­tisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla
Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof
Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt
Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz
Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)

Von Sevilla nach Cartajima

185 km | 3:30 h
West­lich von Ronda erstreckt sich die Sierra de Grazalema, heute weitge­hend durch einen Natur­park geschützt. Doch nicht nur die schöne Land­schaft lohnt ein Besuch sondern auch die „weißen Dörfer“, z.B. El Bosque, Bena­mahoma, Grazalema oder Zahara de la Sierra.

Sierra de Grazalema

Alpines Wander­pa­ra­dies
Mit zahlrei­chen Gipfeln von über tausend Metern Höhe ragt das steile Berg­massiv der Sierra de Grazalema aus dem Hügel­land ringsherum heraus. Die Berge sind die erste große Hürde für die warmen und feuchten Atlan­tikwinde und daher besonders regenreich. Die grüne Land­schaft erin­nert in vielem an unsere Alpen, sogar Tannenwälder gibt es hier. Außerdem haben die Wasser­mengen drama­ti­sche Schluchten, Höhlen, Grotten in das Kalkge­stein gegr­aben.

Arcos de la Fron­tera

Verwin­kelte Gassen in weißer Altstadt
Der Ort gilt als eines der schönsten „weißen Dörfer“, die mit ihren weiß verputzten Häusern, engen Treppen­gassen und blüh­enden Höfen typisch sind für den Südwesten Anda­lu­siens. Arcos liegt traumhaft an einen Felsen gekauert – eine natür­liche Festung 160 Meter über dem Rio Guadelete, die schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten genutzt wur­de. Die verwin­kelte, steile Altstadt des 30.000 Einwohner zähl­enden Ortes ist unver­kennbar maurisch und lädt zum Bummeln ein.
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Weiße Dörfer

Schmale Gassen und weiße Häuser in den Pueblos Blancos

In der Gebirgs­landschaft zwischen Ronda und Arcos de la Fron­tera liegt eine Reihe von Dörfern und Klein­städten, die meist auf phön­izi­sche oder römi­sche Sied­lungen zurückgehen und vom 8.

bis zum 15. Jahr­hun­dert von den Mauren ausge­baut wurden. Die Weißen Dörfer zeichnen sich durch schmale Gassen und lauschige Plätze aus, die von weiß gekalkten Häusern gesäumt werden – ganz ähnlich wie in Nord­afrika. Die Kirchen sind oft an den Stellen errichtet worden, wo früher einmal Moscheen standen. Die Herr­schafts­häuser stammen aus den Jahrhunderten nach der Reconquista. Ihre Architektur im Stil der Gotik, Renais­sance oder des Barock bildet einen inter­essanten Kontrast zu den älteren mauri­schen Häusern. Die Ruta de los Pueblos Blancos verbindet 19 besonders inter­essante Dörfer. Sie beginnt in Arcos de la Fron­tera.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Cartajima

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Abendessenreservierung (zahlbar vor Ort) pro Person

Das familiäre Hotel in einem der weißen Dörfer um Ronda wirkt schon auf den ersten Blick bezau­bernd. Überall sind mauri­sche Einflüsse sichtbar: ein kleiner Brunnen sprudelt im Hof, Gera­nien versehen die weißen Mauern mit Farb­tupfern und zier­liche Bögen geben dem Anwesen Struktur. Für die kühleren Monate gibt es einen offenen Kamin. Im oberen Stock liegen die kühlen, luftigen Zimmer, von denen die meisten Balkons mit großar­tiger Aussicht auf die umliegende Bergwelt haben. Die Betten sind hand­gemacht, die Sessel, Lampen und nied­rigen Tische stammen aus Marokko. Auf dem Dach befindet sich eine Terrasse im Schatten des nahe gelegenen Kirchturms. Die Besitzer, Di und John aus England, sind großzügige und freund­liche Gastgeber.



Ausflug (OPTIONAL)

Wanderung mit Guy Hunter-Watts (4,5 Stunden, englisch)

Vor 30 Jahren hat der engli­sche Jour­na­list Guy Hunter-Watts die einmalig schöne Land­schaft der Sierra Grazalema zu seiner Wahlheimat gemacht und zahlreiche Wanderführer verfasst.

Eine vier­stün­dige Tages­wande­rung mit ihm ist ein besonderes Erlebnis und kann über Umfulana gebucht werden. Gäste profi­tieren von seiner Orts­kenntnis und seiner Lust am Erzählen. Die Kommu­nika­tion findet auf Englisch statt.

Führung (OPTIONAL)

Ronda à la Carte (2 Stunden)

Ronda à la Carte bedeutet: Sie wählen aus, ob Sie einen ausge­dehnten Spaziergang an der Schlucht ­ent­lang unter­halb der alten Brücken machen wollen – mit anschließendem Besuch in der Altstadt und ihrer male­ri­schen Motive.

Alter­nativ kann man in der Altstadt beginnen und anschließend die drei bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten von Ronda besich­tigen, zu denen die Stier­kampfarena, die Kirche Santa María La Mayor und das Haus Don Bosco gehören.

Ronda

Weißes Dorf in atembe­rau­bender Lage
Ronda kauert auf der Abbruchkante eines senk­recht in die Tiefe abstürzenden Felsens. Bereits Rilke und Hemingway waren hinge­rissen von dieser atembe­rau­benden Lage. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in den El Tajo, eine wie in den Fels gehauene Schlucht, über die drei Brücken führen. Mehrere Wege führen von der Altstadt in die Schlucht. Auch die Aussichts­pro­me­nade über den Fels­ab­sturz ist ein Muss. Die Stadt gilt als eine der ältesten Spaniens und war 700 Jahre unter mauri­scher Herr­schaft, was das Stadt­bild geprägt hat. Zudem wurde in Ronda der heutige Stier­kampf entwi­ckelt, wo der Torero nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß entgegen­tritt und dabei die Schande mehr fürchten soll als den Stier.

Zahara de la Sierra

Weißes Dorf im Schatten einer Felsenburg
Der kleine Ort am Fuße der Sierra Grazalema gehört zu den weniger bekannten weißen Dörfern in Anda­lu­sien. Er wur­de im 8. Jahr­hun­dert von den Arabern gegründet und wohl wegen seiner Schön­heit „Zahara“ genannt, was so viel wie „Blume“ bedeutet. Die Ruinen einer mauri­schen Felsenburg aus dem 12. Jahr­hun­dert über­ragen bis heute  den 1000-Einwohner-Ort und bieten eine fantas­ti­sche Aussicht über das Umland und den Stausee von Zahara.

Durch die Garganta Verde

Wande­rung durch eine spekta­kuläre Schlucht
Die Garganta Verde ist ein spekta­kulärer Canyon in der Sierra de Grazalema. Vom Puerto de los Acebu­ches führt der Weg (im letzten Teil sehr steil über in den Fels gehauene Stufen) in die Schlucht bis zur Tropf­steinhöhle “Ermita de la Garganta Verde”. Die Schlucht ist einer der bevor­zugten Lebens­räume des Gänsegeiers, der hier über den Wanderern seine Kreise zieht.  (hin und zurück: 8,6 Kilometer, 3:30 , auf und ab: 410 Meter)

Auf den Torreón

Gipfel­wande­rung mit Aussicht nach Gibr­altar
Wer den höchsten Berg der Sierra de Grazalema (1648 m) besteigt, wird mit einer Aussicht ohne­glei­chen belohnt: Auf der Nord­seite des Kamms kreisen Adler über dem Igeltan­nen­wald. Im Süden sieht man hinter dem Natur­park Los Alcor­no­cales bei guter Sicht die Straße von Gibr­altar. (03:30 Stunden, 5,5 Kilometer, auf und ab: 730 Meter)

Von Cartajima nach Tarifa

132 km | 2:30 h
Die Strecke führt über die Sierra de las Nieves bei Mara­bella an die Küste, der man bis Gibr­altar folgt.

Marbella

Mittel­punkt der mondänen Costa de Sol
In der mondänen Stadt an der Costa del Sol sucht man vergebens nach Hotelburgen wie sie rund um Malaga zu finden sind.
Stattdessen reihen sich hier, am Fuße der Sierra Blanca, luxu­riöse Villen, schmucke Hotels und sorgfältig gepflegte Golf­plätze anein­ander. Zusammen mit dem gut erhal­tenen histo­ri­schen Kern bietet Marbella ein facet­ten­rei­ches Stadt­bild, das vor der spekta­kulären Kulisse des Gebirges und dem knapp 30 Kilometer langen Sand­strand zu einem echten Hingu­cker wird.
Vom Stadt­zentrum führt die Goldene Meile bis zum Yacht­hafen Puerto Banús, wo vor noblen Boutiquen und Bars die Luxu­s­yachten ankern.
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Tarifa

Südlichster Ort des europäischen Festlands

Der südlichste Ort des euro­päi­schen Fest­lands liegt an der Meer­enge von Gibr­altar. Wegen seiner stra­tegi­schen Lage zwischen Mittelmeer und Atlantik, Europa und Afrika, war der Ort häufig umkämpft und immer wieder Schau­platz der Geschichte.

Heute ist er vor allem ein Surf­pa­ra­dies ganz im Osten der Costa de la Luz. Von der südlich gelegenen Punta Marroqui schaut man bei klarem Wetter bis zum ledig­lich 13 Kilometer entfernten Afrika.

Zu Gast in einem Hotel in Tarifa

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatzreservierung (zahlbar vor Ort)

Das Hotel liegt ruhig im oberen Teil der Altstadt von Tarifa und bietet weite Blicke über den Ozean bis zur Küste Nord­afrikas.

Hinter der eher nücht­ernen Fassade verbirgt sich ein kleines Juwel: Alle Zimmer sind individuell in dem Stil einge­richtet, der das gesamte Haus prägt – alte und neue Möbel in schlichter Eleganz kombi­niert mit hellen, lebhaften Farben – und ein Wohlfühlambi­ente schafft; einige Zimmer haben eine eigene Terrasse und Meer­blick. Mor­gens erwartet die Gäste ein liebevoll ange­rich­tetes Früh­s­tücksbuffet. Zum Strand von Tarifa läuft man wenige Minuten.

Ausflug nach Tanger

Eintau­chen in eine bunte, sinn­liche Welt
Vom Hafen in Tarifa aus kann man geführte Tages­touren mit arabi­scher Beglei­tung ins marokka­ni­sche Tanger buchen. Dort kann man in der Medina (Altstadt) in die bunte, sinn­liche Welt der Märkte, Handwerks­be­triebe und Cafés eintau­chen. Nach der Überfahrt gibt es eine Stadt­rundfahrt mit anschließendem Besuch eines Basars und einem Lunch in einem typi­schen Restau­rant.

Mirador del Estrecho

Außergewöhn­liche Sicht nach Afrika
Der Aussichts­punkt liegt 300 Meter über dem Meer an der Straße von Gibr­altar. Wie der Name verspricht, eröffnet der „Aussichts­punkt der Meer­enge“ einen außergewöhn­li­chen Blick nach Afrika. Die Entfer­nung zwischen dem euro­päi­schen und dem afri­ka­ni­schen Konti­nent beträgt an dieser Stelle nur knapp 15 Kilometer. An klaren Tagen reicht der Blick im Südosten bis nach Ceuta und im Südwesten bis Tanger. Ein Café und ein paar fest installierte Fern­rohre laden zum Verweilen ein.

Baelo Claudia

Ruinen­stadt aus vorchrist­li­cher Zeit
Im 2. Jahr­hun­dert vor Christus grün­deten die Römer eine Stadt zur Herstel­lung von Garum, einer begehrten Würzsoße, die ins gesamte Römi­sche Reich expor­tiert wur­de. Garum wur­de aus Thun­fisch herge­stellt, der vor der Küste gefangen wur­de. Nach 400 Jahren Blütezeit wur­de Baelo Claudia von einem Erdbeben zerstört und verlassen. 711 nach Christus stand der Ort noch einmal im Brenn­punkt der Welt­ge­schichte, als die Mauren von hier aus ganz Spanien eroberten. Zu besich­tigen sind heute die Aquädukte, das Theater und die Basilika mit einer Statue von Kaiser Trajan. Zu den neueren Ausgra­bungen gehören das östliche Stadttor, eine Bade­anlage mit Fußbo­den­heizung und natür­lich die Garum-Fabrik direkt am Strand.

Wande­rung nach Los Caños de Meca

Zwischen Klippen und Kiefern an der schönsten Steil­küste Anda­lu­siens
Die Steil­küste zwischen Barbate und Lox Caños gehört zu den schönsten Küsten­ab­schnitten am Golf von Cadiz. Hinter den impo­santen Sand­steinklippen beginnt ein großer Kiefern­wald. Der Wanderweg führt durch ein Natur­schutzgebiet. Zurück kann man einen Pfad durchs Hinter­land nehmen. Wer nur den Hinweg nimmt, wird mit zwei Stunden Wanderzeit auskommen. (4:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

Von Tarifa nach Casablanca

Mietwagenabgabe, Fähre

Von Tarifa nach Alge­ciras

25 km – 0 Stunden 30 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Alge­ciras (Harbour Station)

Von Alge­ciras nach Tanger

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 01:30 h


Zugfahrt von Tanger nach Casablanca

Die Strecke zwischen Tanger und Casablanca ist die erste Hoch­ge­schwin­digkeits­strecke in Afrika Al Boraq, wie der Zug heißt, wur­de im November von König Mohammed VI. und Präsident Macron eingeweiht. Sie führt am Atlantik entlang und verbindet die beiden wich­tigsten Wirt­schafts­zentren des Landes.

Die Zugti­ckets sind nicht im Reise­preis enthalten. Sie können gebucht werden unter https://www.oncf-voyages.ma/

H

Casablanca

Von der Residenz des Sultans zur Industriemetropole

Der Name stammt von spani­schen Händ­lern, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um die Residenz des Sultans Muhammad bin Abdallah nieder­ließen.

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Casablanca nur 25.000 Einwohner; heute sind es über vier Millionen. Dazu beige­tragen hat neben dem Handel vor allem die Indu­s­triali­sie­rung. Chemie, Papier, Konserven, Stahl und Zucker: fast alles wird in der Stadt produ­ziert, weshalb sie zum Magneten für arbeits­su­chende Marokkaner aus allen Regionen des Landes geworden ist. An Sehens­wür­digkeiten hat Casablanca nicht viel zu bieten. Bedeu­tend ist die Hassan-II.-Moschee und natür­lich Rick's Café.

Transfer

Bahnhof - Hotel
Ein Fahrer bringt Sie vom Bahnhof zur Unter­kunft

Zu Gast in einem Apartment-Hotel in Casablanca

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Apart­ment-Hotel liegt im belebten Bezirk Maarif in Casablanca, ca. zwei Kilometer von der Hassan-II.-Moschee und anderen Sehens­wür­digkeiten der Stadt entfernt. In der Nähe gibt es viele kleine Geschäfte und Boutiquen, außerdem viele Cafés und Restau­rants sowie einen Super­markt.

Die Zimmer sind groß und modern gestaltet, haben eine Küchen­zeile und Garten- oder Stadt­blick; einige haben einen Sitzbereich. Ein konti­nen­tales Früh­stück wird auf dem Zimmer serviert.

Hassan-II.-Moschee

Monu­men­talbau mit tech­ni­schen Finessen
Die Hauptmo­schee von Casablanca ist die fünftgrößte der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett welt­weit und damit auch das höchste reli­giöse Bauwerk der Welt. (Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 157 Meter hoch.) Die Hassan-II.-Moschee wur­de zum 60. Geburtstag des dama­ligen marokka­ni­schen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt. 2500 Arbeiter und 10.000 Hand­werker arbei­teten sechs Jahre lang an dem Monu­men­talbau. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quad­r­at­me­tern Platz. Es gibt ausgefal­lene tech­ni­sche Besonder­heiten, zum Beispiel ein sich automa­tisch öffnendes Dach, Fußbo­den­heizung in der Gebetshalle und einen grüner Laser­strahl, der nachts Rich­tung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen im Rahmen einer Führung gegen Eintrittsgeld betreten werden.

Rick's Café

Zwischen Film­legende und Wirk­lichkeit
Noch berühmter als die Stadt Casablanca ist der gleich­na­mige Film aus den 1940er Jahren, der Filmge­schichte schrieb. Die verzweifelte Romanze handelt von poli­tisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa nach Casablanca fliehen und auf ein Ticket in die USA warten. Hinein­ge­woben ist eine todt­rau­rige Drei­ecks-Liebe­sge­schichte zwischen dem Nach­tclub-Besitzer Rick Blaine, der schönen Norwegerin Ilsa und einem tsche­chi­schen Wider­standskämpfer Victor. Für die Hauptdar­steller, Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, war es der Beginn ihres Welt­ruhmes. 

Seit 2004 gibt es in Cablanca wieder das Rick's Café – dank einer US-Diplomatin, die hier die Bar möglichst origi­nalge­treu entstehen ließ. Man betritt eine weiße Villa und findet sich im nost­algisch-warmen Ambi­ente der vierziger Jahre wieder. Der Pianist spielt Lieder aus den Vierzigern und Fünfzigern – natür­lich auch: As time goes by...

Ausflug

Moscheebesuch Hassan II (1,5 Stunden)

Ihr persön­li­cher Fahrer holt Sie an Ihrer Unter­kunft in Casablanca ab und fährt mit Ihnen zu einer der größten Moscheen der Welt. Das impo­sante reli­giöse Bauwerk wur­de anläss­lich des 60.Geburts­tags des dama­ligen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt.
Die Moschee ist nur im Rahmen einer öffent­li­chen Führung zu besu­chen, die in verschiedenen Spra­chen ange­boten werden (deutsch­spra­chige Führung kann nicht gewährleistet werden; Zutei­lung der Gruppen und Spra­chen erfolgt vor Ort).

Ihr Fahrer ist Ihnen beim Kauf der Tickets behilf­lich, die nicht im Reise­preis inkludiert sind (Kosten ca. 120 Dirham, ca. 11 Euro p.P.).
Nach Been­digung der Führung wird der Fahrer Sie, je nach gebuchter Reise, zur Mietwa­gen­sta­tion oder zurück in Ihr Hotel bringen. 

Bitte achten Sie auf ange­mes­sene Kleidung und halten Sie Knie, Schultern und Dekolleté bedeckt.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Auto Union
Fahrzeug: Dacia Logan o.ä. (CDMR)
Station: Casablanca (City Office)

Von Casablanca nach Rabat

98 km | 2:00 h
I

Rabat

Hauptstadt zwischen Mittelalter und internationalem Flair

Die Stadt, an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, ist seit dem Mittel­alter eine der vier Königs­städte, zwischen denen die Sultane Marokkos hin- und herpen­delten.

Wegen ihrer güns­tigen Lage am Atlantik machten die Franzosen die „befes­tige Stadt“ 1912 zum Sitz des Protek­to­rats. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wur­de Rabat die Haupt­stadt des neuen König­rei­ches. Wie auch in den anderen Sult­ans­städten ist die Medina von einer wuch­tigen Stadt­mauer umgeben. Eine der inter­essan­testen Straßen ist die Rue des Consuls, die von den Basaren der Teppich- und Tuchhändler gesäumt wird. Sie endet auf einem großen Platz, wo im 16. und 17.Jahr­hun­dert der Sklaven­markt abge­halten wur­de. Durch ein Stadttor gelangt man in die Neustadt mit Boulevards und Geschäfts­straßen. Der Königs­pa­last bildet ein eigenes Stadt­viertel.

Zu Gast in einem Riad in Rabat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Riad, wie ein tradi­tionelles marokka­ni­sches Haus mit Innenhof genannt wird, liegt ober­halb der Medina von Rabat.

In dem restau­rierten, im anda­lu­si­schen Stil erbauten Gebäude gibt es elf individu­elle, elegant und in den typi­schen Farben Marokkos einge­rich­tete Zimmer, die sich in den oberen Etagen um den ruhigen und hellen Innenhof verteilen. Nach einem ausgiebigen Streifzug durch die Medina sorgt der Pool auf dem Dach für eine will­kom­mene Abküh­lung. Und auch sonst ist die Dachter­rasse ein perfekter Ort, um den Tag bei einem kühlen Getränk mit Blick auf die Stadt ausklingen zu lassen und den Gesang der Muez­zine zu genießen. Im haus­ei­genen Spa warten ein Hammam und ein Massage­salon auf Gäste, die sich nach landesty­pi­schen Ritualen verwöhnen lassen möchten.

Kasbah des Oudaias

Blauweißes Gassengewirr in der befes­tigten Altstadt
Die Festung von Rabat thront maje­s­tä­tisch auf einer Klippe über der Atlan­tikküste. Vom Oudaia-Felsen aus über­blickt sie die marokka­ni­sche Haupt­stadt seit 1150. Die Festung zählt mit der gesamten Stadt Rabat zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Von außen wirkt die Kasbah unspekta­kulär. Sobald jedoch die Besu­cher das prachtvolle Tor durch­schreiten, kommen sie aus dem Staunen kaum noch heraus. Hinter dem Eingangstor beginnt ein ebenso verwir­rendes wie roman­ti­sches Gassenlabyrinth. Von der Hauptgasse, der Rue Jamaa, zweigen dutzende winzige Gässchen ab. Die meisten haben keine Namen. Sie werden von weiß und blau getünchten Häusern mit bunten Blumen und kleinen Läden gesäumt.

Nekro­pole Chellah

Spiritueller Ort in der Toten­stadt
Bereits in römi­scher Zeit stand an einer Quelle die Sied­lung Sala, auf die der heutige Name zurückgeht. Ab dem 13. Jahr­hun­dert galt die Quelle als heilig und viele fromme Muslime ließen sich ringsum beer­digen. Es entstand eine Toten­stadt, die hundert Jahre später mit hohen Befes­tigungs­mauern gesi­chert wur­de. Das Friedhofstor ist eines der schönsten Portale in Marokko. Von dort führt ein Weg abseits zur Quelle – ein spiritueller Ort. Auf dem anmu­tigen Minarett der Moschee nistet eine Stor­chen­fa­milie, die sich dort offenbar genauso wohlfühlt wie ihre Verwandten auf Meck­lenburger Kirchtürmen.

Von Rabat nach Fes

206 km | 3:00 h

Meknès

Ursprüng­l­iche Souks in der Königs­stadt
Neben Fès, Marra­kesch und Rabat ist Meknès eine der vier Königs­städte Marokkos. Seine Medina wur­de zum Welterbe der UNESCO erhoben. Dennoch wird die Stadt west­lich von Fès von Touristen viel weniger besucht. Die Basare in den über­dachten Souks an der Place el Hedim sind daher noch ursprüng­l­i­cher als anderswo. Auch die Stadt­tore gehören zu den impo­san­testen Anlagen ihrer Art in Marokko.
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Fès

Sultansstadt mit uralter Medina

Fès ist nicht nur die älteste und bedeu­ten­dste der vier Sult­ans­städte Marokkos. Sie ist auch das geis­tige Zentrum des Landes und hat mit der El-Kairaouine-Hoch­schule die älteste Univer­sität in der islami­schen Welt.

Zudem gilt die mittel­alter­liche Medina als die größte Nord­afrikas. Nach der Erhe­bung der Altstadt zum Welt­kultur­erbe der UNESCO Anfang der 1980er Jahre begann eine groß ange­legte Sanie­rungs­phase. Kern der Medina ist Fès el Bali, ein Viertel, das aus dem 9. Jahr­hun­dert stammt. Hier sind die Gassen nur so breit, dass ein bela­dener Esel durch­passt. Südwest­lich der Altstadt liegt das mittel­alter­liche Fès el Jdid mit dem Königs­pa­last und dem jüdi­schen Viertel. Die Ville Nouvelle ist das Franzo­sen­viertel aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert mit breiten Boulevards und klas­si­schen Villen.

Zu Gast in einem Riad in Fès

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das glei­cher­maßen modern wie folk­lo­ris­tisch gestal­tete Riad liegt am Rande der Medina von Fès, wenige Gehmi­nuten vom Palast Dar Batha entfernt.

Die fünf Zimmer des Boutique-Hotels sind in einem einheit­liche Stil in verschiedenen Farben und mit viel Liebe zum Detail einge­richtet – alle sind mit afri­ka­ni­schen Kunst­werken deko­riert und haben eine Aussicht auf den Innenhof mit Tauch­be­cken. Auf der Terrasse mit Liege­stühlen, in der Lounge oder der Leseecke kann man gut entspannen und die tags­über gewon­nenen Eindrücke verarbeiten. Morgens wird ein konti­nen­tales Früh­stück mit haus­gemachten lokalen Speziali­täten serviert, abends kann man im Spei­se­raum oder auf der Terrasse tradi­tionelle marokka­ni­sche Küche genießen.

Von Fes nach Ouzoud

379 km | 7:00 h
K

Hoher Atlas

Klimascheide zwischen Maghreb und Sahara

Für die Grie­chen war Atlas der Titan, der das Himmelsgewölbe trug und dazu auf dem höchsten Punkt der Erde stand.

Tatsäch­lich ist der Atlas das höchste Gebirge im Mittelmeer­raum. Der Hohe Atlas südlich von Marra­kesch erreicht auf dem Jbel Toubkal eine Höhe von 4.167 Metern. Der Atlas bildet die markante Klima­scheide zwischen dem feuchten Norden des Maghreb und der extrem trockenen Sahara. Obwohl der Hohe Atlas vom Atlantik im Westen bis fast nach Alge­rien reicht und mit über 1.000 Kilome­tern so lang ist wie die Alpen, gibt es nur ganz wenige befahrbare Pässe. Der wich­tigste ist der Tizi n’Tichka-Pass (2.260 m), der Marra­kesch mit Ouarzazate verbindet.

Zu Gast in einer Kasbah in Ouzoud

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Kasbah liegt am Rande von Ouzoud auf einem Plateau und eröffnet einen weiten Blick auf das Tal mit seiner roten Erde und zahlrei­chen Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen. Die 13 Zimmer, Suiten und Bungalows sind im Stil der Berber gestaltet und haben einen Sitzbereich mit Garten­blick. Mor­gens kann man in einer der Lounges oder auf der Terrasse ein konti­nen­tales Früh­stück genießen.

Der üppig bepflanzte Garten mit Poolbereich und Sonnenliegen ist gepflegt und bietet einen Blick auf die umliegende Bergwelt – der ideale Ort, um nach einem erleb­nis­rei­chen Tag zu entspannen. Das Restau­rant serviert franzö­si­sche und marokka­ni­sche Küche. Die Ouzoud-Fälle sind wenige Fahrmi­nuten entfernt, man kann aber auch einen Spaziergang dorthin unter­nehmen, für den man pro Strecke ca. 15 Minuten benö­tigt.

Ouzoud

Wasser­fälle in urwald­ar­tiger Umge­bung
Die Wasser­fälle von Ouzoud im Mittleren Atlas stürzen über hundert Meter und drei Stufen in die Tiefe. Bei gutem Wetter zaubert die Sonne aus den Wassertröpfchen einen leuch­tenden Regenbogen zwischen Himmel und Erde. Die Ufer der Wasser­fälle sind von Feigenbäumen und urwald­ähn­li­chen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg gelangt man zur Oberkante der Wasser­fälle und auf einem steilen Weg auf der rechten Seite wieder nach unten, wo man mit einem Fährboot wieder zum Ausgangs­punkt zurück­kommt. Vor den dreisten Berbe­raffen, die sich unter­halb der Fälle ständig aufhalten, sollte man sich in Acht nehmen. Sie haben jegliche Scheu vor Menschen verloren.

Durch den Urwald am Ouzoud

Lianen, Oliven und Berbe­raffen
Die Wasser­fälle von Ouzoud sind ein beliebtes Ausflugs­ziel in Marokko. Die meisten begnügen sich mit einem kurzen Abstieg zu den Fällen und steigen dann wieder in den Bus. Dabei lohnt es sich, dem Fluss abwärts bis zu seiner Mündung zu folgen. Der Pfad führt durch einen tropi­schen Wald mit Lianen, Oliven, Feigen und neugie­rigen Berbe­raffen. Zum Schluss kann man in dem von Felsen flankierten Becken ein kühles Bad nehmen. (hin und zurück 3:00 Stunden, 5, 8 Kilometer, auf und ab: 200 Meter)

Von Ouzoud nach Marra­kesch

164 km | 3:00 h

Imi-n-Ifri

Natür­liche Brücke in einer Schlucht
Von dem Berber­städt­chen Demnate aus führt eine schmale Straße nach Osten. Nach sechs Kilome­tern kommt man in eine Schlucht, über die sich eine natür­liche Brücke spannt. Der Imi-n-Ifri ist ein gewal­tiger Felsenbogen mit bräun­li­chen Stalak­titen an seiner Unter­seite. Ein glit­schiger Pfad führt einen nach 30 Minuten zu einer Grotte, in der eine Quelle entspringt.
L

Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas

Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten.

Mietwagenabgabe

Station: Marra­kesch APT (Shuttle Service)

Transfer

Flughafen - Hotel
Ein Fahrer des Riads erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Unter­kunft.
Er wartet außer­halb des Flughafengebäudes gegenüber der Ausgangstür, mit einem Schild zum jewei­ligen Riad.

Zu Gast in einem Riad nahe der Medina

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Riad liegt In einem ruhigeren Teil der Medina. Heute ist das tradi­tionelle Gebäude ein Boutique-Hotel mit vier Sternen, das herz­lich und profes­sionell geführt wird.

Der wunder­schöne schat­tige Innenhof ist ein begrünte Oase, die morgens von Vogelgezwit­scher erfüllt wird. Der Pool taugt nicht nur zur Abküh­lung sondern auch für ein paar kräf­tige Schwimmzüge und die Zimmer sind äußerst geschmackvoll im marokka­ni­schen Stil einge­richtet. Das üppige Früh­stück besteht immer aus einer salzigen Kompo­nente, die täglich wech­selt (Lach­stoast, Shakshuka o.ä.) und einem Obst­s­alat mit Joghurt.

Ausflug (OPTIONAL)

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutsch­spra­chigen Stadt­führer Abdo führt zu den Orten, für die Marra­kesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauk­ler­platz oder einem Hammam, wie die tradi­tionellen Dampfbäder genannt werden.

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hoch­glanz­seiten seiner Heinmat­stadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touris­ten­ströme. So erlangen sie Einblicke in das tradi­tionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privat­häusern im Juden­viertel vertieft werden. Außerdem berück­sich­tigt Abdo gerne individu­elle Wünsche; so ist auch eine ganz­tägige Führung buchbar.

Führung (OPTIONAL)

Anima & Safran Garten (ganztägig, englisch)

In der Nähe Ihres Hotels in Marra­kesch wartet ein Fahrer auf Sie, um Sie zum etwa 30 Kilometer entfernten Para­diesgarten von André Heller zu bringen.

Die drei Hektar große, bota­ni­sche Insze­nie­rung des Univer­sal­künst­lers André Heller ist ein magi­scher Ort, der den Besu­cher die Hektik Marra­keschs vergessen lässt. Auf versch­lun­genen Wegen kann man den Garten eigen­ständig erkunden. Der Eintritts­preis von umge­rechnet etwa 11 Euro ist nicht im Ausflug­s­preis inkludiert.

Im Anschluss an die Besich­tigung werden Sie zum nahe gelegenen Paradis du Safran gefahren. Die Schwei­zerin Christine Ferrari hat hier auf einem alten Brach­land ein kleines Garten­pa­ra­dies mit ökologisch ange­bauten Heil­pflanzen, insbe­sondere Safran, geschaffen. Auf Grund der ausgezeichneten Qualität beliefert Frau Ferrari inzwi­schen Hotels und Restau­rants welt­weit mit Ihrem Safran.
Sind genügend Gäste anwe­send, findet um 12:30 Uhr ein etwa 30mi­nü­tiges Safran-Erlebnis-Seminar statt. Andernfalls liegt Informa­ti­ons­ma­te­rial aus, welches detail­liert über Safran informiert. Eigen­ständig kann der wunder­schön ange­legte Garten besich­tigt und ein Barfußweg mit Kräu­terbädern erlebt werden. 

Gegen 13:00 Uhr wird den Gästen ein frisch zuberei­tetes, typisch marokka­ni­sches und mit Safran verfeinertes Menü serviert. 

Gegen 15:00 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt nach Marra­kesch zur gebuchten Unter­kunft.
Im Preis enthalten: Fahrer, Eintritt zum Safrangarten und Mittag­essen.

Eintritt & Mittagessen (OPTIONAL)

Safran Garten
Eintritt und Safran Menü sind im Preis inkludiert.

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges
An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

Souks

Erlebnis für alles Sinne
Die Souks von Marra­kesch sind vermut­lich der größte Basar Afrikas. Zwei Haupt­ein­gänge führen in den verwir­renden Irrgarten aus kleinen und kleinsten Gassen, von denen viele als Sackgasse auf einem Hof enden. Die tradi­tionelle Eintei­lung der Gassen in verschiedene Gewerbe­zweige, z.B. Le­der­­waren, Holzschnitze­reien, Messing, Textilien, Wollfärber und viele andere sind noch heute exis­tent. Um sich nicht zu verlaufen, kann man der Rue Souk Sema­rine bis zur Gabe­lung in die beiden Gassen Souk Atta­rine und Souk el Kebir folgen. Wenn man von diesen breiten Haupt­wegen jeweils die Seiten­­wege erkundet und wieder zu­rückgeht, ist ein Verirren nicht möglich.

Medina von Marra­kesch

Märchen aus 1001 Nacht
Die Medina ist nach wie vor die größte unter den Altstädten Marokkos. Sie ist voll­ständig von der Stadt­mauer umgeben wirkt wie ein Märchen aus Tausend und Einer Nacht. In dem exoti­schen Labyrinth aus kleinen Gassen kann man sich leicht verirren. Etwas Orien­tie­rung verschaffen die große Hauptgasse, der Gauk­ler­platz und das 77 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem mittleren 12. Jahr­hun­dert, das weit über die Dächer von Marra­kesch aufragt.

Transfer

Hotel - Flughafen
Ein Chauf­feur der Unter­kunft fährt Sie zum Flughafen.
24 Tage
ab 2.699,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Alina Frielingsdorf

Tel.: +49 (0)2268 92298-25

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