Von Spanien nach Marokko: Mit den Zugvögeln nach Afrika
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Und drüben liegt Afrika: Blick von Gibraltar
Und drüben liegt Afrika: Blick von Gibraltar BILD
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Von Spanien nach Marokko

Mit den Zugvögeln nach Afrika

24 Tage | ab 2.699,00 EUR p.P. im DZ*
Andalusien – Gibraltar – Casablanca – Köngisttädte – Marrakesch

Nirgendwo kommen sich Afrika und Europa näher als bei Gibraltar. Zugvögel nutzen die Engstelle – ebenso Steinzeitmenschen, Mauren und Conquistadoren. Die Reise führt aus dem Vertrauten ins Fremde.

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1.–3. Tag: Costa del Sol

Weiß getünchte Bergdörfer hinter Europas bekanntester Badeküste
Die spani­sche Mittelmeerküste von Tarifa bis östlich von Malaga wird heute als Costa del Sol touris­tisch vermarktet. Bis in die 1950er Jahre gab es keinen Tourismus an der Küste mit über 320 Sonnen­tagen im Jahr. Erst danach begann ein Bauboom von Hotel- und Apart­ment­anlagen und damit die Verschande­lung. Die aus dem Boden gestampften Orte wurden durch eine vier­spu­rige Straße mitein­ander verbunden. Erst in den 1990er Jahren wurden die schlimmsten Auswüchse besei­tigt. Völlig anders als die besiedelte Küste ist das Hinter­land: In den weiß getünchten Berg­dörfern, Pinien- und Olivenhainen findet man noch die heitere Ruhe des alten Anda­lu­siens.

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CBMR)

A

Zu Gast in einem Landhaus am Rio Velez

Das Boutique-Hotel in Vélez-Málaga im Hinterland der Costa del Sol vereint die aristokratischen Züge eines traditionellen andalusischen Herrenhauses mit dem romantisierenden Charme des 19. mehr ...

Jahrhunderts. 2008 wurde es vollkommen umgestaltet und hat seitdem über 21 Zimmer, die individuell und elegant eingerichtet sind und über modernen Komfort verfügen. In der recht weitläufigen Anlage gibt es einen Swimmingpool mit Sonnendeck. Fahrräder für Ausflüge in die nähere Umgebung stehen zur Verfügung; zu den Stränden der Küste bei Málaga fährt man ca. zehn Kilometer.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Totalán

Wo die Zeit stehenge­blieben ist

Das weiße Dorf im Grenzgebiet zwischen Axarquía und Montes de Málaga liegt reizvoll auf einer Anhöhe über zwei Flüs­schen. Weißge­tünchte Häuser säumen die engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Kirche Santa Ana mit ihren roten Säulen bildet die Mitte, der Turm Torre de Salazar und der Dolmen am Cerro de la Corona sind weitere Sehens­wür­digkeiten. Das typi­sche einheimi­sche Gericht ist chanfaina, eine Art Eintopf, dem zu Ehren jähr­lich ein Fest gefeiert wird.

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Nerja

Badeort an der Costa del Sol

Der Ort an der Costa del Sol ist heute vom Tourismus geprägt. Davon zeugen Hotels und Diskotheken in der Umge­bung. Allerdings geht es im Vergleich zu Malaga in Nerja noch relativ ruhig zu. Die histo­ri­sche Altstadt mit weiß gekalkten Häusern und schmalen Gassen ist auto­frei. Ein Blick in die Hinter­höfe lohnt sich beim Spazierengehen. Dort verste­cken sich viele Schön­heiten, phan­ta­sievolle Gärten oder handwerk­liche Details. Auch in der Umge­bung kann man noch schöne Dörfer entde­cken.

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Kirche El Salvador

Barock­kirche in der Altstadt

Die Barock­kirche aus dem 17. Jahr­hun­dert steht im histo­ri­schen Stadt­zentrum von Nerja. Der mäch­tige Baum nebenan wird von den Einheimi­schen Cerote genannt, was so viel wie Pechbaum bedeutet. 1997 wur­de der Bau voll­ständig restau­riert. Das Innere besteht aus drei Kirchen­schiffen, die durch Säulen und Rundbögen vonein­ander getrennt sind. Über dem Kreuzgang befindet sich eine Halbkuppel. Fresken der Grana­di­schen Schule aus dem 18. Jahr­hun­dert verzieren die Gebets­ni­schen im Evange­lium. Das Wandbild stammt von einem bekannten Maler, Francisco Hernández, der im  Nach­barort Vélez zu Hause war.

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Wande­rung in der Schlucht des Rio Chillar

Barfuß durch einen Gebirgsfluss waten

Die Wande­rung beginnt am Ortsrand von Nerja und führt in die Schlucht des Río Chillar. Der wich­tigste Fluss der Sierra de Almijara hat einen grandiosen Canyon gegr­aben, in dem es auch im Sommer schattig ist. Dann kann man sich die Schuhe ausziehen und durch den Fluss waten. Zu anderen Jahres­zeiten sollte man den Wanderweg nehmen. (5:46 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 740 Meter)

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3.–6. Tag: Granada

Islamischer Palast vor schneebedeckter Sierra
Die bedeu­ten­dste Stadt Südspa­niens liegt am Rande einer Fluss­ebene vor der gewal­tigen Kulisse der meist schnee­be­deckten Sierra Nevada. Auf zwei Hügeln verteilt sich die Altstadt: auf dem einen thront die Alhambra, ein Märc­hen­pa­last wie aus Tausend­und­einer Nacht. Auf dem nörd­li­chen Hügel liegt Albaicín, das mauri­sche Viertel mit seinen weiß verputzten Häusern, terras­sierten Gärt­chen und verwin­kelten Treppen­gassen. In der Geschichte Spaniens spielte Granada eine zentrale Rolle: Schon 500 vor Christus gab es eine Sied­lung der Iberer. 500 nach Christus überfielen die Vandalen die Stadt. Wieder 200 Jahre später wur­de sie von den Mauren erobert, die sie zur Haupt­stadt eines muslimi­schen König­rei­ches machten. Wissenschaft und Technik, Kunst und Tole­ranz brachten Granada eine jahrhunder­te­lange Blütezeit. Als 1236 das Kalifat Cordoba von den Christen erobert wur­de, war Granada die letzte Bastion der Muslime auf euro­päi­schem Boden. Sie fiel erst 1492, im Jahr der Entde­ckung Amerikas. 

Eine besonders reizvolle Alternative ist die schmale Gebirgsstraße durch die Sierra del Chaparral. Sie führt in zahllosen Windungen bis auf 1.200 Meter. Vom Sattel am Lopera bietet sich eine grandiose Sicht übers Meer.

Aquädukt in Nerja

Wasser­brücke mit Aussichts­tempel

Der Aquädukt mit 37 Rundbögen und vier Stock­werken über­spannt die Schlucht Barronco de la Cola­dilla. Er wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, um Wasser zu einer Mühle zu leiten und ist bis heute in Betrieb. Die Bögen lassen mauri­sche Einflüsse erkennen. Neben der Rinne führt ein Fußweg, von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Schlucht und das grüne Umland genießt. In der Mitte der Brücke lädt ein kleiner Tempel zum Verweilen ein.

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Cueva de Nerja

Stein­zeit­liche Galerie in einer Tropf­steinhöhle

Als fünf jugend­liche Freunde 1959 auf der Jagd nach Fledermäusen durch einen Schacht klet­terten, entdeckten sie eine verges­sene Wunderwelt, die an eine unter­irdi­sche Kathedrale erin­nert. Die Tropf­steinhöhle hat eine Gesamtlänge von fast fünf Kilome­tern. Nachdem die Jungen einen Stalagmit besei­tigt hatten, stießen sie in der Galerie auf Skelette und Keramik­schüs­seln. Ihnen folgten Archäo­logen, die die Höhle dann systema­tisch erforschten. Sie fanden Male­reien, deren Alter heute auf mindes­tens 20.000 Jahre datiert werden. Gut erkennbar ist die Darstel­lung eines Seehundes. Die Nerja-Höhle muss Jahr­tausende lang genutzt worden sein als Grab­stätte, Spei­se­kammer, zwischendurch aber auch von Hyänen, die hier Unter­schlupf fanden. Ein Teil der Höhle ist für Besu­cher zugäng­lich. In einem natür­li­chen Amphi­theater finden regelmäßig Konzerte statt.

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Natur­park Acan­ti­l­ados Maro

Aussichtsreiche Rund­tour am Cerro Caleta

Der Natur­park erstreckt sich von Nerja bis zur Bucht Cala de Cazaida. Mit zwölf Kilome­tern Küstenlinie und einem Gebiet von 195 Hektar umfasst er die Steilwände an der Küste, kleinere Strände und winzige Buchten, von denen einige noch weitge­hend unbe­rührt sind. Geschützte und seltene Pflanzen kann man entde­cken, darunter den weißen Rosmarin. Wer den Park erkunden will kann eine aussichtsreiche Kurzwande­rung am Cerro Caleta vom Park­platz El Cabuelo an der N 340 machen. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 280 Meter)

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B

Zu Gast auf einem Cortijo bei Granada

Das Gut liegt rund 20 Kilometer nördlich von Granada, zwischen der Sierra del Pozuelo und der Sierra Arana. mehr ...

Es diente ursprünglich als Nonnenkloster, bevor es im 19. Jahrhundert in einen landwirtschaftlichen Betrieb umgewandelt wurde. Heute gehören noch 4.000 Hektar Land zum Anwesen, weshalb es besonders für Gäste geeignet ist, die Weite und Stille suchen. Große Innenhöfe, Terrassen, Olivenhaine, Weizen- und Sonnenblumenfelder – die Schönheit Andalusiens fernab vom Massentourismus ist innen und außen stets präsent. Die Gästezimmer sind originell und individuell eingerichtet. Ein Swimmingpool ist vorhanden und von Mai bis September nutzbar. Zum Dinner kann ein 3-gängiges Gourmetmenü bestellt werden. 

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Albaicín

Mauri­sches Viertel von Granada

Das älteste Stadt­viertel von Granada in Spanien geht zurück auf die späta­n­tike, vormau­ri­sche Sied­lung Ilíberis. Heute verspürt man dort noch am stärksten den Zauber der mauri­schen Zeit. An den engen Steilgassen stehen weißge­tünchte verwin­kelte Häuser mit großar­tigen Innenhöfen. Immer wieder tun sich Blicke auf die gegenüber­liegende Alhambra auf. An der Carrera del Darro gibt es Bars und Cafés. Dort beginnt das Leben am Abend und dauert bis tief in die Nacht. Seit 1994 gehört er zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

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Kathedrale von Granada

Symbol des katholi­schen Neuanfangs

Nach der Reconquista, der Rück­e­r­obe­rung durch das katholi­sche Spanien, wur­de Granada 1492 zum Erzbistum bestimmt. Eine präch­tige Kathedrale als Zeichen des Neuanfangs sollte her, doch aus heutiger Sicht zeigt die Catedral Santa Maria de la Encar­nación eher den Bedeu­tungs­ver­lust. Sie wur­de erst 1523 mit 30 Jahren Verspä­tung begonnen – als goti­scher Monu­men­talbau, dann aber im Stil der Renais­sance weiter­geführt. Nach weiteren 30 Jahren wur­de die Kirche eingeweiht, aber sie war noch längst nicht fertig. Die ursprüng­lich geplanten Türme fehlten. Auch der stattdessen vorge­se­hene Turm erreicht längst nicht seine geplante Höhe. Im Südosten der Kathedrale liegt die Capilla Real, die Grabka­pelle der Katholi­schen Könige. Dort ruhen, bewacht von steinernen Löwen, Ferdi­nand und Isabella.

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Alhambra

Islami­sche Kunst in Voll­endung

Er ist das meist­be­suchte Monu­ment Spaniens: Der Stadt­pa­last auf dem Sabikah-Hügel von Granada ist eines der schönsten Beispiele für mauri­schen Stil und islami­sche Kunst. Der Berg war bereits vor der Römerzeit besiedelt. Doch erst die Mauren bauten hier eine gigan­ti­sche Festung. Die Kala al Hambra – die rote Burg – ist 740 Meter lang und über 200 Meter breit – und diente der Vertei­digung, und zwar vor der eigenen Stadt­bevöl­ke­rung. Oft wird die Alhambra mit dem märc­henhaften Palast der Nasriden gleichge­setzt. Sie umfasst aber die ganze Anlage von der Alcazaba im Westen bis hin zum Gene­ralife, dem Garten­pa­last im Osten.

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Cahorros von Mona­chil

Auf Seil­brü­cken in eine Schlucht bei Granada

Der Wanderweg startet östlich der Alhambra und führt durch eine enge Schlucht. Der Weg ist als „Cahorros Bajos“ ausge­schildert. Zurück kann man ab Tajo del Lunes einen anderen Weg nehmen und über die Höhe nach Granada zurückkehren. (2:45 Stunden, 8,61 Kilometer, auf und ab: 300 m)

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Auf dem Ster­nenweg

Am Rio Genil fluss­aufwärts durch medi­ter­rane Wälder

Der Vereda de la Estrella führt von Güejar hinein in die Sierra Nevada bis zu den Nord­ab­stürzen des Mulhacén. Dort wachsen medi­ter­rane Eichen, Ahorn und eine riesige Kastanie, die „El Abuelo“ (Großvater) genannt wird. Der Weg beginnt an der Brücke über den Rio Genil und folgt dem Fluss aufwärts in die Bergwelt am Alcazaba. Auf dem Rückweg gibt es zwei bewirt­schaf­tete Hütten. (5:30 Stunden, 21 Kilometer, auf und ab: 820 Meter)

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4. Tag: Albo­lote

Führung

Alhambra Übersichtstour (3-4 Stunden, deutsch)

Keine Andalusien-Reise ohne den Besuch der Alhambra. Eine deutschsprachige Führerin führt Sie in die Palaststadt der Mauren. mehr ...

Schwerpunkt sind die Nasridenpaläste aus dem 13. und 14. Jahrhundert – der steingewordene Traum aus 1001 Nacht. Aber auch die Gärten mit dem Sommerpalast und der Renaissancepalast Karls V. werden besichtigt.

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5. Tag: Albo­lote

Führung

Im Schatten der Alhambra (3 Stunden, deutsch)

Christen, Juden und Muslime haben seit jeher die Stadt Granada geprägt und geformt. Der dreistündige Spaziergang durch die Altstadt führt zu Spuren aller drei Religionen: Wir entdecken maurische Paläste, sogenannte „Carmenes“ und Kirchen, die früher einmal als Moscheen dienten und architektonisches Vorbild für die heutige Hauptmoschee waren. mehr ...

Auf dem ehemaligen Seidenmarkt und beim Besuch der „Madraza“ erfahren wir mehr über den wirtschaftlichen Einfluss der jüdischen Gemeinde im Mittelalter. Die Führerin spricht Deutsch und lebt seit Jahren in Granada. Sie wird Ihnen gerne auch jegliche weiteren Fragen zu Granada und Andalusien beantworten. 

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Konzert

Flamenco Show in den Höhlen von Sacromonte

Flamenco ist eine andalusische Urgewalt, eine Explosion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kulturerbe, das die Welt der dem Süden Spaniens verdankt und ein Schlüssel zur Seele von Granada. mehr ...

Wer dorthin reist, sollte unbedingt den unvergleichlichen Tanz erleben, auch wenn er inzwischen touristisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet in den Höhlen von Sacromonte statt, wo seit dem 18. Jahrhundert vor allem Zigeuner und Flamenco-Künstler arbeiten.

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6.–8. Tag: Sierra Cazorla

Geier, Adler, Mufflons und Steinböcke
Aus hüge­ligen Getrei­defel­dern steigt im Nord­osten Anda­lu­siens die maje­s­tä­ti­sche Sierra Cazorla bis über 2.000 Meter auf. Die wild­roman­ti­sche Gebirgs­landschaft östlich von Úbeda und Baeza ist Spaniens größtes Natur­re­servat und vor allem im Frühjahr und im Herbst ein wahres Wander­pa­ra­dies. Einzig­artig für Spanien ist der große Kiefern­wald, der einst große Teile Spaniens bedeckt hat, aber nur hier wegen seiner Unzugäng­lichkeit erhalten geblieben ist. Geier und Adler, Muff­lons und der iberi­sche Steinbock sind hier beheimatet.
C

Zu Gast im Parador von Ubeda

Der Palast aus dem 16. Jahrhundert beherrscht die Plaza de Vázques Molina, einen der schönsten Renaissance-Plätze von Úbeda. mehr ...

Hinter der Fassade verbirgt sich ein idyllischer Innenhof mit Doppelgalerie, der heute mit einem Glasdach versehen ist und eine stille Rückzugsmöglichkeit für die Gäste bietet. Die freundlichen und hellen Zimmer zeichnen sich durch besondere Größe und Deckenhöhe aus. Das Restaurant serviert vorwiegend Spezialitäten der andalusischen Küche.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Úbeda

Renais­san­ce­stadt und Tor zur Sierra Cazorla

Die Stadt mit knapp 35.000 Einwoh­nern liegt im Westen der Sierra Cazorla. Der histo­ri­sche Kern über­rascht mit einem komplett erhal­tenen Stadt­bild, das aus der Renais­sace stammt. Tatsäch­lich war Úbeda im 16. Jahr­hun­dert eine der führ­enden spani­schen Städte, die an der Verbrei­tung huma­nis­ti­scher Ideen betei­ligt war. Besonders deut­lich wird die Bedeu­tung des „Sala­manca von Anda­lu­sien“ auf der Plaza de Váquez de Molina. Dort stehen die präch­tigsten Bauten der Stadt. Der Alcazar, wie man die mauri­schen Stadt­pa­läste nennt, ist allerdings abge­rutscht und ins steil abfal­lende Tal des Guadalquivir-Flusses gestürzt. Heute kann man dort unge­hindert die Szenerie der Sierra Cazorla bewundern.

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Baeza

Bilder­buch­stadt aus der Renais­sance

Zur Römerzeit hieß die Stadt Beatia Baecula. Unter den Westgoten war sie kurz Bischofs­sitz, bevor die Mauren sie zur Taifa, der Haupt­stadt eines Klein­kö­n­ig­rei­ches, machten. 1227 holte die Reconquista die Stadt zurück ins katholi­sche Spanien. Das heutige Stadt­bild stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert, als Baeza eine wirt­schaft­liche Blüte erlebte. Die Univer­sität am Plaza Santa Cruz und viele präch­tige Renais­san­cebauten wurden errichtet, von denen der beein­dru­ckenste vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Der Palacio Jabalquinto hat eine wunder­schöne Fassade, in die Diamantquader und goti­sche Pfeiler einge­baut sind. Der Palast umschließt einen typisch anda­lu­si­schen Patio mit einer wuch­tigen Treppe.

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Cazorla

Male­ri­sches Berg­dorf in der Sierra

Das Berg­dorf am West­rand der Sierra de Cazorla liegt beein­dru­ckend am Fuße der Peña de los Halcones und dem Cerro de Salva­tierra. Durch verwin­kelte Gassen gelangt man zur male­ri­schen Plaza de Santa María. Von hier aus sieht man das ehemals mauri­sche Castillo de la Yedra, in dem das örtliche Heimatmuseum unter­ge­bracht ist. Mehrere Wander­wege beginnen am Ort. Wer zum alles über­ra­genden Gilillo (1.845 m) aufsteigt, wird mit einem weiten Blick über die anda­lu­si­sche Platte belohnt.

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Wande­rung von der Puente de las Herrerías nach Cazorla

Über die sagen­umwobene Brücke der Königin

Die Puente de las Herrerías wur­de für die spani­sche Königin Isabella gebaut – angeb­lich in einer Nacht. Wer die mittelschwere Wande­rung durch die Sierra de Cazorla machen möchte, stellt seinen Wagen am besten in Cazorla ab und lässt sich mit dem Taxi zur Puente de las Herrerías bringen, wo die Tour ihren Anfang nimmt. (4 Stunden, 13 Kilometer, bergauf: 550 Meter, bergab: 760 Meter)

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Am Rio Borosa

Durch eine enge Schlucht in die Sierra de Cazorla

Der wegen ihrer Länge anspruchsvolle Wande­rung führt durch eine enge Schlucht in einem Natur­park bis zu den Lagunen von Aguas Negras und Valdeazores. Mehrere Tunnel müssen durch­quert werden. Besonders reizvoll ist die reiche Tierwelt. Da Hin- und Rückweg gleich sind, kann man jederzeit umkehren. (7 Stunden, 25 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

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8.–10. Tag: Cordoba

Jüdisch-maurisches Kulturerbe
Cordoba war um 950 nach Christus die bedeu­ten­dste Stadt des christ­li­chen Abend­landes und nur noch mit Byzanz und Bagdad zu verglei­chen. Ihr kome­tenhafter Aufstieg von einer Vandalen-Sied­lung begann 756, als der erste Emir den Thron bestieg und Córdoba zur Haupt­stadt des Kalifats machte. Er führte neue Bewäs­se­rungs­me­thoden und bis dahin unbe­kannte Kultur­pflanzen ein. Wissenschaft und Architektur erlebten einen Höhe­punkt. Um die erste Jahr­tausendwende gab es Straßenbeleuch­tung für die schätzungs­weise 300.000 Einwohner. Die jüdi­sche Gemeinde war ein Hort des christ­lich-muslimi­schen Dialogs. Nach der Erobe­rung und Reka­tholi­sie­rung 1236 geriet Cordoba in Verges­sen­heit – ein Glücksfall, dem der Erhalt der mauri­schen Bausub­stanz zu verdanken ist. Mit Granada und Sevilla gehört Cordoba zu den drei großen Städten Anda­lu­siens, ist aber etwas ruhiger als ihre Schwestern. Wer dem touris­ti­schen Gedränge entgehen will, muss nur ein paar Straßen weiter gehen, wo sich das alltäg­l­iche Leben abspielt.

Man fährt durch Guadalquivir-Ebene. Im Norden zieht sich die Sierra Morena, das dünn besiedelte und mit Korkeichenwäldern bewachsene Grenzgebirge nach Kastilien.

Santuario Virgen de la Cabeza

Wall­fahrtska­pelle in unein­nehmbaren Berg­nest

Von Andújar windet sich eine Berg­straße Norden bis zu der Wall­fahrtska­pelle aus dem 13. Jahr­hun­dert. Im spani­schen Bürger­krieg verschanzten sich in dem schwer einzu­neh­menden Berg­nest über ein halbes Jahr die Natio­na­listen. Die Kirche wur­de voll­ständig zerstört und später wieder aufge­baut. Ein Abste­cher dorthin lohnt sich aber auch wegen der Aussicht über die einsame Bergwelt der Sierra de Andújar.

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Sierra de Cardeña-Montoro

Luchse, Adler und Wölfe im Natur­park

Die Sierra de Cardeña-Montoro ist ein im Nord­osten der Provinz Córdoba gelegener, zur Sierra Morena gehörender Gebirgszug. Das Gebiet ist als Natur­park geschützt, sanfte Hügel kontras­tieren mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern. Die Wälder aus Stein­eiche und Wildem Ölbaum werden zumeist beweidet und bilden ein typi­sches Beispiel der dehesa, wie man die Weide­wälder nennt. Luchse und Stein­adler, gelegent­lich auch Wölfe, finden hier noch einen Lebens­raum. Am west­li­chen Rand des Natur­parks liegt der Ort Cardeña, von dem aus man das Gebiet auf Wande­rungen erkunden kann.

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D

Zu Gast in einem Hotel in der Judería

Das kleine Hotel liegt im Herzen von Córdoba, inmitten der reizvollen, verwinkelten Gassen der Judería, dem jüdischen Viertel der Stadt. mehr ...

Die Zimmer sind individuell in einem klassisch-eleganten Stil mit teilweise antiken Möbeln eingerichtet und mit liebevoll ausgewählten Accessoires dekoriert. Aber auch die übrigen Räume des Hotels, wie La sala del Rey – im Stile Louis XV – sowie kleine Innenhöfe tragen zum charmanten Ambiente bei. In den umliegenden Gassen findet sich eine Vielzahl an kleinen Boutiquen und Cafés, die Mezquita-Catedral de Córdoba liegt 250 Meter vom Hotel entfernt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Judería

Altstadt von Córdoba

Das ehema­lige Juden­viertel von Córdoba ist heute die eigent­liche Altstadt. Sie ent­stand im 10. Jahr­hun­dert, als viele Juden in das tole­r­ante Kalifat zogen und sich rund um die Mezquita nieder­ließen. Mit der Über­nahme der Herr­schaft durch die katholi­schen Könige Spaniens 1492 endete die multire­ligiöse Blütezeit. Die sephardi­schen (spani­schen) Juden wurden ebenso vertrieben wie die Mauren. Heute ist die Juderia UNESCO Welt­kultur­erbe. Weiß gekalkte Häuser mit nach Blumen duftenden Innenhöfen säumen die schmalen Gassen. Besonders schön gestaltet ist die Calleja de las Flores, wo die Bewohner ihre Häuser mit einem herr­li­chen Blumenschmuck versehen haben. Einen Besuch lohnt auch die letzte erhal­tene Synagoge Anda­lu­siens.

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Mezquita

Moschee und Kathedrale von Córdoba

Die Mezquita-Catedral von Córdoba ist mit einer Grund­fläche von über 23.000 Quad­r­at­me­tern einer der größten Sakral­bauten der Erde. Seit der Reconquista ist sie die Kathedrale der Stadt. Ihr Name – „Mezquita“ ist mit dem deut­schen Wort „Moschee“ verwandt – deutet also auf muslimi­schen Ursprung der heutigen Kathedrale hin. Vor dem Bau der Moschee stand allerdings auf dem Areal eine Kirche, die schon 780 begonnen wur­de. In über 200 Jahren Bauzeit war eine Moschee entstanden, die mit den schönsten ihrer Zeit in Mekka, Damaskus, Kairo oder Istanbul mithalten konnte. Beim Eintreten wird der Betrachter überwäl­tigt von einem Wald von Säulen und Bögen sowie einem Farb­spiel von über­irdi­scher Schön­heit. Sehens­wert ist auch der Innenhof mit dem Almanzor-Brunnen.

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Gärten des Alcázar

Lauschige Gärten an den Mauern des Königs­schlosses

Der Alcázar de los Reyes Cris­tianos, also das Schloss der christ­li­chen Könige, ist mauri­schen Ursprungs. Angeb­lich soll hier einmal eine Hinrich­tungs­stätte für christ­liche Märtyrer gewesen sein. Als Córdoba schon gefallen war, Granada aber noch in mauri­scher Hand war, residierten auf der Burg die katholi­schen Könige. Besonders schön sind jedoch die Gärten des Alcázars, die an die Mauern angrenzen und im 14. Jahr­hun­dert ange­legt wurden. Die Wasser­be­cken, Springbrunnen und präch­tigen Blumenbeete sind im Sommer bis Mitter­nacht zugäng­lich.

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Las Ermitas

Einsiedelei in der Sierra Cordoba

Auf den Höhen der Sierra Cordoba haben Eremiten in frühchrist­li­cher Zeit Sied­lungen gebaut. Las Ermitas sind noch heute ein Ort von spiritueller Kraft, auch wenn nur noch wenige Brüder der Ordens der Unbe­schuhten Karmeliter dort leben. Von der Aussichts­platt­form hat man einen schönen Blick auf Cordoba. Wer fit ist, kann auch zu Fuß gehen. Der Wanderweg von El Bril­lante im Norden Cordobas ist drei Kilometer lang und steil.

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9. Tag: Cordoba

Führung

Cordoba-Stadtführung durch das jüdische Viertel (2 Stunden, deutsch)

Die Stadtführung beginnt im ehemaligen jüdischen Viertel. Danach geht es in die einzigartige Moschee-Kathedrale. mehr ...

Der deutschsprachige Stadtführer macht nicht nur auf viele architektonische Details aufmerksam, er kommt auch auf die Bedeutung Cordobas als Wissenschaftszentrum und tolerante muslimische Metropole zu sprechen.

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10.–12. Tag: Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz
Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria. Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.
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Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hektischen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachterrasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräumigen Zimmer. mehr ...

Der Service ist ausgezeichnet, das Frühstück mit Buffet oder à la carte Bestellungen hervorragend. Das Interieur lebt von spannungsvollen Kontrasten. Kräftige Farben, Blumendüfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturmaterialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscharakter verleihen. Zur Ausstattung des Badezimmers gehören Bademäntel und Naturkosmetik.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla

Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

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La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof

Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

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Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt

Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

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Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz

Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)

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11. Tag: Sevilla

Führung

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch)

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutschsprachigen Führerin in Sevillas prächtiger Altstadt. mehr ...

Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst. Vorgesehen sind der Besuch des jüdischen Viertels Santa Cruz und des Königspalastes, wo man die verschiedenen architektonischen Epochen identifizieren und die Gartenanlagen bewundern kann. Den Abschluss bildet ein Besuch der Kathedrale.

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Ausflug

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine andalusische Urgewalt, eine Explosion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kulturerbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspaniens. mehr ...

Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unvergleichlichen Tanz erleben, auch wenn er inzwischen touristisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

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12.–14. Tag: Weiße Dörfer

Schmale Gassen und weiße Häuser in den Pueblos Blancos
In der Gebirgs­landschaft zwischen Ronda und Arcos de la Fron­tera liegt eine Reihe von Dörfern und Klein­städten, die meist auf phön­izi­sche oder römi­sche Sied­lungen zurückgehen und vom 8. bis zum 15. Jahr­hun­dert von den Mauren ausge­baut wurden. Die Weißen Dörfer zeichnen sich durch schmale Gassen und lauschige Plätze aus, die von weiß gekalkten Häusern gesäumt werden – ganz ähnlich wie in Nord­afrika. Die Kirchen sind oft an den Stellen errichtet worden, wo früher einmal Moscheen standen. Die Herr­schafts­häuser stammen aus den Jahrhunderten nach der Reconquista. Ihre Architektur im Stil der Gotik, Renais­sance oder des Barock bildet einen inter­essanten Kontrast zu den älteren mauri­schen Häusern. Die Ruta de los Pueblos Blancos verbindet 19 besonders inter­essante Dörfer. Sie beginnt in Arcos de la Fron­tera.
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Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Cartajima

Das familiäre Hotel in einem der weißen Dörfer um Ronda wirkt schon auf den ersten Blick bezaubernd. mehr ...

Überall sind maurische Einflüsse sichtbar: ein kleiner Brunnen sprudelt im Hof, Geranien versehen die weißen Mauern mit Farbtupfern und zierliche Bögen geben dem Anwesen Struktur. Für die kühleren Monate gibt es einen offenen Kamin. Im oberen Stock liegen die kühlen, luftigen Zimmer, von denen die meisten Balkons mit großartiger Aussicht auf die umliegende Bergwelt haben. Die Betten sind handgemacht, die Sessel, Lampen und niedrigen Tische stammen aus Marokko. Auf dem Dach befindet sich eine Terrasse im Schatten des nahe gelegenen Kirchturms. Die Besitzer, Di und John aus England, sind großzügige und freundliche Gastgeber.



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Ronda

Weißes Dorf in atembe­rau­bender Lage

Ronda kauert auf der Abbruchkante eines senk­recht in die Tiefe abstürzenden Felsens. Bereits Rilke und Hemingway waren hinge­rissen von dieser atembe­rau­benden Lage. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in den El Tajo, eine wie in den Fels gehauene Schlucht, über die drei Brücken führen. Mehrere Wege führen von der Altstadt in die Schlucht. Auch die Aussichts­pro­me­nade über den Fels­ab­sturz ist ein Muss. Die Stadt gilt als eine der ältesten Spaniens und war 700 Jahre unter mauri­scher Herr­schaft, was das Stadt­bild geprägt hat. Zudem wurde in Ronda der heutige Stier­kampf entwi­ckelt, wo der Torero nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß entgegen­tritt und dabei die Schande mehr fürchten soll als den Stier.

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Marbella

Mittel­punkt der mondänen Costa de Sol

In der mondänen Stadt an der Costa del Sol sucht man vergebens nach Hotelburgen wie sie rund um Malaga zu finden sind.
Stattdessen reihen sich hier, am Fuße der Sierra Blanca, luxu­riöse Villen, schmucke Hotels und sorgfältig gepflegte Golf­plätze anein­ander. Zusammen mit dem gut erhal­tenen histo­ri­schen Kern bietet Marbella ein facet­ten­rei­ches Stadt­bild, das vor der spekta­kulären Kulisse des Gebirges und dem knapp 30 Kilometer langen Sand­strand zu einem echten Hingu­cker wird.
Vom Stadt­zentrum führt die Goldene Meile bis zum Yacht­hafen Puerto Banús, wo vor noblen Boutiquen und Bars die Luxu­s­yachten ankern.

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Zahara de la Sierra

Weißes Dorf im Schatten einer Felsenburg

Der kleine Ort am Fuße der Sierra Grazalema gehört zu den weniger bekannten weißen Dörfern in Anda­lu­sien. Er wur­de im 8. Jahr­hun­dert von den Arabern gegründet und wohl wegen seiner Schön­heit „Zahara“ genannt, was so viel wie „Blume“ bedeutet. Die Ruinen einer mauri­schen Felsenburg aus dem 12. Jahr­hun­dert über­ragen bis heute  den 1000-Einwohner-Ort und bieten eine fantas­ti­sche Aussicht über das Umland und den Stausee von Zahara.

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Durch die Garganta Verde

Wande­rung durch eine spekta­kuläre Schlucht

Die Garganta Verde ist ein spekta­kulärer Canyon in der Sierra de Grazalema. Vom Puerto de los Acebu­ches führt der Weg (im letzten Teil sehr steil über in den Fels gehauene Stufen) in die Schlucht bis zur Tropf­steinhöhle “Ermita de la Garganta Verde”. Die Schlucht ist einer der bevor­zugten Lebens­räume des Gänsegeiers, der hier über den Wanderern seine Kreise zieht.  (hin und zurück: 8,6 Kilometer, 3:30 , auf und ab: 410 Meter)

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Auf den Torreón

Gipfel­wande­rung mit Aussicht nach Gibr­altar

Wer den höchsten Berg der Sierra de Grazalema (1648 m) besteigt, wird mit einer Aussicht ohne­glei­chen belohnt: Auf der Nord­seite des Kamms kreisen Adler über dem Igeltan­nen­wald. Im Süden sieht man hinter dem Natur­park Los Alcor­no­cales bei guter Sicht die Straße von Gibr­altar. (03:30 Stunden, 5,5 Kilometer, auf und ab: 730 Meter)

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13. Tag: Cartajima

Ausflug

Wanderung mit Guy Hunter-Watts (4,5 Stunden, englisch)

Vor 30 Jahren hat der englische Journalist Guy Hunter-Watts die einmalig schöne Landschaft der Sierra Grazalema zu seiner Wahlheimat gemacht und zahlreiche Wanderführer verfasst. mehr ...

Eine vierstündige Tageswanderung mit ihm ist ein besonderes Erlebnis und kann über Umfulana gebucht werden. Gäste profitieren von seiner Ortskenntnis und seiner Lust am Erzählen. Die Kommunikation findet auf Englisch statt.

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Führung

Ronda à la Carte (2 Stunden)

Ronda à la Carte bedeutet: Sie wählen aus, ob Sie einen ausgedehnten Spaziergang an der Schlucht entlang unterhalb der alten Brücken machen wollen – mit anschließendem Besuch in der Altstadt und ihrer malerischen Motive. mehr ...

Alternativ kann man in der Altstadt beginnen und anschließend die drei bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Ronda besichtigen, zu denen die Stierkampfarena, die Kirche Santa María La Mayor und das Haus Don Bosco gehören. 

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14.–15. Tag: Tarifa

Südlichster Ort des europäischen Festlands
Der südlichste Ort des euro­päi­schen Fest­lands liegt an der Meer­enge von Gibr­altar. Wegen seiner stra­tegi­schen Lage zwischen Mittelmeer und Atlantik, Europa und Afrika, war der Ort häufig umkämpft und immer wieder Schau­platz der Geschichte. Heute ist er vor allem ein Surf­pa­ra­dies ganz im Osten der Costa de la Luz. Von der südlich gelegenen Punta Marroqui schaut man bei klarem Wetter bis zum ledig­lich 13 Kilometer entfernten Afrika.
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Zu Gast in einem Hotel in Tarifa

Das Hotel liegt ruhig im oberen Teil der Altstadt von Tarifa und bietet weite Blicke über den Ozean bis zur Küste Nordafrikas. mehr ...

Hinter der eher nüchternen Fassade verbirgt sich ein kleines Juwel: Alle Zimmer sind individuell in dem Stil eingerichtet, der das gesamte Haus prägt – alte und neue Möbel in schlichter Eleganz kombiniert mit hellen, lebhaften Farben – und ein Wohlfühlambiente schafft; einige Zimmer haben eine eigene Terrasse und Meerblick. Morgens erwartet die Gäste ein liebevoll angerichtetes Frühstücksbuffet. Zum Strand von Tarifa läuft man wenige Minuten.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Ausflug nach Tanger

Eintau­chen in eine bunte, sinn­liche Welt

Vom Hafen in Tarifa aus kann man geführte Tages­touren mit arabi­scher Beglei­tung ins marokka­ni­sche Tanger buchen. Dort kann man in der Medina (Altstadt) in die bunte, sinn­liche Welt der Märkte, Handwerks­be­triebe und Cafés eintau­chen. Nach der Überfahrt gibt es eine Stadt­rundfahrt mit anschließendem Besuch eines Basars und einem Lunch in einem typi­schen Restau­rant.

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Mirador del Estrecho

Außergewöhn­liche Sicht nach Afrika

Der Aussichts­punkt liegt 300 Meter über dem Meer an der Straße von Gibr­altar. Wie der Name verspricht, eröffnet der „Aussichts­punkt der Meer­enge“ einen außergewöhn­li­chen Blick nach Afrika. Die Entfer­nung zwischen dem euro­päi­schen und dem afri­ka­ni­schen Konti­nent beträgt an dieser Stelle nur knapp 15 Kilometer. An klaren Tagen reicht der Blick im Südosten bis nach Ceuta und im Südwesten bis Tanger. Ein Café und ein paar fest installierte Fern­rohre laden zum Verweilen ein.

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Baelo Claudia

Ruinen­stadt aus vorchrist­li­cher Zeit

Im 2. Jahr­hun­dert vor Christus grün­deten die Römer eine Stadt zur Herstel­lung von Garum, einer begehrten Würzsoße, die ins gesamte Römi­sche Reich expor­tiert wur­de. Garum wur­de aus Thun­fisch herge­stellt, der vor der Küste gefangen wur­de. Nach 400 Jahren Blütezeit wur­de Baelo Claudia von einem Erdbeben zerstört und verlassen. 711 nach Christus stand der Ort noch einmal im Brenn­punkt der Welt­ge­schichte, als die Mauren von hier aus ganz Spanien eroberten. Zu besich­tigen sind heute die Aquädukte, das Theater und die Basilika mit einer Statue von Kaiser Trajan. Zu den neueren Ausgra­bungen gehören das östliche Stadttor, eine Bade­anlage mit Fußbo­den­heizung und natür­lich die Garum-Fabrik direkt am Strand.

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Wande­rung nach Los Caños de Meca

Zwischen Klippen und Kiefern an der schönsten Steil­küste Anda­lu­siens

Die Steil­küste zwischen Barbate und Lox Caños gehört zu den schönsten Küsten­ab­schnitten am Golf von Cadiz. Hinter den impo­santen Sand­steinklippen beginnt ein großer Kiefern­wald. Der Wanderweg führt durch ein Natur­schutzgebiet. Zurück kann man einen Pfad durchs Hinter­land nehmen. Wer nur den Hinweg nimmt, wird mit zwei Stunden Wanderzeit auskommen. (4:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

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15.–16. Tag: Casablanca

Von der Residenz des Sultans zur Industriemetropole
Der Name stammt von spani­schen Händ­lern, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um die Residenz des Sultans Muhammad bin Abdallah nieder­ließen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Casablanca nur 25.000 Einwohner; heute sind es über vier Millionen. Dazu beige­tragen hat neben dem Handel vor allem die Indu­s­triali­sie­rung. Chemie, Papier, Konserven, Stahl und Zucker: fast alles wird in der Stadt produ­ziert, weshalb sie zum Magneten für arbeits­su­chende Marokkaner aus allen Regionen des Landes geworden ist. An Sehens­wür­digkeiten hat Casablanca nicht viel zu bieten. Bedeu­tend ist die Hassan-II.-Moschee und natür­lich Rick's Café.

Tanger Hafen – Tanger Bahnhof
Dauer: ca. 00:10 h

Die Kosten für die Taxifahrt sollten vor der Abfahrt geklärt werden (ca. mehr ...

10 Euro).

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Die Strecke zwischen Tanger und Casablanca ist die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke in Afrika Al Boraq, wie der Zug heißt, wurde im November von König Mohammed VI. und Präsident Macron eingeweiht. Sie führt am Atlantik entlang und verbindet die beiden wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes.

Die Zugtickets sind nicht im Reisepreis enthalten. Sie können gebucht werden unter https://www.oncf-voyages.ma/

Ein Fahrer bringt Sie vom Bahnhof zur Unterkunft

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Zu Gast in einem Apartment-Hotel in Casablanca

Das Apartment-Hotel liegt im belebten Bezirk Maarif in Casablanca, ca. zwei Kilometer von der Hassan-II.-Moschee und anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt entfernt. In der Nähe gibt es viele kleine Geschäfte und Boutiquen, außerdem viele Cafés und Restaurants sowie einen Supermarkt. mehr ...

Die Zimmer sind groß und modern gestaltet, haben eine Küchenzeile und Garten- oder Stadtblick; einige haben einen Sitzbereich. Ein kontinentales Frühstück wird auf dem Zimmer serviert.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Hassan-II.-Moschee

Monu­men­talbau mit tech­ni­schen Finessen

Die Hauptmo­schee von Casablanca ist die fünftgrößte der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett welt­weit und damit auch das höchste reli­giöse Bauwerk der Welt. (Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 157 Meter hoch.) Die Hassan-II.-Moschee wur­de zum 60. Geburtstag des dama­ligen marokka­ni­schen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt. 2500 Arbeiter und 10.000 Hand­werker arbei­teten sechs Jahre lang an dem Monu­men­talbau. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quad­r­at­me­tern Platz. Es gibt ausgefal­lene tech­ni­sche Besonder­heiten, zum Beispiel ein sich automa­tisch öffnendes Dach, Fußbo­den­heizung in der Gebetshalle und einen grüner Laser­strahl, der nachts Rich­tung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen im Rahmen einer Führung gegen Eintrittsgeld betreten werden.

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Rick's Café

Von der Film­legende zur Wirk­lichkeit

Noch berühmter als die Stadt Casablanca ist der gleich­na­mige Film aus den 1940er Jahren, der Filmge­schichte schrieb. Die verzweifelte Romanze handelt von poli­tisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa nach Casablanca fliehen und auf ein Ticket in die USA warten. Hinein­ge­woben ist eine todt­rau­rige Drei­ecks-Liebe­sge­schichte zwischen dem Nach­tclub-Besitzer Rick Blaine, der schönen Norwegerin Ilsa und einem tsche­chi­schen Wider­standskämpfer Victor. Für die Hauptdar­steller, Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, war es der Beginn ihres Welt­ruhmes. 

Seit 2004 gibt es in Cablanca wieder das Rick's Café – dank einer US-Diplomatin, die hier die Bar möglichst origi­nalge­treu entstehen ließ. Man betritt eine weiße Villa und findet sich im nost­algisch-warmen Ambi­ente der vierziger Jahre wieder. Der Pianist spielt Lieder aus den Vierzigern und Fünfzigern – natür­lich auch: As time goes by...

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16.–18. Tag: Rabat

Hauptstadt zwischen Mittelalter und internationalem Flair
Die Stadt an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, ist seit dem Mittel­alter eine der vier Königs­städte, zwischen denen die Sultane Marokkos hin- und herpen­delten. Wegen ihrer güns­tigen Lage am Atlantik machten die Franzosen die „befes­tige Stadt“ 1912 zum Sitz des Protek­to­rats. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wur­de Rabat die Haupt­stadt des neuen König­rei­ches. Wie auch in den anderen Sult­ans­städten ist die Medina von einer wuch­tigen Stadt­mauer umgeben. Eine der inter­essan­testen Straßen ist die Rue des Consuls, die von den Basaren der Teppich- und Tuchhändler gesäumt wird. Sie endet auf einem großen Platz, wo im 16. und 17.Jahr­hun­dert der Sklaven­markt abge­halten wur­de. Durch ein Stadttor gelangt man in die Neustadt mit Boulevards und Geschäfts­straßen. Der Königs­pa­last bildet ein eigenes Stadt­viertel.

Ausflug

Moscheebesuch Hassan II (1,5 Stunden)

Ihr persönlicher Fahrer holt Sie an Ihrer Unterkunft in Casablanca ab und fährt mit Ihnen zu einer der größten Moscheen der Welt. mehr ...

Das imposante religiöse Bauwerk wurde anlässlich des 60.Geburtstags des damaligen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertiggestellt.
Die Moschee ist nur im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen, die in verschiedenen Sprachen angeboten werden (deutschsprachige Führung kann nicht gewährleistet werden; Zuteilung der Gruppen und Sprachen erfolgt vor Ort).

Ihr Fahrer ist Ihnen beim Kauf der Tickets behilflich, die nicht im Reisepreis inkludiert sind (Kosten ca. 120 Dirham, ca. 11 Euro p.P.).
Nach Beendigung der Führung wird der Fahrer Sie, je nach gebuchter Reise, zur Mietwagenstation oder zurück in Ihr Hotel bringen. 

Bitte achten Sie auf angemessene Kleidung und halten Sie Knie, Schultern und Dekolleté bedeckt.

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Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Auto Union
Fahrzeug: Dacia Logan o.ä. (CDMR)

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Zu Gast in einem Riad in Rabat

Das Riad, wie ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof genannt wird, liegt oberhalb der Medina von Rabat. mehr ...

In dem restaurierten, im andalusischen Stil erbauten Gebäude gibt es elf individuelle, elegant und in den typischen Farben Marokkos eingerichtete Zimmer, die sich in den oberen Etagen um den ruhigen und hellen Innenhof verteilen. Nach einem ausgiebigen Streifzug durch die Medina sorgt der Pool auf dem Dach für eine willkommene Abkühlung. Und auch sonst ist die Dachterrasse ein perfekter Ort, um den Tag bei einem kühlen Getränk mit Blick auf die Stadt ausklingen zu lassen und den Gesang der Muezzine zu genießen. Im hauseigenen Spa warten ein Hammam und ein Massagesalon auf Gäste, die sich nach landestypischen Ritualen verwöhnen lassen möchten.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kasbah des Oudaias

Blauweißes Gassengewirr in der befes­tigten Altstadt

Die Festung von Rabat thront maje­s­tä­tisch auf einer Klippe über der Atlan­tikküste. Vom Oudaia-Felsen aus über­blickt sie die marokka­ni­sche Haupt­stadt seit 1150. Sie zählt mit der gesamten Stadt Rabat zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Von außen wirkt die Kasbah unspekta­kulär. Sobald jedoch die Besu­cher das prachtvolle Tor durch­schreiten, kommen sie aus dem Staunen kaum noch heraus. Hinter dem Eingangstor beginnt ein ebenso verwir­rendes wie roman­ti­sches Gassenlabyrinth. Von der Hauptgasse, der Rue Jamaa, zweigen dutzende winzige Gässchen ab. Die meisten haben keine Namen. Sie werden von weiß und blau getünchten Häusern mit bunten Blumen und kleinen Läden gesäumt.

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Nekro­pole Chellah

Spiritueller Ort in der Toten­stadt

Bereits in römi­scher Zeit stand an einer Quelle die Sied­lung Sala, auf die der heutige Name zurückgeht. Ab dem 13. Jahr­hun­dert galt die Quelle als heilig und viele fromme Muslime ließen sich ringsum beer­digen. Es entstand eine Toten­stadt, die hundert Jahre später mit hohen Befes­tigungs­mauern gesi­chert wur­de. Das Friedhofstor ist eines der schönsten Portale in Marokko. Von dort führt ein Weg abseits zur Quelle – ein spiritueller Ort. Auf dem anmu­tigen Minarett der Moschee nistet eine Stor­chen­fa­milie, die sich dort offenbar genauso wohlfühlt wie ihre Verwandten auf Meck­lenburger Kirchtürmen.

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18.–20. Tag: Fès

Sultansstadt mit uralter Medina
Fès ist nicht nur die älteste und bedeu­ten­dste der vier Sult­ans­städte Marokkos. Sie ist auch das geis­tige Zentrum des Landes und hat mit der El-Kairaouine-Hoch­schule die älteste Univer­sität in der islami­schen Welt. Zudem gilt die mittel­alter­liche Medina als die größte Nord­afrikas. Nach der Erhe­bung der Altstadt zum Welt­kultur­erbe der UNESCO Anfang der 1980er Jahre begann eine groß ange­legte Sanie­rungs­phase. Kern der Medina ist Fès el Bali, ein Viertel, das aus dem 9. Jahr­hun­dert stammt. Hier sind die Gassen nur so breit, dass ein bela­dener Esel durch­passt. Südwest­lich der Altstadt liegt das mittel­alter­liche Fès el Jdid mit dem Königs­pa­last und dem jüdi­schen Viertel. Die Ville Nouvelle ist das Franzo­sen­viertel aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert mit breiten Boulevards und klas­si­schen Villen.

Meknès

Ursprüng­l­iche Souks in der Königs­stadt

Neben Fès, Marra­kesch und Rabat ist Meknès eine der vier Königs­städte Marokkos. Seine Medina wur­de zum Welterbe der UNESCO erhoben. Dennoch wird die Stadt west­lich von Fès von Touristen viel weniger besucht. Die Basare in den über­dachten Souks an der Place el Hedim sind daher noch ursprüng­l­i­cher als anderswo. Auch die Stadt­tore gehören zu den impo­san­testen Anlagen ihrer Art in Marokko.

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Zu Gast in einem Riad in Fès

Das gleichermaßen modern wie folkloristisch gestaltete Riad liegt am Rande der Medina von Fès, wenige Gehminuten vom Palast Dar Batha entfernt. mehr ...

Die fünf Zimmer des Boutique-Hotels sind in einem einheitliche Stil in verschiedenen Farben und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet – alle sind mit afrikanischen Kunstwerken dekoriert und haben eine Aussicht auf den Innenhof mit Tauchbecken. Auf der Terrasse mit Liegestühlen, in der Lounge oder der Leseecke kann man gut entspannen und die tagsüber gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Morgens wird ein kontinentales Frühstück mit hausgemachten lokalen Spezialitäten serviert, abends kann man im Speiseraum oder auf der Terrasse traditionelle marokkanische Küche genießen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

20.–21. Tag: Ouzoud

Wasserfälle in urwaldartiger Umgebung
Die Wasser­fälle von Ouzoud im Mittleren Atlas stürzen über hundert Meter und drei Stufen in die Tiefe. Bei gutem Wetter zaubert die Sonne aus den Wassertröpfchen einen leuch­tenden Regenbogen zwischen Himmel und Erde. Die Ufer der Wasser­fälle sind von Feigenbäumen und urwald­ähn­li­chen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg gelangt man zur Oberkante der Wasser­fälle und auf einem steilen Weg auf der rechten Seite wieder nach unten, wo man mit einem Fährboot wieder zum Ausgangs­punkt zurück­kommt. Vor den dreisten Berbe­raffen, die sich unter­halb der Fälle ständig aufhalten, sollte man sich in Acht nehmen. Sie haben jegliche Scheu vor Menschen verloren.
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Zu Gast in einer Kasbah in Ouzoud

Die Kasbah liegt am Rande von Ouzoud auf einem Plateau und eröffnet einen weiten Blick auf das Tal mit seiner roten Erde und zahlreichen Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen. Die 13 Zimmer, Suiten und Bungalows sind im Stil der Berber gestaltet und haben einen Sitzbereich mit Gartenblick. Morgens kann man in einer der Lounges oder auf der Terrasse ein kontinentales Frühstück genießen. mehr ...

Der üppig bepflanzte Garten mit Poolbereich und Sonnenliegen ist gepflegt und bietet einen Blick auf die umliegende Bergwelt – der ideale Ort, um nach einem erlebnisreichen Tag zu entspannen. Das Restaurant serviert französische und marokkanische Küche. Die Ouzoud-Fälle sind wenige Fahrminuten entfernt, man kann aber auch einen Spaziergang dorthin unternehmen, für den man pro Strecke ca. 15 Minuten benötigt.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Durch den Urwald am Ouzoud

Lianen, Oliven und Berbe­raffen

Die Wasser­fälle von Ouzoud sind zu Recht einer der Hauptan­zie­hungs­punkte in Marokko. Die meisten begnügen sich mit einem kurzen Abstieg zu den Fällen und steigen dann wieder in den Bus. Dabei lohnt es sich, dem Fluss abwärts bis zu seiner Mündung zu folgen. Der Pfad führt durch einen tropi­schen Wald mit Lianen, Oliven, Feigen und neugie­rigen Berbe­raffen. Zum Schluss kann man in dem von Felsen flankierten Becken ein kühles Bad nehmen. (hin und zurück 3:00 Stunden, 5, 8 Kilometer, auf und ab: 200 Meter)

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21.–24. Tag: Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas
Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten. 

Imi-n-Ifri

Natür­liche Brücke in einer Schlucht

Von dem Berber­städt­chen Demnate aus führt eine schmale Straße nach Osten. Nach sechs Kilome­tern kommt man in eine Schlucht, über die sich eine natür­liche Brücke spannt. Der Imi-n-Ifri ist ein gewal­tiger Felsenbogen mit bräun­li­chen Stalak­titen an seiner Unter­seite. Ein glit­schiger Pfad führt einen nach 30 Minuten zu einer Grotte, in der eine Quelle entspringt.

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Ein Fahrer des Riads erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Unterkunft.
Dieser erwartet Sie i.d.R. mehr ...

außerhalb des Flughafengebäudes, gegenüber der Ausgangstür, mit einem Schild zum jeweiligen Riad.

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Zu Gast in einem Riad nahe der Medina

Der Riad liegt In einem Viertel, das nur selten von Touristen aufgesucht wird. Trotzdem ist man zu Fuß sehr schnell in der Medina. mehr ...

Heute ist das traditionelle Gebäude ein Boutique-Hotel mit vier Sternen, das freundlich und professionell geführt wird. Der wunderschöne schattige Innenhof ist ein begrünte Oase, die morgens von Vogelgezwitscher erfüllt wird. Der Pool taugt nicht nur zur Abkühlung sondern auch für ein paar kräftige Schwimmzüge und die Zimmer sind geschmackvoll im marokkanischen Stil eingerichtet. Das üppige Frühstück besteht immer aus einer salzigen Komponente, die täglich wechselt (Lachstoast, Shakshuka o.ä.) und einem Obstsalat mit Joghurt.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges

An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

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Souks

Erlebnis für alles Sinne

Die Souks von Marra­kesch sind vermut­lich der größte Basar Afrikas. Zwei Haupt­ein­gänge führen in den verwir­renden Irrgarten aus kleinen und kleinsten Gassen, von denen viele als Sackgasse auf einem Hof enden. Die tradi­tionelle Eintei­lung der Gassen in verschiedene Gewerbe­zweige, z.B. Le­der­­waren, Holzschnitze­reien, Messing, Textilien, Wollfärber und viele andere wird durch die zahl­losen Souve­nirläden leider etwas zerstört. Um sich nicht zu verlaufen, kann man der Rue Souk Sema­rine bis zur Gabe­lung in die beiden Gassen Souk Atta­rine und Souk el Kebir folgen. Wenn man von diesen breiten Haupt­wegen jeweils die Seiten­­wege erkundet und wieder zu­rückgeht, ist ein Verirren nicht möglich.

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Medina von Marra­kesch

Märchen aus 1001 Nacht

Die Medina ist nach wie vor die größte unter den Altstädten Marokkos. Sie ist voll­ständig von der Stadt­mauer umgeben wirkt wie ein Märchen aus Tausend und Einer Nacht. In dem exoti­schen Labyrinth aus kleinen Gassen kann man sich leicht verirren. Etwas Orien­tie­rung verschaffen die große Hauptgasse, der Gauk­ler­platz und das 77 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem mittleren 12. Jahr­hun­dert, das weit über die Dächer von Marra­kesch aufragt.

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22. Tag: Marra­kesch

Ausflug

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutschsprachigen Stadtführer Abdo führt zu den Orten, für die Marrakesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauklerplatz oder einem Hammam, wie die traditionellen Dampfbäder genannt werden. mehr ...

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hochglanzseiten seiner Heinmatstadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touristenströme. So erlangen sie Einblicke in das traditionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privathäusern im Judenviertel vertieft werden. Außerdem berücksichtigt Abdo gerne individuelle Wünsche; so ist auch eine ganztägige Führung buchbar.

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23. Tag: Marra­kesch

Führung

Anima & Safran Garten (ganztägig, englisch)

In der Nähe Ihres Hotels in Marrakesch wartet ein Fahrer auf Sie, um Sie zum etwa 30 Kilometer entfernten Paradiesgarten von André Heller zu bringen.

Die drei Hektar große, botanische Inszenierung des Universalkünstlers André Heller ist ein magischer Ort, der den Besucher die Hektik Marrakeschs vergessen lässt. mehr ...

Auf verschlungenen Wegen kann man den Garten eigenständig erkunden. Der Eintrittspreis von umgerechnet etwa 11 Euro ist nicht im Ausflugspreis inkludiert.

Im Anschluss an die Besichtigung werden Sie zum nahe gelegenen Paradis du Safran gefahren. Die Schweizerin Christine Ferrari hat hier auf einem alten Brachland ein kleines Gartenparadies mit ökologisch angebauten Heilpflanzen, insbesondere Safran, geschaffen. Auf Grund der ausgezeichneten Qualität beliefert Frau Ferrari inzwischen Hotels und Restaurants weltweit mit Ihrem Safran.
Sind genügend Gäste anwesend, findet um 12:30 Uhr ein etwa 30minütiges Safran-Erlebnis-Seminar statt. Andernfalls liegt Informationsmaterial aus, welches detailliert über Safran informiert. Eigenständig kann der wunderschön angelegte Garten besichtigt und ein Barfußweg mit Kräuterbädern erlebt werden. 

Gegen 13:00 Uhr wird den Gästen ein frisch zubereitetes, typisch marokkanisches und mit Safran verfeinertes Menü serviert. 

Gegen 15:00 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt nach Marrakesch zur gebuchten Unterkunft.
Im Preis enthalten: Fahrer, Eintritt zum Safrangarten und Mittagessen. 

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Eintritt & Mittag­essen

Safran Garten

Eintritt und Safran Menü sind im Preis inkludiert.

24. Tag: Marra­kesch

Ein Chauffeur der Unterkunft fährt Sie zum Flughafen.

Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 2.699,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
März–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Alina Frielingsdorf
Tel.: +49 (0)2268 92298-25

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Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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