05.03.2018

Sri Lankareise von S. Kammermann

Ein Highlight nach dem andern; an keinem Tag hat die Begeisterung nachgelassen.

Liebe Frau Wixforth

Welche wunderbare, abwechslungsreiche Reise! Ein Highlight nach dem andern; an keinem Tag hat die Begeisterung nachgelassen.
Zu verdanken ist dies der fantastischen Natur, den Leuten, dem Essen und dem Reiseprogramm von Umfulana. 

Ab 1. Tag: Ankunft im Anamaduwa – was soll ich dazu noch sagen? Man muss es einfach erlebt haben. Familiäre Atmosphäre, wir fühlten uns inmitten eines kleinen Dorfes. Nicht einmal am Strand kann man sich besser erholen. Sollten wir wieder nach Sri Lanka reisen – die Unterkunft wird auf jeden Fall wieder eingeplant. 

Ab 3. Tag: Die Umgebung von Sigiriya und Dambulla führte uns in die kulturelle Vergangenheit. 
Im Minerya NP erfreuten uns die vielen Begegnungen mit den Elefanten an den Wasserlöchern und im Dschungel.  
In Hebarana kamen wir in den Genuss einer Ayurveda Massage. Die ältere Anlage liegt mitten im Ort und wird auch von Einheimischen besucht – ein Erlebnis.
Und die Massage war top. 
Die Velotour durch die Tempelanlagen von Polonnaruwa sollte man auf keinen Fall auslassen. 
Übernachtet haben wir in der Eco Lodge. Sie liegt mitten in einem kleinen Dorf – sehr angenehm. Allerdings hat uns das westlich zubereitete Essen weniger geschmeckt. 

Ab 6. Tag: Von Kandy aus unternahmen wir eine fast 7 stündige Bahnfahrt nach Ella ins Bergland von Sri Lanka. Besser als per Zug kann man Land und Leute nicht erleben. Für uns ein absolutes Highlight. Die Umgebung von Ella bietet viele tolle Wandermöglichkeiten, die wir natürlich genutzt haben; Ella Rock, Little Adams Peak, Horton Plains (lange Anfahrt mit dem Auto), Teeplantagen-Wanderungen, Nine Archers Bridge. 
Das kleine, wunderschöne Hotel ist top gelegen. Die Aussicht, das nette Personal und das Essen lassen keine Wünsche übrig. Wir haben uns dort äusserst wohl gefühlt – sehr zu empfehlen. 

Ab 9. Tag: Unser Zeltcamp war ganz in der Nähe des Yala NP. Die Tiere kamen gegen Abend bis ans Camp – wir fühlten uns ein wenig wie in Afrika. Am Abend gab es jeweils BBQ rund um ein grosses Feuer. Die Tagestour im Yala NP war interessant, aber etwas anstrengend; deshalb war das längere Picknick am Mittag in der Nähe des Strandes sehr willkommen. 

Ab 11. Tag: Den Abstecher in den Singaraya Rainforest möchten wir auf keinen Fall missen. Bereits die Fahrt dorthin durch die verschiedenen Täler und Dörfer war absolut einmalig – Natur wie im Bilderbuch. Um zur Lodge zu gelangen, mussten wir die letzten 4.5km Naturweg bergaufwärts in einem robusten 4x4 Vehikel zurücklegen; dies dauerte eine knappe Stunde. Endlich in der Lodge angekommen, waren wir vom Panorama, welches sich uns von der Terrasse aus bot, überwältigt. Wir hatten Glück, das Wetter war klar. Übrigens legten wir anderntags die 4.5km zu Fuss zurück. Dies ermöglichte uns lustige und interessante Begegnungen mit Schulkindern und Erwachsenen und dauerte nicht länger als die „Fahrt“ mit dem Jeep . 

Ab 12. Tag: Die Badetage verbrachten wir im angenehmen, ruhigen Hotel. Der Strand dort ist wirklich wunderschön; ausser den Hotelgästen haben wir keine Touristen angetroffen. Gefallen hat uns, dass auch die Einheimischen Zugang zu Strand und Meer haben. So konnten wir die Fischer beobachten, wie sie morgens Ihre Netze an Land zogen. Gegen Abend kamen dann die jungen Männer zum Wellenreiten. Eine schöne Atmosphäre. Und der Sonnenuntergang über dem Meer – beinahe kitschig. 

Ab Tag 15. Die beiden letzten Tage in einem Homestay genossen wir noch in vollen Zügen. Spontan wurden wir z. Bsp. von Verwandten des Gästeehepaars zu einer Kindergeburtstagsfeier eingeladen. Das war natürlich ein unvergessliches Erlebnis, wir waren sozusagen die"special Guests". Ueberhaupt kümmerte sich das Homestay-Ehepaar liebevoll und ungezwungen um unser Wohl. Ein schöner Abschluss.

Aber eigentlich wollten wir gar nicht mehr abreisen.......

Ich hoffe, dieser Reisebericht hat Ihnen gezeigt, dass sie mit Sri Lanka richtig liegen. Der junge Agent vor Ort (habe den Namen vergessen) hat sich super um uns gekümmert. Ich glaube auch, er hat ein Gespür, wie Kunden reisen möchten. Im übrigen hatten wir das Gefühl, dass wir jeweils die besten Zimmer zugewiesen bekamen.

Mit den besten Grüssen

S. Kammermann




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