Sri Lanka kreuz und quer: Safaris und bunte Kulturen
Am Kandaswamy Tempel im Norden Sri Lankas

Sri Lanka kreuz und quer

Safaris und bunte Kulturen

Sri Lankas Norden war Jahrzehnte lang Schauplatz eines Bürgerkriegs zwischen Tamilen und Singhalesen. Auch wenn seit 2009 Frieden herrscht, noch immer scheinen die Uhren dort langsamer zu gehen.

Die Reise nimmt sich Zeit für Safaris und Baden. Sie führt aber auch in den Norden, wo indische Kultur sich mit lokalen Traditionen mischt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Negombo

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Nach Negombo
Ayubowan – herz­lich will­kommen auf Sri Lanka! 

Sie werden in den nahe gelegenen Fischerort Negombo gefahren. Nach einem Will­ko­mens­trunk im Hotel ist eine Stadt­rundfahrt als erste Begeg­nung mit Land und Leuten geplant. Anschließend Erho­lung am Pool oder am Strand.
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Negombo

Fischer- und Badeort an der Westküste

Die Stadt 40 Kilometer nörd­lich der Haupt­stadt Colombo hat 13.000 Einwohner und ist einer der wich­tigsten Fische­reihäfen an der Westküste.

Die Fischer fahren noch in tradi­tionellen Oruwas, wie man die Auslegerkanus nennt. Negombo war die erste Stadt, die die Portugiesen 1505 auf Sri Lanka über­nahmen. Die Chris­tia­ni­sie­rung war hier besonders erfolg­reich. Bis heute ist der überwiegende Teil der Bevöl­ke­rung katholisch. Um Zimt an die Küste zu transpor­tieren, bauten die Nieder­länder einen 120 Kilometer langen Kanal von Colombo über Negombo nach Puttalam. Für den frühen Aufschwung des Tourismus war vor allem die Nähe zum Flughafen Bandar­a­naike ausschlag­gebend. Inzwi­schen haben die Städte an der Südwest- und Südküste Sri Lankas Negombo den Rang jedoch abge­laufen.

Zu Gast in einer Villa in Negombo

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa liegt in einem Garten mit Pool zentral in Negombo. In wenigen Gehmi­nuten ist man am Strand oder im Zentrum mit vielen Restau­rants und Geschäften.

Besonders zu loben sind aber die Gastgeber, Judith und Saman, wegen ihrer herz­li­chen Gastfreundschaft. Beide spre­chen Deutsch. Saman ist gleichzeitig Reiseleiter und kann seinen Gästen jede Menge Tipps geben. Judith ist eine begna­dete Köchin. Rice 'n Curry muss man probiert haben.

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Von Negombo nach Anuradhapura

Am Morgen geht es weiter ins Kulturdreieck zwischen Anuradhapura, Sigi­riya und Polonna­ruwa. Unter­wegs besich­tigen wir die Festung Yapa­huwa.

Nach dem Vorbild der Felsen­fes­tung Sigriya thront sie auf einem 100 Meter hohen Felsen. Im 13. Jahr­hun­dert war Yapa­huwa unter König Buve­ne­ka­bahu Königs­stadt. Eine steile Frei­treppe führt zum Königs­pa­last aus dem 13. Jahr­hun­dert und dem Zahn­tempel, der einen Zahn Buddhas enthält.

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Anuradhapura

Die Haupt­stadt der Nord-Zentral­provinz von Sri Lanka war über tausend Jahre lang Zentrum verschiedener singha­le­si­scher Königsdy­nas­tien.

Das histo­ri­sche Anuradhapura ist Pilger­ziel für viele Buddhisten. Die bedeu­ten­dste Pilger­stätte ist der Sri Mahabodhi, der zum Schutz einer Pappelfeige errichtet wur­de. Der Über­liefe­rung wuchs diese Feige aus einem Zweig eines Baumes in Nord­indien, unter dem Siddhartha Gautama, die Erleuch­tung erlangt haben soll und so zum Buddha wur­de. Im 3. Jahr­hun­dert vor Christus gelangte der Zweig nach Sri Lanka. Eben­falls in der Nähe liegt Mihin­tale, die Wiege des singha­le­si­schen Ther­avada-Buddhismus.

Zu Gast im Forest Rock Garden

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Hotel-Resort ist einer antiken Tempel­stadt nach­empfunden – eine architek­to­ni­sche Glanzleis­tung, die Natur­nähe und Spiritualität mitein­ander verbindet und daher nicht kitschig wirkt.

Mit Blumen­tei­chen und Buddha-Statuen liegt es im tropisch bewal­deten Landes­in­neren. Die Zimmer sind groß und strahlen Ruhe aus, in den Bädern duften die Toilet­ten­ar­tikel. Über allem schwebt leise indi­sche Musik. Das Restau­rant serviert vege­ta­ri­sche Küche auf hohem Niveau, so dass auch passio­nierte Fleisch­esser nichts vermissen werden.

Ausflug

Wilpattu Nationalpark (ganztägig) | 1x Yala Jeep Safari pro Person

Die Fahrt von Anuradhapura nach Willpatu dauert ca. 45 Minuten. Im Willpatu National Park ange­kommen beginnt die Safari im offenen Gelände­wagen früh morgens, wenn die Rehe sich aus der Deckung wagen, um zu grasen und die Leoparden auf Jagd gehen.

Aber auch Wildschweine, Krokodile, Anit­lopen und Bären sind dann besonders aktiv. In der Trockenzeit ist die Tierbe­ob­ach­tung einfach. Dann kann man sich an ein Wasserloch stellen und darauf warten, dass die Tiere zur Tränke kommen. Mittags ist eine Lunch­pause vorge­sehen.

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Von Anuradhapura nach Jaffna

Nach dem Früh­stück besich­tigen wir Anuradhapura, eine ehema­lige Haupt­stadt Sri Lankas. Viele der alten buddhis­ti­schen Tempel werden auch heute noch genutzt.

Wir sehen auch den heiligen Bodhi-Baum, ein Ableger jenes Feigenbaumes, unter dem Buddha einst beim Medi­tieren erleuchtet wur­de. Danach Weiterfahrt nach Jaffna.

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Jaffna

Die Stadt mit 80.000 Einwoh­nern ist die Haupt­stadt der tamilisch besiedelten Nord­provinz. Sie liegt auf einer Halb­insel, die nur über einen schmalen Land­streifen mit dem Rest der Insel verbunden ist.

400 Jahre lang war Jaffna Königs­stadt, bevor die Portugiesen 1619 die Insel eroberten. Im Konflikt zwischen Singha­lesen und Tamilen 1983 erlebte Jaffna schwere Kämpfe und Zerstör­ungen. Nachdem 2008 der Konflikt durch die Regie­rungs­truppen beendet war, brachte der Handel mit Bananen, Kokosnüssen, Reis und Tabak einen neuen Aufschwung. Kulturell ist vor allem der Nallur Kandaswamy Tempel von Bedeu­tung. Er gilt als einer der wich­tigsten Hindu­tempel auf Sri Lanka und geht auf das 10. Jahr­hun­dert zurück; sein heutiges Aussehen stammt jedoch aus der nieder­ländi­schen Kolo­ni­alzeit.

Zu Gast in einer Familienresidenz in Jaffna

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Residenz in Jaffna im äußersten Norden von Sri Lanka gehört seit vier Gene­ra­tionen der Familie Thambu. Der Großvater, ein Mathe­matik- und Latein­lehrer, hatte mit seiner Frau Sunda­r­avalli elf Kinder, deren Nach­fahren heute auf der ganzen Welt leben.

2012 beschloss der Famili­enrat, das Anwesen zu einem Gäste­haus umzuge­stalten, in dem möglichst viel aus der Famili­en­ge­schichte bewahrt blieb. Geführt werden sollte das Haus im Geist familiärer Gastfreundschaft. 2018 war es endlich soweit, dass die alt-neue Villa ihre Tore öffnen konnte.  Es gibt einen Pool und schat­tige Sitzmög­lichkeiten.

Stadtbesichtigung

Jaffna (4-5 Stunden)

Nach dem Früh­stück ist eine Stadt­rundfahrt durch Jaffna vorge­sehen. Wir besich­tigen den Nallur Kandaswamy Tempel, welcher aus dem 10.

Jahr­hun­dert stammt und der Gott­heit Skanda gewidmet ist. Danach besu­chen wir die Bibliothek von Jaffna, wo wir näheres über die tamili­sche Kultur erfahren, sowie das nieder­ländi­sche Fort und die St. James Kirche.

Ausflug

Umgebung von Jaffna (ganztägig)

Morgens wird die Insel Naina­tivu besucht. Bereits die Überfahrt mit der Fähre ist abenteuer­lich. Auf der Insel besich­tigen wir den buddhis­ti­schen Nagadeepa Tempel und den hindu­is­ti­schen Naga Pooshani Tempel. Wir erfahren, welch wich­tige Rollen die Tempel im Bürger­krieg gespielt haben und erleben den Hindu­ismus hautnah. Nach­mit­tags besu­chen wir Point Pedro, den nörd­lichsten Punkt Sri Lankas und begegnen einheimi­schen Fischern. Die Nordküste der Insel mit ihren Stränden und Lagunen ist beinahe unbe­rührt.



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Von Jaffna nach Sigi­riya
Heute steht die Fahrt ins Kulturdreieck nach Sigi­riya an.
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Sigiriya

Uneinnehmbarer Löwenfelsen im Dschungel

Der „Löwenfelsen“, wie sein Name über­setzt lautet, ist ein 200 Meter hoher Magm­a­block, der weithin sichtbar den Dschungel über­ragt.

Unter seinen Fels­über­hängen und in den Höhlen lebten bereits um 300 nach Christus buddhis­ti­sche Mönche. Zur Festung ausge­baut wur­de Sigi­riya nach einem besonders grau­sigen Königsmord in Anuradhapura: Kassapa I. ließ seinen eigenen Vater, König Dhatu­sena, bei leben­digem Leib einmauern, weil er sich in der Thron­folge übergangen fühlte. Danach verlegte er sicher­heits­halber seine Residenz auf den scheinbar unein­nehmbaren Felsen von Sigi­riya, da sein Halb­bruder Rache schwor. 491 kam es zur Schlacht, in der Kassapa getötet wur­de. Sein Halb­bruder wur­de König, ließ den Palast zerstören und verlegte die Residenz wieder nach Anuradhapura. Sigi­riya versank in der Bedeu­tungs­lo­sigkeit.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel nahe Dambulla

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt auf einem sieben Hektar großen bewal­deten Grund­stück nahe Dambulla und eröffnet durch seine expo­nierte Lage einen Pa­no­ra­ma­blick über Teakwälder und Ebenen.

Insge­samt zwölf geräu­mige Villen, die individuell in einem modernen Kolo­ni­al­stil in frischen Farben einge­richtet sind, stehen zur Verfügung. Auch von hier ist durch große Glasfenster und Glas­schie­be­türen ein weiter Blick auf die umliegende Land­schaft gewährleistet. Im Außenbereich gibt es einen Swimmingpool, an dem Liege­stühle zum Relaxen einladen. Morgens wird reichhal­tiges Früh­stück mit viel Obst und sri-lanki­schen Speziali­täten gefolgt von einem engli­schen Früh­stück serviert. Das hotel­ei­gene Restau­rant serviert ein mehrgängiges Menü mit landesty­pi­schen und inter­na­tio­nalen Gerichten.

Ausflug

Löwenfelsen & Ayurveda (ganztägig) | 1x Sigiriya Eintritt pro Person | 1x Ayurveda Massage pro Person

Morgens früh vor der großen Hitze besich­tigen wir den Löwenfelsen mit der Felsen­fes­tung Sigi­riya, welche zu den belieb­testen histo­ri­schen Stätten Sri Lankas gehört. Wir ersteigen den 200 Meter hohen Mono­lith und erkunden die Königsburg. Einige Nischen des Felsens ließ Kashyapa mit bunten Fresken deko­rieren. Die „Wolkenmädchen“ sind für ihre Schön­heit welt­be­kannt. Auf halber Höhe befindet sich der Eingang der Zitadelle, der von zwei Löwenpranken flankiert ist. Oben hat man einen wunderbaren Weit­blick über Sri Lankas grüne Landschaften.

Bei einer Ayurve­di­schen Massage geht es am Abend in die Entspan­nung. Die Räum­lichkeiten sind einfach und das Personal fachkundig. Ayurveda ist die klas­si­sche Heilkunst auf Sri Lanka mit einer 2.000 Jahre alten Tradi­tion.

Ausflug

Radtour in Polonnaruwa (ganztägig) | 1x Polonnaruwa Eintritt und Fahrradverleih pro Person

Nach dem Früh­stück geht es mit dem Auto nach Polonna­ruwa, ca. eine Stunde, wo wir eine zehn Kilometer lange Radtour auf einfa­chen Fahr­rädern machen.

Die zweite Haupt­stadt Sri Lankas hatte ihre Blütezeit zwischen dem 10. und 12. Jahr­hun­dert nach Christus und gehört zum UNESCO-Welt­kultur­erbe. Unter den gut erhalten Ruinen befinden sich die Über­reste des König­li­chen Palastes, der Audi­enzhalle und des Lotosbades sowie der Tempel Gal Vihara. Seine vier Buddha­s­tatuen, die aus einem einzigen Felsen gehauen wurden, gehören zu den Höhe­punkten der Besich­tigungs­tour.

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Von Sigi­riya nach Kandy

Nach dem Früh­stück brechen wir nach Kandy auf. Unter­wegs besu­chen wir die Dambulla-Höhlen­tempel. Die fünf Höhlen unter einem über­hän­genden Felsen beherbergen 60 lebens­große Buddha-Statuen und reli­giöse Deckenma­le­reien. Kurz vor Kandy machen wir einen weiteren Stopp an einem tradi­tionellen Kräu­ter­garten in Matale, um mehr über die typi­schen Gewürze der Insel und ihre Verwendung in Sri Lankas Küchen zu lernen, die dort auch verkauft werden.

Nach Ankunft und einer kurzen Entspan­nung in der Unter­kunft, nehmen wir um 18.30 Uhr an der Puja Zere­monie im welt­be­rühmten Zahn­tempel teil. Der Eckzahn von Buddha wird dort als Reli­quie aufbe­wahrt, was täglich unzäh­lige Pilger anzieht. Wir sehen die Öffnung des Schr­eins, die von Trommeln und Gesang begleitet wird.

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Kandy

Die Haupt­stadt des letzten singha­le­si­schen König­rei­ches liegt auf 500 Metern Höhe im Tal des Kandy-Flusses zwischen grünen Hügeln und einem künst­lich ange­legten See.

Kandy konnte sich lange erfolg­reich gegen euro­päi­sche Kolo­ni­sa­ti­ons­ver­suche wehren, bevor es schließ­lich 1815 von den Briten erobert wur­de. Haupt­se­hens­wür­digkeit der Stadt ist der Zahn­tempel, der Sri Dalada Maligawa. Der buddhis­ti­sche Tempel enthält einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahr­hun­dert und dient noch heute als Pilger­stätte und Kloster. Nur wenige Menschen bekommen die Zahnreliquie selbst zu Gesicht. Ledig­lich ein vergol­deter Reli­qu­i­enbe­hälter ist zu sehen. Die kolos­sale Buddha-Statue auf dem Bahinrawakanda-Berg wur­de erst in den 1990er Jahren aufge­stellt.

Zu Gast in einer Boutique-Villa am Rand von Kandy

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Im hekti­schen Kandy ist die Ruhe der außer­halb gelegenen Villa ein Segen. Das Boutique-Hotel ist stil­voll ge­staltet. Nach einer Renovie­rung sind die Badezimmer und der Pool auf dem neuesten Stand. Das Restau­rant serviert lokale Speziali­täten, wobei der Koch auch kleine und große Essens­wün­sche erfüllt, die nicht auf der Karte aufge­führt sind. Die Zuberei­tung der Speisen erfolgt frisch, weshalb man genügend Zeit einplanen oder vorbe­stellen sollte.



Ausflug

Rund um Kandy | 1x Udawattakelee Wanderung pro Person

Wir besu­chen den Udawatta­kele Regen­wald, die letzte Zuflucht des letzten Königs von Kandy. Der Wald bietet span­nende Einblicke in die Natur Sri Lankas.

Bis heute leben hier buddhis­ti­sche Mönche zurückge­zogen in Waldklöstern. Auf der kurzen Wande­rung kann man Vögeln, Affen und Hirschen begegnen.

Ausflug

Besuch eines lokalen Restaurants | 1x Foody Tour pro Person

Dauer: ca. 2:30 h 

Am Abend gehen wir nach Kandy. Der Führer fährt uns im Tuk Tuk zu einem Speziali­tä­t­enre­stau­rant, wo wir die einheimi­sche Küche kennenlernen – vom Kottu Rotti (gehackter Teigf­laden mit Gemüse und/oder mit Fleisch) über Naan Brot bis zu den Burianis.



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Von Kandy nach Ella

Nach dem Früh­stück führt die Auto­fahrt nach Nanu Oya. Es wird eine Teefa­brik besucht, wo der namhafte Ceylon Tee verarbeitet wird. Dort kann man eine Tasse Tee genießen, bevor es nach Nuwara Eliya weiter­geht. Wegen seiner englisch anmu­tenden Häuser im Stadt­zentrum wird der Ort auch “Klein England“ genannt. Die Fahrt nach Ella findet mit dem Zug in der 2. Klasse statt. Hier trifft man die einheimi­sche Bevöl­ke­rung und kann die von Händ­lern ange­bo­tenen Köst­lichkeiten probieren. Durch die offenen Zugfenster eröffnen sich fantas­ti­sche Ausblicke auf das Berg­land mit Teeplan­tagen, Schluchten und Wasser­fällen.

Am Ziel ange­kommen steht der Fahrer für den Transfer zur Unter­kunft bereit.

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Ella

Das kleine Dorf im Hoch­land wird umgeben von Teeplan­tagen, die alle über 1.000 Meter hoch liegen. Die Sehens­wür­digkeiten im Umland kann man erwandern.

Wer den Little Adam’s Peak besteigt, wird mit einem großar­tigen Ausblick auf den Ella Rock, den Ravana Wasserfall und auf die Stadt Ella belohnt. Eine andere Wande­rung führt über die Bahn­gleise zur Nine Arches Bridge. Sie ist ungefähr­lich, da sich die Züge langsam und mit lautem Hupen nähern.

Zu Gast in einem Cottage auf einer Plantage

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt auf 1.000 Metern Höhe etwas abge­legen im Hügel­land von Ella, wo es vom ange­nehmen Klima mit kühlen Nächten profi­tiert und eine tolle Aussicht auf das Umland bietet.

Im 19. Jahr­hun­dert entdeckte ein schot­ti­scher Siedler den Ort und machte ihn zu einer Plan­tage. Seine Nach­fahren mussten ihn 1948 verlassen, als Sri Lanka unabhängig und die Teeplan­tagen verstaat­licht wurden. Heute bietet die Plan­tage stil­volle Unter­kunft in histo­ri­schem Ambi­ente und moderne Zimmer mit Terrassen. Das Restau­rant genießt einen guten Ruf, vor allem wegen der frisch zuberei­teten Speisen. Ein Swimmingpool ist vorhanden.

Ausflug

Horton Plains (halbtägig) | 1x Eintritt Horton Plains pro Person

Früh morgens beginnt die Fahrt zu den Horton Plains, einer Hoch­e­bene mit steppen­ar­tiger Vege­ta­tion, die 2.134 Meter über dem Meer­es­spiegel liegt. Die Fahrt dauert ca. 1.5 Stunden pro Strecke. Eine leichte Rundwande­rung über insge­samt acht Kilometer führt zum World’s End, wo sich ein Abgrund von mehr als 1.000 Metern bis in die Tief­ebene auftut. Der Blick über die Insel und bei klarem Wetter bis hin zum Meer sucht seines­glei­chen.

Der Nach­mittag ist zur freien Verfügung in Ella. Den Sonnen­un­ter­gang kann man in einem der vielen Cafés genießen.

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Von Ella nach Yala

Nach einem entspannten Früh­stück geht es zur Demodara Nine Arch Bridge, einem impo­santen Baudenkmal aus der frühen Kolo­ni­alzeit. Nächstes Ziel ist der Bundu­ruwagala Tempel aus dem 10. Jahr­hun­dert mit seinem sieben Buddha-Statuen. Eine Besonder­heit stellt die Gravur einer Flamme in der Felswand dar, deren Innen­seite – auf natür­liche Weise – immer mit Öl befeuchtet ist.

Die Weiterfahrt über Buttala zum Yala Natio­nal­park führt durch Reisfelder und Plan­tagen, auf denen Papaya, Kürbis oder Zimt wachsen. Im Yala Natio­nal­park fahren wir in den Block drei, wo nur wenig Besu­cher auf Safari gehen und man unge­stört Tiere beob­achten kann.



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Yala-Nationalpark

Das bekann­teste und älteste Natur­schutzgebiet auf Sri Lanka beheimatet auf 1.500 Quad­ratki­lome­tern eine denkbar vielfäl­tige Pflanzen- und Tierwelt.

Seit dem 2. vorchrist­li­chen Jahr­hun­dert war das Gebiet von buddhis­ti­schen Mönchen bewohnt. Davon zeugen die Tempel­ruinen von Situlpa­huwa, wo zeitweise mehr als 12.000 Menschen lebten. 1899 wurden Teile des Parks erstmals unter Natur­schutz gestellt. Im Landes­in­neren erin­nert der Park an die afri­ka­ni­sche Dornensavanne. Dort ragen impo­sante Felsen aus den weiten Ebenen. An der Küste domi­nieren dichte Mons­unwälder mit kleinen Tümpeln und Seen, und die Flüsse weiten sich zu großen Lagunen. Über 30 Säuge­tier- und über 130 Vogel­arten leben in Yala, darunter Leoparden, Elefanten und Lippen­bären. In den Wintermo­naten kann man sogar Zugvögel aus Europa antreffen.

Zu Gast in einem Hotel in Tissamahamara

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Öko-Hotel liegt umgeben von Schilfbeeten, Reisfel­dern und Bana­nen­plan­tagen in einem ruhigen Dorf nahe dem meist­be­suchten Natio­nal­park Sri Lankas, dem Yala Natio­nal­park. Die Anord­nung des Haupt­hauses und der auf dem 2,5 Hektar großen Grund­stück verteilt liegenden Chalets lassen der Natur viel Platz. Das Inte­rieur aller Gebäude stellt eine gelun­gene Kombi­na­tion aus länd­li­cher Schlicht­heit und zeit­ge­mäßem Komfort dar. Der Garten, mit seiner vielfäl­tigen Fauna, beheimatet neben Pfauen auch viele Vögel, Schmetter­linge und andere Tiere. Ein Swimmingpool sorgt für Abküh­lung und Entspan­nung.





Ausflug

Yala Nationalpark Safari & Kataragama Tempel (halbtägig) | 1x Yala Jeep Safari pro Person | 1x Kataragama Tempel Eintritt pro Person

Früh morgens geht es auf Safari in den Yala Natio­nal­park, der bekannt für seine schöne Land­schaft, exoti­sche Vogel­arten und die Viel­zahl von Leoparden, Elefanten, Lippen­bären ist. Ein Guide begleitet Sie und erklärt Ihnen inter­essante Details, auch über die Flora und Fauna im Park.

Nach­mit­tags besu­chen wir den Kata­ragama Tempel, in dem die Hindu-Gott­heit Kata­ragama verehrt wird. Wir nehmen an der abend­li­chen Puja Zere­monie teil.

Von Yala nach Sinha­raja Rain­forest

Danach Weiterfahrt in den Sinha­raja Regen­wald, der für seinen Arten­reichtum an endemi­schen Pflanzen und Tieren bekannt ist und zum Unesco Welt­kultur­erbe gehört.
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Sinharaja

Größter zusammenhängender Regenwald auf Sri Lanka

Der tropi­sche Tief­land-Regen­wald im Südwesten Sri Lanka ist eines der letzten großen zusam­men­hän­denden Waldgebiet auf der Insel.

Wegen seiner immensen Arten­viel­falt und der endemi­schen Spezies zählt er zum UNESCO-Welt­natur­erbe. Im gesamten Reservat herrscht tropi­sches Regen­klima. Die Tempe­raturen variieren je nach Höhe zwischen 25  bis 18 °C in der Nacht und 32 °C und 22 °C am Tag. Die Nieder­schlags­menge liegt mit 4000 und 5000 Millime­tern pro Jahr knapp zehnmal so hoch wie in Köln.

Zu Gast in einer Eco-Lodge im Regenwald

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die abenteuer­liche Anreise auf kurviger Piste führt quer durch den Dschungel und endet schließ­lich auf einer verlas­senen Teeplan­tage.

Dort steht eine der bemerkens­wer­testen Lodges auf Sri Lanka. Sie besteht aus alten Schiffscon­tai­nern, die auf origi­nelle Weise zusam­men­ge­schweißt sind und auf Podesten stehen, damit man durch die großen Fenster einen Ausblick auf den Urwald hat und vor den Tieren geschützt ist. Das Essen ist hervor­ra­gend und die Umge­bung einmalig. Kompe­tente Ranger führen einen in den Wald, wo man Affen, Schlangen, Glühw­ürmchen, bunte Vögel und Kröten zu sehen bekommt.

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Von Sinha­raja Rain­forest nach Südküste

Auf dem Weg nach Unnawatuna machen wir Halt in Galle, dem ehema­ligen Haupt­hafen von Ceylon. Die geschicht­s­träch­tige Stadt war das Zentrum der nieder­ländi­schen Kolo­ni­al­regie­rung im 17.

Jahr­hun­dert. Aus dieser Zeit stammt das maje­s­tä­ti­sche Fort, das heute Welt­kultur­erbe der UNESCO ist. Wir bummeln durch die schmalen Gassen der beschau­li­chen Altstadt mit ihren kleinen Cafés und Geschäften.

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Südküste von Sri Lanka

Traumstrände und kulturelle Schätze

Die Südküste von Sri Lanka kommt mit ihrem türkisen Meer und den goldgelben Stränden den mittel­eu­ro­päi­schen Para­diesvor­stel­lungen schon ziem­lich nahe. Doch daneben gibt es auch einiges zu entde­cken:

In Tangalle bieten der orts­ansäs­sige Markt und der Hafen einen Einblick in den bunten Alltag von Sri Lanka. In dem etwas verschlafenen Nest gibt es ein holländi­sches Fort und Villen aus der Kolo­ni­alzeit. 
Etwas östlich von Dikwella findet bei hohem Seegang ein Natur­spektakel statt. Aus der Höhle Hummanaya, auch Blow Hole genannt, schießt eine Fontäne bis zu acht Metern in die Höhe. 
Zwischen Tangalle und Matara weist am südlichsten Punkt des Landes das Dondra Light­house den Schiffen ihren Weg und bietet nebenbei eine fantas­ti­sche Aussicht auf den Ozean und den palmen­gesäumten Strand. 
Im Wewu­ruk­an­nala Vihara Tempel von Dikwella sitzt der mit 50 Metern größte Buddha des Landes. Die Statue ist begehbar; oben hat man eine schöne Sicht über die Dächer der Stadt. Auf dem Weg hinauf begleiten einen bunte Bilder. Neben der Statue wartet die Hölle: ein bebilderter Gang, in dem die Todsünden gezeigt werden.
Auch Matara bietet einen Einblick in den Alltag der Insel. Die südlichste Stadt des Landes hat einen Markt und viele Geschäfte. Der Matara Paravi Duwa Tempel auf einer winzigen Insel ist über eine Brücke zu errei­chen.  
Einzig­artig ist Stadt Galle an der Südwest­küste. Die male­ri­sche Altstadt liegt inner­halb der mäch­tigen Mauern eines holländi­schen Forts.

Zu Gast in einer Villa am Strand

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Einfache, geradli­nige Strukturen und eine sich am tradi­tionellen, landesty­pi­schen Stil orien­tierende Einrich­tung bestimmen das Erscheinungs­bild der Strandvilla im Süden von Hikkaduwa.

Jede der fünf geräu­migen Suiten mit Terrasse ist in warmen Farben individuell gestaltet und – wie auch der Rest des Hauses – mit antiken Möbeln und Kunst­werken aus der privaten Samm­lung des Eigen­tü­mers ausge­stattet und deko­riert. Das Personal ist freund­lich, sehr aufmerksam und stets präsent, jedoch auf eine unauf­dring­liche Art. Morgens wird ein reichhal­tiges konti­nen­tales Früh­stück ange­boten, das mit regio­nalen Produkten ergänzt wird. Das Restau­rant bietet eine gute Auswahl an inter­na­tio­nalen und sri-lanki­schen Reis- und Curryge­richten an. Tags­über kann man im Garten mit Pool die Ruhe genießen und entspannen. Zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restau­rants sind zu Fuß erreichbar.

Transfer

Von Südküste
Der letzte Tag der Reise beginnt mit einem geruh­samen Früh­stück. Je nach Abreise zum Flughafen ist noch Zeit für eine Stadt­rundfahrt in Colombo mit Besich­tigung des Indepen­dence Squares und den Märkten Petthas und Galle Face Green.
20 Tage
ab 3.530,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: November–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Gabi Rabe

Tel.: +49 (0)2268 92298-24

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