Wildparks im Zululand

Vielfältiger als der Krüger Park: Parks im Zululand

Vielfältiger als der Krüger Park: Parks im Zululand

Artenvielfalt zwischen Ozean und Bergsavanne

Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind weniger bekannt als der Krüger Park, was mit seiner schieren Größe zusammenhängt. Dabei gibt es dort nicht nur die Big Five, sondern die Big Seven: Zu Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffeln und Nashörnern kommen noch die Wale und die Delfine. Da KwaZulu Natal vom Indischen Ozean bis in die Berge reicht, sind seine Parks abwechslungsreicher und biologisch vielfältiger als der flache Krüger Park. In manchen Parks gibt es Höhenunterschiede von über tausend Metern und dementsprechend viele verschiedene Ökozonen mit endemischen Pflanzen und Tieren. Der bekannteste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfolozi-Park, der auch das ehemalige Jagdgebiet von König Shaka umfasst.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Temperaturen von über 38°C im Sommer keine Seltenheit. Während die Landschaft dann von üppiger Schönheit ist, ist der Winter wegen der reduzierten Wasserstellen die bessere Zeit zur Wildbeobachtung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wanderungen mit Wildhütern durch die ursprüngliche Wildnis angeboten.



Sehenswürdigkeiten Wildparks im Zululand


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Hluhluwe-iMfolozi-Park

Bergsavanne und Heimat der Nashörner

Mit knapp tausend Quadratkilometern ist der aus Umfolozi (heute: iMfolozi) und Hluhluwe zusammengelegte Park zwar wesentlich kleiner als der Krüger Park, steht ihm aber, was die Vielseitigkeit der Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt angeht, um nichts nach. Während Hluhluwe im Nordwesten bergig und bewaldet ist, wird Umfolozi von offenem, weitem Bushveld geprägt. Im Park leben alle  Big Five. Bekannt wurde Umfolozi wegen seiner Rolle bei der Rettung des Breitmaulnashorns (White Rhino). Anfang der 1960iger Jahre gab es nur noch wenige Dutzend Exemplare weltweit – die meisten von ihnen in Umfolzi. Dank strenger Schutzmaßnahmen ist die Population wieder auf über tausend allein in Umfolozi angestiegen. Jährlich können überschüssige Tiere in andere Parks ausgesiedelt werden.
Spektakulär liegt das Hilltop Camp von Hluhluwe mit weiter Aussicht über die Bergsavanne, die man vom Besucherzentrum oder dem Restaurant aus genießen kann.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 25.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat ist nur für Übernachtungsgäste in einer der Lodges geöffnet.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.


Pongola

Südafrikas artenreichste Flussaue

Der Pongola entspringt in der Nähe von Wakkerstroom in Mpumalanga auf einer Höhe von 2.200 Metern und fließt durch eine Schlucht in den Lebombobergen nach Osten. Bei Jozini biegt er nach Norden ab und mündet an der Grenze zu Mozambique in den Usutu River. Die Flussaue ist eines der artenreichsten Ökosysteme Südafrikas. Lagunen, Altwasser, Marschen, Wälder, Deiche und Wiesen bieten vielen Tieren einen Lebensraum, darunter Krokodile, Nilpferde, Rötelpelikane und Kobalt-Eisvögel. Der Kampfadler lebt in Flussnähe. 


Zamimpilo Community Market

Kunstgewerbemarkt an der N2

Zamimpilo in der Maputo-Gegend gehört zu den ärmsten Orten in Afrika. Viele haben in ihrem Leben noch nie eine Arbeit gehabt. Der Markt an der N2 geht auf ein paar clevere Frauen zurück, die das Potential der vorbeireisenden Touristen erkannten. Erst wurden vorwiegend Produkte aus dem eigenen Garten verkauft; heute gibt es alles mögliche: Blumen, Kunstgewerbe, Keramik und natürlich Zitrusfrüchte.




Reisebeispiele Wildparks im Zululand

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern
Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Südafrika Rundreisen anzeigen
Nach Oben