Battlefields

Vergangenheit, die bis heute nachwirkt

Vergangenheit, die bis heute nachwirkt

Blutgetränkte südafrikanische Erde

In den 1870er Jahren führten die Zulus unter Häuptling Cetshwayo mehrere Aufstände gegen die Kolonialherrschaft, die die Engländer nur mit allergrößter Mühe niederschlagen konnten. Trotz militärischer Überlegenheit waren die britischen Einheiten fast aufgerieben, was vor allem an der Tapferkeit der Zulu-Krieger und der Genialität ihrer Generäle lag. In einer Schlacht hockten die Krieger beispielsweise 24 Stunden mit ihren Speeren im Gras und warteten, bis die englische Kavallerie über sie hinwegritt, um diese dann von unten anzugreifen. Erst nach der erfolglosen Bestürmung von Rorke's Drift durch die Zulus wendete sich das Geschick.



Sehenswürdigkeiten Battlefields


Blood River Heritage Site

Südafrikas packende Geschichte hautnah

Die Schlacht am „Blutfluss“ 1838 ist eines der folgenreichsten Ereignisse in der südafrikanischen Geschichte. 472 Buren besiegten spektakulär mehr als 20.000 Krieger der Zulu. Nachdem deren Häuptling, Dingan, eine Verhandlungsdelegation unter Piet Retief ermorden ließ, bewegten sich die Buren mit ihren Ochsenwagen langsam aber zielstrebig auf das Königslager zu. Die Zulu wollten einem Angriff zuvor kommen und die Wagenburg der Buren überrennen. Nach über 3.000 Toten auf Seiten der Zulus brach Dingan die Schlacht ab. Bei den Voortrekkern gab es nur drei leichte Verwundungen. Der Sieg wurde im weißen Südafrika bis 1994 als Geloftedag (Tag des Gelübdes) gefeiert. Heute ist er durch den Reconciliation Day ersetzt.

Im Blood River erinnert ein Denkmal an die Schlacht. Die 64 Planwagen der Voortrekker wurden originalgetreu nachgebaut und mit einer Bronzeschicht überzogen. Das Ncome Museum befindet sich am gegenüberliegenden Ufer des Ncome Flusses. Es hat die Form der Zulu Kriegsformation, wie sie von König Shaka eingeführt wurde. Im Inneren dieser Gedenkstätte gibt es eine umfangreiche Ausstellung zur Kultur und der Militärtechnik der Zulu. 

Nähere Informationen:
www.bloedrivier.org.za


Lake Moeraki

Idyllischer See im Regenwald

Der idyllische See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Gletscher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regenwald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märchenhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguinkolonien. Es lohnt auch ein Abstecher in die abgelegene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküstenstrasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stimmung des Regenwaldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjordland fallen die höchsten Niederschläge von ganz Neuseeland. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grundausstattung.


Mount Cook National Park

Alpines Wunderland am höchsten Berg Neuseelands

Der über 707 Quadratkilometer große Nationalpark schützt die alpine Hochgebirgslandschaft um den höchsten Berg Neseelands und des ganzen australisch-ozeanischen Kontinents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem Westland-, dem Fiordland- und dem Mount-Aspiring-Nationalpark bildet der Mount-Cook-Nationalpark die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area, die größte zusammenhängende Wildnis Neuseelands. Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besucherzentrum im Aoraki Mount Cook Village, Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.


Rorke’s Drift

Denkwürdige Schlacht zwischen Zulus und Briten

1879 drangen englische Kolonialtruppen von Natal aus in das Reich König Cetshwayos ein und erlitten bei Isandhlwana eine katastrophale Niederlage. Keiner der 1.300 britischen Soldaten überlebte die Schlacht. Am gleichen Tag wurde die nahegelegene Missionsstation von Rorke's Drift von 4.000 Zulu-Kriegern angegriffen. Dort waren nur 139 britische Soldaten stationiert. Der Kampf dauerte über zehn Stunden. Am Ende zogen sich die Zulus zurück. Sie hatten über 350 Mann verloren – und die Briten 17. Dafür wurden elf Briten mit der höchsten Tapferkeitsmedaille, dem Victoriakreuz, ausgezeichnet – mehr als in jeder anderen Schlacht des Empires.




Reisebeispiele Battlefields

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