Cedarberge

Bizarre Felsen, majestätische Einsamkeit: Cedarberge

Bizarre Felsen, majestätische Einsamkeit: Cedarberge

Steinzeitliche Gravuren in bewaldeten Schluchten und an roten Felsen

Rund zwei Stunden nördlich von Kapstadt liegt zwischen Ceres im Süden und Clanwilliam im Norden die gewaltige Cedarberg Gebirgskette mit einer Länge von 100 Kilometern und einer Höhe von bis zu 2.028 Metern (Sneeuberg). Das Landschaftsbild ist durch bewaldete Schluchten, rot gefärbte bizarre Felsformationen und Höhlen mit Buschmannzeichnungen charakterisiert. 71.000 Hektar der Gebirgswelt stehen mittlerweile unter Naturschutz. Durch dieses Gebiet führen viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das Klima ist trocken und warm.



Sehenswürdigkeiten Cedarberge


Citrusdal

Zentrum des Orangenanbaus

Die Stadt mit 7000 Einwohnern liegt im Tal des Olifants-Flusses am Fuß der Zederberge. Mit einer Ernte von rund 100.000 Tonnen pro Jahr ist sie das Zentrum des Orangen- und Zitronen-Anbaus. Auf der Farm Hexrivier wächst der mit rund 250 Jahren älteste Orangenbaum Südafrikas. Nach wie vor trägt der Baum alljährlich Früchte. In den Anbaugebieten Citrusdal Mountain und Citrusdal Valley wächst ein begehrter Weißwein. Gegründet wurde die Stadt 1916 durch die Niederländisch-reformierte Kirche in Südafrika.

Nähere Informationen:
www.citrusdal.info


Lake Moeraki

Idyllischer See im Regenwald

Der idyllische See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Gletscher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regenwald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märchenhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguinkolonien. Es lohnt auch ein Abstecher in die abgelegene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküstenstrasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stimmung des Regenwaldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjordland fallen die höchsten Niederschläge von ganz Neuseeland. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grundausstattung.


Mount Cook National Park

Alpines Wunderland am höchsten Berg Neuseelands

Der über 707 Quadratkilometer große Nationalpark schützt die alpine Hochgebirgslandschaft um den höchsten Berg Neseelands und des ganzen australisch-ozeanischen Kontinents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem Westland-, dem Fiordland- und dem Mount-Aspiring-Nationalpark bildet der Mount-Cook-Nationalpark die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area, die größte zusammenhängende Wildnis Neuseelands. Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besucherzentrum im Aoraki Mount Cook Village, Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.


Sevilla Rock Art Trail

Wanderweg zu 8.000 Jahre alten Felszeichnungen

Der einfache Wanderweg ist vier Kilometer lang und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Er führt an einem Bach über das Gelände der Traveller's Rest Farm zu neun verschiedenen Felszeichnungen und -gravuren der San, deren Alter auf bis zu 8.000 Jahre (!) geschätzt wird. Informationen und eine Karte mit Wegbeschreibung gibt es im kleinen Shop auf der Farm. Da Hin- und Rückweg gleich sind, kann man jederzeit umkehren. Allerdings sind die interessantesten Zeichnungen erst am Ende des Weges.


The Baths

Heiße Quellen auf einer Farm

1840 entdeckte William Mann bei Citrusdal eine Thermalquelle. Er notierte in sein Tagebuch: “The water looked so tempting that none of us could resist, so our horses were turned to graze, our packs were opened, and we had each of us a glorious dip and a clean shirt.” Über 100.000 Liter kristallklares, 43 Grad heißes Wasser sprudelt stündlich aus der Quelle. Heute gehört The Bath zu einer Farm. Die Besitzer haben mehrere Becken angelegt, darunter kalte und warme. Außerdem gibt es einen Spielplatz mit Trampolin und ein Restaurant mit kleinem Shop. Wer unterwegs dort Rast machen möchte, muss sich zuvor anmelden. (+ 27 22 921 8026/7)


Wupperthal

Rooibos Plantage auf ehemaliger Missionsstation

1830 kamen die ersten Missionare aus dem Rheinland nach Südafrika und gründeten – Wupperthal. Heute hat der Ort 4.000 Einwohner, eine Schule, eine Klinik und eine Pfarrei. Die Missionsstation bestand aus weißgetünchten, strohgedeckten Häusern, von denen einige immer noch stehen. Rings umher wird Rooisbos-Tee angebaut. Ein Wanderweg führt durch die reizvolle Umgebung zu Felszeichnungen der San.




Reisebeispiele Cedarberge

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