De Hoop Nature Reserve

Heimat des seltenen Bontebok: De Hoop Nature Reserve

Heimat des seltenen Bontebok: De Hoop Nature Reserve

Artenvielfalt sondergleichen am südlichsten Punkt Afrikas

Das südlichste Naturreservat Afrikas liegt am Indischen Ozean und umfasst ca. 34.000 Hektar Land und das angrenzende Meer. Es wurde zum Schutz der Fynboslandschaft am Kap der Guten Hoffnung eingerichtet – eine der ungewöhnlichsten Vegetationszonen der Erde. Die sogenannte Kapmacchia ist das kleinste von insgesamt sechs Florengebieten der Welt, hat aber die größte Artenvielfalt. Über 600 verschiedene Erikaarten, 400 verschiedene Silberbäume und 85 Proteaarten sind registriert. Die Fynbos-Pflanzen sind hervorragend an die unwirtlichen Bedingungen – karge Böden, Winterregen, Trockenheit im Sommer und regelmäßige Brände – angepasst. Im Reservat leben 86 verschiedene Säugetierarten, unter anderem der vom Aussterben bedrohte Bontebok, das Bergzebra und der Leopard. Vor der Küste kommen Delfine vor, und zwischen Mai und Dezember nutzen Wale die geschützten Buchten, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Im Gegensatz zu fast allen anderen Naturreservaten im südlichen Afrika kann man in De Hoop Nature Reserve auf eigene Faust wandern, was an der Abwesenheit gefährlicher Raubtiere liegt. Mehrere bezeichnete Wanderwege unterschiedlicher Länge führen durch dieses faszinierende und einzigartige Biotop.



Sehenswürdigkeiten De Hoop Nature Reserve


Coastal Trail

Walschau am Strand vor dem De Hoop Nature Reserve

An der Küste vor dem De Hoop Nature Reserve gibt es mehr Glattwale als irgendwo sonst in Südafrika. Vor allem zwischen Juli und Oktober nähern sich die Meeressäuger dem Land und tummeln sich mit ihren Jungen zu Hunderten in den Wellen. Auch außerhalb der Walsaison lohnt sich der abwechslungsreiche Strandspaziergang – wegen der Klippen, der Sandstände und Badebecken. (2 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Fähre bei Malgas

Mit Muskelkraft über den Breede River

Wer vom de Hoop Nature Reserve nach Port Beaufort fährt, muss bei Malgas die Fähre über den Breede River nehmen. Über gut hundert Kilometer gibt es keine Brücke über den Fluss. Die Fähre ist die letzte in Südafrika, die noch von Hand betrieben wird. Sie kann maximal drei Autos aufnehmen und wird von bis zu drei Mann über den Fluss gezogen. Die Überfahrt dauert nur fünf Minuten, ist aber ziemlich aufregend.


Klipspringer Trail

Geierkolonie am Potberg

Der Potberg im Osten der De Hoop Nature Reserve ist wegen seiner Kapgeier-Kolonie bekannt. Nachdem die Aasfresser von den Farmern fast ausgerottet waren, haben sie sich heute wieder auf über hundert Exemplare vermehrt. Der kurze Weg führt vom Environmental Education Centre zum Vulture Watch, einer Felsplattform, von der man nicht nur die Geier sieht, sondern auch eine tolle Aussicht über das Reservat hat.

Umfulana Route:
www.komoot.de


Lake Moeraki

Idyllischer See im Regenwald

Der idyllische See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Gletscher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regenwald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märchenhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguinkolonien. Es lohnt auch ein Abstecher in die abgelegene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküstenstrasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stimmung des Regenwaldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjordland fallen die höchsten Niederschläge von ganz Neuseeland. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grundausstattung.


Mount Cook National Park

Alpines Wunderland am höchsten Berg Neuseelands

Der über 707 Quadratkilometer große Nationalpark schützt die alpine Hochgebirgslandschaft um den höchsten Berg Neseelands und des ganzen australisch-ozeanischen Kontinents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem Westland-, dem Fiordland- und dem Mount-Aspiring-Nationalpark bildet der Mount-Cook-Nationalpark die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area, die größte zusammenhängende Wildnis Neuseelands. Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besucherzentrum im Aoraki Mount Cook Village, Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.

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