Karoo National Park

Wüste, soweit das Auge reicht: Karoo National Park

Wüste, soweit das Auge reicht: Karoo National Park

Atemberaubende Weite der Halbwüste

Die Karoo war einst das größte zusammenhängende Ökosystem Südafrikas. Große Herden von Wild sind hier dem spärlichen Regen nachgewandert. Durch Farmwirtschaft – vorwiegend mit Schafen – und Umzäunung hat die Karoo sich stark verändert. Im Karoo Nationalpark wird ein landschaftlich besonders imposanter Teil in seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Die Farbspiele und der Blick in die schier unendliche Weite sind besonders am Nachmittag von überirdischer Schönheit. Im Park leben 64 Säugetierarten, darunter Braune Hyänen, Bergzebras, Kudus, Elenantilopen und Spitzmaulnashörner. Im Jahr 2010 wurden Löwen aus dem Addo-Nationalpark angesiedelt, die sich gut im Karoo-Nationalpark eingewöhnt haben und sich hier vor allem von Spießböcken ernähren. Die nähere Umgebung des Camps wurde eingezäunt um Sicherheit für die Besucher zu gewährleisten. Mehrere Wanderwege erschließen den Park: Der Springbok Hiking Trail geht über drei Tage und zwei Nächte. Daneben gibt es zwei Naturlehrpfade von einem bzw. elf Kilometern Länge und eine Vogelwarte. Nachtfahrten zur Wildbeobachtung werden angeboten.



Sehenswürdigkeiten Karoo National Park


Beaufort West

Wüstenstädtchen an der N1

Die Gemeinde mitten in der Karoo wurde 1818 gegründet und nach dem Herzog von Beaufort benannt. Die nächsten Städte sind alle über 150 Kilometer entfernt. Mehrere historische Gebäude prägen das Bild von Beaufort West. Besonders sehenswert ist das Stadshuis von 1867 in der Donkin Street. Berühmtester Sohn der Stadt ist Christiaan Barnard, dem die erste Herztransplantation der Welt geglückt ist. In der ehemaligen Stadthalle ist ein Museum rund um das Leben des Herzchirurgen eingerichtet. 

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