iSimangaliso Wetland Park

Ideales Habitat für Seeadler: Isimangaliso

Ideales Habitat für Seeadler: Isimangaliso

Tropische Wälder, Mangrovensümpfe

Der Park mit dem ehemaligen Namen Lake St. Lucia ist eines der größten und bemerkenswertesten Wasserschutzgebiete Afrikas. In den 64 Kilometer langen See münden mehrere Flüsse. Tropische Wälder, Mangrovensümpfe und hohe Sanddünen umgeben das kaum erforschte Biotop. Das seichte Wasser bietet etwa 700 Nilpferden und 2.000 Krokodilen Lebensraum. Am östlichen Ufer findet man Wasserbüffel, Antilopen, Hyänen und die seltenen Geparden. Berühmt aber ist das Gebiet besonders als Vogelparadies mit mehr als 400 Arten. Wegen seiner einzigartigen Landschaft, Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die die des Krüger Parks oder des Okavango Deltas übersteigt, ist der iSimangaliso Park/Greater St. Lucia Wetland Park zur Jahrtausendwende von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden.

Nähere Informationen:
www.isimangaliso.com



Sehenswürdigkeiten iSimangaliso Wetland Park


Cape Vidal

Imposante Dünen hinter weißen Stränden

Der Küstenstreifen von St.Lucia war bis 2010 eine schier endlose Eukalyptus-Plantage. Um dem Anspruch des Weltnaturerbes zu genügen, wurden die australischen Gummibäume abgeholzt, so dass einheimische Vegetation nachwachsen kann. Inzwischen sieht man wieder Tiere: grasende Nashörner am Wegesrand oder Raubvögel auf den Masten entlang der Straße. Am Cape Vidal sind die Sanddünen besonders imposant. Sie gelten als die zweithöchsten im südlichen Afrika. Mehrere Wanderwege führen durch einen primären Küstenurwald, der nie den Plantagen zum Opfer gefallen ist. Dort leben die seltenen Samango-Affen.


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Maputaland

Tropisches Dreiländereck von Südafrika, Mosambik und Swasiland

Das Dreiländereck von Südafrika, Mosambik und Swasiland gehört bereits zur tropischen Zone. Infolge seiner Abgeschiedenheit gehört die etwa 10.000 Quadratkilometer große Region zu den am wenigsten erschlossenen Gebieten. Der Indische Ozean ist nur an wenigen Stellen mit dem Auto zu erreichen. Im Inland gibt es einsame Parks, wie den Tembe Elefphant Park, die noch Geheimtipps sind. In den Küstenwäldern legen Schildkröten ihre Eier ab. Eine erstaunliche Vielfalt von Vögeln lebt am Ufer des Mkuze und des Pongola River, ebenso Flusspferde und Krokodile.


Mkhuze Game Reserve

Kontrastreicher Park in Küstennähe

Der Park im abgelegenen Nordosten von KwaZulu Natal schützt auf 40.000 Hektar eine überraschend vielseitige und kontrastreiche Landschaft – von den Abhängen des Lebombo Gebirges im Westen über die sanft hügelige Savanne bis zum Wald- und Sumpfland in der Nähe der Küste. Besonders schön sind zwei natürliche Feuchtbiotope, die von Wasserlilien und Fever Trees (Gelbrindenakazien) gesäumt werden. Nicht weniger als 600 Vogelarten sind hier verzeichnet, mehr als in ganz Europa! Große Populationen von Flusspferden und Krokodilen lassen sich von mehreren Hochständen aus beobachten, ebenso Breit- und Spitzmaulnashörner, Elefanten, Giraffen und Leoparden sowie Gnus und verschiedene Antilopenarten.


Phinda Private Game Reserve

Privates Wildreservat mit ökologischer Vielfalt sondergleichen

Phinda – der Name ist ein Zulu-Wort und bedeutet „Rückkehr“ – ist eines der jüngeren privaten Wildreservate im Nordosten der Provinz Kwa Zulu Natal und relativ klein; es hat etwa die Ausdehnung des Stadtstaates Bremen. Das ökologische Zusammenspiel von Wasser, Wind und Bodenbeschaffenheit bietet Lebensraum für eine beispiellose Vielfalt von Wildtieren: Feuchtgebiete, Dünen, Schilfland und Savannen. Neben Großwild (Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Breit- und Spitzmaulnashörner) lassen sich in der Umgebung der Phinda Forest Lodge mit etwas Glück Zwergantilopen, Geparde, seltene Schildkröten und über vierhundert Vogelarten beobachten. Phinda liegt im Zentrum des iSimangaliso-Wetland-Parks, den die UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt hat: iSimangaliso bedeutet „Wunder“, und wer ein Wunder gesehen hat, sagen die Zulus, hat dasselbe gesehen wie Ujeqe in Thonga. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.


Sibaya-See

Vogelparadies am größten Süßwassersee Südafrikas

Der größte natürliche Süßwassersee Südafrikas liegt in KwaZulu-Natal an der Grenze zu Mosambik. Vom Meer wird er nur durch einen zwei Kilometer breiten Streifen getrennt. Vermutlich entstand der See durch eine Lagune, die durch Sandablagerungen vom Meer abgetrennt wurde. Trotz des klaren Wassers sollte man nicht baden gehen. Im Wasser sind Flusspferde und Krokodile. Bis heute ist der See touristisch unerschlossen. Meist trifft man Ornitologen, die von der besonderen Vogelvielfalt fasziniert sind.


Sodwana Bay

Riff mit 1.200 Fischarten

Der Sodwana Bay National Park umfasst vor allem bewaldete Sanddünen. Während der südafrikanischen Schulferien zieht der Park viele Besucher an. Trotz seiner Beliebtheit ist der Park in weiten Teilen ursprünglich. Die majestätischen Feigenbäume im Sumpfwald sind über einen Wanderweg zu erreichen, auf dem man mit etwas Glück den Buschbock, den red Duiker, Stein- und Reedböcke und rote Eichhörnchen sieht. Die Sodwana Bay ist wegen ihrer einzigartigen Riffs ein Geheimtipp für Taucher. Etwa 1200 (!) Fischarten besuchen im Laufe eines Jahres die Bucht. Das Klima ist subtropisch mit heißen feuchten Sommern und milden Wintern. In der Regel bringt eine Brise von der See angenehme Kühlung.


St. Lucia

Badeort am Isimangaliso-Wetland Park

Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune ist das touristische Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks (vormals Greater St. Lucia Wetland Park). Er liegt auf einer schmalen Landzunge, begrenzt durch das Mündungsgebiet des St. Lucia Flusses im Westen und den Indischen Ozean im Osten. Man kann den Ort in einem dreistündigen Spaziergang umrunden und geht die meiste Zeit dabei über Strand und Dünen. Vom Estuary Beach führt auch ein hözender Boardwalk ein Stück an der Lagune vorbei durch die Landschaft zum Campingplatz und zum Ski Boat Club. Hier lassen sich Krokodile und Wasservögel beobachten. Große Hotels gibt es bislang nicht, dafür eine Reiher privater Unterkünfte und ein paar Restaurants, in denen meist Südafrikaner zu Gast sind.


St.-Lucia-See

Größter See Südafrikas

Der größte See Südafrikas ist Teil des Mündungsgebietes mehrerer Flüsse. Der Mkuze, der Nyalazi, der Hluhluwe, der Mpate und der Mzinene speisen den See, der im Süden über die 21 Kilometer langen Wetland Narrows mit dem Indieschen Ozean verbunden ist. Die Wetland Narrows lassen einen Austausch von Wasser in beiden Richtungen zu. Folglich schwankt der Salzgehalt des Sees, der im Südteil den Salzgehalt des Ozeans annehmen kann, während der Nordteil Brackwasser oder Süßwasser enthält. Aufgrund des variablen Salzgehalts bietet der See zahlreichen Arten einen Lebensraum. Im Südteil herrschen Mangrovenwälder vor, während an den Ufern im Norden meist Schilf wächst. Bei höherem Salzgehalt steigt die Zahl der Flamingos und Pelikane. Über 100 Fischarten sowie Garnelen laichen im See, leben aber ansonsten im Meer.


Zamimpilo Community Market

Kunstgewerbemarkt an der N2

Zamimpilo in der Maputo-Gegend gehört zu den ärmsten Orten in Afrika. Viele haben in ihrem Leben noch nie eine Arbeit gehabt. Der Markt an der N2 geht auf ein paar clevere Frauen zurück, die das Potential der vorbeireisenden Touristen erkannten. Erst wurden vorwiegend Produkte aus dem eigenen Garten verkauft; heute gibt es alles mögliche: Blumen, Kunstgewerbe, Keramik und natürlich Zitrusfrüchte.




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