Tsitsikamma National Park

Felsenküste, immergrüner Urwald: Tsitsikamma National Park

Felsenküste, immergrüner Urwald: Tsitsikamma National Park

Immergrüner Urwald hinter grandioser Felsenküste

Der Nationalpark liegt im Herzen der Garden Route zwischen Port Elizabeth und George und schützt eine grandiose Felsenküste von 80 Kilometern Länge und den immergrünen Urwald im Inland. Ein Netz von Wanderwegen durchzieht den Park, von denen der Otter-Trail mit 42 Kilometern und vier Übernachtungsmöglichkeiten der längste ist. Immer wieder sind tiefe Schluchten zu durchqueren. Auf den Wanderungen trifft man auf verschiedene Antilopenarten, Paviane, Vervet Monkeys und Otter. Delfine und gelegentlich auch Wale sind an der Küste zu sehen.
Wer etwas mehr Abenteuer sucht, kann sich im Urwald auf der „Tsitsikamma Canopy Tour“ in bis zu 30 Metern Höhe von Baum zu Baum schwingen. Gut gesichert geht es mit dem Flying Fox von Plattform zu Plattform.

Zu buchen unter:
www.stormsriver.com



Sehenswürdigkeiten Tsitsikamma National Park


Big Tree

800 Jahre alter Urwaldriese

Im Hinterland des Tsitsikamma Nationalparks wachsen Gelbholzbäume, die hoch über die Urwaldkrone hinausragen. Wenige Kilometer östlich des Parkeingangs steht ein besonders großer: der Big Tree. Vom Parkplatz an der N2 führt ein kurzer Rundweg durch den Urwald dorthin. Der Riese ist über 800 Jahre alt, fast 40 Meter hoch und hat einen Stammumfang von über acht Metern.


Blue Duiker Trail

Süßwasserbecken in tosender Brandung

Der Tsitsikamma Nationalpark gehört zu den großartigsten Naturdenkmälern Afrikas. Er schützt den schmalen Küstenstreifen um Stormsriver – sowohl das Meer als auch die Klippen und den Urwald. Der Blue Duiker Weg führt über den Klippen durch den Wald und kommt immer wieder zu großartigen Aussichtspunkten und einem Süßwasserbecken mitten in der tosenden Brandung. (4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 150 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Maputaland

Tropisches Dreiländereck von Südafrika, Mosambik und Swasiland

Das Dreiländereck von Südafrika, Mosambik und Swasiland gehört bereits zur tropischen Zone. Infolge seiner Abgeschiedenheit gehört die etwa 10.000 Quadratkilometer große Region zu den am wenigsten erschlossenen Gebieten. Der Indische Ozean ist nur an wenigen Stellen mit dem Auto zu erreichen. Im Inland gibt es einsame Parks, wie den Tembe Elefphant Park, die noch Geheimtipps sind. In den Küstenwäldern legen Schildkröten ihre Eier ab. Eine erstaunliche Vielfalt von Vögeln lebt am Ufer des Mkuze und des Pongola River, ebenso Flusspferde und Krokodile.


Otter Trail

Tagestour auf Südafrikas berühmtesten Wanderweg

Der bekannteste unter den Wanderwegen Südafrikas führt durch den Garden Route National Park – immer an der Küste entlang von Storms River nach Nature's Valley. Bis zu zwölf Personen pro Tag werden zugelassen. Meist ist die Wanderung bereits Monate oder Jahre im voraus ausgebucht.
Sie ist in fünf Tagesetappen eingeteilt. Übernachtet wird in einfachen Selbstversorgerhütten. Elf Flüsse und über 40 Kilometer Weg sind zu überwinden. Subtropische Regenwälder werden durchquert. Vor der Küste sieht man Delphine, Wale und Robben.
Tagesbesucher können die ersten Kilometer des Otter Trails auch begehen und so einen Eindruck von der unberührten Schönheit gewinnen. Nach drei Kilometern gelangt man zu einem Wasserfall, in dessen Becken man ein kühles Bad nehmen kann. (Tagestour: 6 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Paul Sauer Brücke

Das östliche Ende der Garden Route mit Ausblick

Die Paul-Sauer-Brücke (oder: Storms River Bridge) wurde 1956 errichtet und markiert das östliche Ende der Garden Route. Ein 190 Meter langer Betonbogen überspannt den Storms River in einer Höhe von 130 Metern. Westlich der Brücke gibt es einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Tsitsikamma State Forest, wo unter 50 Meter hohen Urwaldriesen Moose, Pilze und Flechten gedeihen.


Phinda Private Game Reserve

Privates Wildreservat mit ökologischer Vielfalt sondergleichen

Phinda – der Name ist ein Zulu-Wort und bedeutet „Rückkehr“ – ist eines der jüngeren privaten Wildreservate im Nordosten der Provinz Kwa Zulu Natal und relativ klein; es hat etwa die Ausdehnung des Stadtstaates Bremen. Das ökologische Zusammenspiel von Wasser, Wind und Bodenbeschaffenheit bietet Lebensraum für eine beispiellose Vielfalt von Wildtieren: Feuchtgebiete, Dünen, Schilfland und Savannen. Neben Großwild (Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Breit- und Spitzmaulnashörner) lassen sich in der Umgebung der Phinda Forest Lodge mit etwas Glück Zwergantilopen, Geparde, seltene Schildkröten und über vierhundert Vogelarten beobachten. Phinda liegt im Zentrum des iSimangaliso-Wetland-Parks, den die UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt hat: iSimangaliso bedeutet „Wunder“, und wer ein Wunder gesehen hat, sagen die Zulus, hat dasselbe gesehen wie Ujeqe in Thonga. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.


St. Lucia

Badeort am Isimangaliso-Wetland Park

Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune ist das touristische Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks (vormals Greater St. Lucia Wetland Park). Er liegt auf einer schmalen Landzunge, begrenzt durch das Mündungsgebiet des St. Lucia Flusses im Westen und den Indischen Ozean im Osten. Man kann den Ort in einem dreistündigen Spaziergang umrunden und geht die meiste Zeit dabei über Strand und Dünen. Vom Estuary Beach führt auch ein hözender Boardwalk ein Stück an der Lagune vorbei durch die Landschaft zum Campingplatz und zum Ski Boat Club. Hier lassen sich Krokodile und Wasservögel beobachten. Große Hotels gibt es bislang nicht, dafür eine Reiher privater Unterkünfte und ein paar Restaurants, in denen meist Südafrikaner zu Gast sind.


Suspension Bridge

Schwankende Seilbrücke über den Storms River

Bereits die Zufahrt zum Tsitsikamma Park ist atemberaubend: Zuerst fällt die Straße steil ab zum Meer – an Haltebuchten mit Ausblick aufs Meer vorbei. Vom Besucherzentrum des Parks führt dann ein halbstündiger Wanderweg durch einen Feuchtwald zur Suspension Bridge, einer schwankenden Hängebrücke über der Mündung des Storms River.  Wer noch eine Stunde länger Zeit halt, kann auf der anderen Seite über einen steilen Pfad zu einem herrlichen Aussichtspunkt klettern.


Tsitsikamma Microbrewery

Bouitique-Brauerei mit deutschem Reinheitsgebot

In Storms River an der Garden Route hat die Tsitsikamma Microbrewery eröffnet. Die Boutique-Brauerei auf halbem Weg zwischen Plettenberg Bay und Jeffreys Bay lädt zu täglichen Verköstigungen ein. Gebraut, verköstigt und verkauft werden vier verschiedene Biersorten und zwei Ales. Alle Biere werden nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Das Wasser dafür stammt aus der hauseigenen Quelle und verleiht den Bieren ihre besondere Tsitsikamma-Note.




Reisebeispiele Tsitsikamma National Park

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