Lesotho

Abgeschieden: Kraal in Lesotho

Abgeschieden: Kraal in Lesotho

Mittelalterliche Lebensformen auf dem „Dach Südafrikas“

Der selbständige Zwergstaat inmitten der Republik Südafrika begeistert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugänglichen „Dach Südafrikas“ haben sich mittelalterliche Lebensformen erhalten. Das Königreich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahrtausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsmalereien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrängenden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durchquerung des Berglands im Osten und Süden ist ein Geländewagen unumgänglich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpassierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unvergesslicher Erinnerung behalten.



Sehenswürdigkeiten Lesotho


Maseru

Haupstadt von Lesotho

Mit 250.000 Einwohnern ist die Haupstadt von Lesotho auch die einzige nennenswerte Stadt des Landes. Sie liegt etwa 1550 Meter über dem Meeresspiegel und unmittelbar an der Grenze zu Südafrika. Die wichtigsten Fernstraßen  laufen hier zusammen. Hier befinden sich die Zentralen aller in Lesotho operierender Banken und Betriebe. Eines der größten Unternehmen ist die Maluti Mountain Brewery, die mehrere Sorten Bier in südafrikanischer Lizenz herstellt. In der Stadt werden Kerzen und Teppiche hergestellt. Etwa seit dem Jahr 2000 produziert eine Firma unter der Leitung taiwanischer Geschäftsleute Jeans und Jeansstoffe hauptsächlich für den amerikanischen Markt.


Tsehlanyane National Park

Wildwasserbäche in Gras- und Felslandschaft

Der 5.000 Hektar große Park liegt tief in den Maluti-Bergen am Fuß des Holomo Pass. Mit 1.940 bis 3.112 m.ü.M. liegt er größtenteils in der supalpinen Vegetationszone. Die Landschaft ist vielseitig und abwechslungsreich: Grashänge, wild zerklüftete Felsformationen, aber auch einige der wenigen verbliebenen Urwälder in Lesotho gehören dazu. Die Flussufer sind mit Bergbambus bewachsen. 24 kleinere Säugetierarten sind registriert, darunter die afrikanische Wildkatze, Schakale und Paviane. Wegen der Abwesenheit von Raubtieren kann man ohne Begleitung auf den bezeichneten Wegen durch den Park wandern oder in den Felsbecken der Wildwasserbäche baden. Die Szenerie sorgt dabei immer wieder für überwältigende Fotomotive.




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