Prince Albert

Kapholländisch-viktorianisches Stadtbild: Prince Albert

Kapholländisch-viktorianisches Stadtbild: Prince Albert

Obst, Wein und ein malerisches Stadtbild

Die 6.000-Einwohnerstadt liegt nördlich der Swartberge in der Großen Karoo, wo die Sonne an über 300 Tagen scheint und weniger als 200 mm Niederschlag fällt. Dennoch wachsen Obst und Wein, weil Wasser aus den Bergbächen des Swartberge abgeleitet wird. Das verschlafene Städtchen trägt seinen Namen nach dem Prinzen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, dem Gemahl von Queen Victoria. Bis heute hat der Ort sein malerisches viktorianisches Stadtbild erhalten. In der Church Street gibt es ein nettes Heimatmuseum. 



Sehenswürdigkeiten Prince Albert


Swartbergpass

In Serpentinen durch ein Weltnaturerbe

Nördlich von Oudtshoorn windet sich die R328 in die Swartberge, ein 200 Kilometer langes und über 2.300 Meter hohes Faltengebirge, das die Kleine von der Großen Karoo trennt. Die engen und steilen Serpentinen sind eine sportliche Herausforderung für den Fahrer, die allerdings auch ohne Allradantrieb zu bewältigen ist. Wegen seiner wilden Schönheit und der geologischen Bedeutung gehören die Swertberge heute zum Weltnaturerbe der UNESCO. Wer sich am Swartbergpass eine kleine Auszeit gönnt und den leichten Bergspaziergang um den Platberg macht, wird mit Ruhe und einem majestätischen Bergpanorama belohnt.

Umfulana Route


Swartberg Trail

Naturparadies am Perdepoort River

Drei oder vier Tage dauert der eindrucksvolle Höhenweg über die zerklüfteten Swartberge. Diese Tageswanderung verläuft auf dem schönsten Teilabschnitt. Sie beginnt am De Hoek Mountain Resort und führt über einen 1.300 Meter hohen Sattel ins Tal des Perdepoort River, in dem in er Regel ganzjährig frisches Gebirgswasser plätschert. Wegen der großen Hitze sollte man im Sommer früh aufbrechen. (5 Stunden 12 Kilometer, auf und ab 680 Meter)

Umfulana Route


Cango Caves

Gigantische Tropfsteinhöhlen am Fuß der Swartberge

Die Tropfsteinhöhlen am Fuß der Swartberge gehören zu den größten der Welt. Die Eingangshöhle wurde Jahrhunderte lang von San (Buschleuten) bewohnt. Als erster Weißer entdeckte 1780 der Bure van Zyl die Cango Caves, nach dem der Hauptsaal mit seinen gewaltigen Ausmaßen benannt ist: 70 Meter lang, 35 Meter breit und 17 Meter hoch. Er bietet über 1000 Menschen Platz und wird wegen seiner hervorragenden Akustik manchmal zu Konzerten benutzt. Weitere Höhlen, die sich anschließen, sind erst 1972 entdeckt worden und Besuchern wegen der empfindlichen Ökologie nicht zugänglich.

www.cango-caves.co.za

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