Ceres

Südfrüchte zwischen Winelands und Halbwüste

Das Gebiet nördlich von Paarl liegt in der Übergangszone zwischen den Winelands und dem trockenen Norden. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts permanent von Buren besiedelt, die zuvor nomadisch unterwegs waren. 1849 wurde am Dwars River der Ort Ceres gegründet. Der Name stammt aus der griechischen Mythologie. Ceres war die Schwester Jupiters und die Schutzgöttin des Ackerbaus. Bis heute ist die Gegend das größte Anbaugebiet für Obst und Südfrüchte in Südafrika. Am 29. September 1969 wurde Ceres 15 Sekunden lang vom folgenschwersten Erdbeben in der Geschichte Südafrikas erschüttert und schwer beschädigt. Steinhäuser zerbarsten, Lehmhäuser kollabierten, die Straßen bekamen Risse und Grabsteine fielen um.



Sehenswürdigkeiten Ceres


Bain's Kloof Pass

Einsame Straße durch vielfältige Pflanzenwelt

Wer von Wellington auf der R301 Richtung Ceres fährt, kommt über den 595 Meter hohen Bain's Kloof Pass. Als die Passstraße von Ingenieur Bain 1853 angelegt wurde, galt sie als größtes Meisterwerk südafrikanischer Baukunst. Sie folgt einem einsamen Tal mit einer enorm vielfältigen Pflanzenwelt: Angeblich wachsen 8.600 verschiedene Arten im Tal, von denen 5.600 nirgendwo anders vorkommen! 13 verschiedene Arten von Proteen, Gladiolen und Erika profitieren von der Feuchtigkeit des Baches. Von der Passhöhe aus hat man einen wunderbaren Blick in beide Richtungen – von Paarl bis nach Wellington.


Tulbagh

Kapholländisches Ensemble denkmalgeschützter Häuser

Der Ort liegt im klimatisch begünstigten Breede River Tal, wo er von bis zu 2.200 Meter hohen Bergen umgeben und geschützt wird. Bereits im 17. Jahrhundert siedelten sich Buren und später auch Engländer an. 1969 gab es ein Erdbeben, das den Ort stark beschädigte. Ein aus Historikern und Architekten gebildetes Team entwarf ein Wiederaufbauprogramm, so dass ein geschlossenes Ensemble von Häusern im kapholländischen Stil entstand. Alle 32 Häuser der Church Street wurden unter Denkmalschutz gestellt und bilden heute ein Freilichtmuseum mit Gebäuden des 18. und 19. Jahrhunderts. 

Nähere Informationen:
www.tulbaghtourism.co.za

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