Serenity Forest

Südlich vom Krüger Park: Bergregenwald

Südlich vom Krüger Park: Bergregenwald

Regenwald-Oase in heißer Savanne

Zwischen Krüger Park im Norden, Swaziland im Süden und Mozambique im Osten liegt ein kaum bekanntes Gebirgsmassiv, das viel Regen vom Indischen Ozean abfängt. Obwohl der Krüger Park nur etwa 15 Kilometer entfernt liegt, befindet man sich hier in einer anderen Welt. Statt trockener, heißer Savanne ist es auf den Höhen durchschnittlich sieben Grad kühler, was nach der schwülen Hitze des Parks meist als wohltuend erlebt wird. In den Tälern wächst ein immergrüner Bergregenwald, durch den kristallklare Flüsse fließen. Einige Wege durchziehen das Gebiet und führen zu herrlichen Aussichtspunkten.



Sehenswürdigkeiten Serenity Forest


Malelane

Tor zum südlichen Krüger-Park

Der Ort im Süden des Krüger Parks ist im 19. Jahrhundert mit der Großwildjägerei entstanden. Als 1926 die Jagd verboten und der Park eingezäunt wurde, siedelten sich Zuckerrohrfarmer am Crocodile River an. Der Stacheldraht hielt jedoch nur die kleineren Tiere ab. Elefanten durchbrachen ihn regelmäßig, weil sie Zuckerrohr lieben. Dass sie auf ihren nächtlichen Fresszügen die Felder verwüsteten, brachte ihnen die Todfeindschaft der Farmer ein. Erst ein 1963 gezogener, auch für Elefanten unüberwindlicher Zaun brachte den Frieden zwischen den Dickhäutern und den Einwohnern von Malelane, die heute von der Nähe zum Park profitieren.


Phophonyane Falls

Üppigen Vegetation und reiche Vogelwelt

Die Wasserfälle des Phophonyane Flusses liegen im gleichnamigen Naturreservat und lohnen einen Besuch wegen der üppigen Vegetation und der reichen Vogelwelt. Von der Lodge aus führen Wanderwege durch den Busch, von den man einen Blick über die Fälle und Berge der Umgebung hat.


Krüger Nationalpark – der Südwesten

Pflanzenvielfalt und seltene Tiere in grüner Hügellandschaft

Während große Teile des Krüger Parks zur flachen Tiefebene gehören, ist der Südwesten relativ bergig. Weil es rund um Malelane, Bergendal und am Pretoriuskop immer etwas mehr regnet, sind die Granithügel grün bewachsen und von einer immensen Pflanzenvielfalt. Das zieht besonders viel Wild an, darunter Antilopenarten, die sonst nirgendwo vorkommen, wie die Rehantilope.


Komatipoort

Tor zum südlichen Krüger Park

Die Kleinstadt im Süden des Krüger Parks wurde 1887 als südafrikanischer Grenzposten auf der Bahnstrecke zwischen Pretoria und Maputo gegründet. Sie liegt an der Mündung des Crocodile Rivers in den Komati, der wenige Kilometer flussabwärts eine Schlucht durch die Lebomboberge gegraben hat. Komatipoort liegt in der heißesten Klimazone Südafrikas, in der besonders Zuckerrohr, Bananen und Zitrusfrüchte gedeihen. Die Durchschnittstemperaturen betragen im Winter 26 °C, im Sommer 33 °C.

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