07.05.2007

Südafrikareise von Ivo Bechler und Ulrike Schaarschmidt

Liebe Frau Tiemann,

Etwas verspätet hier nun auch der Bericht unserer Reise nach Südafrika vom 25.02.-19.03.2007. Unser Trip ging von Johannesburg nach Kapstadt.
Zunächst möchten wir uns bei Ihnen für die perfekte Organisation unseres Urlaubs bedanken, besser hätte es nicht sein können. Es hat einfach alles gepasst, angefangen von den Flügen über den Mietwagen bis hin zur perfekt ausgeklügelten Route mit den supergenialen Unterkünften. Wir hatten eine unvergessliche Zeit in Südafrika.
Gestartet sind wir am 26.02. in Johannesburg, von da aus ging es nach Hazyview, wo wir in der Farm am Ufer des Sabie übernachtet haben. Wunderschöne Lodge in wunderschöner Umgebung und sehr nette Gastgeber. Wir haben einen wunderschönen Tag am Blyde River Canyon verbracht.
Eines der Highlights unserer Reise war dann unser nächster Aufenthalt in der Bush Lodge im Sabie Sand Game Reserve. Die Leute haben sich wahnsinnig viel Mühe gegeben, uns die Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Die morgendlichen und abendlichen Jeep-Safaris mit David und Frank werden uns unvergesslich bleiben.
Nach unserer erlebnisreichen Tagesfahrt durch den Krügernationalpark landeten wir bei Paddy, Pauline und John im Marloth Park. Wir fanden uns sehr nett aufgenommen und es gab viele interessante Gespräche über Land und Leute. Wir haben es genossen, es uns in der Sonne gut gehen zu lassen und einen Tag auszuspannen. Etwas überteuert fanden wir das Dinner mit 165R pro Person, und da waren noch nicht mal die Getränke dabei.
Einen traumhaften Tag verbrachten wir während der Durchfahrt durch Swaziland, wir wären gern noch länger geblieben. Nach einer etwas abenteuerlichen Fahrt, bei der wir unserem Polo schon einiges zumuteten, landeten in der Mountain Lodge, von wo aus man traumhafte Ausblicke genießen konnten. Wir waren mit zu zwei Jeep-Safaris, auch das Abendessen im Busch war spitze. Den kompletten zweiten Tag haben wir im Hluhluwe Umfolozi Park verbracht.
Nach einem Abstecher nach St- Lucia ging es weiter Richtung Hermannsburg. Wir haben uns gleich wohl gefühlt in „Morgentau“. Für den ersten Abend organisierte Quanta für uns noch einen Besuch im Museum in Hermannsburg, was sehr interessant war. Unser Ausflug mit Vic Schütte ins Msinga Gebiet war ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis. Quantas Candle Light Dinner waren erste Klasse, man fühlte sich wie in einem Luxusrestaurant.
Weiter ging es von da aus in die Drakensberge, nach Giants Castle. Wir erreichten das Camp bei ziemlich schlechtem Wetter, der Kamin in der Hütte fand abends auch seine Berechtigung. Am nächsten Tag machten wir eine große Wanderung. Wenn auch sehr anstrengend, dennoch mehr als empfehlenswert ist die 20km – Route über Giants Hut/Giants Ridge. Giants Castle war leider mehr oder weniger hinter Wolken verborgen. Diese lichteten sich dann an unserem letzten Morgen, so dass wir doch noch ein wunderschönes Bergpanorama zu sehen bekamen.
Ladybrand war dann eher eine Zwischenstation auf dem Weg Richtung Süden. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in der alten Villa und dem schönen, großen Garten, die wir ganz für uns alleine hatten. Leider fehlte uns die Zeit für einen Abstecher nach Lesotho.
Im Guest House in Graff-Reinet wurden wir von Roy sehr nett empfangen und dann im „Barn“ untergebracht, ein sehr schönes, großzügiges Zimmer. Bei einem Tee im Garten gab er uns nützliche Tipps, wie wir unsere Zeit gestalten können. Die beiden Abende haben wir dann beim Sonnenuntergang schauen im Valley of the Desolation zugebracht, das war der genialste Platz überhaupt. Ein atemberaubender Ausblick. Sehr interessant war auch ein Besuch des Reinet-Hauses und des Waffen-Museums, überhaupt hat die Stadt ein ganz besonderes Flair.
Unsere Fahrt nach Knysna haben wir aufgrund von Empfehlungen anderer Urlauber über den Prinz Alfred-Pass gemacht und es nicht bereut. Die 70 km Serpentinen-Schotterpiste lohnen sich wirklich. In Knysna wohnten wir wunderschön in einer Lodge, am Hang und direkt mit Blick auf die Lagune und die Knysna Heads.
Die Fahrt nach Kapstadt war dann noch mal eine echte Herausforderung, die Strecke ist für einen Tag fast zuviel. Allein zwischen Kapstadt und Knysna kann man mit Sicherheit 2 Wochen toll Urlaub machen.
Wir hatten eine super Zeit in Kapstadt, waren auf dem Tafelberg und am Kap der guten Hoffnung. Und allabendlich natürlich an der Waterfront. Unsere Unterkunft in Green Point war sehr außergewöhnlich, aber schön. Wir haben uns auch dort sehr wohl gefühlt, Barry und Mina waren sehr nette Gastgeber.
Das ist nur ein kleiner Überblick über unsere Reise, man könnte noch stundenlang weiter schreiben. Es war mit Sicherheit nicht unsere letzte Südafrikareise, und wenn, dann nur wieder mit Umfulana. Wir sind voll begeistert von diesem Land und den Leuten, und natürlich auch von der perfekten Organisation unseres Urlaubs. Man braucht sich um nichts Organisatorisches Gedanken zu machen, und doch ist man sein eigener Herr! Toll ?

Vielen Dank für alles!

Ivo Bechler und Ulrike Schaarschmidt



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