15.08.2007

Südafrikareise von Luise Kaffer

Liebe Frau Tiemann!
Ganz herzliche Grüße aus Österreich. Leider sind unsere 3 Wochen in Südafrika viel zu schnell vergangen. Aber wir haben viele Eindrücke und Erinnerungen mitgebracht.
Gerne stellen wir einige Tipps auch nachfolgenden "Umfulanern" zur Verfügung.
Am 23.7.07 ging es von Wien über Frankfurt in ca. 12 Stunden nach Johannesburg. Eine so lange Flugstrecke ist nicht unbedingt angenehm, aber durchaus zu verkraften.
Die Übernahme des Mietautos klappte ohne Probleme.
(Tipp: Wir hatten einen Nissan X-trail und die Mehrkosten dafür haben sich wirklich gelohnt, die höhere Position und die 4 Gang Schaltung zahlen sich unbedingt aus.)
Am 24.7.07 sind wir nachmittags in der Lodge bei Hazyview angekommen. Im Nachhinein würden wir wahrscheinlich einen Zwischenstopp nahe bei Johannesburg einplanen. Ein bißchen Erholung nach dem Flug wäre zu empfehlen.
Die Unterkunft und die Betreuung in der Lodge waren ausgezeichnet, das Essen außergewöhnlich gut und die Ausflüge zu den Wasserfällen und zum Blyde River Canyon der richtige Einstieg in dieses vielfältige Land.
Am 26.7.07 ging es weiter nach Sabie Sand ins Bush Camp. Und das ist sensationell! Die Betreuung ist herzlich und die Ranger sind wirklich kompetent. Wir hatten eindrucksvolle Tierbegegnungen mit allen der Big Five, aber auch die Unterhaltungen beim Dinner unter freiem Himmel mit den Angestellten des Camps sind unvergesslich.
(Tipp: Hier würde sich auch ein 3. Tag lohnen.)
Am 28.7.07 fuhren wir durch den Krüger Park an den Crocodile River zu Paddy und Pauline. Die Lage dieses Gästehauses ist unbeschreiblich, beim Ausblick von der Terrasse direkt in den Krüger Park konnten wir zwei männliche Löwen auf der Pirsch beobachten.
Das Dinner ist gut, vom Preis her aber sicher überteuert. Zwar machen Ambiente und die Bequemlichkeit, nicht mehr ins Auto steigen zu müssen einiges wieder wett und auch die Liebenswürdigkeit der Gastgeber, trotzdem sind 169 Rand einfach zu viel.
Am 30.7.07 ging die Reise durch Swasiland weiter zur Lodge im Zululand.
Die Fahrt durch Swasiland ist derzeit sehr langwierig und staubig, weil es sehr viele, große Baustellen gibt.
(Tipp: Die Beschilderung ist hier sehr verwirrend, man muss sich sehr konzentrieren, den richtigen Weg zu finden, und selbst dann gelingt es nicht immer!) Insgesamt würden wir diese Route wahrscheinlich nicht mehr wählen.
Die Lodge liegt traumhaft, das Dinner unter freiem Himmel am Lagerfeuer unvergesslich, was die eher dürftigen Tiersichtungen mehr als ausgleicht.
(Tipp: Wer mehr Tiere sehen will, sollte in den nahen Hluhluwe-Imfolozi Park fahren!)
Am 1.8.07 führte uns die Route weiter durch den Hluhluwe-Imfolozi Park nach St. Lucia.
Das Guesthouse hier ist komfortabel, nicht mehr so familiär, die Zivilisation hatte uns sozusagen für kurze Zeit wieder. Der Höhepunkt hier war sicherlich unsere Whale Watching Tour bei zwar unruhiger See, aber die Kolosse waren dafür ganz nahe zu sehen. Aber auch der Wetland Park ist sehr zu empfehlen.
Am 3.8.07 sind wir im Morgentau bei Quanta in Hermannsburg angekommen. Quanta ist einfach ein Schatz, gibt sich unendlich viel Mühe bei Ihren Candlelight Dinner und wir haben die Gespräche mit Ihr sehr genossen. Die Fahrt mit Vic Schütte ins Zululand war eindrucksvoll und er hatte wirklich viele interessante Geschichten rund um das Zuluvolk zu erzählen.
Am 5.8.07 landeten wir in Thendele in den Drakensbergen mit imposantem Blick auf das Amphitheater. Die Chalets sind sehr gemütlich und komplett eingerichtet und die Aussicht wirklich atemberaubend.
(Tipp: Wer im Winter kommt, sollte sich eventuell schon vorher mit Feuerholz versorgen, der kleine Laden im Camp führt zwar welches, hat aber Mittagspause und schließt schon um 16Uhr30.)
Nach einem Flug von Durban nach Kapstadt sind wir nach Rückgabe des Nissans und Übernahme eines Polo Classics (auch hier alles reibungslos)
am 7.8.07 im Twelve Apostles Hotel und Spa angekommen.
Dieses Hotel verdient alle Sterne und Auszeichnungen, was die Betreuung und das Restaurant betrifft wirklich! Es ist auch ein idealer Ausgangpunkt Kapstadt und die Umgebung zu erkunden.
(Tipp: Bestehen Sie auf ein Zimmer abseits der Straße, unseres war sehr laut!)
Leider hieß es dann am 11.8.07 Abschied nehmen von Südafrika, mit vielen Eindrücken und Fotos im Gepäck und dem Wunsch, bald wieder zu kommen.



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