04.10.2007

Südafrikareise von Sandra und Markus Priesner

Liebes Umfulana-Team,

es waren wunderschöne Tage, die wir in Südafrika verbracht haben. Ein echter Traum und wir wollten beide gar nicht nach Hause!!

Die ersten Tage in Hermanus und Kapstadt waren rundum gelungen. Die Unterkünfte "Whale Rock Lodge" und "Huijs Haerlem" waren wirklich spitzenmäßig – in jeder Hinsicht(Anmerkung für Umfulana: Könnte man vielleicht die Wegbeschreibung zur "Whale Rock Lodge" genauer formulieren? In unserer Beschreibung war lediglich "Im Zentrum von Hermanus am Hafen gelegen" vermerkt und wir haben recht lange gesucht). Wir haben viele Wale sehen können; vor allem vom Cape Point aus waren die Beobachtungen grandios: Auf beiden Seiten der Klippen haben sich Wale getummelt und wir konnten uns nicht sattsehen!

Anschließend sind wir von Kapstadt nach Durban geflogen und von dort aus ins "Thendele Camp" am Fuße des Amphitheaters der nördlichen Drakensberge gefahren. Ich kann auch bestätigen, was ich bereits in einem anderen Reisebericht gelesen habe: Das spätere Einchecken war tatsächlich gar kein Problem, der Schlüssel hing an einer Tafel neben unserem Namen (Anmerkung für Umfulana: Die km-Angabe Durban-Thendele mit 230 km scheint nicht korrekt zu sein – es waren an die 300 – obwohl wir die vorgeschriebene Strecke eingehalten haben!!).
Im Thendele Camp sollte man darauf achten, dass wirklich NICHTS Essbares auf der Arbeitsfläche rumliegt. Wir haben leider bei unserer Ankunft nicht alle Hinweisschilder, die im Zimmer hingen, sorgfältig gelesen. Am ersten Morgen sind uns die Affen im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Dach rumgestiegen und haben wenig später sogar wie die Bekloppten an der Eingangstür gerüttelt. Grund war, dass wir unser Brot, Obst usw. offen, sprich sichtbar, auf der Arbeitsfläche liegen hatten... Kurze Zeit darauf haben wir den entsprechenden Hinweis entdeckt – eben gerade das zu vermeiden!!:-))))

Die Fahrt führte weiter zu Quanta nach Hermannsburg. Hier kann ich mich auch nur anderen Reiseberichten anschließen: SUPER!! Quanta erklärt viel über Land und Leute, das Essen ist grandios und der Garten eine grüne Oase. Von hier aus haben wir auch den Ausflug mit Herrn Schütte ins Msinga-Gebiet unternommen, was wir jedem nur ans Herz legen können. So lernt man wenigstens ETWAS die Zulu-Kultur kennen.

In St. Lucia war die Unterkunft "St. Lucia Wetlands Guesthouse" ebenfalls sehr schön. (Anmerkung für Umfulana: Wir haben die erste Nacht in einem Zimmer direkt neben der Wohnung der Gastgeber verbracht, das recht klein war und keinerlei Aussicht hatte (scheinbar ein Behelfszimmer?!). Dies hat nicht dem Standard der anderen Unterkünfte entsprochen. Wir konnten aber am nächsten Tag das Zimmer wechseln, da die Nachbarn in der Nacht recht laut waren und somit wars ok). Hluhluwe ist auch sehr zu empfehlen! Außerdem haben wir ein super Restaurant ausfindig gemacht: Fishy's Pete's befindet sich direkt neben der Tankstelle. Vorne befindet sich eine Art Fisch-Schnellimbiss, hinten ein total uriges Lokal mit absolut frischen, leckeren Fischgerichten (Rindersteaks gibts auch, sind auch sehr gut).

Die Zwischenübernachtung im "Trees Too" in Komatiepoort auf dem Weg nach Sabie Sand war mit einer Nacht leider zu kurz – die Gastgeber waren auch sehr, sehr nett. Zum "Crocodile Bridge Gate" des Krüger NP sind es von dort aus nur 8 km – also ein Katzensprung. Am nächsten Morgen sind wir durch den südlichen Teil des Krügerparks zu unserer Lodge "Elephant Plains" in Sabie Sand gefahren. EIN TRAUM!!! Das Zimmer und die Terrasse waren riesig und superschön! Die Tierlaute in der Nacht waren allerdings sehr ungewohnt und haben uns zwei (fast) schlaflose Nächte beschert:-)! Dafür haben uns die Game-Drives für alles entschädigt. Wir haben alles gesehen, was es zu sehen gibt! (Anmerkung für Umfulana: Herzlichen Dank nochmal für das Upgrade in der Honeymoon-Suite!!:-))))))))))))))))))))))))))))

Die letzten zwei Tage verbrachten wir in Sabie in der Villa Ticino – leider bei Regenwetter. Vom Blyde-River-Canyon haben wir wenig bis gar nichts gesehen, da man vor Wolken kaum die Hand vor Augen erkennen konnte. Zwei der "Three Rondavells" haben wir zumindes fotografieren können. Leider steckt man beim Wetter nicht drin!

In Punkto Sicherheit möchte ich noch erwähnen, dass es keine einzige Situation gab, in der wir uns bedroht fühlten; auch nicht, wenn wir weit und breit die einzigen Weißen waren. In Kapstadt an der Waterfront hat uns ein Pärchen um etwas zu Essen gebeten und in null Komma nix war ein Polizist zu Stelle, der sich erkundigt hat, ob's Probleme gibt.

Es waren also, wie am Anfang schon erwähnt, unvergessliche Tage. Herzlichen Dank für die sehr gute Planung!

Sandra und Markus



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