17.01.2009

Südafrikareise von Nadja & Elmar von Der Dovenmühle

Liebes Umfulana Team,
hallo Herr Garstka,
wenn auch spät, so wollten wir dennoch einen kurze Erfahrungsbericht unserer Hochzeitsreise nach Südafrika im September 2008 einstellen.

Das kurze Fazit der Reise: GENIAL...PERFEKT...TRAUMHAFT...SPITZENKLASSE!!!

Aber im Ernst: Es hätte nicht schöner sein können. Die Reise war perfekt organisiert, die Camps/Lodges waren in einer Reihenfolge angelegt, die sich permanent gesteigert und uns ab Parfuri jedesmal erneut überrascht hat.

Der Reihe nach:

Gestartet sind wir genau 2 Tage nach unserer Hochzeit, am Montag, den 15.09.2008 ab Frankfurt mit South African nach Johannesburg. Der Flug war toll, die Verpflegung super und die Betreuung auf dem Flug inkl. Platz im Flugzeug sowie die Flugzeiten (Ankunft in Johannesburg um ca. 07:00 Uhr am nächsten Morgen) waren genau richtig. Somit war schon der Start in die Flitterwochen perfekt.

Schnell den Wagen bei Avis abgeholt, einen Straßenatlas erhalten und los geht's (Linksverkehr war nicht das Problem, sondern mehr das Schalten mit links und das permanente Betätigen des Scheibenwischers beim Abbiegen...).

Ca. 3-4 Stunden Fahrt bis Pretoriuskop Camp im Süden vom Krüger. Zu Beginn etwas enttäuschend, da das Camp sehr groß ist und die Unterkunft sehr klein und spartanisch, aber durchaus sauber und ausreichend. Da wir überall 2 Tage geblieben sind, lohnte es sich auch, die Koffer ein wenig auszupacken.

Morning Walk am nächsten Morgen und Evening Drive waren ein Pflichtprogramm, während der Rest des Tages mit eigenen Erkundungsfahrten begangen wurde.

Weiterfahrt in Richtung Blyde River Canyon mit dem Ziel "Otter's Den". Wir haben uns – entgegen der Routenbeschreibung von Umfulana – für die Route westlich vom Canyon entschieden, um die dortigen Wasserfälle abzufahren, was sich durchaus gelohnt hat! Nachmittags (auf die Uhrzeit achten, wegen der möglichen Hippos!) Ankunft in Otter's Den.

Sehr familiärer Empfang, denn wir waren nur insgesamt 5 Gäste! Tolle Unterkunft inmitten eines Flusses, obwohl man die "Hauptstraße" schon teilweise hören konnte. Dennoch fühlten wir uns mitten in der Natur und die Verpflegung und Betreuung war toll. Leider hat unsere Ballonfahrt aufgrund des Wetters nicht geklappt, aber vielleicht haben wir beim nächsten Mal mehr Glück!?!? Da es Nachts sehr kühl war und der Boden der Hütte etwas "luftdurchlässig", waren wir froh, dass wir Decken nach europäischem Standard vorgefunden hatten, die sehr warm und angenehm waren. Eine sehr empfehlenswerte Unterkunft, was ich mir bei allen folgenden erspare, denn alle nun folgenden Unterkünfte waren – jede für sich – eine absolute Bereicherung des Urlaubs!

Weiter ging die Fahrt in Richtung Norden zum Parfuri Camp im äußersten Norden des Krüger. Diese Fahrt hat rd. 5-6 Stunden gedauert, da wir – entgegen der Routenplanung – durch den Krüger Park gefahren sind, statt aussen herum.

Dieses Camp besticht durch seine Lage direkt am Fluss Luvuvhu. Alle "Zelte" liegen auf Stelzen und sind am Fluss entlang aufgebaut. Von unserer Nr. 16 bis zur Hauptterasse waren es rd. 5 Minuten strammer Fussweg über einen hochgebockten Holzweg. Darunter kann schon das ein oder ander Tier durchlaufen. Nachts erhält jedes Paar eine Taschenlampe (die gute große Maglite!), die gut und gerne 30m weit strahlt. Essen wiederum toll, Übernachtung ein Traum, wobei es nachts durchaus sehr windig sein kann und sich alle Männer am nächsten Morgen darüber unterhalten haben, wann wer mitten in der Nacht aufgestanden ist, um die Aussenrollos runter zu machen (das Zelt ist ringsrum "offen", d.h. lediglich dichte Netze verhindern ungewollte Gäste!).

Die übrige Reise muss mangels Zeit in Kürze nachgereicht werden. Seien Sie daher gespannt auf Teil 2 unserer grandiosen Reise, auf der wir jeden Tag intensivst genossen haben....schonmal jetzt ein herzliches Dankeschön an Umfulana!!!

Viele Grüße + bis zum 2. Teil

Nadja und Elmar von der Dovenmühle



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