25.01.2009

Südafrikareise von Bettina + Manfred Schaupp

Liebes Umfulana Team,
liebe Frau Schloßmacher,

Leider ist man viel zu schnell wieder zurück im Alltagstrott, so dass wir erst jetzt dazukommen, von unserer zweiten Umfulana-Südafrikareise zu berichten.
Dieses Mal haben wir die Route umgekehrt und sind von Kapstadt nach Johannesburg gefahren. Es war wiederum sehr schön und spannend.
Wie auch beim ersten Mal haben wir uns im Sonnekus bei Pat in St. James bei Muizenberg sehr wohlgefühlt. Das Haus und die grossen Zimmer sind sehr komfortabel.
Die Guinea Fowl Lodge in Knysna war eine sehr schöne Alternative zu der von uns zuletzt gebuchten Badger`s Lodge. Die Gastgeber sind sehr herzlich und gastfreundlich und die Lodge bietet einen herrlichen Ausblick auf Knysna.
Durch die Karoo ging es weiter nach Graff-Reinett zum Avondrust Guesthouse – ein wirklich schönes Anwesen – und dann weiter nach Norden, wo wir in eigener Regie eine Unterkunft (Lionsrock) bei Clarens nahe dem Golden Gate NP gebucht hatten.
Das Thendele Camp in den Drakensbergen bietet eine überwältigende Aussicht auf das Amphitheater. Das Camp liegt wunderschön am Hang und man kann von dort aus herrliche Wanderungen unternehmen. Die Chalets sind schon älter und wirken daher etwas abgewohnt; aber sie bieten alles, was man braucht.
Auf unsere nächste Etappe hatten wir uns besonders gefreut: es ging zu Quanta nach Hermannsburg. Die Gastfreundschaft und das Bemühen um ihre Gäste ist einmalig. Das ganze Ambiente, das leckere Essen und die interessanten, informativen Unterhaltungen machen diesen Aufenthalt unvergesslich.
Kaum angekommen waren wir am nächsten Morgen schon wieder auf dem Weg in Richtung Hluhluwe Umfolozi Park. Wir verbrachten 2 Nächte im Hiltop Camp. Auch dieser Park und die Chalets sind sehr schön und zu empfehlen.
Wir hatten hier zwar etwas Pech mit dem Wetter und einige Straßen in Richtung des südlichen Parkteiles waren wegen Überflutung gesperrt. Jedoch hatten wir zahlreiche wunderschöne und spannende Tierbeobachtungen der Big 5 – abgesehen vom Leoparden.
Nach zwei Tagen ging es weiter nach Swaziland zum Mkhaya Game Reserve und wir waren voller Vorfreude, da wir bereits bei unserem letzten Besuch begeistert waren.
Hier hatten wir auch eine sehr spannende Ausfahrt mit dem Ranger Patrick, mit dem wir uns zu Fuß bis auf eine Entfernung von ca. 8 m an eine Gruppe von Breitmaul-Nashörnern (mit Jungen) genähert haben. Es war ein tolles Erlebnis, das wir sicher so bald nicht vergessen werden.
Weiter ging es in den Krüger Park. Zunächst 3 Tage in das Camp Lower Sabie. Hier und in der weiteren Umgebung hatten wir wiederum sehr schöne und zahlreiche Tierbegegnungen; diesmal aller Big 5. Endlich einmal einen Leoparden in freier Wildbahn zu erleben – und das noch recht nahe – war ein absolutes Highlight unserer Reise.
Das Camp liegt sehr schön und ist ein idealer Ausgangspunkt für Pirschfahrten.
Weiter nördlich im Olifants Camp waren wir 2 weitere Tage. Hier waren wir jedoch von den Rundhütten sehr enttäuscht, (für uns die schlechtesten Unterkünfte der gesamten Reise). Sehr kleine Chalets in abgewohnetem Zustand. Zudem wurden Teile des Camps gerade umgebaut (dies wird wohl noch bis Mitte 2009 dauern), so dass auch kein wirkliches Restaurant zur Verfügung stand und die Verpflegungsmöglichkeit sehr bescheiden war.
Besser und schöner, auch mit besseren Tierbeobachtungsmöglichkeiten, liegt das Camp Satara.
Lohnenswert ist ein Ausflug weiter nördlich zum Camp Letaba, wo man ein interessantes Elefanten Museum besuchen kann.
Und schon war es wieder soweit, dass wir zur letzten aber auch einer der schönsten Unterkünfte, der Villa Ticino, zu Felix und Ute, weitergefahren sind. Wie bekannt, sind diese zwei wunderbare Gastgeber, die einem mit sehr hilfreichen Infos eindecken und immer viele Tipps für Ausflüge in deren und der weiteren Umgebung geben.
Rundum wieder ein sehr gelungener und unvergesslicher Urlaub, in dem wir wieder viel Schönes von diesem herrlichen und abwechslungsreichen Land "erfahren" (fast 7.000km) haben.
Wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass wir fast immer und überall hervorragend gegessen haben und dies zu sehr erschwinglichen Preisen.
Wir haben uns auf der Reise immer sehr sicher gefühlt und hatten oft nette Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung.
Dies liegt nicht zuletzt an dem von Umfulana gewählten Reiseverlauf und dem eigenen angepassten Verhalten.
Nach nun zweimal Südafrika, wollen wir als Nächstes eventuell nach Namibia und dann natürlich wieder mit Umfulana.
Macht weiter so!!!!

Vielen Dank für alles und liebe Grüße
Bettina & Manfred Schaupp



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