12.03.2009

Südafrikareise von Philip Aggeler

Hallo Umfulana Team,

Unsere dritte Reise vom 21.02.09 bis 06.03.09 nach Südafrika mit Umfulana führte uns (4 Personen) diesmal in den Raum Durban.

Nach einem angenehmen Flug mit der Swiss (Notausstiegplätze mit voller Beinfreiheit!) landeten wir pünktlich in Johannesburg. Mit einiger Verspätung hatten wir auch alle Gepäckstücke und suchten den Avis Schalter auf. Schnell wurde klar, dass unser über 3 Monate im Voraus gebuchte Toyota Hillux 3.0 4x4 offenbar nicht verfügbar war. Uns wurden Alternativen angeboten die wir nicht akzeptieren konnten (entweder viel kleiner oder kein 4x4) da wir Gepäck und Golfsäcke von 4 Personen dabei hatten. Nach einiger Intervention und einer Wartezeit von 1.5 Stunden klappte es plötzlich, unser Auto war da.

Gegen 18.00h erreichten wir die erste Lodge, die Jackelberry Farm Lodge in Hazyview. Die Zufahrt (ca. 2 km) ist eine Zumutung, vielleicht bedingt durch die häufigen Regenfälle klafften bis zu 40 cm tiefe Gräben in der Sandpiste die ohne 4x4 nur mit überdurchschnittlichen Fahrkünsten und viel Risiko zu meistern wäre. Leider war der Besitzer am Ankunftstag nicht anwesend und wir waren die einzigen Gäste. Nach dem gut 10h Flug der 450km langen Anreise (vor allem die letzten 2 km) freuten wir uns auf ein Nachtessen in der Lodge. Doch leider wurde uns mitgeteilt, man hätte bis 16.00h das Abendessen vorbestellen müssen. Die ganze Strecke im Dunkeln zurück um ein Restaurant suchen zu müssen wollten wir uns nicht mehr zumuten. Ein Pizza Service lieferte uns dann gegen 21.15h endlich etwas zu essen.
Die Bungis sind hübsch eingerichtet und die Anlage wirkt sehr gepflegt. Das Morgenessen war verglichen mit den anderen Lodges leider sehr dürftig. Irgendwie merkte man, dass hier alles auf Sparflamme lief. Wir würden diese Lodge nicht mehr buchen.
(Anmerkung von Umfulana: Wir gehen der Sache nach und werden das mit der Unterkunft besprechen. Da es bisher nur positive Rückmeldungen gab, nehmen wir die Lodge nicht direkt aus dem Programm, beobachten das aber weiterhin kritisch.)

Bei strömenden Regen kamen wir in der Nkorho Bush Lodge an. Leider bekamen wir die Bungis Nummer 1 und 6. Die Nummer 1 hat keine Aussicht auf die grosse offene Fläche, wo sich jeweils hunderte Tiere aufhalten, ist aber schön und gross. Speziell sind sicher die doppel Aussen und Innenduschen. Die Nummer 6 ist verglichen mit den anderen Bungis ca. halb so gross, dunkel und ebenfalls keine Aussicht und verdient schlicht keine 4 Sterne. Nach einer Nacht konnten wir dann in die Nummer 4 wechseln, die dann keine Wünsche mehr offen liess. Bis auf die sehr unterschiedlichen Bungis ist die Lodge sicherlich zu empfehlen und ist etwa auf gleichem Niveau wie die Elephant Plains Lodge. Leider hatten wir während 2 Tagen praktisch Dauerregen, was die Game Drives mit offenem Jeep nicht gerade angenehm machte. Trotz dem hohen Gras und stömenden Regen sahen wir die Big 5!

Die nächsten zwei Nächte verbrachten wir bei Buckler's Afrika. Zwar mit 3.5 km Sandpiste ein wenig abgelegen, aber wunderschön am Crocodile River gelegen wo wir vom Pool aus Hippo's beobachten konnten. Die Lodge hat uns sehr gut gefallen. Sehr schöne Zimmer und gute getrennte Betten. Auch der allgemeine Teil der Lodge lässt keine Wünsche offen. Alles ist vorhanden. Auch der Gastgeber war sehr hilfsbereit und stets zugegen. Das Frühstück war ebenfalls Spitzenklasse.
Die Einreiseformalitäten für Swasiland konnten wir zügig erledigen. Die erneute Einreise nach Südafrika hingegen zog sich dann in die Länge. Es muss damit gerechnet werden, eine dreiviertel Stunde an der prallen Sonne anstehen zu müssen.

Die Leopard Mountain Game Lodge beherbergte uns die nächsten zwei Tage. Wir waren bereits vor 4 Jahren da und waren wieder begeistert. In jeder Beziehung absolute Spitzenklasse. Gute breite getrennte Betten und Hängematte mit Aussicht vom feinsten…
Wir hatten sogar dass Glück das sonst immer ausgetrocknete Bachbett als reissenden Fluss zu erleben.

Die letzten 5 Nächte wohnten wir in Salt Rock in der Sea Cottages. Das ist eine Self Catering Anlage direkt am Indischen Ozean. Sehr grosszügig konzipiert. Auch hier hat es uns sehr gut gefallen. In der näheren Umgebung hat es wunderschöne Golfplätze, einige
Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem das Gateway, welches das grösste Einkaufzentrum der südlichen Hemisphäre sein soll.
Die gut 600 km zurück nach Johannesburg waren problemlos und landschaftlich sehr attraktiv.
Im Nachhinein waren wir froh, auf den Inlandflug von Durban nach Johannesburg verzichtet zu haben.

Wir waren insgesamt wieder sehr zufrieden mit der Organisation von Umfulana. Gerne wieder...



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