27.04.2010

Südafrikareise von Jürgen Wachter

Sehr geehrter Herr Garstka,

Um es gleich Vorweg zu nehmen, es gibt unsererseits keinerlei Gründe für Beanstandungen. Die von Ihnen vorgeschlagene Reiseroute sowie die Unterkünfte, Ausflüge u.ä. waren einfach nur super und haben auch sehr gut mit unseren Vorstellungen in Standard und Preis harmoniert.

Nach unserer Ankunft in Johannesburg zu später Stunde, waren wir zunächst etwas irritiert, dass uns am Ausgang gleich zahlreiche Schwarze entgegen kamen, die uns mit überschwänglicher Begrüßung die Richtung zu unserem Shuttle-Bus zeigen wollten. Das das Ganze natürlich kostenpflichtig war, war uns nach den 200 Metern Fußweg dann auch bewusst. Dies wäre grundsätzlich kein Problem gewesen, hätten wir nicht einen größeren Schein zücken müssen, der auch gerne angenommen wurde. Aber auch an diese Gepflogenheiten haben wir uns während unseres Aufenthaltes hinsichtlich dem Parken u.ä. schnell gewöhnt.

Unsere ersten Unterkünfte in Johannesburg und in Sabie waren sehr gut und auch Gastgeber in Sabie super nett und hilfsbereit. Auch die Unterkünfte im Krüger Park waren in Ordnung. Das Camp in Swaziland war wohl hinsichtlich der Übernachtung insgesamt eines der Highlights, schon wegen seiner Ursprünglichkeit (Petroleumlampen, kein Strom u.ä.). Auch wenn wir ein paar Gläser Bier benötigt haben, um trotzdem im offenen Chalet entspannt schlafen zu können.

Auch die ganzen Touren, die von Ihnen bereits mit gebucht wurden, haben keinerlei Wünsche offen gelassen, was Tierbeobachtungen anging.

Das Mpila Camp war grundsätzlich auch o.k.....war allerdings im Hinblick auf die anderen Unterkünfte....etwas einfacher und abgewohnter. Auch wenn da um 22 Uhr der Strom abgeschalten wurde und nur noch Kerzen brannten, dass war etwas gruselig....aber für zwei Nächte durchaus o.k.

Auch die Unterkunft in Durban war erstklassig.

Hinsichtlich der Mietwägen hat auch alles problemlos geklappt.

Was uns hinsichtlich von Land und Leuten aufgefallen ist, war der unserer Ansicht nach der krasse Unterschied zwischen dem nördlichen und südlichen Südafrika, als wir in Port Elisabeth gelandet sind. Ab da hätte man gut auch das Gefühl haben können, man fährt durch amerikanische Siedlungen.

Die Lodge war toll. Da hätten wir es auch gerne zwei Nächte ausgehalten. Schöne Unterkunft und auch super Verpflegung. Tagsüber wurden Wandertouren u.ä. angeboten.

Auch die nächsten zwei Nächte in Wilderness waren sehr schön. Frühstück sehr gesund:-) Aber nette Restaurants für abends und schöne Ausflugsmöglichkeiten.

Das Guest House in Oudtshoorn war sehr nett. Etwas schwer zu finden, da schlecht ausgeschildert, aber das Personal sehr gastfreundlich und zuvorkommend. Auch der Besuch auf der Straußenzuchtfarm ist sehr interessant und zu empfehlen.

Zurück an der Küstenstraße und auf dem Weg zur nächsten Unterkunft Wild Olive Guest Lodge, hatten wir auch die Möglichkeit, in Hermanus auf Walschau zu gehen. Dies war auch ein schönes Erlebnis.

Auf der weiteren Fahrt Richtung Kapstadt über Muizenberg kam wir auch über den wieder eröffneten Cheapmen´s-Peak-Drive, der uns mit imposanten Küstenbildern beeindruckte.

Unser Hotel in Kapstadt war eigentlich ganz einfach zu finden. Unser Zimmer war zwar nachts etwas laut, aber ansonsten super geschmackvoll und schön eingerichtet. Ursula und Michel waren großartige Gastgeber und haben uns stets auch mit Insider-Tipps versorgt. Dies hat uns vielleicht auch die eine oder andere Ecke von Kapstadt gezeigt, die wir ansonsten nicht gesehen hätten...auch hinsichtlich der Abendverpflegung.

Ansonsten muss ich wahrscheinlich zu Kapstadt gar nicht all zu viel schreiben....diese Stadt einfach super....:-) In den letzten Tagen haben wir täglich Ausflüge in die Weingegenden, zu den Stränden, zum Tafelberg usw. gemacht. Diese Stadt würde sich sicher auch für einen stylischen Sommer-Badeurlaub in Camps Bay oder so gut machen....;-)

Alles in Allem, war dies einer der schönsten Urlaube, die wir bisher je gemacht haben, was nicht zuletzt an der super durchdachten Reiseroute gelegen hat. Südafrika wird sicherlich auch in den nächsten Jahren wieder einmal auf unserem Reiseplan stehen. Gerne haben wir deshalb bereits Ihre Kontaktdaten an Freunde und Bekannte weitergegeben und werden dies auch weiterhin tun.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Wachter



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