24.12.2010

Südafrikareise von Eugen Urech

Sehr geehrter Herr Garstka,

Gerne berichten wir über unsere Ferien, die uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Wie Sie sicher gespürt hatten, gingen wir mit etwas gemischten Gefühlen auf die Reise. Wir waren unsicher, was uns da alles erwartet. Wir hatten doch einiges gelesen an Risiken in verschiedenster Richtung. Zurückblickend können wir zusammenfassen: Wir wurden in jeder Beziehung positiv überrascht. Dabei ist natürlich auch unsere Grundeinstellung wichtig: Auf Probleme gefasst sein, sich wegen Problemchen aber nicht die Freude am Urlaub nehmen lassen. Zudem hat das Wetter sehr positiv mitgespielt.

Verbesserungsmöglichkeiten sehen wir nur beim Festlegen der Flüge noch vor der Buchung. Man sollte nach Möglichkeit nie im Land der Enddestination zwischenlanden und mit einem Inlandflug die Enddestination erreichen. Das braucht viel Zeit, weil das Gepäck abzuwarten ist, dann durch die Passkontrolle, durch den Zoll und dann wieder einen Schalter finden, um das Gepäck für den Inlandflug abzugeben. Wenn es an jeder dieser 4 Stellen Wartezeiten gibt, braucht man Stunden! 1 Std. 35 Min in Johannesburg reichten uns nur mit vielen „Tips“ an die Gepäckträge, die uns im Galopp zu den richtigen Stellen und an den Warteschlangen vorbei manövrierten.
Für das blosse Umsteigen in Johannesburg auf dem Rückweg reichten 1 Std 25 Min wiederum knapp. Die Fingerdocks sind enorm lang und es gibt keine Laufbänder. Wir gingen unter den letzten 20 an Board nach nur 7 Min Duty Free Shopping.

Generell lässt sich sagen, dass wir an allen 8 Stationen von freundlichen und hilfreichen Leuten erwartet worden sind. Auf unsere Fragen wurde stets eingegangen und ausführlich diskutiert. Es blieben eigentlich keine Wünsche offen. Natürlich gab es hin und wieder Dinge, die im Zimmer nicht so perfekt funktionieren wie hier. Das hatten wir aber auch nicht erwartet und keines hat unser Wohlbefinden in irgendeiner Art beeinträchtigt.

Die Frühstücke in allen 8 Stationen waren stets ausgezeichnet und überreichlich. Die Abendessen genossen wir in allen Station, wo solche angeboten wurden. Bei der Auswahl der Restaurants wurden wir gut beraten. Oft fragten wir uns, ob wir nicht auf einer Gourmet-Reise in Frankreich seien. Zudem waren 90% der Mahlzeiten (inkl. Wein) sehr preiswert.

Die 5 Nächte in Kapstadt haben wir sehr genossen. Das mit reichlich Antiquitäten versehene Guest House war für uns anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig. Wir waren aber viel unterwegs und die Lage des Jambo in jeder Beziehung so ideal, dass wir das Programm in Kapstadt voll geniessen konnten. Barry und seine Frau haben uns mit vielen Informationen und Anregungen geholfen.

In alle anderen Stationen waren die Zimmer und Essräume mindestens so sauber, wie man das in einem heissen Land erwarten kann. Alle Unterkünfte waren auch gut eingerichtet. Ueber die Unterkünfte in den Nationalparks waren wir positiv überrascht.

Die Wegbeschreibung (Endanflug) in Oudtshoorn sollte ergänzt werden:
Von Oudtshoorn auf der R62 westwärts.
Am Ortsrand auf die R328 Wegweiser „Mossel Bay“ Richtung Süden abbiegen.
Nach rund 8 km über die Olifants River Bridge fahren und auf den ersten Hügel.
Dann rechts abbiegen zum Mooiplaas Guest House.
An der gleichen Strasse etwas weiter westlich befindet sich auch die Highgate Ostrich Show Farm.

Es ist uns nicht möglich, über alles was wir erleben haben zu berichten. Wenn Sie zu einem Thema noch Detailfragen haben, können Sie solche ungeniert stellen.

Mit freundlichen Grüssen

Karin + Eugen Urech



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