17.01.2011

Südafrikareise von Hannelore Wlha-Schröppel

Ich beginne mit dem Fazit:
Es war unsere erste Reise nach Afrika – es wird aber sicher nicht die letzte gewesen sein!Die vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse einigermaßen geordnet zu Papier zu bringen, würde allerdings den Rahmen dieses Reiseberichtes sprengen; ich versuche, mich kurz zu fassen.
Nach wetterbedingten Verspätungen bei Bahnfahrt und Abflug übernahmen wir in Johannesburg unseren Mietwagen und machten uns auf den Weg nach Hazyview. Wir haben sie erreicht – aber es war Abenteuer pur! Auf Grund heftiger Gewitter und Regenfälle war die steile 'dirtroad', welche zur Lodge führte, rutschiger als das heimische Glatteis; es gab tiefe Spurrillen, die es zu vermeiden galt, weil wir sonst mit unserem Kleinwagen nie mehr herausgekommen wären und ohne die ermutigenden Worte des Gastgebers, der uns mit seinem Allradwagen entgegenkam um andere, weniger verwegene Gäste abzuholen, hätten wir das Auto irgenwo stehen lassen. Aber sein: 'Just go straight on, it's a rental car' sowie 'Well, Africa is not for sissies!' taten ihre Wirkung: wir rutschten den Berg unbeschadet runter und genossen wunderschöne erholsame Tage in Hazyview sowie danach im Krügerpark.
Die Unterkünfte im Lower Sabie Camp sowie später im Mkhaya Game Reserve waren sehr sehr schön, vor allem in der Mkhaya Game Reserve fehlte es trotz des rustikalen Ambiente an nichts (außer vielleicht an einer Taschenlampe....). Ein Tipp für andere Reisende: Süßigkeiten einstecken, die bettelarmen Kinder, die am Eingangstor des Parks warten, sind dankbare Abnehmer dafür!
Eines der Highlights der Reise war sicher der Aufenthalt im Zimbete Country House. Es wird inzwischen von Annie Nicolson, der Mutter des früheren Küchenchefs, alleine geführt und man wird von ihr rundum derart verwöhnt, dass der Abschied von dort schwer fällt.
Ihr Haus /Sie bietet mit Abstand die beste Küche der von uns gebuchten Unterkünfte!
Didima Camp in den Drakensbergen bot einfach einen grandiosen Ausblick; da wir aber keine Wanderer sind, waren 2 Tage dort einer zu viel und wir hatten Glück, dass wir den Überschwemmungen in der Region noch rechtzeitig entkamen, sonst wären wir womöglich noch länger fest gesessen.
Die Guest Farm sowie Avondrust sind sehr empfehlenswerte Unterkünfte. Die Gegend zu erkunden, fehlte uns leider die Zeit, da wir von Didima wegen der Überschwemmungen nur mit großer Verspätung hatten abfahren können.
In Wilderness hatten wir ein traumhaftes Zimmer – wie versprochen mit Blick vom Bett auf das Meer und die Delfine!
Im Estate in den Winelands veranstalteten die Gastgeber für uns ein echtes afrikanisches 'braai' an einem perfekten Sommerabend, sie gaben uns viele Empfehlungen für Restaurants und Weingüter und waren sehr aufmerksame und fürsorgliche Gastgeber. Diese Unterkunft haben wir uns auf jeden Fall vorgemerkt für eine später Reise durch die umliegenden 'winelands'!
Krönender Abschluss der Reise waren die 3 Tage in Kapstadt bei Mina und Barry. Umfulana hat in den Reiseinformationen nicht zu viel versprochen, die Tipps der beiden haben wir alle befolgt sowohl was Touren als auch Restaurantempfehlungen anging und wir sind nie enttäuscht gewesen. Wir drücken Mina die Daumen für ihre weitere Behandlung – a speedy recovery!!!!!!!!!!!!!! – und bedanken uns bei Umfulana / Tobias Garstka ganz herzlich für die gründliche informative Vorbereitung und Organisation der Reise.
Bis zum nächsten Mal

Hanne Wlha und Bernd Haller

PS: Wir würden jedoch beim nächsten Mal einen Wagen mit Allrad + Navi buchen.....



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