06.09.2012

Südafrikareise von SK und KK

Am 13. August ging es spät abends von Hamburg auf nach Dubai – Emirates hat uns gut hingebracht. Nach ein paar Stunden Aufenthalt ging es endlich weiter an den Zielort: Johannesburg.
Dort haben wir eine problemlose Einreise erleben dürfen, sogar die Koffer kamen direkt übers Rollband zu uns. Die Autoübergabe bei Avis war sehr freundlich und zügig, alles bestens vorbereitet. Lediglich das Auto (Toyota Corolla, 1,4 Benziner) sollte sich später als extrem untermotorisiert herausstellen – was auf der von uns gewählten Route nicht angenehm zu fahren war... Da sollte man definitiv etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Erste Unterkunft war in Pretoria "Ted's B&B" – unheimlich gemütlich, sehr nette Gastgeber und ein wunderbar leckeres und ausgiebiges Frühstück.

Zweite Station war in Sabie die "Villa Ticino" – 2 Schweizer, die einen in ihrem wunderschönen Häuschen mit traumhafter Einrichtung sehr herzlich willkommen heißen. Viele tolle Tips für die Zeit vor Ort – dank Felix haben wir gesehen, was es zu sehen gab! Auch seine Restaurant-Vorschläge können wir nur wärmstens weiter empfehlen.
Ebenso hat Felix uns klasse für die Weiterfahrt in den Krüger präpariert – dank ihm wußten wir, welche Routen wann die höchste Tier-Garantie bieten – machen, was Felix sagt lohnt sich!

Im Krüger NP war das Pretoriuskop Camp unsere Unterkunft – man kann toll draußen grillen und gemütlich sitzen, die Küchenzeile ist gut ausgestattet. Das Zimmer ist eher "spartanisch", aber da will man ja eh nur schlafen ;o)
Tiere gab es hier en masse – als hätten sie nur auf uns gewartet! Sogar in eine Löwenhetzjagd auf Büffel sind wir geraten – Gott sei Dank hat der letzte Büffel noch vor unserem Auto die Kurve bekommen...

Die vierte Station lag in Swaziland – das "Mkhaya Game Resort". Das Resort ist wunderschön angelegt, viel näher kann man den Tieren tagsüber und nachts definitiv nicht kommen (und möchte es wohl auch nicht...) Gewöhnungsbedürftig war nur der Treffpunkt, an dem die Guides einen abholen, um einen in das abgesicherte Resort zu bringen... ein heruntergekommener Kiosk an der Straße mit einem nahezu unscheinbaren Schild – und dann auch noch ein Schrottplatz. Aber es hat alles bestens funktioniert!

Danach ging es weiter in den Hluhluwe-Umfolozi NP ins "Hilltop Camp". Der Ausblick von unserem Chalet war traumhaft – leider ließ die Sauberkeit und Gemütlichkeit etwas zu wünschen übrig. Durch ein großes Feuer 2 Wochen vor unserer Ankunft war das Gebiet um das Camp leider total tierlos, somit mußten wir bis in den südlichen Umfolozi-Teil fahren, der sich landschaftlich auch schnell als der schönere Teil des Parkes herausgestellt hat. Also keine Scheu vor längeren Wegen – es lohnt sich!

Als sechste Station stand das "Saffron House B&B" om Salt Rock direkt am Indischen Ozean auf dem Programm. Ein wunderbares Juwel, das wir nur allerwärmstens weiterempfehlen können! Super nette, hilfsbereite Gastgeber, die lieben gerne Tips für Touren und sichere Ratschläge geben. Es hat sich gelohnt – dadurch haben wir in den wenigen Stunden das Maximum aus unserer Zeit herausholen können. Ebenfalls die Restaurant-Tips sind sagenhaft lecker (wir waren tatsächlich 2 Mal im Mo-Zam-Bik, einem unschlagbaren Restaurant für Steak und Seafood).

Den Abschluß bildete unser Aufenthalt in den Drakensberge im "Thendele Camp". Wunderschöner Ausblick auf das Amphitheater, tolle Wandermöglichkeiten – und Gemütlichkeit pur am Grill / Lagerfeuer vor der Szenerie.
Die Unterkunft war sauber, man sollte keine besonderen Standards erwarten.

Die Zeit war toll, wenn auch wir von der abweisenden Haltung der südafrikanischen Schwarzen eher unangenehm überrascht waren... das war letztes Jahr in Namibia doch ein anderes "Feeling".... Man fühlte sich sicherer und willkommener.
Aber da wir ja primär Tiere und Natur erleben wollten, können wir uns nicht beklagen – denn die BIG 5 sowie ihre 4 weiteren großen Geschwister haben sich ALLE vor unsere Kamera verirrt:o)



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