01.08.2002

Südafrikareise von C.Schradi und K.Malzahn

Hallo Herr Bach, hallo Herr Garstka,

seit 3 Tagen sind wir zurück aus Südafrika, das wir mit unseren 2 Jungs (8 und knapp 5) 17 Tage lang bereist haben. Es war eine wunderschöne, erlebnisreiche Reise, die uns allen unheimlich gut gefallen hat – obgleich es in einigen Punkten eine Reise mit Hindernissen war.

Wie wir mittlerweile erfahren haben, hatten wir das "Glück", die schlimmste Wetterkatastrophe seit 1963 in einem südafrikanischen Winter (so eine südafr. Zeitung) am Rande mitzuerleben, was für uns ein paar Tage unaufhörlicher Regenfälle, recht frische Temperaturen und ein zunächst überflutetes Camp in Mtunzini bedeutete. Dies führte zu unvorhergesehenen, aber auch unvergesslichen Eindrücken, wie z.B die überflutete Brücke im Umfolozi Park und die anschliessende Fahrt durch das Zululand – tiefes Afrika...

Wir haben Ihre Flexibilität und Hilfe vor Ort sehr zu schätzen gewusst, sei es die Umbuchung vom Letaba Camp zur Serenity Mountain and Forest Lodge (wunderschön, prima Essen) oder die spätere Unterbringung in der Villa Rand an der North Coast in Salt Rock. Kompliment hier auch an Rosemarie!

Für uns als Familie mit kleinen Kinder war es wohl die richtige Entscheidung, die letzten 5 Tage der Reise an der Küste zu verbringen, wo wir alle die Gelegenheit zu etwas Ruhe und Erholung genutzt haben. Die Kinder hatben sich über die Tidal Pools am Meer gefreut – und wir Erwachsenen waren froh über angenehme Temperaturen und die kurzen Wege zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und nach Durban.

Als Anregung möchten wir noch folgendes loswerden:

-Nach dem Nachtflug mit den Kindern, bei dem wir Erwachsenen nicht gut zum Schlafen kamen, war die erste Etappe von Jo´burg zum Böhm´s Cederberg Country House fast zu lang, da hat uns die lange Fahrt sehr geschlaucht. In unserem Fall hätte sich evt. ein erster Stopp, evt. bereits bei Pretoria, angeboten, damit wir alle etwas erholter auf die lange Fahrt gegangen wären.

-Für die Routenbeschreibung wäre es manchmal hilfreich gewesen, wenn die Kilometerentfernung von einer Etappe zur nächsten angegeben wäre sowie der ungefähre Zeitbedarf. Die Strassen sind doch recht unterschiedlich – und wer weiss schon, dass man z.B. in Swaziland nur 80km/h fahren darf?

-Wir wussten, dass die Camps im KrügerPark auf Selbstversorgung ausgelegt sind. Dass es aber keinerlei Geschirr oder Kochgelegenheit gibt, war uns neu...

-Im Lower Sabie Camp hatten wir 2 Chalets mit je 2 Betten, was dazu führte, dass wir zu viert in 2 Betten geschlafen haben. Gibt es keine größeren Chalets?

-Die mitgelieferten Restauranttipps klingen alle ganz toll, waren aber leider nicht auf unsere Route abgestimmt. Zum Glück sind die Südafrikaner tolle Gastgeber, die entweder selbst kochen (s.Böhm) oder uns mit vielen Tipps versorgt haben (so Aline und Eric in SaltRock).

Aber nochmals: es war eine tolle Reise und wir wollen uns als nächstes Namibia anschauen. Wir werden dann gerne auf Sie zurückkommen.

Herzliche Grüße

Claudia Schradi



Nach Oben