06.01.2013

Südafrikareise von Andreas Gerstner

Hallo Herr Garstka,

die Reise hat uns sehr gut gefallen.
Hier also nun unser Bericht:
Reiseroute:
4 Nächte Guest House in Kapstadt.
- Sehr nette Gastgeber.
- Geben einem einen guten Einblick in die Kapstädter Seele.
- Besonders bei den abendlichen Bierrunden in Barrys Bar wenn die Nachbarschaft zu Besuch kommt...
- Haben das Kap besucht und hatten Glück mit dem Tafelberg.
Diesen haben wir bei perfektem Wetter kennengelernt.
- Waren im Botanischen Garten und haben die Routen der "Hop on und Hop off" Busse ausprobiert.
- Dank dieser Busse ist es möglich weitestgehend auf das eigene Auto zu verzichten.
- Dank des guten Wetters haben wir auch noch einen Helikopterflug genossen.
- Dieser bietet traumhafte Aussichten...
- Um das Quartier herum gibt es einige sehr gute Restaurants.
- Diese sind sicher per Fuß erreichbar.
- Auch die Waterfront ist sicher per Fuß erreichbar.

2 Nächte Guest House in Stellenbosch.
- Hier hatten wir unseren ersten platten Reifen.
- Das wurde schnell und unkompliziert von unserer Gastgeberin abgewickelt.
- Stellenbosch bietet natürlich eine Vielzahl erstklassiger Restaurants.
- Ein paar sind auch in traumhafter Lage um das Quartier herum angesiedelt und bequem und sicher per Fuß erreichbar.
- Hatten dort eine Wanderung in den Hottentots-Holland-Nature Reserve eingelegt.
- Kann dort zahlreiche Tiere beobachten und hat eine Super Aussicht auf die Umgebung.

3 Nächte Farm bei Villiersdorp.
- Super nette Gastgeber.
- Man wird in das Geschehen auf der Farm integriert.
(Künstliche Befruchtung bei Schafen).
-> das war sehr interessant den Fachgesprächen zwischen englischen Farmersfrauen, die ebenfalls Gäste waren, und den Gastgebern in der alten Farmersküche zu lauschen.
-> Am nächsten Tag wurde das am lebenden Objekt demonstriert...
- Das Essen war einfach genial.
- Auch zum Thema "Wein" gab es viel zu sagen, nachdem sich herausstellte das die Gastgeberin vor Jahren in Stellenbosch sich damit intensiv beschäftigte...
- Haben auch dort eine Tageswanderung in einem Naturpark gemacht und waren einen Tag in Hermanus und Umgebung bei den Walen und Pinguinen.

2 Nächte Guest House bei Oudtshoorn.
- Die Route 62 bis Oudtshoorn ist landschaftlich sehr reizvoll.
- Hier fährt man tatsächlich Kilometerweise geradeaus.
- Das Quartier überzeugt mit seinen "exklusiven Dienstleistungen".
- Wagenwäsche und reichlich dosierten Absackern vor dem Schlafengehen.
- Andre´ist als Gastgeber eine "Wucht"...
- Haben dort die Cango Caves besichtigt und sind den Swartberg Pass gefahren.
- Dieser Pass bietet überragende Ausblicke und bietet tolle Geländeerfahrungen.

3 Nächte Lodge in Knysna.
- Knysna bietet eine Vielzahl an Wanderrouten.
- Sowohl am Meer wie auch im Forrest.
-> Hier waren wir eindeutig einen Tag zu wenig.
- Wer gerne Wandert kommt hier eindeutig auf seine Kosten.
- Die Lodge selber ist ruhig am Ortsrand gelegen.
- Ca. 3 Km entfernt befindet mit dem Pembreys ein super Restaurant.

2 Nächte Tsitsikamma
- Die Lodge liegt mitten in der Landschaft.
- Die nächsten größeren Ortschaften sind meilenweit entfernt.
- Dennoch oder gerade deshalb wird ein tolles Menue zum Abendessen angeboten.
- Waren sehr zufrieden.
-> Leider waren wir auch hier einen Tag zu wenig.
- Zahlreiche Wandermöglichkeiten bieten sich hier.
- Entweder im Tsitsikamma Nationalpark oder auch direkt von der Lodge weg.

3 Nächte Countryhouse bei Addo.
- Leider war das Quartier schwer zu finden.
- Man steht auf der Straße und bekommt zahlreiche "Straßen und Abzweigungen" in die Richtung in der das Quartierschild zeigt angeboten.
- In dem Fall war es die Straße mit dem schlechtesten Zustand...
- Das Quartier selber ist traumhaft mit einem super Essen.
- Der Addo Elefantenpark ist einen Besuch wert.
- Haben uns einen Guide genommen.
- Eine gute Idee wie sich herausstellte.
- Ohne Guide ist die Chance alle Tiere zu sehen sehr gering.
- Dafür sind diese viel zu gut getarnt.

5 Nächte Natures Lounge bei Kenton-on-Sea.
- Das war nun das Highlight bei den Quartieren.
- Super ruhige Lage mitten im Busch.
- Geniales Essen.
- Eigene Wanderwege auf dem Gelände und eine Mountainbike Strecke.
- Kenton-on-Sea ist ca. 20 min entfernt.
- Dort sind wahre Traumstrände zu finden.
- Kenton- on-Sea ist sehr überschaubar aber mit guten Einkaufsmöglichkeiten und eben noch ohne einer "Waterfront".
- Leider ist dieses Quartier nicht offiziell in den Umfulana Routen mit aufgeführt.

Fazit:
- Insgesamt 24 Nächte.
- Ohne Langeweile oder Bedenken um die Sicherheit.
- Wir taten gut daran bewusst langsam mit kurzen Streckenabschnitten das Land kennenzulernen, um die Eindrücke ersteinmal wirken zu lassen.
- Um alles auf einmal sehen zu wollen ist das Land ohnehin viel zu groß und hat zuviel zu bieten.
Zum Thema Auto:
- Der TOYOTA Corolla war solide, aber mit einer ausgeprägten Drehmoment Schwäche gesegnet.
- Heftiges Rühren im Sechsgang Schaltgetriebe bei dann abenteuerlichen Drehzahlen waren notwendig um nicht allzusehr zum Verkehrshindernis zu werden.
- Auch die Geländegängigkeit des Autos stößt irgendwann einmal an seine Grenzen...
- Diese muß aber in Anspruch genommen werden, weil die Quartiere oft gar nicht anders erreichbar sind.
- Wer es sich also leisten kann sollte auf einen 4x4 Geländewagen umsatteln.
- Benutzt haben wir ein TomTom Navigationsgerät.
- Mit guten Erfahrungen.
- So wussten wir immer Bescheid über die Streckenlänge, Ankunftszeit und ggf. wie lange die "Gravelroad" noch geht und welchen Streckenverlauf diese hat.



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