19.09.2005

Südafrikareise von Manuela Schlicht

Hallo Herr Garstka,

leider ist unser Urlaub heute zu Ende gegangen. Es war eine tolle Reise, alles hat gut geklappt. Zwei Anmerkungen habe ich allerdings zu den Wegbeschreibungen: Im Swaziland passte die Beschreibung nicht zu der dort vorhandenen Beschilderung (z.B. gab es keine Straßenschilder, die auf Simunye Sugar Estate hinweisen). Mit der Karte, Ihrer Beschreibung und unserem Reiseführer (Reise Know-How, super!!) zusammen haben wir den Weg dann aber gefunden. In Kapstadt sind wir allerdings mit der Beschreibung gar nicht zurecht gekommen. Wir haben die Pension nur unter telefonischer Anleitung der Besitzer gefunden. U. E. wäre es besser entweder auf die M3 Richtung Cable Way oder auf die M62 Richtung Camps Bay hinzuweisen (Hinweise auf der N2 bzgl. Cable Way haben wir nicht gesehen bzw. auch keine Hinweise zu der Koofnek Road).

Im einzelnen noch unsere Meinung zu den jeweiligen Unterkünften und Aufenthalten:

Pretoria:
Liebevoll eingerichtet, sehr herzliche Gastgeber, man wurde wie ein Familienmitglied aufgenommen (teilweise waren die Gastgeber auch etwas "anstregend", da sie uns in der kurzen Zeit alles über das Land erzählen wollten)
Sehenswert fanden wir das Voortrekker Monument und die Diamantenmine in Cullinan.

Hazyview:
Sehr schöne Lodge, schöne Lage, sehr nette Gastgeber
Nach Hazyview sind wir gemäß Ted´s Empfehlung über Dullstrom und dann über den Long Tom Pass gefahren. Eine tolle Strecke.

Krügerpark:
Zwar etwas rummelig (zu unserer Zeit war es aber noch recht leer) aber gepflegte Unterkünfte. Etwas eng, aber aufgrund der Bauweise recht urig.
Zwar schön gelegen, wir waren aber froh dort nur eine Nacht verbringen zu müssen. Die Unterkünfte waren zwar sauber, aber sehr abgewohnt. U.E. die schlechteste Unterkunft auf unserer Reise.

Swaziland:
Ein Muss für Tierfreunde und Abenteuerlustige! Wir waren zwar zunächst etwas über die recht offene Unterkunft irritiert, fanden aber alles sehr "Wild-romantisch". Leider gab es keinen Wurstbaum, da wir wohl zu wenig Leute waren (nur zu dritt im Camp).
Zu dem Treffpunkt sollten man vielleicht sagen, dass da eigentlich nichts ist. Wir waren rund eine Stunde früher da und sind dann noch in den nächsten Ort gefahren (Siphofane o.ä.). Wir haben dann dort in einem heimischen "Restaurant" etwas getrunken, war recht lustig.

Ithala Park:
Tolle Unterkunft, sehr schön gelegen. Man sieht allerdings schon, dass alles etwas älter ist. (Mit ein Highlight waren dort für uns die "Rock-Dassies")
Der Park an sich ist auch sehr schön, viel beschaulicher als Krügerpark.

Drakensberge:
Absolutes Highlight in puncto Unterkünfte!!!
Wir haben uns dort einen vom Camp beschriebenen Wanderweg (Rainbow Gorge) vorgenommen. Dabei sollte man aber wissen, dass dieser Weg eher in eine Dschungelkletterei ausartet.

Durban:
Traumhafte Unterkunft, wieder sehr nette Gastgeber. Entspannung pur.
Wir haben uns nur über den Verstanstalter der Dolphin Tour (Waren) etwas geärgert, da dieser offensichtlich keine Lust hatte und uns immer mit anderen Ausreden vertröstet hat (rauhe See, zu hoher Wasserstand, irgend jemand sei krank geworden...) und teilweise bei vereinbarten Rückrufen nicht erreichbar war. Das hat uns dann schon die Vormittage dort gekostet.

Kapstadt:
Sehr schöne Unterkunft und nette Gastgeberin. Schön war auch ein eher deutsches Frühstück zu bekommen (endlich kein Toast mehr...).
Der Inlandsflug von Durban nach Kapstadt mit Kulula hat reibungslos geklappt.

Vielen Dank für die tolle Organisation der Reise, wir werden Sie weiter empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela Schlicht



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