05.10.2005

Südafrikareise von Annabelle Purer-Berns

Hallo Herr Garstka,

wir möchten uns gerne bei Ihnen für die hervorragende Ausarbeitung unserer 21-tägige Süd Afrika reise bedanken.

Als wir am 06. April 05 in Johannesburg ankamen, den Leihwagen entgegengenommen haben sind wir Richtung Sabie gefahren. Trotz der fast 400 Km die wir zurücklegen mussten waren wir doch frohen Mutes. Vor allem weil wir in Sabie durch die Gastgeber sehr herzlichen begrüßt wurden. Die 2 Tage in Sabie waren sehr schön und interessant.

Die Fahrt zum Kruger National Park (150 Km) war auch schnell geschafft. Da wir sehr früh von Sabie weggefahren waren, konnten wir den ganzen Tag im Kruger Park zur Tierbeobachtung nutzen. Das Camp in dem wir die 2 Nächte verbrachten war sehr schön und wir hatten eine tolle Aussicht.

Die Strecke nach Komatipoort war leicht zu bewältigen. Die Gästechalets waren sehr schön und auch die Besitzer Ian und Jenny waren sehr zuvorkommend und nett. Wir haben uns sehr gut verstanden und viel Spaß gehabt. Schade das der Aufenthalt nur einen Tag dauerte. Mittlerweile haben Sie in Salt Rock, im Kwa Zulu Natal niedergelassen. Ihr neues Guest House „The Saffron House” haben Sie am 01. August eröffnet.

Die Strecke nach Empangeni war zwar sehr lang aber durch die hervorragenden Straßenverhältnisse leicht zu bewältigen. Auch die Gastgeber haben uns sehr herzlich empfangen und wir haben ein fantastisches Mahl zu uns genommen. Der einzige Nachteil waren die vielen Mücken.

Da Entfernungen in Südafrika nicht der Redewert sind auch wenn es sich um Strecken über 400 bzw. 500 Km handelt. Haben wir auch angefangen in ganz anderen Dimensionen zu denken bzw. Reisezeiten ganz anders einzuplanen. Dass wäre in Deutschland gar nicht möglich. Das muss auch der Grund sein warum die Südafrikaner so gelassen, ruhig, herzlich und hilfsbereit sind.

An der Delphin Küste auf der Farm Birdhaven angekommen, haben wir uns erst einmal an den Strand begeben. Es ist eine sehr schön gelegene Farm mit sehr freundlichen Gastgebern.

Nach 2 Tagen ging es wieder los Richtung Hermannsburg (ein hübsches Plätzchen). Unsere Gastgeberin Quanta war äußerst freundlich und sehr hilfsbereit. Der Vorschlag zu den heißen Quellen zu fahren war eine gute Idee. Das tat den doch etwas gestauchten Knochen sehr gut. Die Fahrt zu den Quellen ist jedoch durch die vielen Serpentinen eine Herausforderung. Das Museum sowie der Ausflug nach Msinga waren lehrreich und sehr interessant. Leider hatten wir einen Tag schlechtes Wetter inkl. Stromausfall. Aber Quanta war auf alles vorbereitet.

Am 16. April ging es dann weiter zum Royal Natal National Park. Die Abzweigung zu diesem Park ist sehr schlecht ausgeschildert. Man muss darauf achten, dass man nicht zu weit fährt. Wenn man dann den richtigen Weg eingeschlagen hat zieht sich dieser ziemlich in die Länge, also nicht den Mut verlieren man kommt doch am Ziel an. Von den Loges in dem Camp hat man einen Atemberaubenden Blick auf die Drakensberge. Es waren 2 wunderschöne Tage. Der Fußmarsch zu den Wasserfällen war ein Erlebnis. Die zwei Tage kann man auch zum ausspannen nutzen. Da der Blick und die Ruhe sehr gut für das Seelenwohl sind.

Nun ging es Richtung Ladybrand. Ein relativ langer Weg lag nun vor uns. Den wir aber wiederum wegen der guten Straßen und einer Pause gut hinter uns gebracht haben.
Wie uns vorher gesagt wurde sollten wir uns ca. 30 Minuten vorher anmelden. Das haben wir versucht jedoch keinen erreicht. Als wir dann an der Villa ankamen, versuchten wir es nochmals. Endlich hatten wir jemanden an der Leitung. Wir warteten ca. 15 Minuten bis die Gastgeberin eintraf. Das Haus ist zwar sehr schön jedoch wurde nicht geheizt und das war nötig, denn es war unangenehm kühl. Wir fanden es auch sehr unpersönlich, da wir eine kurze Einweisung bekamen und schon war die Gastgeberin wieder verschwunden. Wir waren in dem Haus ganz allein. Ich hatte mit Mr. Mc Cormack ausgemacht, dass wir am nächsten Tag um 08:00 Uhr wieder weiter wollen, da es bis zu unseren nächsten Station (Graaff Reinet) 540 Km waren. Wir wollten schon ohne Frühstück losfahren, als die Gastgeberin um 08:15 Uhr endlich eintraf, waren einige von uns ziemlich genervt. Da wir aber nicht unhöflich sein wollten, sind wir dann noch zum Frühstück geblieben.

In Graaff Reinert angekommen, wurden wir wieder sehr herzlich empfangen und hatten wiederum sehr schöne Unterkünfte und wundervolle Gastgeber. Leider hatten wir nur einen Tag. Da es soviel zu sehen gibt wären wir gerne länger geblieben.

Am 20. April ging es nun nach Sedgefield. Der Weg der in der Beschreibung ist, sollte evtl. noch mal überdacht werden. Sollten die Urlauber keine Rallyefahrer sein und keine Probleme mit losen Straßen und tiefen abhängen bzw. höchsten 2 Meter breiten Straßen haben ist die Strecke ein Erlebnis. Wir allerdings wären im nachhinein besser die etwas längere aber sichere Straße gefahren. Die Strecke durch die Berge ist zwar kürzer, zieht sich zeitlich jedoch so in die Länge, dass man sehr vorsichtig fahren muss.

Ziemlich gestresst von der Fahrt sind wir dann in Sedgefield am Haus Seeblick angekommen. Auch hier waren wir wieder sehr gut aufgehoben und haben uns mit den Gastgebern sehr gut verstanden. Sie sind auch sehr freundlich und hilfsbereit. Auch das Hobby des Paares „die gute Küche“ durften wir probieren und genießen. Bis in die frühen Morgenstunden.

Der Abschied viel schon etwas schwer. Jedoch ging es nun zu unseren vorletzten Station nach Kapstadt. Die Unterkunft war gut und wir haben uns wohl gefühlt. Leider hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn wir hatten 2 Tage Regen. Somit war es nichts mit der Fahrt auf den Tafelberg.

Am 24. April ging es dann Richtung Winelands, zu meiner Patentante. Das von Ihnen ausgesuchte Hotel Erinvale Estate hat unseren Freunden sehr gut gefallen.

So, das war’s. Wir möchten uns nochmals herzlich für die perfekte Organisation bedanken. Wir werden diesen Urlaub nie vergessen und durch die Menge an Fotos und Filme immer in Erinnerung behalten.

Viele liebe Grüße
Annabelle Purer-Berns
Helmut Berns
Gerda Becker
Erwin Becker



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