06.10.2005

Südafrikareise von A.Diefenbach u. M. Dewald

Hallo, Herr Garstka,

am letzten Samstag sind wir von unserer 4-wöchigen Südafrikareise zurückgekehrt und möchten es natürlich nicht versäumen, unsere Eindrücke und Erfahrungen in Kurzform zu übermitteln.

Zunächst möchten wir uns bei Ihnen und allen Beteiligten herzlichst bedanken für die super tolle Organisation unserer Reise: ob es der Flug war (tolle reservierte Plätze!! Das frühe Buchen hat auch Vorteile…), der Mietwagen (erst 14 Tage zugelassen, nach Rückgabe hatte er sicher mehr als eine gründliche Reinigung und Inspektion nötig ) oder die Unterkünfte. Bei letzteren war es nirgends notwendig, den Voucher vorzulegen, man war überall bekannt, so als ob Freunde zu Besuch erwartet würden – schönes Gefühl.
Alles hat perfekt geklappt – Hut ab! Buchungen über Internet, insbesondere wenn es sich um diese Preiskategorie handelt, sind immer ein Risiko. Sie haben bewiesen, dass es auch anders geht. Wir würden und werden Sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Unsere Reise, die erste nach Afrika überhaupt, vom 03.09.05 bis zum 01.10.05 führte uns fast durch das ganze Land: von Johannesburg ging es zunächst nach Pretoria. Ted und Annamarie haben uns (übermüdet vom Nachtflug) erst mal auf Besichtigungstour geschickt, u.a. auch (es war Sonntagmittag) in die Innenstadt von Pretoria. Dort haben wir zu unserer Überraschung festgestellt, dass wir beiden die einzigen Weißen in der ganzen Innenstadt waren (ungelogen!). War schon ein komisches Gefühl (unserer Reiseführer führt seitenweise Verhaltensregeln für einen Überfall auf…), aber überlebt haben wir den Kulturschock zum Eingewöhnen trotzdem, wie Ted nach Rückkehr dann auch treffend feststellte .

Weiter ging es nach Osten Richtung Blyde River Canyon, von dort in den Krüger National Park, weiter nach Süden ins Mkhaya Game Reserve in Swasiland, danach über die St. Lucia Wetlands bzw. den Hluhluwe-Park bis kurz vor Durban. Hier sind wir wieder landeinwärts Richtung Nordwesten gefahren: über den wichtigsten Ort Südafrikas, der auf keiner Karte ist: Hermannsburg (Sitz des südafrikanischen Büros von umfulana) in die nördlichen Drakensberge. Nördlich um Lesotho herum und am Golden Gate vorbei haben wir dann Richtung auf die Halbwüste Karoo genommen. Nach einer Übernachtung „in the middle of nowhere“ haben wir die lange Strecke durch die Karoo über den Prince Alfred Pass bis nach Sedgefield an der Gardenroute mit absoluter Begeisterung (wenn auch zum Ende etwas erschöpft) zurückgelegt. In Sedgefield hatten wir 3 Übernachtungen, im Anschluss daran noch 4 in Kapstadt. Von dort ging es wieder schnurstracks nach Norden ins Namaqualand an der Grenz zu Namibia. Leider waren keine blühende Felder von Frühlingsblumen in der Halbwüste mehr zu sehen (dafür waren wir wohl 1-2 Wochen zu spät), nur noch vereinzelte Exemplare, aber das machte die Landschaft nicht weniger schön. Über die Augrabies Falls des Orange River, Upington und Kimberley zurück nach Johannesburg.

Unser Fazit:
Südafrika ist ein Land voller wunderschöner und unterschiedlicher Landschaften. An den schönen und ausgefallen Pflanzen und den vielen Tieren kann man sich gar nicht satt sehen. 3000 Bilder sprechen hier, wie wir glauben, eine eindeutige Sprache… Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, und wir haben uns nicht einmal irgendwie gefährdet oder gar bedroht gefühlt.
Südafrika ist Afrika für Einsteiger, wer sich aber nur Kapstadt und die Gardenroute anschaut, der wird von Afrika nichts sehen, dafür ist es zu europäisch. Hinsichtlich Kapstadt und Umgebung gehen die Meinungen meines Mannes und mir übrigens deutlich auseinander: während er es toll fand und wichtig, auch das zu sehen (nämlich die Weingüter, das Kap und auch die Stadt selbst), hätte ich gerne darauf verzichtet und mehr von der Karoo, den Drakensbergen oder den Wildparks gesehen, denn ich war ja wegen Afrika in Südafrika. Einig sind wir uns allerdings, dass wir mehr von Afrika sehen möchten. Auf der Liste, der Länder, die wir noch bereisen möchten, steht jetzt auch das Grenzgebiet von Namibia zu Botswana.

Was waren die Highlights?
Der Blyde River Canyon – superschöne und gewaltige Landschaft, wenn auch etwas diesig an diesem Tag. Was die Natur so schafft, ist beeindruckend, insbesondere die 1000m hohe Abbruchkante.

Krügerpark – wir hatten leider nur einen Tag, den wir aber von der Öffnung des Gates bis zur Schließung ausgenutzt haben. Da ich erwartet hatte, dann man ggf. Stunden durch den Park fährt ohne auch nur ein Tier zu sehen, war die Begeisterung um so größer, dass schon nach wenigen hundert Metern im Morgennebel und aufgehender Sonne die ersten Impallas zu bewundern waren. Danach ging es Schlag auf Schlag. Letztendlich sind wir 12 Stunden mit offenem Mund vor Staunen durch den Park gefahren – ein Traum!

Mkhaya Game Reserve Swasiland – das schönste Erlebnis, leider viel zu kurz! Auch wenn es im Vergleich zu den anderen Unterkünften sehr teuer ist, sollte man sich hier eine 2 Übernachtung gönnen. Sundowner Game Drive zu Beginn um 16 Uhr, wobei wir bei einer Breitmaulnashorndame mit Baby sogar aussteigen konnten und uns bis auf 3-4 Meter an den beiden dran waren – ein Traum! Bei Spitzmaulnashörnern allerdings nicht zu empfehlen…
Ein klasse Abendessen unter den Sternen, das noch mit einem Tanz der Truppe abgerundet wurde. Übernachtung in einer offenen Hütte. Am Morgen um 6 Uhr dann wieder Gamedrive (das Fahrzeug war Mitten in einer Herde Elefanten geparkt, die sich gemütlich um uns herum gefuttert haben), danach Frühstück im Camp, und das war es leider auch schon wieder: um 9:30 Uhr standen wir wieder vor den Toren. Wie gesagt: zu kurz.

Hluhluwe Game Reserve – hier haben wir nur einen halben Tag verbracht, aber er war es wert. Highlights waren u.a. eine riesen Herde Büffel und unzählige Nashörner.

Thendele Camp in den nördlichen Drankensbergen – dort hätten wir ohne weiteres noch 2-3 Tage bleiben können. Das Camp liegt toll, die Hütte war perfekt ausgestattet und sehr geräumig, der Blick von der Terrasse atemberaubend. Man kann wunderschön wandern, wobei „wandern“ in Südafrika nicht mit dem wandern in unseren Breiten verglichen werden kann, denn 5 km dauern hier in der Regel einen halben Tag, wobei neben den Füßen auch die Hände oft im Einsatz sind, um sich fortzubewegen. Die Pflanzenwelt ist unglaublich, überall drängt sich irgendwas aus dem Boden, sehr viele Farne, und die Bäume, insbesondere der natal bottletree blühen wunderschön. Ein Augenschmaus. Wir hatten auch ein zünftiges Braai, wobei das Grillgut dort sogar freiwillig zum Grill kommt: eine Horde Thendele (Perlhühner) lief so aufgeregt um den glühenden Grill herum, man hätte sich nur eins greifen müssen und drauflegen…Aber wir hatten uns ja schon für eine „Burenwurst“ entschieden.

Die Karoo – entgegen der Ansicht von Ian, dem Gastgeber auf der Mieliefonteinfarm, wonach es in der Karoo nix zu sehen gäbe, gab es ziemlich viel her, vor allem aber Landschaft vom feinsten, in allen Farben unter kristallblauem Himmel. Im Valley of Desolation gab es einen unglaublichen Weitblick auf das „Nichts“. Und mittendrin liegt ein schmuckes Städtchen namens Graaf Reinet. Das wäre eine Übernachtung wert gewesen.


Namaqualand und Augrabie-Falls – ebenfalls ein Traum für jeden Pflanzenfreund und für Menschen, die bizarre Landschaften mögen.

Die besten Unterkünfte unserer Reise:
Ted´s Place in Pretoria, Villa Ticino in Sabie, Trees Too in Komatiepoort, Mkhaya, Zimbete Country House in Felixton, Morgentau in Hermannsburg, Thendele Camp, Naries Guest Farm bei Springbok, Haus Seeblick in Sedgefield und Le Must Residence in Upington.
Die übrigen Unterkünfte waren keineswegs schlecht, aber hier stimmte sowohl die Unterkunft selbst als auch die klasse Betreuung durch die Gastgeber. Felix und Ute von der Villa Ticino möchten wir hier besonders danken für die vielen Tipps zu unserer Route; wir haben dadurch sicher kaum etwas Sehenswertes entlang unserer Strecke verpasst.

Was uns nicht gefallen hat:
Eine Übernachtung in einer edwardinischen Villa (Ladybrand) ist sicher nett, aber wir haben dort die „gewohnte“ Betreuung durch die Gastgeberin vermisst: Margret ist eine vielbeschäftigte Frau, die sich darauf beschränkt, nach Anruf kurz vorbeizuschauen, um die Gäste reinzulassen und morgens das Frühstück zu machen (sie wohnt ja auch nicht in der Villa, diese ist ja im wahrsten Sinne des Wortes ein Gästehaus). Ein nettes B&B mit der üblichen persönlichen Betreuung hätte uns hier besser gefallen.

Das absolute – und einzige – Lowlight unserer Reise war Camp Khamkirri in der Nähe der Augrabies Falls. Gemäß der Beschreibung erwartete uns „ein Luxuszelt mit eigenem Bad“ und „Dinner unter dem funkelnden Sternezelt der Wüste“ – klang nach Mkhaya – klang sehr gut.
Um so enttäuschter waren wir, als wir dort eintrafen (liebes Umfulanateam: seid Ihr selbst schon mal in dem Camp gewesen??? Ich würde die Beschreibung dringend ändern…): Das „Luxuszelt“ erwies sich als zugige gemauerte Selbstverpfleger-Hütte mit Strohdach, sprich ein Chalet, nur ohne feste Fenster, dass sich auch nicht als sonderlich sauber erwies. Nebenan stand eine ebenfalls gemauerte Hütte, die statt Strohdach eine Zeltplane als Dach hatte, das war dann wohl das „Luxuszelt“. Gerne hätten wir uns einen Kaffee gemacht (es gab immerhin einen Wasserkocher und Tassen), aber Kaffeepulver oder Teebeutel (wie sonst Standard, selbst im einfachsten B&B) waren hier Fehlanzeige. Und mal eben schnell holen war nicht, denn der nächste Ort liegt 30 km Schotterpiste entfernt.
Das Camp an sich wird nach dem „maybe“-Prinzip geführt: „maybe there will be a gamedrive tomorrow“, Dinner will be maybe between 7 and 8”, “maybe there will be an sundowner-boatstrip tomorrow” usw. Keine optimalen Voraussetzungen, um den Tag zu planen.
Der Chef ist anscheinend der Alleinunterhalter: wenn er mit ein paar Gästen zum Rafting ist (wohl sein liebster Zeitvertrieb), dann gibt es eben nur vielleicht Gamedriving auf der eigenen Farm oder vielleicht einen Bootstrip für die Übrigen.
Aber gut, wofür brauchen wir einen Animateur, wir wollten Richtung Augrabiefalls wandern, denn diese müssen von der Karte her in unmittelbarer Nähe sein. Wieder nix: es gibt keinen Zugang zu den Falls vom Camp aus; dazu muss man die 30 km die Schotterpiste zurück, 10 km die N 14 entlang und dann noch mal 25 km auf der anderen Flusseite in den Nationalpark, sprich: das Camp liegt zwar in unmittelbarer Nähe, aber auf der falschen Flussseite. Im Camp selbst kann man nichts machen außer einen kleinen Weg entlang des Flusses und zurück über einen Hügel laufen oder Reiten (für letzteres wäre aber wieder unser Alleinunterhalter als Führer erforderlich gewesen, aber der war ja zum Rafting…). Über das Abendessen gibt es nicht viel zu berichten: lieblos zusammengekochter „alles was im Kühlschrank war“-Schmortopf mit dem unvermeidlichem Weißbrot, geschreddertem Cheddarkäse und einer Riesenschüssel Aprikosenmarmelade – wer´s mag…. Die Nacht wird uns unvergesslich bleiben: kaum war das Licht aus, haben sich alle möglichen Insekten auf uns gestürzt (ein Moskitonetz wäre hier Gold wert gewesen!). Meine Nacht war endgültig vorbei, als irgendetwas in mein Ohr gekrochen ist und nicht mehr rauszubekommen war. Da machte es auch nix mehr, dass zum Sonnenaufgang um 6 Uhr am gegenüberliegenden Ufer des Flusses ein Motorboot zu Wasser gelassen wurde und irgendwelche Durchgeknallten laut johlend mit dem dröhnenden Boot den Fluss auf Höhe der Hütten auf und ab gefahren sind.

Die Entscheidung am Morgen war klar: weder würden wir hier einen weiteren Tag vergeuden noch eine Nacht hier verbringen. Die im Preis enthaltene Sundowner Bootsfahrt hätte sicher auch wieder nicht stattgefunden. Ein Anruf bei Umfulana und wir hatten ein neues Quartier in Upington, und was für eins! Das war es uns wert!
Camp Khamkirri wird seinem Hochglanzprospekt und seinem Internetauftritt in keinster Weise gerecht. Wir haben es eher als schlecht organisierten Touristen-Nepp empfunden. Schade um das Geld.

Entschädigt wurden wir durch einen tollen Tag an den Falls mit Wandern und einer Rundfahrt im Naturpark.

Im Park selbst gibt es sehr schöne Selbstverpflegerhütten in unmittelbarerer Nähe zu den Fällen, einen gut sortierten Shop mit dem Nötigsten an Verpflegung und zwei Restaurants. Es wäre aus unserer Sicht optimaler, die Gäste im Park selbst einzuquartieren. Dann wäre genug Zeit morgens den schönen Dassietrail zu machen, nachmittags mit dem Auto in den Park zu fahren bis zum Sonnenuntergang und dann vielleicht noch eine Nachtfahrt mit den Rangern.

Und sonst noch?
Bruno – der beste Hund der Welt von der Naries Guest Farm. Wenn er nicht allein schon 40 kg gewogen hätte, hätten wir ihn sicher mit nach Hause genommen.

Das Essen bei Anne und Andrew im Zimbete Country House – super lecker, optisch eigentlich viel zu schade, um es zu essen und wirklich kreativ.
Überhaupt das Essen: wir bedauern bereits jetzt, dass es in Deutschland kein Fleisch in dieser Qualität gibt! Vor allem Strauß, Kudu, Springbok und Eland haben Bestnoten verdient, auch wenn die Fleischstücke eher zu groß und die Gemüsebeilagen recht spärlich ausfallen – aber so mögen sie es eben in SA.

In Mieliefontein war die komplette Familie zu Gast wegen Ians 70. Geburtstag. Daher war leider keine Zeit für eine Fahrt um die Farm. War nicht weiter schlimm, denn wir sind mit Bassettdame Heidi dann allein losgezogen. Und abends gab´s ein richtiges Braai mit Fleischbergen und üppigen Beilagen. Ich glaube, sie waren ganz enttäuscht dass wir – für ihre Verhältnisse – recht wenig gegessen haben. Wir sind jedoch fast geplatzt!

Bei Quanta in Morgentau waren wir zwei Nächte. Den zweiten Tag musste Quanta dringend weg, ihre Freundin Selna hat uns dann abends bekocht (wobei sie kochen hasst und zuhause ihr Mann das macht – wir haben es gut überstanden, es war lecker). Sie hat sich ganz schön Sorgen gemacht, dass wir uns alleine im Haus über Nacht vielleicht ängstigen würden (süß!) und uns sogar ihre Telefonnummer dagelassen. Aber wir haben den Gammelabend auf Quantas Sofa genossen, keine besonderen Vorkommnisse.

Das schlechteste Wetter hatten wir an der Gardenroute und in Kapstadt – warum ziehen so viele Leute hier her, weil das Wetter so „schön“ ist??? Den wärmsten Tag hatten wir auf dem Weg nach Hermannsburg (37 Grad C), den kältesten allerdings in der Halbwüste bei den Naries, wo wir zumindest tagsüber auf 30 Grad eingestellt waren; stattdessen gab es 8 Grad (gemessen ohne den heftigen kalten Wind). Außerdem hatten die 3 Mädels von der Naries Guest Farmeinen blue Monday: erst ist die Wasserpumpe geplatzt und es gab kein warmes bzw. teilweise gar kein Wasser. Frühstück gab´s trotzdem, wenn auch keine Dusche. Als wir am späten Nachmittag vom Besuch des Goegab Reservats zurückkamen, war die Pumpe repariert, aber dafür war in Springbok das E-Werk kollabiert und es gab keinen Strom. Mindestens 2 Stunden hieß es aus Springbok (diese Angabe ist sicher ähnlich verlässlich wie die Zettel an Shoptüren, auf den steht „back in 10 minutes“…). Wir wurden mit einer Menge Kerzen versorgt, unser Gasöfchen mühte sich redlich, das ballsaalgroße Zimmer zu heizen und die Mädels haben auch noch eine Kanne Tee gezaubert – sie sind echt klasse!

Felix aus Sabie haben wir zu verdanken, dass uns erst klar war, dass unser Weg mal wieder über Schotter führen würde, wenn der Asphalt aufhörte. Er hatte uns auf unserer Karte den Weg so geschickt mit dem Marker übermalt, dass eine gestrichelte Gravelroad nicht mehr von einer geteerten Straße zu unterscheiden war. Spaß hat´s aber doch gemacht. Den ersten roten feinen Staub im Wageninneren aus den Bergen um Sabie haben wir fast bis zum Ende stolz ertragen. 2 Tage vor Rückgabe des Wagens war es meinem Mann dann doch etwas peinlich, eine solche Dreckschleuder abzugeben, dass er den schönen roten Staub vom Armaturenbrett gewischt hat. In Kimberley wurde uns dann sogar morgens vor der Abfahrt noch das Auto von außen gewaschen – was für ein Service!

Apropos Kimberley: das Freiluftmuseum am Big Hole ist leider nur zu einem sehr kleinen Teil zu besichtigen, da dort im großen Stil umgebaut wird. Es soll wohl so was wie eine Erlebniswelt entstehen, wobei man auch Eindrücke von „untertage“ erhalten soll. Bis wann das fertig sein soll, war nicht zu erfahren. Hauptsache, sie machen keine Einkaufs-Mall daraus…

Und hier noch ein Restauranttipp für die, die nach Knysna kommen: The Drydock an der neuen „Waterfront“. Für mitteleuropäische Touristen angemessen große (also „normale“) Fleischportionen (nix für einen echten Buren) von bester Qualität. Die Menueempfehlung: zunächst ein Carpaccio vom Straußenfilet, als Hauptgang ein Springboksteak und zum Abschluss gefrorene Schokoladenmouse.

Jetzt ist der Bericht doch ein bißchen länger geworden als geplant.
Wir freuen uns schon auf einen weiteren Besuch in Afrika (wann auch immer), sehr gerne auch wieder mit umfulana. Hoffentlich bleiben Sie bei Ihrem Stil, kleine, aber persönlich geführte Unterkünfte anzubieten. Wer was anderes bevorzugt, der soll ruhig weiter mit Neckermann und Co verreisen…

Viele Grüße
Alexandra Diefenbach und Michael Dewald



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