26.12.2013

Südafrikareise von Manfred Lachmuth

Unsere erste Südafrikareise klappte dank der hervorragenden Organisation durch das Umfulana-Team hervorragend. Insbesondere die angebotenen Übernachtungsunterkünfte verdienen das Prädikat „sehr gut“.
Das „Rouge on Rose“ in Kapstadt, in dem wir die ersten 3 Nächte verbrachten, war der perfekte Auftakt für unsere frei zusammengestellte Tour durch Südafrikas Süden. Schon bei unserer Ankunft am frühen Vormittag wurden wir mit einem tollen Frühstück überrascht. Die Besitzer Ursula und Michel standen uns stets mit guten Tipps und Vorschlägen zur Seite. Das riesige Zimmer war eine Wucht.
Im Karoo National Park Camp erwartete uns dann eine voll eingerichtetes kleines Haus. Wir hätten uns dort auch gut selbst versorgen können, wobei es sich dann aber empfohlen hätte, vorab in Beaufort West einzukaufen, da der campeigene Shop nur wenig zu bieten hat. Allerdings war das angeschlossene Camp-Restaurant so ausgezeichnet, dass Selbstkochen absolut überflüssig ist. Toller Service!
In Graaff Reinet verbrachten wir –leider- nur eine Nacht im Avondrust. Unterbringung, Service, der Garten, die Lage: absolute Spitze.
Über die 5-Sterne Kichaka Game Lodge in der Lalibela Game Reserve Worte zu verlieren hieße Eulen nach Athen tragen. Hier war alles absolut perfekt. Das was einem hier alles angeboten wird, kann man nur gar nicht voll ausnützen, da einen die täglich 2 Pirschfahrten (Wecken um 5:00 Uhr) so beschäftigen, dass man abends selbst für einen Absacker an der Bar zu müde ist. Hierzu nur ein Tipp: Man sollte bis spätestens 14:00 Uhr anreisen, damit man an der ersten Nachmittagspirsch noch teilnehmen kann. Uns war dies leider nicht bekannt, so dass uns diese Tour durch die Lappen ging. Schade, denn wettermäßig war dies die beste Tour mit den schönsten Tierbegegnungen (wie uns andere Gäste berichteten)!
In Addo verbrachten wir 2 Nächte im „Elephants House“. Ein Tipp an Umfulana. Die in den Reiseunterlagen angegebenen „Stable Cottages“ gehören zum Elephant House. Entlang der R335 findet sich aber keinerlei Hinweis auf „Stable Cottages“, so dass wir einige Zeit suchend und fragend herumirrten. Die Unterbringung und Versorgung war hier einfach super!
Dagegen fielen die nächsten 4 Nächte im „Overmeer“ in Knysna zweifelsfrei ab. Hier war alles unpersönlicher. Und das angepriesene „Spa Bad“ war eine einfache Blubberbadewanne. Gleichwohl: Die Zimmerausstattung war einwandfrei, der Pool wunderbar, der Blick von der Zimmerterasse auf die Lagune toll. Sollten wir allerdings nochmals nach Knysna kommen, würden wir ein Guesthaus im Zentrum des Städtchens bevorzugen, um abends auch mal zu Fuß losziehen zu können. Oder sollten wir es doch ruhiger haben wollen, dann würden wir lieber gleich im nahe, aber am Ozean gelegenen „Brenton on Sea“ bleiben.
Nahe Oudtshoorn verbrachten wir dann 2 Nächte in der wunderschönen Thylitshia Villa. Die Besitzer lasen uns jeden Wunsch von den Lippen ab, das Abendessen war ein Genuss. Die Zimmer sind allerdings so übertrieben ausgestattet, dass wir kaum noch wussten, wo wir unser Gepäck abstellen sollten.
Zuletzt waren wir dann noch 2 Nächte bei Gloria und Peter im „Wild Olive Guesthouse“ in Pringle Bay. Das absolute Highlight unserer Reise (was die Unterbringung anbelangt)! Hier stimmte einfach alles. Eine bessere, familiärere, liebevollere Betreuung und Unterbringung kann man sich nicht vorstellen. Und was Peter auf den Tisch zaubert, verdient mindestens 3 Sterne. Vielen Dank an Umfulana, dass damit unsere tolle Reise einen unvergesslichen Abschluss fand!

Letztlich aber doch noch ein Verbesserungsvorschlag:
Umfulana bietet generell für die Südafrikatouren den Hyundai Accent Stufenheck (Gruppe D) an. Auf 95% der von uns gefahrenen Strecken ein absolut geeignetes Fahrzeug. In den Nationalparks und auf der R335 von Paterson zur Lalibela Game Reserve wären wir allerdings für ein geländegängigeres Fahrzeug dankbar gewesen. Evtl. sollte man bei der Buchung darauf hingewiesen werden.



Nach Oben