23.11.2014

Südafrikareise von Christina & Roman

Spitzen-Trip!

Zusammenfassend kann man nur sagen: Spitzen-Trip!!
Wir haben wahnsinnig viel gesehen, jeder Stop war unterschiedlich. Intensive Naturerlebnisse, spannend war auch zu erleben, wie problemlos man sich doch im Land bewegen kann, trotz der vielen Sicherheitswarnungen – man muss eben die Augen etwas offen halten.
Selbst fahren ist kein Thema, die Straßen haben größtenteils deutsche Qualität, die wenigen Schotterwege kann man unter „Abenteuer“ verbuchen. Tipp: für Garmin-Navis gibt’s günstig freie Karten, zusammen mit den GPS-Daten aus dem Umfulana-Roadbook macht das das Leben deutlich einfacher.
Alles in Allem ist Südafrika auch für diejenigen interessant, die nicht nur Tiere und Landschaft erleben sondern die auch ihren Horizont erweitern wollen. Wer genau hinsieht, hat viele Möglichkeiten zu sehen, was die Ausgrenzung einzelner Gruppen in einem Land langfristig alles zur Folge haben kann, und wie wichtig die Aufarbeitung der eigenen Geschichte ist. Südafrika hat definitiv noch einen langen Weg vor sich, wir haben Angst erlebt, aber auch große Aufbruchstimmung.

Unsere Tour im Überblick: Johannesburg ? KrügerNP ? Swaziland ? Drakensberge ? Durban ? Gardenroute ? Kapstadt.
Reisedauer: 3,5 Wochen
Flüge haben wir selbst gebucht.
Reiseführer: ReiseKnowHow, Stefan Loose
Vorbereitung unsererseits ging im Vorfeld der Reise etwas unter, ging aber auch so beeindruckend gut, Umfulana / Hr. Garstka hat uns trotz der wenigen Gespräche im Vorfeld eine für uns sehr passende Tour vorgeschlagen.

Die Tour im Einzelnen:
- Blyde River Canyon (2 Nächte): tolle Unterkunft, guter Einstieg zur Tour da die Wege zwischen den Einzelstops im Canyon doch relativ kurz sind.
- Krüger NP (2 Nächte): Unterkunft in Skukuza war ok aber nicht doll, Berg-en-Daal war toll. Selbstfahren ist auch hier kein Problem, wir haben Massen an Tieren gesehen, und zwar direkt am Auto.
- Swaziland / Mhkaya Game Reserve (1 Nacht): hätten wir uns für die Hinfahrt mehr Zeit nehmen sollen und in Swaziland noch einen kurzen Stop einlegen sollen statt den Vormittag im Krüger zu verbringen. Insgesamt haben wir keine anderen Tiere gesehen als im KrügerNP, dafür aber viele Mütter mit Jungen. Tolles Camp!!
- Ithala Park (2 Nächte): aus unserer Sicht leider etwas überbewertet. Nett und sauber, wird überall gelobt, wir konnten es trotzdem nicht ganz nachvollziehen, das Besondere haben wir irgendwie nicht gefunden....
- Drakensberge / Didima Lodge (2 Nächte): Highlight!! Tolle Wandermöglichkeiten (auch selbständig), wunderschöne Unterkunft!!
- Durban (2 Nächte): Ankunft SA später Nachmittag, damit hatte eigentlich schon alles zu. Besichtigung lt. Reiseführer nur mit Führung, konnten wir allerdings nicht mehr buchen weil wir zu spät dran waren, also sind wir alleine los. War kein Problem, wobei am Sonntag auch in Südafrika einfach nicht viel los ist.
- Inlandsflug nach Port Elisabeth: unspektakulär
- Tsitsikamma NP (1 Nacht): Highlight!! Tolle Unterkunft, wer halbwegs gut zu Fuß ist: unbedingt den Striptease-Walk machen!
- Knysna  (2 Nächte): sehr bemühte deutsche Leitung!! Die Stadt ist sehr hübsch, wir waren noch in Plettenberg für Whale Watching.
- De Hoop NR (2 Nächte): der Hinweg über die handbetriebene Fähre war abenteuerlich, unbedingt machen!! Der Besuch von De Hoop war unser expliziter Wunsch, da wir im Reiseführer gelesen hatten, dass man hier besonders gut Wale beobachten kann. Stimmt teilweise, man sieht wirklich viele Wale, in Hermanus geht das aber genauso gut, dafür muss man den doch aufwändigen Weg nach De Hoop nicht fahren. Vorteil an De Hoop: die Beobachtung ist deutlich weniger touristisch und ein tolles Naturerlebnis.
- Kapstadt / Guest House (3 Nächte): Highlight!! Die Stadt ist toll, man kann unglaublich viel machen!! Das Guest House war genial, morgens wurde gemeinsam gefrühstückt, und mit Marion & Peter lässt sich prima über Südafrika als Land philosophieren. Tipp: Township-Tour!!
- Weingut (2 Nächte): wirklich guter Wein!! Schöner Abschluss, weil man außer Wein trinken nicht soo viel machen kann, daher sehr erholsam.

Was wir anders machen würden:
- Johannesburg – wir waren zum Einstieg froh, dass wir diese verschriene Stadt möglichst schnell hinter uns gelassen haben. Mit den heutigen Erfahrungen würden wir sie uns anschauen, speziell eine Tour nach Soweto hätte mich interessiert.
- Selbstversorgung ist in quasi allen Unterkünften möglich, meistens sind Küchen / ein Grill vorhanden. Würden wir das nächste Mal noch mehr nutzen.

Was uns besonders gefallen hat:
- Unterkünfte: Didima Lodge (Drakensberge), Tsitsikamma, Guest House (Kapstadt)
- Unterschiedliche Unterkünfte im KrügerNP auch für nur 2 Nächte – dadurch sieht man mehr
- Kapstadt – kann man nicht beschreiben, muss man gesehen haben
- Weingut – Entspannung pur!

Wer jetzt noch nicht genug hat - noch mehr Details gibts unter www.romfle.de.



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