18.12.2014

Südafrikareise von Lutz

Wahnsinn, was wir in 2 Wochen erlebt haben!!

Reisetagebuch
Südafrika 18.10. – 3.11.2014
Teilnehmer: Gudrun und Heinrich; Hanna und Lutz
17.10. Wir hatten Zug zum Flug geplant, bestellt und bezahlt. Doch dann kam alles anders: die Bahn streikt. Prima. Plötzlich wird uns dieser Weselsky unsympathisch. Also Plan B: wir fahren mit dem Auto. Diesmal ist Heinrich dran. Parkplatz bei Myparken in Frankfurt für 43€ bestellt, Fahrkarten und Platzkarten zurückgefordert.
18.10. Die Abfahrt haben wir vorsichtshalber auf 10 Uhr gelegt, denn wenn die Bahn nicht fährt, sind sicherlich alle Leute auf der Strasse. Zumal 4 Bundesländer Ferienbeginn haben. Dachten wir. Es läuft so glatt durch, dass wir Pause in Lich machen. Mit Kaffee und natürlich Licher Bier! Lich hat sehr schöne Fachwerkhäuser von 1609. Weit bis zum Parken ist es jetzt nicht mehr und es läuft alles entspannt bis ins Flugzeug. Das ist eine B757 von Condor. Wir sitzen in der Mittelreihe hintereinander und der dritte Platz bleibt frei. Sehr komfortabel für eine lange Nacht! Wir starten 20:43 und haben 9700km in 11:44h vor uns. Gute Nacht.
19.10. gegen 8.00 Uhr landen wir in Kapstadt und holen unser Auto ab: einen Toyota Fortuner Automatik mit einem 3-l-Diesel und 170PS. Der hat zwar keinen Allradantrieb, scheint mir aber hoch genug gebaut zu sein. Auf jeden Fall ist genug Platz für uns und unser Gepäck. Natürlich habe ich beim ersten Einsteigen das Lenkrad vermisst – das ist ja rechts. Oke, Seitenwechsel und kurzer Check der Bedienelemente und los geht’s – immer schön LINKS!! Zum Glück passen alle Insassen auf, dass ich auch links bleibe. Der Tag ist jung und das erste Etappenziel nicht weit; deshalb entschließen wir uns, erstmal nach Klapmuts zu fahren. Das Schmetterlingshaus entpuppt sich als Minizoo mit Reptilien, Vögeln, Affen und Spinnen. Gleich um die Ecke ist ANURA. Wir machen eine Weinverkostung mit Käse und delikaten Saucen. Einfach großartig! Wir kaufen die ersten Flaschen Wein und 2 Saucen. Gegen 15 Uhr sind wir im „Cascade Country Manor“, ehemaligem königlichen Landsitz auf 23 Hektar. Welcher König da einstmals saß, wissen wir nicht. Das Haus ist jedenfalls feudal genug, unsere Ansprüche zu erfüllen! Die Küche ebenfalls. Nase hoch.
20.10. Heute fahren wir durch die Winelands und fangen glücklicherweise mit Franschhoek an. Diese Stadt hat ein bezauberndes Flair und ein pulsierendes buntes Leben – für eine Kleinstadt jedenfalls. Und es gibt Tansanite zu kaufen, die uns die Verkäuferin auch dann noch bereitwillig zeigt, als sie weiß, dass wir keine kaufen wollen. Hannis Augen funkeln genauso wie die Steine selbst. Die beiden Weingüter „La Motte“ und „Noble Hill“ sind sehr exclusiv und der Wein ist auch Spitze. Der Weinvorrat liegt jetzt bei ca. 10 Flaschen. Im Gelände unserer Unterkunft ist auch der Wasserfall, der im Namen des Hauses wiederkehrt. Für Europäer ist so viel Wasser gar nicht typisch afrikanisch. Wir lernen ja noch.
21.10. Entgegen unseren Gewohnheiten frühstücken wir um 8.15Uhr NACH dem Kofferpacken, denn die nächste Etappe ist lang (500km). Den „Du Toits Kloof Pass“ haben wir uns trotzdem erst mal gegönnt. Mann, gibt es hier große Berge! Die N1 verlassen wir bei Worcester um bei Robertson auf die berühmte R62 zu kommen. Vielleicht will man in ZA auch so etwas wie die Route 66 haben. In Barrydale haben wir jedenfalls den Eindruck. Die Strecke verläuft stundenlang durch die Kleine Karoo. Die Bilder wiederholen sich. Man bekommt einen ersten Eindruck von der Größe und spärlichen Besiedlung des Landes. Die Straßen sind gut. Das Auto hat Tempomat, was auch gut ist, aber der Scheibenwischerschalter (links hinter dem Lenker) geht einfach nicht als Blinker. Meine Reflexe kann ich eben doch nicht so schnell umstellen. Aus der Gegend um Ladismith kommt der Rooibushtee. Der sieht aus, wie Ginster und wächst da überall. Nach Oudtshoorn verläuft die N12 durch wunderschöne Berge Richtung Meer. Wir blicken auf George an der Küste. Bevor wir das Quartier in Knysna ansteuern, wird noch reichlich Wasser eingekauft. In „Badger´s Lodge“ wohnt kein Dachs, dafür aber ein junges deutsches Paar, das den Laden betreibt. Schade, dass es etwas kühl und die Betten klamm waren.
22.10. Auf Empfehlung unseres Wirtes fahren wir über den „Kom Se Pad“ zum „King Edward VII Tree“. Der Baum mit seinen 600 Jahren war noch ganz oke, aber der Weg dahin war eine elende Schotterpiste durch den Busch, kurvig, Berg auf und ab und mit LKW im staubigen Gegenverkehr. Ich habe Mitleid mit den Reifen. Das Kaffeetrinken im „Heads Café“ (eine Empfehlung vom Kay) und die schöne Sicht an der natürlichen Hafeneinfahrt von Knysna haben uns wieder versöhnlicher gestimmt. Westlich der Heads ist „Brenten-on-sea“ mit seinem perfekten Traumstand, sonnendurchflutet und mit Delfinen in den Wellen. Da nehmen wir doch einen kleinen Sonnenbrand gern in Kauf. Nach dem Bummel durch Knysna´s Waterfront gabs lecker Essen bei „Ocean Basket“ – eine gute Restaurantkette.
23.10. Heute haben wir es nicht weit, nur 325km. Deshalb gab es Stopps an der großen „Blouwkraans-Brücke“ zum Beobachten der verrückten Bungeejumper und an den „Stormsriver-Brücken“ zum Genießen der Landschaft und des Mittagessens. „Woodall Country House & Spa“ ist nach der Wegbeschreibung sehr gut zu finden. Überrascht, was sich am Ende des Weges durch die Zitrusplantagen eröffnet, sind wir schon. Hanni freut sich am meisten über das Himmelbett.
24.10. Es ist nicht weit bis zum Eingang des „Addo Elefant Park“. Für 200 Rand pro Nase dürfen wir rein. Im Main Camp stellt man uns Sima als Hop on Gide zur Verfügung. Für 160 ZAR/h hat er uns zu den Tieren des Parks gelotst, die wir NIE so reichlich gefunden hätten. In den 4 Stunden sehen wir aus nächster Nähe „Vallemossa“, einen 46 Jahre alten Elefanten, 3 Löwenjunge, eine riesige Büffelherde (Sima meint, das sind 200 Tiere), Zebras, Kudus, Elenantilopen, Kuhantilopen, Schildkröten (Sima: „das hier ist Addo Schidkrötenpark!“), Skarabäen bei der Arbeit, alte und junge Schakale (Black-backed Jackels), Warzenschweine, Strauße, Perlhühner und Webervögel. Wir haben offenbar an diesem Tag viel Glück, denn Sima meint: „ The animals find us, not we find the animals!“. In diesem riesigen Buschgelände mag das stimmen. Das Abendessen ist auch heute wieder großartig und der Wein vom Feinsten.
25.10. Vor unserer kürzesten Etappe lassen wir uns viel Zeit, das traumhafte Frühstück zu genießen und reisen gegen 11 mit frisch gewaschenem Auto (wir wissen nicht, wer das war) ab. Unterwegs sehen wir Affen, Springböcke, Impalas und Termiten. In Peterson beobachten wir junge Mädchen, die wegen der eisigen 18°C Pelzmützen tragen. Das „Lalibela Game Reserve“ ist ganz leicht an der N2 zu finden. Dort befindet sich zumindest der Eingang mit einem Parkplatz für die Autos und einer Tasse Kaffee für die Insassen. Wir werden von freundlichen Rangern abgeholt und in das 72km² große Privatgrundstück hineingefahren. Wir erfahren, dass der Eigentümer den Beschäftigten unbekannt ist. Er will offenbar, dass dieses wundervolle Stück Land ungestörten Lebensraum für die vielen darauf lebenden Tierarten bietet. Die Lodge ist irgendwo mitten im Gelände in einer Senke neben einem Wasserloch. Jeder bezieht seine schilfgedeckte Hütte und freut sich über die Heizdecke unter den Bettlaken, denn nachts kann es auch mal kalt werden. Es ist schließlich erst Frühling. Im Haupthaus steht ein Tisch für 16 Personen, also für alle Gäste, die da wohnen können. Wir werden gleich zum Essen aufgefordert, denn man isst zwischen 14 und 15 Uhr, weil um 16Uhr die erste Safari losgeht. Kuduburger und Chakalaka schmecken vorzüglich und passen zum rustikalen Ambiente. Die Kamine sind an. Auf dem offenen Jeep ist es nicht so gemütlich: es nieselt leicht. Dagegen gibt es Capes. Wir sehen Giraffen, Zebras, Büffel, eine Schakalfamilie und an der Straße schon im Dunkeln den Elefanten, der dann nachts das Grünzeug direkt im Hof der Lodge gefressen hat. Wir wärmen uns mit südafrikanischem Wein am Kamin wieder auf.
26.10. Dieser Tag begrüßt uns mit strahlend blauem Himmel und etwas heftigerem Wind. Und das tut er schon um 5 Uhr, weil nach einem kleinen Frühstück die Safari um 6 Uhr beginnt. Leider sehen wir außer Kudu- und Antilopenherden nichts. Natürlich sind auch diese Tiere in ihrer Schönheit und Eleganz sehenswert, aber es gibt sie fast überall in großen Herden auch außerhalb der Parks. Das 2. Frühstück nach unserer Rückkehr war genau nach meinem Geschmack: Spiegelei, Speck, Pilze und Brot. Die folgenden 2 Stunden Schlaf tuen uns gut. Da ist nicht mehr viel Zeit bis zum Mittag, das wie immer 14.30 beginnt und heute aus Rippen aller möglichen essbaren Tiere besteht. Auch das ist genau unser Ding. Die nächsten 4 Stunden werden so etwa das Großartigste sein, was wir in diesem wunderschönen Land erleben: unser Ranger bringt uns an ein Löwenweibchen heran, an Zebras, Nashörner, Flusspferde und Giraffen. Zwischendurch sehen wir einen Gelbschwanzmungo, das Löwenmännchen und zum Abschluß zieht eine Elefantentruppe gegen die untergehende Sonne über den Horizont – was für ein Bild! Nach dem Abendessen sitzen wir an den Kaminen und plaudern mit einem Paar aus England und den Rangern. Den Engländern ist der Fotoapparat kaputt gegangen. Sie bekommen meine Bilder auf ihre SD-Karte geladen: Wir haben ja schließlich genau dasselbe gesehen.
27.10. Um 6.30Uhr sitze ich in der warmen Morgensonne, genieße die Ruhe und schreibe Tagebuch. Leider können wir die heutige Frühsafari nicht mitmachen, weil wir wieder einen längeren Streckenabschnitt zu bewältigen haben. Der Abstecher nach „Jeffreys Bay“ ist schön, aber „Ninas Restaurant“ können wir nicht finden. Auf den „Dolfin Dunes“ erwartet uns eine schöne Ferienwohnung mit Blick auf das Meer. Zum Abendessen sind wir im „Blue Olive“ und trinken hinterher noch einen „Panagalactic Garglebluster“ (Tipp vom Kay!). Kräftiges Meeresrauschen beschert einen tiefen Schlaf.
28.10. Heut ist es trübe. Ich beschließe, Postkarten zu schreiben. Beim Frühstück bekommen wir auf die Frage, wann man hier Delfine sehen kann, die Antwort: „Jetzt, schau aus dem Fenster!“. Wir beobachten bis 9.30 den Zug mehrerer Schulen Delfine von Ost nach West und ab 10.30Uhr kommen sie wieder zurück. Zwischendurch sehen wir noch Wale. Die zu identifizieren ist schwer. Nach dem Resteessen (oder Picknick) auf der Terrasse sehen wir Delfine beim Surfen in den Wellen! Das kann keiner fotografieren; das Bild geht aber nicht aus dem Kopf! Meine Karten sind geschrieben. Vor dem Essen im Zentrum von Wilderness will ich noch Briefmarken kaufen, aber die gäbe es nur im jetzt schon geschlossenen Post Office.
29.10. Der Toyota braucht Sprit. Unweit der Tanke ist das heute Morgen geöffnete Post Office. Der vom Postgehilfen herbeigeholte Post-Office-Chef erklärt uns, dass er in seinem Post Office keine Briefmarken hat. Wir könnten die in…,es folgen unverständliche Wegbeschreibungen, kaufen. Aha. Machen wir aber nicht. Das Wetter wird freundlicher und der Leuchtturm vom Cap Agulhas begrüßt uns. Heinrich und ich klettern da hinauf und genießen die Aussicht. Ich finde natürlich auch die alte Leuchtturmtechnik faszinierend. Zu Cap und damit dem südlichsten Punkt Afrikas, der von der Ozeanografischen Gesellschaft auch noch als Grenze zwischen Indischem- und Atlantischem Ozean bestimmt wurde, fahren wir mit dem Auto. Da sehen wir tatsächlich 2 Ozeane auf einen Bick! In beiden Wässern zugleich stehen, geht nicht, weil die Küste nur steinig ist. Im Hafen von Stuuis Bai ist der Meeresboden schön sandig und es scheint die Sonne so schön, dass wir unser Mittag unter Dach essen. Eigentlich sind wir hier wegen einer Frau, die die Stingrays füttert. Die Frau gäbe es nicht mehr und wir schauen vom Steg aus in das flache Wasser. Da sind sie, die Stachelrochen mit knapp 1m Spannweite. Ein kleiner Hai gesellt sich auch dazu. Auf dem Weg in das Arniston Hotel sehen wir noch den Blue Crane, den Nationalvogel von ZA. Das Hotel steht parallel zur Küste, die Front nach Osten. Das Haus selbst ist gehobener Standard, alles vom Feinsten, passt aber nicht so richtig in die Umfulana-Philosophie. Ich denke, wir wohnen da, weil wir nur eine Übernachtung gebraucht haben. Alles gut. Jedenfalls werde ich bei der Rezeptionistin endlich meine Postkarten los. Die hat tatsächlich Briefmarken! Witzig anzuschauen ist die Siedlung Village Kassiesbaai.
30.10. Nicht witzig ist der Platten hinten links am Fahrzeug. Nach 20 min ist das Reserverad drauf und wir fahren nach Hermanuus. Wollen die Wale sehen. Hanni will auch noch den „Whale Crier“ finden. Er ist zufälligerweise der Chef der Turist-Info und posiert gern mit seinem Equipment und unseren Mädels. Er freut sich riesig, weil wir ja nur in Hermanuus sind, um ihn zu sehen. Erzählen wir ihm jedenfalls. Wale sehen wir tatsächlich auch. Vor Kapstadt deprimiert uns der Anblick der Townships. Die Hütten weichen zwar langsam den ANC-Häusern, wachsen aber am anderen Ende gleich wieder nach. Wir finden die „Grove Road“ in Kapstadt. Das ist falsch, weil der Parkplatz hinter dem Haus und damit auf einer anderen Strasse ist. Die ist eine Einbahnstrasse und die Hauptstrasse hat einen Mittelstreifen….also wenden, links, an der Überfahrt 180° rechts, dann wieder 180° rechts, dann links und noch 2x rechts und schon sind wir da. Der Parkplatz ist für das große Auto nicht geplant gewesen. Irgendwie, mit dem sprichwörtlichen Pragmatismus der ZAs, geht es doch. Die Unterkunft ist sehr speziell und vor allem von Mina geprägt. Das Frühstück ist gut, wir schlafen ruhig und in Barry´s Hausbar gibt es genug zum Trinken und zum Quatschen.
31.10. Uns weckt der Wind. Die Sonnt tröstet uns. Heute fahren wir um das Cape: natürlich im Uhrzeigersinn! Weiß doch jeder! Und ist auch wirklich besser so. In Kalk Bay parken wir vor dem „Cape of Cuba“. Mina empfahl uns ein besonderes Geschäft zu besuchen. Jetzt wissen wir, woher das ganze Zeug in dem Haus her ist. In Simon´s Town finden wir auch prompt den legendären Militaryhund aus Bronze. Der Stopp in Boulders Beach zum Besuch der Pinguine ist obligatorisch. Das „Cape Point Lighthouse“ bezwingen wir mit der Seilbahn. Die Sonne ist geblieben und der Wind hat aufgedreht. Ich werde noch recherchieren, dass es ca. 120-130km/h sind. Der Eindruck dieser Kulisse ist unabhängig vom Wind überwältigend. Es wird auch klar, warum die alten Seefahrer bei dem Südwind nicht mehr aus der „False Bay“ herauskamen (außer dem fliegenden Holländer vielleicht). Das „Two Oceans Restaurant“ da oben ist echt nur für Massentouris gebaut. Aber der Service, die Qualität von Speis und Trank und dann noch die Preise passen da nicht hin! Einfach klasse. Auf der Weiterfahrt ist ein Ich-war-hier-Foto am Hinweisschild auf das „Cape of Good Hope“ unerläßlich. Der Wind ist hier auch nicht viel schwächer. Unterwegs sehen wir einen riesen Freiluft-Laden mit zum Teil riesigen Serpentinskupturen. Da sind echte Künstler am Werk. Per Seetransport bekämen wir die Teile auch nach Deutschland geliefert. Eine der wenigen Strassen dieser Welt, wo der Weg das Ziel ist, heißt „Chapman´s Drive“. Zeit für einen Kaffee im „Mariners Wharf“ in Hout Bay. Die Innenausstattung dieser Gaststätte stammt vom Schiff „Cape Peninsula“. Authentischer geht es nicht. Der Sonnenuntergang auf dem „Signal Hill“ in CPT inmitten der andern Bekloppten, die auch die Straße auf dem Berg verstopfen, war echt romantisch. Dann noch Kapstadt bei Nacht-perfekt.
1.11. Von diesen Hop on hop off-Bussen aus sieht man echt viel von der Stadt. Und bekommt es auch noch erklärt. Schade, dass an der Seilbahn zum Tafelberg sooooo viele Menschen stehen, wir würden glatt hochfahren! Nicht missen will ich den Rundgang zu Fuß im Zentrum. Mina hat behauptet, in ZA gäbe es das beste Fleisch und die Steaks würden hier am besten schmecken. Auf der ganzen Welt. Sie war schließlich auch schon in Argentinien. Wir sollten abends ins „Hussars“ gehen. Da wären die Steaks besonders gut. Ob die Chateaubriand´s von Heinrich und mir die besten der Welt sind, will ich nicht sagen. Sehr gut sind sie auf jeden Fall. Den Mädels schmeckt der Fisch aber auch großartig.
2.11. Wir dürfen die Koffer bei Barry und Mina lassen, während wir die Waterfront erkunden. Zu diesem Zweck führt der Weg erst mal zu der am weitesten vorgelagerten Mole. Denkste, die ist zu. Aber daneben ist gleich der Helipoint mit verlockenden Angeboten. Für den Toyota findet sich ganz hinten in der 2. Reihe noch ein Platz und wir gehen in die Luft. Selbst ein 30 Jahre alte Jet Ranger verströmt ein Gefühl der Sicherheit und verschafft uns einen grandiosen Blick auf diese Stadt. Nach der Landung fährt uns Sam in die Shoppingmalls der Waterfront. Wir haben eine schöne Zeit und wieder ein tolles Essen. Doch dann stellen wir fest: unser Auto ist zugeparkt. Noch 4h bis zum Abflug. Wir gehen zu Sam und schildern die Situation. Er kommt mit und findet die Tür des Zuparkers unverschlossen. Bremse los und weggeschoben. Aufatmen. Da haben wir ihn wieder, den Pragmatismus der ZA´s. Koffer geholt, umgezogen, entspannt zum Flughafen, guten Rückflug durch die Nacht.
3.11. Der Shuttle von FRA zum Parkplatz lässt uns etwas warten. Heinrich bringt uns wieder gut nach Hause.
Wahnsinn, was wir in 2 Wochen erlebt haben!!



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