17.03.2015

Südafrikareise von Horst

Entspannung und Genuss pur

Liebe Frau Tiemann,
hier ein Kurzbericht unserer Rundreise von/bis Cape Town ZA vom 27.02. bis 16.03.2015:

1. bis 3. Tag
Mietwagen-Übernahme Toyota Corolla Quest 4 DR problemlos, das Auto erwies sich als sehr geeignet, auch auf unbefestigten Pisten. Sehr zu empfehlen!
Unterkunft: Stellenbosch, Lovane Guest Hause, das mit 3,5 ha kleinste Weingut Südafrikas. Suite, Service und Freundlichkeit sehr gut. Weil Stellenbosch Mitte ca 4,5 km entfernt ist, empfiehlt es sich, im hauseigenen Restaurant -italienisch inspiriert zu essen und zwar durchaus schmackhaft und zu günstigen Preisen. Auch der hauseigene Wein ist preiswert und schmeckt.

Nachbarweingut ist der sehenswerte Nedlingshof, der zu Fuß erreichbar ist. Allerdings muß man ca. 400 m auf dem Randstreifen der Straße gehen, bis man zu einer ca. 700 m langen Allee kommt, die zum Nedlingshof fühert. Dort gibt es auch ein sehr gutes Restaurant, Lord Nelson. Es gibt Kellerführungen, Weinverkostung und man kann Wein bestellen, der von Deutschland aus zollfrei ausgeliefert wird. Das Weingut gehört einem Deutschen.

3. bis 5. Tag
Fahrt über Franschoek, unbedingt 2 Stunden über Mittag einplanen. Franschoek gilt als das Gourmet-Zentrum Südafrikas und ist auch sehenswert.
Unterkunft: Villiersdorp, Guest Farm. Das absolute Highlight unserer Reise. Die Eigentümer O'Nel und Thys sind unübertreffliche Gastgeber die mit ihrer ungezwungenen Herzlichkeit und Freundlichkeit ihre Gäste bezaubern. Thys zeigt bei einer Rundfahrt seine Farm mit hochinteressanten Erläuterungen. Wir hatten das Glück zur Zeit der Lämmergeburt und der Schafschere dort zu sein.
O'Nel ist eine vorzügliche Köchin und überrascht bei Frühstück und Abendessen mit außergewöhnlichen Zubereitungen.
Dies ist ein Quartier, in dem wir auch gerne länger geblieben wären.

5. bis 8. Tag
Wir sind bis George auf der N2 gefahren und dann über die erlebnisreiche Seven Passes Road bis Knysna.
Unterkunft: Knysna, Badger's Lodge. Deutsche Gastgeber, die sehr freundlich sind und viele gute Tipps geben. Einfaches Quartier in Rundhütten, aber es ist alles da, was man braucht. Gutes Frühstück. An der Waterfront in Knysna kann man superfrischen Fisch essen. In der Gegend gibt es viel zu sehen.

8. bis 10. Tag
Fahrt durch karge Gegend nach Oudtshoorn in der kleinen Karoo. In dieser Gegend werden 80% aller Strauße, die es weltweit gibt, gezüchtet.
Unterkunft: Oudtshoorn, Mooiplaas Guest House. Sehr komfortabel in einer sehr gepflegten Gartenanlage gelegen.
Von hier aus sollte man eine Tagestour über den Swartberg-Pass nach Prince Albert unternehmen. Die Pass-Straße wurde 1888 fertiggestellt und führt unbefestigt über den 1560m hoch gelegenen Pass. Es gibt großartige Ausblicke. Zurück geht es durch eine gewaltige Schlucht auf befestigter Straße. Die von den Eigentümern des Guest-Hauses betriebene Straußenfarm
ist für Besichtigungen offen.

10. bis 12. Tag
Fahrt über die Route 62 (bei den Südafrikanern hat sie den gleichen Kult-Status wie die Route 66 in USA) vorbei an Ronny's Sex Shop, der auch Kult-Status, aber mit Sex absolut nichts zu tun hat bis nach Robertson.
Unterkunft: Robertson, Weingut. Der pure Luxus in romantischer Umgebung. Unterkunft im kleinen Cottage, das in jeder Beziehung mit einem 5-Sterne Hotel mithalten kann. Deutsche Betreiber. Die Gastgeberin kocht auf Sterne-Niveau.
Entspannung und Genuss pur.

12. bis 14. Tag
Fahrt nach Paarl.
Unterkunft: Paarl, Leeuwenhof. Komfortable Unterkunft in schöner Anlage und Umgebung mit relativ großem beheizten Schwimmbad. Eigentümer sind eine holländische Familie, die sich freundlich um die Gäste kümmert. Der Eigentümer machte bei uns eine 1 1/2 Stündige Führung über die Farm, die hauptsächlich Guaven (werden an Coca-Cola verkauft) produziert. Sehr interessante Erklärungen. Anschließend ein (für Südafrikanische Verhältnisse relativ teures Braii-Essen).
Beim Frühstück hat man die Auswahl von 3 set-Breakfasts. Wer außer Cornflakes usw. noch etwas nach haben möchte, muß dafür extra zahlen.(Das haben wir in 40 Jahren B&B-Erfahrung noch nie erlebt.

14. bis 18. Tag
Kurze Fahrt nach Kapstadt.
Unterkunft: Kapstadt, Jambo Guest House.
Barry (Engländer sei mehr als 40 Jahren in ZA) und Mina (Israelin, die Deutsch spricht, genau so lange in ZA) kennen Ihre Stadt wie ihre Westentasche und geben gute Tips, z.B. für die Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung und für Dinner. Das kleine Viktorianische Guesthaus ist voll mit Bildern und anderen kleinen Kunst- und Kitschwerken und hat Atmosphäre. Einiges ist ein wenig in die Jahre gekommen. Es gibt eine Bar, die an einen englischen Pub erinnert und wenn Barry gut drauf ist, singt er zur Gitarre. In 20 Minuten ist man zu Fuß an der Waterfront und kann auch spät am Abend ungefährdet zu Fuß zurück gehen. Es gibt sehr viel in und um Kapstadt zu sehe. Tipp: das 2-Tage-Ticket für den Hop-on-Hop-Off-Bus für 270,-- Rand p.P. kaufen. Man kann mehrere Routen fahren und lernt Kapstadt und Umgebung aus vielen Blickwinkeln kennen. Unbedingt machen: Constantis Wein-Tour und sunset-Tour.

Problemlose Rückgabe Mietwagen am Airport.



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