08.10.2015

Südafrikareise von Bärbel und Norbert

Zum sechsten Mal mit Umfulana in Südafrika!

Zum sechsten Mal mit Umfulana in Südafrika!

In diesem Jahr lockten uns wieder die Landschaften , die Tierwelt und die Begegnungen, die man als Individualreisender mit den Menschen dort hat. Schöne Landschaften und die reiche Tierwelt erlebten wir in der Provinz Mpumalanga, zu der in weiten Teilen der Krügerpark gehört, und in der Provinz KwaZulu-Natal mit dem kleineren Hluhluwe-iMfolozi Park und den aufragenden Drakensbergen. Wir reisten vom 14. 09. bis zum 03. 10. 2015 in den südafrikanischen Frühling mit seinem frischen Grün und den Blüten überall. Trotz der langwährenden Trockenheit, unter der Menschen und Tiere zu leiden haben, sorgt Mutter Natur dafür, dass neues Leben nicht ausbleibt. Alle sehnten sich nach Regen, den wir dann für zwei Tage im Krügerpark genießen konnten, mit dem Nebeneffekt, dass die Tiere ihre Schattenplätze verließen und gut zu beobachten waren.
Die Reise führte über Pretoria und Sabie direkt in den Krüger Park. Vorher machten wir noch einen Abstecher zum Blyde River Canyon mit seinen bizzaren Landschaftsformen. Im Krüger Park reizte uns vor allem der Süden mit seinen schön gelegenen Restcamps und Picnicplätzen. Hier hielten wir uns mit fünf Übernachtungen am längsten auf. Vom Tierreichtum des Südens konnten wir uns selbst überzeugen: Elefantenherden in trockenen Flussbetten, die auch dort ihre Futterstellen genau kennen, Hunderte von Hippos in aufgestauten Flussläufen, Rhinos und Löwen im Schatten von Bäumen und Gestrüpp, gut zu beobachten vom Straßennetz aus, das den Krüger Park gut befahrbar durchzieht. Zu den Tieren, denen man stets begegnet, gehören Antilopen (Impalas, Kudus u.a.) Giraffen und Büffel, oft in "greifbarer Nähe". Ähnliches gilt für den kleineren Hluhluwe-iMolozi Park, in dem wir vier Nächte blieben, zwei davon in einem Safari-Zelt ohne Umzäunung und mit Affenbesuch zu den Mahlzeiten. Unsere Anreise zu diesem Park ging duch Swasiland mit einer Übernachtung in einer Busch Lodge ohne Elektrizität, nur mit Petroliumlampen. Ungewöhnliche Nachtgeräusche wurden mitgeliefert. Auf der Fahrt zu den Drakensbergen ging es dann noch nach Süden zur Dolphin Coast am Indischen Ozean, von dort zu den Drakensbergen. Die Drakensberge sind ein langes bis über 3000 m hohes kantiges Gebirge. Im Norden liegt der wunderschöne Royal Natal National Park (World Heritage Site), in dem wir zwei Nächte blieben und Wanderungen in die Berge machten. Als der Nebel von der Sonne aufgesogen wurde, öffnete sich ein einmaliges Panorama auf Berggipfel und Ebene. Vor unserem Abflug von Johannesburg legten wir noch 70 km vor dem Flughafen einen Zwischenstop auf einer Farm in Heidelberg (!) ein, die zu einer Country Lodge umgewandelt wurde. Das war eine gute Entscheidung! Das freundliche Personal, die Atmosphäre mit ihren Farmgebäuden und den sechs Hunden, die uns umspielten, hat uns begeistert. Es fiel uns schwer, Abschied zu nehmen, zumal uns exlusiv noch ein Game Drive geboten wurde, auf dem wir auf dem riesen Farmgrundstück noch unsere geliebten Elandantilopen beobachten konnten. Danach ging es rasch und ohne Komplikationen zum Flughafen.

Farewell South Africa. See you again!

Die Reise war wie immer sehr gut von Umfulana organisiert worden. Unsere individuellen Reisewünsche wurden alle berücksichtigt. Restcamps in den Parks und Gasthäuser unterwegs wurden nach Lage, Freundlichkeit und Ausstattung gut ausgewählt. Bei einem "Platten" lieferte Avis gleich einen neuen Wagen. Wir haben die Reise in vollen Zügen genossen und sind von unserem "Afrikavirus" immer noch nicht geheilt worden.



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