26.04.2006

Südafrikareise von Renate Thie

Liebes Umfulana-Team,

3 Wochen Südafrika (von Johannesburg nach Kapstadt) liegen schon wieder fast 4 Wochen hinter uns und wir möchten Ihnen endlich einen kleinen Reisebericht geben. Gleich voranstellen möchte ich, dass wir eine phantastische Reise hatten. Dank Ihres Tourenvorschlages haben wir eine einzigartige Landschaft erlebt, waren in wunderbaren Unterkünften bei ebenso wunderbaren Menschen. Der Nissan Almera hat uns 6000 km stets die Treue gehalten, so dass wir unseren Urlaub vom ersten bis zum letzten Tag genießen konnten.

Die ersten beiden Tage bei Felix und Ute in Sabie waren zum Beginn sehr hilfreich und die Ratschläge haben uns bis nach Kapstadt begleitet. Die Tage im Krüger Nationalpark haben unsere Hoffnungen auf viele Tierbeobachtungen erfüllt. Sogar als wir beim Verlassen des Parks plötzlich vor der gesperrten Crocodile Bridge standen (obwohl uns im Camp versichert wurde, dass die Brücke offen ist), hatten wir auf dem Umweg Begegnungen mit Elefanten und Giraffen in größerer Anzahl, so dass wir keinen Kilometer bereut haben.
Etwas skeptisch erwarteten wir das Buschcamp im Swaziland, wurden aber sehr positiv überrascht. Das Abendessen unter dem riesigen Wurstbaum, die wunderschönen Chalets und die Nacht inmitten der Natur waren einmalig.
Sehr gut gefallen hat es uns auch im Zimbete Country House und in Hermannsburg. Da wir bei Quanta nur eine Nacht blieben und so ein Ausflug zu den heißen Quellen von Lilani nicht möglich war, konnten wir wenigstens eine ganz liebevolle Führung mit Inge in der alten Schule erleben. Das Dinner by Candlelight hat uns aus zwei Gründen ganz besonders gefallen, das gesamte Ambiente war hinreißend und traf genau auf den 65. Geburtstag meines Mannes. Schöner hätten wir es nicht treffen können !
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war der Aufenthalt im Royal Natal Nationalpark, wo das Thendele Camp in einer einmalig schönen Umgebung liegt. Die Landschaft der Drakensberge bietet so eine große Vielfalt und begeisterte uns sehr.
Wir haben auch einen Abstecher nach Lesotho gemacht und sind bis zum Katse-Dam vorgedrungen bevor wir in der Arbutus Lodge eingezogen sind. Auch hier können wir nur das Beste sagen ebenso von der historischen Villa in Graaff-Reinet. Die Stadt selbst hat uns gefallen und das Valley of Desolation bietet eine atemberaubende Aussicht.
Dann ging es an die Gardenroute und nach Sedgefield. Auch bei Monika und Gerd Strobel haben wir uns sehr wohlgefühlt und wenn jetzt bei uns die Grillsaison losgeht, werden wir noch oft an das Riesensteak von Gerd denken. Als Eisenbahnfans hatten wir es natürlich auf den Zug zwischen George und Knysna abgesehen, haben aber auch die traumhafte Gardenroute bereist bis an die Mündung des Stromsriver.
Unser letztes Ziel war Kapstadt und das Haus Sonnekus. Pat ist eine nette Gastgeberin und gibt wertvolle Ausflugstipps. Tafelberg, Kaphalbinsel, Weinroute und Hermanus standen noch auf unserem Programm und bildeten einen schönen Abschluss der Reise.

Für uns war es die erste Südafrikareise. Das Land, mit Lesotho und Swaziland ist einmalig schön und das konnten wir nur so, im Rahmen dieser Selbstfahrerrundreise, erleben und Dank Ihrer Organisation. Am Ende können wir nur sagen, es war wunderschön und wir wären gern noch geblieben. Sicher wird dies nicht unsere letzte Reise mit Umfulana gewesen sein.

Viele Grüße aus Dresden
Renate und Tammo Thie



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