01.09.2006

Südafrikareise von Andrea, Jürgen, Marcel und Jacqueline

Wir werden noch einige Südafrikaabende veranstalten

Hallo liebes Umfulana-Team!

Wir sind seit 27. August 06 von unserer traumhaften 3-wöchigen Südafrikareise zurückgekehrt und immer noch sehr beeindruckt! Viele unserer Freunde und die Familie haben schon Reiseberichte von uns erhalten und wir werden noch einige Südafrikaabende veranstalten. Das spricht für SIE! Da alles wunderbar geklappt hat, Sie sehr bekannt sind bei den Unterkünften etc. und vieles unsere Erwartungen übertroffen hat, werden wir auf jeden Fall wieder mit Ihnen nach SA reisen. Auch die Reisezeit August finden wir super, weil nichts überfüllt ist und die Witterung genau zu unseren Interessen (viel Sightseeing) gepasst hat. Es war sozusagen eine "Schupperreise". Denn die 6000 km von Kapstadt nach Johannesburg ließen uns nicht viel Zeit an einzelnen Orten sondern wie lebten sozusagen aus dem Koffer. Aber das wollten wir so und beim nächsten Mal geben wir Umfulana unsere Schwerpunkte an und hoffen wieder auf eine so prima ausgearbeitete Reise...Frau Tiemann möchten wir noch besonders danken für Ihre tolle Hilfe bei unseren Startschwierigkeiten. Zwei Züge der Deutschen Bundesbahn sind an dem Anreisetag ausgefallen und somit haben wir den Flug nach Kapstadt verpasst. Aber dank Umfulana und der SAA sind wir ohne zusätzliche Kosten und nur 4 Stunden später in Kapstadt gelandet. Nun möchten wir einige Highlights nach der Reihenfolge unserer Reise aufzählen:

1. Kapstadt: 4 Tage Kapstadt reichen kaum aus, schon alleine die Pinguine sind so zauberhaft und eine Townshiptour ein Muss. Die Unterkunft ist sehr freundlich und wir konnten schon erahnen was für schöne Unterkünfte auf uns zukommen. Die Gastgeberin hat uns auch die Townshiptour gebucht.

2. Knysna: 3 Tage, davon ein Tag Outshoorn (Straußenfarm) und die Cango Caves Adventure Tour, der nächste Tag die traumhaften Strände und Pässe fahren und das wunderschöne Tsitsikammagebiet. Die jungen deutschen Wirtsleute waren sehr nett und es war sehr familiär. Allein das Frühstück ein Traum und immer tolle Tipps für Ausflüge auf Lager!

3. Graaff Reinet: 2 Tage. Es ist ein schönes Städtchen mitten in der Halbwüste. Der Baustil ist sehr interessant und der Ausflug zum Camdeboo National Park lohnenswert. Hier durften wir schon einige wilde Tiere Afrikas kennenlernen. Die Unterkunft wieder sehr freundlich. Hier waren wir aber in einem Nebengebäude untergebracht. Dabei hatten wir uns schon auf das traumhaft und herrschaftlich aussehende Haupthaus gefreut als wir ankamen. Jedoch der Gastgeber gibt auch gute Vorschläge und das entlohnt für die vielleicht nicht mehr ganz taufrische Unterkunft.

4. Ladybrand: Die Nähe zu Lesotho ist vielleicht interessant aber Ladybrand war wohl eher als Durchreisestadtion gedacht. Die Unterkunft war ein riesiges Haus mit ganz vielen Zimmern und einem traumhaft großen Garten ganz für uns allein. Die Vermieter wohnen woanders und kamen am nächsten Morgen um uns ein Frühstück zu bereiten. Da haben wir uns schon überlegt ob wir das so alleine gruselig finden sollen. Aber das Haus steht unter Denkmalschutz und ist ganz toll hergerichtet. Wir durften die ganzen Räume nutzen.

5. Über Lesotho zu den Drakensbergen. Da wären wir gerne auch länger als 2 Tage geblieben. Die Selbstversorgerunterkunft war ein Traum. Wieder so groß und morgens das Frühstück mit Weitblick auf diese wunderschöne Berglandschaft. Die Wanderungen sind sehr zu empfehlen und die Höhlenmalereien muss man gesehen haben.

6. Hermannsburg: Wir hatten hier eine traumhafte Zeit. Über Quanta (die Wirtin) wurde schon sehr viel geschwärmt und wir können das bestätigen. Allein das Ambiente beim Frühstück und Abendessen und die schönen Gespräche. Sie gab uns auch den Tipp mit den Schwefelbädern. Wir lernten sehr viel geschichtliches dort und vorallem über den Zulustamm (da hatten wir einen ganzen Tag eine Führung mit Vic Schütte). Unsere Kinder waren von diesem "Zulutag" sehr beeindruckt!

7. Empangeni: Das Haus ist ca. 80 km vom Umfolozi-Hluhluwe Game Reserve entfernt aber sehr zu empfehlen. Wir wurden mit sagenhaften Menues am Abend verwöhnt und hatten interessante Gespräche mit Andrew dem Wirt. Er hat uns auch seine Zuckerrohrfarm gezeigt und erklärt. Der Tierpark Umfolozi ist auch ein Muss, wenn man wilde Tiere liebt.

8. Ntshondowe Camp im Ithala Game Reserve: Das war die einzige Unterkunft und der einzige Park die uns nicht so besonders gefallen haben. Die Unterkunft ist schon recht alt, unser Night-drive-Ranger konnte man vergessen (wir haben ihn auf eine Wildkatze hin gewiesen und er ist weitergefahren weil die Zeit abgelaufen war!) und es gibt wirklich schönere Parks wenn man Tiere beobachten möchte.

9. Krügerpark. Die Unterkunft ist ca. 6 km vom in unseren Augen interessantesten Gate "Crocodile Bridge" des Krügerparks entfernt. Es wird von Engländern geführt, die vor einem Jahr emigriert sind. Alles ist liebevoll gestaltet, der Pool ist super und es wird ganz toll mit dem einheimischen Personal umgegangen. Da möchten wir auch wieder hin. 2 Tage Krügerpark sind zu kurz. Wir sahen zwar die Big Five und sogar nachts 3 Gebharden bei der Jagd. Das war der Night-Game-Rangerin zu verdanken. Die hatte Augen wie ein Luchs und es war eine sehr beeindruckende Nachtfahrt mit offenem Jeep durch die Tierwelt. Doch dieser Park ist so faszinierend. Uns würde es nach einer Woche nicht langweilig werden...

10. Sabie: Hier konnten wir von Felix und Ute wieder viel über Land und Leute erfahren. Dabei wurden wir mit einem traumhaften Frühstück verwöhnt. Felix lebt schon 30 Jahre in dem Land und gibt sehr gute Vorschläge für Ausflüge. Das Goldgräberstädtchen Pilgrim ist ein Traum und natürlich der Blyde River Canyon. Wieder einmal festzustellen: 2 Tage sind zu kurz und wir möchten gerne wieder diese Stelle aufsuchen.

Der Rückflug ging ab Johannesburg und mit dem Auto von Avis waren wir sehr zufrieden.

Vielen Dank an Umfulana



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