15.10.2006

Südafrikareise von Kerstin Eckhardt-Schätzle

Hallo Herr Garstka,

wir sind jetzt bereits wieder 10 Tage aus Südafrika zurück, der Alltag hat uns bereits wieder voll im Griff, deshalb erst jetzt ein paar Zeilen.

Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen. In fast allen Unterkünften haben wir uns sehr wohl gefühlt.

Hier einige Anmerkungen:

Unsere Platzreservierungen für den Rückflug haben wir direkt nach dem Hinflug in Johannesburg umgebucht, wir fanden uns vor einer Wand wieder ohne Beinfreiheit und konnten so den Nachtflug nicht bequem genießen . Ansonsten ist die Airline und der Service gut.

Ihre Wegbeschreibungen haben teilweise Ihre Tücken gehabt. So waren einige Schilder nicht da, wo sie laut Ihrer Beschreibung sein sollten. Mit den Entfernungen sind wir immer gut hingekommen.

Nicht genießen konnten wir den Aufenthalt im Bushu-Bushcamp bem de Hoop Park. Hier kümmerte sich der Eigentümer überhaupt nicht um seine Gäste, die Angestellten gaben sich Mühe. Jedenfalls sind die Holzbalken in den Häusern so mit Teer oder ähnlichem getränkt, dass man aufgrund des Geruchs fast kein Auge zumachen konnte. Dazu kam, das das Personal (in Abwesenheit des Eigentümers) nachts vergaß den Generator auszuschalten und dessen Brummen begleitete uns die ganze Nacht. Das Personal fuhr übernacht weg und kehrte erst morgens ca 7.00 Uhr zurück. Was wäre bei einem Notfall? (Anmerkung von Umfulana: Die Beschwerde wurde weitergegeben und bei den nächsten Buchungen berüchsichtigt) Ansonsten ist de Hoop sehr schön, wir haben große Antilopenherden gesehen und unzählige Wale sogar mit vielen Kälbchen. Hier müsste es eine schöne Alternativunterkunft geben.

Die Villa in Sabie ist gut für den Start für eine Südafrikareise. Felix gibt gute Tips und ist sehr unterhaltsam. Leider hört man viel Straßenverkehr, dafür kann man abends zu Fuß zu allen Restaurants in Sabie laufen. Die Bush Lodge in Timbavati ist originell und schön am Fluss gelegen. Besonders schön fand ich die Schlafzimmer im Cottage ohne Fenster, nur mit Mückengitter versehen, die Nachtgeräusche (samt Löwengebrüll, Leopardenhusten und vor allem viele schmatzende und laute Hippos) ließen uns zwar nicht durchschlafen, aber es war wunderschön. Wir haben in den beiden Tagen alle Big Five gesehen.

Bei Paddy und Pauline und John am Crocodile River wären wir gerne noch eine Nacht geblieben. Schöne Lage, viele Tiere im Garten, und mit Paddy kann man sich stundenlang unterhalten.

Die Lodge an den Jagdgründen des Zulukönigs liegt wunderschön, leider hatten wir am ersten Abend Gewitter und Sturm, es war extrem kalt, wir dachten die Cottages heben ab. Erst am nächsten Tag konnten wir die Cottages mit den großen Terassen und Panoramafenstern richtig genießen.

Die Farm am indischen Ozean ist für eine Übernachtung gut, die Zimmer sind etwas klein. Leider hatten wir schlechtes Wetter am Meer, kein Badenachmittag möglich. Nach Hermannsburg fuhren wir im dichten Nebel und Regen. Quanta war leider nicht zu Hause, sie wurde Oma und war bei Ihrer Tochter. Auch bei ihrer netten Schwester aus Deutschland haben wir uns mit Kamin und Heizung sehr wohl gefühlt. Beindruckend dann der Besuch des Missionsmuseums und der Ausflug nach Msinga mit Herrn Schütte.

Thendele Camp liegt wunderschön mit Blick aufs Amphitheater. Leider hatten wir unses Häuschen je am entgegengesetzten Ende des Camps und man konnte uns nichts anderes ermöglichen, obwohl nähere Häuser frei waren. Hier strahlender Sonnenschein und schöne Wanderungen.
Weiter Richtung Süden duch interessante Landschaften. Hier sind Cranberry Cottage und die historische Villa für zwischenstopps ok. Graaf Reinnet ist sehr hübsch, als Restaurant empfehlenswert ist das Kliphuiz in Laufnähe.
Joachim und Katrin in Knysna sind sehr gastfreundlich mit gutem Frühstück. In Kapstadt wohnten wir im Hujis Haarlem, sehr schön und empfehlenswert, aber Achtung – gegenüber ist eine Grundschule – Lärmpegel in der Woche vorhanden. Wir hatten das Glück, daß der Tafelberg am Ankunftstag bei strahlender Sonne zu erkunden war. Die Kaphalbinsel und Kapstadt sind sicher eine eigene Reise wert.
Abschluss unserer Reise war das Boutique Hotel in Stellenbosch, sehr zu empfehlen. Mit einer von unseren Gastgebern organisierten geführten Tour durch die Weingegend und -güter endete unser interessanter Südafrika Urlaub.

Umfulana wurde mehrfach von den Gastgebern gelobt. Wir mussten kein einziges Mal den Voucher vorzeigen.
Vielen Dank und wir kommen gerne wieder auf eine Umfulana Reise zurück.

Kerstin Eckhardt-Schätzle und Markus Schätzle



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