14.05.2019

Südafrikareise von Klaus Leineweber

Es war eine wunderschöne Reise

Liebe Frau Tiemann,
gerne gebe ich Ihnen ein Feedback zu unserer Reise im März 2019. 
Im März 2019 sind wir zum wiederholten Male mit Umfulana nach Südafrika gereist. Wir sind deshalb zu Wiederholungstätern mit Umfulana geworden, weil die gesamte Organisation vom ersten Kontakt bis zur Rückkehr nach Deutschland wirklich sehr detailliert und perfekt war. Das Vertrauen ist so gewachsen und Umfulana bleibt unser Favorit, zumindest, solange wir noch weite Strecken selbst fahren können. Wir hatten alles von Bahn, Flug, Mietwagen und Unterkünfte über Umfulana gemacht. 
Unsere Stationen in SA waren: Lodges bei Hazyview, Lower Sabie im Krügerpark, Farm bei Piet Retief, B&B bei Hermannsburg/Zululand und schließlich B&B in Salt Rock am Indischen Ozean. Alle Unterkünfte waren sehr gut, wir hatten überall die schönsten Zimmer und die Inhaber waren sehr hilfsbereit und freundlich. Sie geben gute Tips zu Einkäufen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und ob es auf den Strecken Probleme gibt.
Es hat sich gezeigt, dass unsere Strecke von Hazyview nach Piet Retief ausschließlich über die R33 führt. Zwei Kommentare dazu: im Vergleich zu Vorjahren sind die Straßen nahezu alle deutlich schlechter geworden, d.h. viele Potholes, die z.T auch groß und tief sind. Wenn man da mit der zulässigen Geschwindigkeit reinfährt, ist das für die Räder nicht zuträglich. Dies hieß für uns, runter mit der Geschwindigkeit und immer Blick auf die Straße, um die Potholes umfahren zu können. Leider blieb dabei der Blick in die Landschaft verwehrt und wir benötigten deutlich mehr Zeit als angegeben, z.B. anstatt dreieinhalb eher viereinhalb Stunden. Das zweite ist die enorme Anzahl von Geschwindigkeitsbremsen durch Strassenaufschwellungen. Manchmal sind sie angekündigt durch Schilder, manchmal nicht und dann wird der Wagen gut durchgeschüttelt; auch nicht gut für die Räder.
Abgesehen von den Autobahnen ist das nahezu überall. Da die Streckenabschnitte von Umfulana nie sehr lang gewählt werden, kommt man immer bei Tageslicht an, aber auch müde.
Auf der Farm Dusk 2 Dawn bei Piet Retief sollte man unbedingt eine Farmführung mit dem Inhaber Johann machen. Sehr interessant. Das ist ein echtes Bildungsprogramm. Und seht zu, dass ihr in eines der neuen Häuschen kommt, wundervoll und sehr durchdacht eingerichtet. Und bevor ihr wieder abfahrt, schaut euch in Gudruns kleinem Shop die lokal hergestellten Karten und Tischdecken an. Sie sind sehr hübsch und der Erlös kommt einem guten Zweck zu Gute. Wir haben bei Beidem ordentlich zugeschlagen.
Die Tour mit Erna in Hermannsburg sollte man machen. Schaut euch mit ihr den Kindergarten der Deutschen Schule an. Beeindruckend, wie dort alle Kinder (deutschstämmige Kinder sind eher in der Minderheit) gefördert und entwickelt werden. Dann fahrt mit ihr zu einer Töpferei weit außerhalb und hoch gelegen. Das ist tiefstes Zululand und sehr armselig. Und schließlich solltet ihr mit Erna zu ihr nach Hause fahren (nur 20 Minuten von Hermannsburg entfernt). Sie lebt dort seit mehr als 20 Jahren in einem Haus ohne Elektrizität und fließendem Wasser. Das ist eine ganz andere Welt und Erna ist zufrieden.
Auf der Fahrt zur Küste Richtung Salt Rock solltet ihr eine Besichtigung von Kwasizabantu machen. Es ist ein hochmoderner landwirtschaftlicher Produktionsbetrieb. Aber gleichwohl sehr interessant, wie durchdacht das gemacht ist. Sie machen gerne ein Führung, aber ihr müßt vorher Quanta von Morgentau bitten, euch anzumelden. Sonst klappt das nicht.
Schließlich Salt Rock. Das Saffron House ist wundervoll. Wir hatten ein Zimmer über dem Pool. Sehr empfehlenswert. Der Strand ist fussläufig in 10 Minuten zu erreichen und nicht überfüllt. In Salt Rock gibt es viele Restaurants. Der B&B Inhaber Ian ist sehr hilfsbereit und hat sehr gute Empfehlungen. Unser Favorit als Fischliebhaber war Jack Salmon und ich sag nur Tunfischsteak. Dort liegt auf dem Zimmer eine Broschüre aus, die wirklich alles Wissenswerte enthält.
Zum Schluß noch: wir durften dort erleben was load shedding ist und wie das wirkt. Zu am Vortag angegebenen Zeiten wird landesweit bezirksweise der Strom für 2 bis 3 Stunden abgestellt, und das bis zu viermal am Tag.. Nehmt also eine gute und helle Taschenlampe mit – für jeden. Und eine Schachtel Streichhölzer. Die Inhaber sagen euch, wann am nächsten Tag der Strom abgeschaltet wird.Dann legt die Taschenlampen parat und bereitet die Kerzen vor. Die bekommt ihr vor Ort.
Alle Inhaber sagten uns, dass dieser März der schlechteste der vergangenen Jahe war. Warum weiß keiner.
Man erlebt eben immer noch etwas Neues. Es war eine wunderschöne Reise, eben auch Dank Umfulanas Organisation. Vielen Dank!




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