02.11.2006

Südafrikareise von Julia Skischus + Michael Mang

Liebes Umfulana-Team,

gestern sind wir von unserer zweiten Reise mit Umfulana nach Südafrika zurückgekehrt und sind wieder einmal begeistert! Diesmal ging es in den Osten (letztes Jahr Kapstadt und Garden Route) mit Schwerpunkt eher auf Natur und ohne größere Städte, und uns hat diese Reise fast noch besser gefallen als die erste.
Ein paar Worte zu den einzelnen Unterkünften:

Lodge in Hazyview: Tolle Unterkunft mit sehr schöner Aussicht auf den Sabie Fluß, gut zum Tiere beobachten, Hans ist ein sehr netter Gastgeber und das Essen war prima.
Akeru Private Camp: Für uns persönlich eindeutig ein Höhepunkt der Reise, die Lodge liegt mitten in der Wildnis, man sieht viele Tiere, die Safaris waren toll und unser Ranger sehr kompetent. Auch hier sehr nette Gastgeber und gutes Essen. Wirklich ein Erlebnis!
Lodge am Crocodile River: direkt an der südlichen Grenze zum Krügerpark in einem kleinen privaten Park gelegen, man hat eine tolle Aussicht auf den Crocodile River, auch hier kann man gut den ganzen Tag im Garten verbringen und Tiere beobachten. Die Zimmer waren auch hier sehr schön, Paddy und Pauline sehr freundlich, mit Paddy haben wir sehr interessante Gespräche führen können. Die Lodge ist allerdings sehr familiär (man isst abends gemeinsam mit der Gastfamilie, die auch auf dem Anwesen wohnt), auf Dauer wäre uns die "Familienanbindung" vielleicht etwas zu eng geworden, aber für zwei Tage wars ok.
Lodge im Zululand: noch ein Höhepunkt der Reise für uns, eine wirklich tolle Unterkunft mit sehr schönen Zimmern und (auch hier) super Aussicht über Wälder, Berge und Flüsse. Auch hier war das Essen super und die Gastgeber sehr freundlich und engagiert. Die Game Drives waren nicht ganz so spektakulär wie im Akeru Camp (nicht so viele Tiere), aber das hatten wir ja auch schon hinter uns.
Farm am Indischen Ozean: wieder einmal ein sehr schönes Anwesen mit riesigem Garten in der Nähe des Meeres, leider hatten wir schlechtes Wetter, aber ansonsten hat auch hier alles gestimmt und Mary die Gastgeberin hat uns wieder mit wertvollen Tips für Unternehmungen versorgt.
Missionsfarm in Hermannsburg: auch hier hatten wir am ersten Tag schlechtes Wetter und fühlten uns in dem kleinen Nest mitten im "Niemandsland" etwas verloren, aber Quanta die Gastgeberin hat uns gute Anregungen gegeben, die heißen Quellen in Lilani und das Missionsmuseum in Hermannsburg sollte man sich nicht entgehen lassen. Wir haben viel über die Geschichte des Ortes gelernt. Der Tag mit Vic Schütte war unheimlich informativ und spannend, und wir sehen es als sehr wertvolle Erfahrung einmal "hinter die Kulissen" geblickt zu haben und etwas über das Leben der Einheimischen (Zulus) und vor allem über ihre Lebensbedingungen gelernt zu haben.
Park Camp: die einzige Unterkunft die uns nicht so sehr begeistert hat. Daß es ein Selbstversorger-Camp war war für uns nach all dem Luxus etwas "gewöhnungsbedürftig", darüber hinaus war aber auch die Einrichtung etwas heruntergekommen und das Ganze erinnerte etwas an Jugendherberge. Auch das Personal war hier nicht so engagiert und freundlich wie wir es von den anderen Unterkünften kannten.
Die Umgebung war auch hier allerdings wieder wunderschön, die Aussicht auf die Drakensberge super, es gab viele Möglichkeiten zum Wandern.
Ihre Wegbeschreibung zu diesem Camp sollte vielleicht etwas ausführlicher sein, wir haben in Bergville nicht wirklich einen Hinweis gefunden ob und in welche Richtung man abbiegen muß, die Beschilderung ist (zumindest wenn man nach Royal Natal NP sucht) in Bergville und Umgebung eher spärlich bzw. garnicht vorhanden (Anmerkunf von Umfulana: ist bereits überarbeitet).

Ansonsten -wie gesagt- wieder eine wunderschöne Reise mit vielen vielen Eindrücken die uns noch lange beschäftigen wird! Ein dickes Lob an die Organisation und die Auswahl der Unterkünfte von Umfulana, wir werden gerne wieder mit Ihnen verreisen!




Nach Oben