20.11.2006

Südafrikareise von Sylvia Rütschi-Bühler

Liebes Umfulana-Team

Mit etwas Verspätung folgt hier noch unser Reisebericht. Zuerst einmal vielen herzlichen Dank, alles hat wunderbar geklappt und wir waren sicher nicht das letzte Mal in Südafrika.

Wir starteten in Kapstadt, wo es trotz schönem Wetter recht frisch war. Das Cathbert Country Inn in der Nähe von Paarl hat uns sehr gut gefallen, ruhig und abgelegen. Da wir abends nicht mehr fahren wollten, haben wir auch gleich dort gegessen, was wir ebenfalls sehr empfehlen können.

Weiter fuhren wir dann an die Pringle Bay ins Gästehaus. Kleine, aber sehr schöne Zimmer, herzliche und familiäre Betreuung und Peter kochte einfach sensationell! Einziger Nachteil war, dass die Entfernung zu Gans Bay, wo wir die Tour zu den weissen Haien gebucht hatten, doch etwas weit war. Die Halbtages-Tour am Morgen startet ca. um 08.00 Uhr und für die Fahrt dorthin sollte man schon 2 Stunden einplanen. Wir konnten dann aber zum Glück auf den Nachmittag umbuchen. Wir wollten ja das wunderbare Frühstück nicht verpassen. Die Tour selber war beeindruckend und wir haben auch tatsächlich weisse Haie gesehen. Wir hätten uns aber noch etwas mehr Informationen von der Crew zu diesen eindrücklichen Tieren erhofft.

Wir flogen dann weiter nach Durban, wo wir eine Nacht auf der Farm am indischen Ozean verbrachten. Riesengrosses Zimmer und sehr schönes Anwesen. Unsere Reise führte uns dann weiter in die nördlichen Drakensberge zum Royal Natal Park, wo wir uns fast ein bisschen vorkamen, wie am Ende der Welt, so abgelegen. Wir haben aber diese Abgeschiedenheit genossen. Die Unterkunft im Camp war gut und zweckmässig, aber natürlich nicht mehr so luxuriös wie vorher.

Weiter waren wir noch im Ithala Game Reserve, das uns auch sehr gut gefallen hat, klein aber fein und wunderbare Landschaft. Und dann kam der Höhepunkt in Swaziland. Es war wirklich ein einzigartiges Erlebnis in diesen halboffenen Hüsli zu schlafen mit der ganzen Geräuschkulisse (zum Glück hatten wir keine ungebetenen Gäste)! Und auch die Tiere so nah zu erleben, ein Elefant legte seinen Rüssel direkt auf die Kühlerhaube. Einfach unglaublich ist auch, dass man in dieser Wildnis dann am Abend fein essen und einen guten Wein geniessen kann. Ein Supererlebnis!

Weiter gings dann in den Krüger Park (Skukuza und Olifants), wo wir ebenfalls viele Tiere gesehen haben. Sehr nahen Kontakt hatten wir diesmal mit einem Löwen, dem es unser Auto wohl angetan hatte. Zuerst biss er genüsslich in unseren Rückspiegel und dann in den Vorderreifen. Wir konnten es nicht sehen, von umstehenden Autos wurde uns dann gesagt, dass wir einen Platten hätten. Die Löwen und die Autos verzogen sich dann allmählich und zwei einheimische Führer von einem Safari-Fahrzeug erbarmten sich und wechselten uns in Nullkommanichts den Reifen. Wir waren sehr froh und gaben den beiden auch ein sehr gutes Trinkgeld. Zurück im Camp meldeten wir uns bei der Avis-Vertretung, in Skukuza hatte es glücklicherweise eine. Sie gaben sich unheimlich Mühe und innert 2 Stunden hatten wir einen neuen Reservereifen. Vorerst hatten wir genug von Löwen, wenigstens an diesem Tag.

Wir waren dann noch zwei Nächte im Olifants-Camp. Leider hatten wir keinen Bungalow mit Blick auf den Fluss, die wirklich um vieles schöner sind (aber wahrscheinlich auch früh ausgebucht). Am Schluss waren wir in der Chestnut Lodge in Hazyview. Zimmer sehr komfortabel und leckeres Essen, leider war das Wetter schlecht und es war auch recht kühl. Aber so fiel es uns etwas weniger schwer, wieder nach Hause zu fliegen.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Sylvia und Roland Bühler



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