25.11.2006

Südafrikareise von Traudl Anselmann

22.11.2006 Thomas und Traudl Anselmann

Liebe Frau Tiemann, lieber Herr Garstka,

wir sind zurück von unserer 3-wöchigen Südafrikareise, die uns vom 24.09.-16.10.2006 in dieses wunderschöne Land führte und sind begeistert. Ein großes Lob an das Umfulana Team für die wirklich perfekte Planung und Ausarbeitung.In all unseren Unterkünften konnte man deutlich spüren, dass wir als Umfulana Kunden sehr willkommen waren.
Berglodge mit Panoramablick (nahe Hazyview): ein schöner Ort um die ersten Eindrücke zu verarbeiten (Nachtflug nach Johannesburg, Übernahme des Mietwagens, Pretoria, 400 km Anfahrt-alles problemlos). Idyllische Lage inmitten ruhiger Natur, guter Ausgangspunkt zum Blyde River Canyon. 2 Übernachtungen sehr empfehlenswert. Gepflegte Zimmer, gutes Dinner und persönlicher Service.

Olifants Camp (im Krüger Park): Die Erlebnisse im Krüger Park sind unvergesslich. Entgegen dem Vorschlag von Umfulana fuhren wir schon durch das Phabeni Gate in den Park (nicht erst im Norden am Phalaborwa Gate). Für die 200 km brauchten wir ungefähr 6 Stunden – es war sehr lohnenswert, da wir schon sehr viele Tiere sahen (Zebras, Giraffen, Impalas, Elefanten und sogar einen Leoparden).Von unserer Hütte hatten wir einen phantastischen Ausblick über das Tal. Ein besonderer Höhepunkt war der Morning Walk mit 2 Rangern zu Fuß durch die Wildnis. Dabei erlebten wir einen Lions kill on Kudu! Wir hatten Glück, dass für diese Tour vor Ort noch Plätze frei waren (max. 8 Personen). Besser wäre es den Morning Walk vorab mit der Reservierung der Unterkunft gleich mitzubuchen.

Bush Lodge in Sabi Sand: Bei der Anfahrt über die staubige Schotterpiste fährt man mit 60 km angenehmer über die Wellenkämme als mit zu langsamer Geschwindigkeit von 20 km.
Die folgenden 3 Tage in der Private Lodge waren ein Traum. Hier stimmt einfach alles – die persönliche Betreuung durch die Ranger, das Essen, die Atmosphäre! Bei den morgendlichen und abendlichen Game Drives (jeweils ca. 3 Stunden) hatten wir intensive und hautnahe Tiererlebnisse. Die Big Five bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang vom Jeep aus zu erleben ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Lodge im Bergregenwald: Luxuslodge im Bergregenwald nahe Malelane.Die abenteuerliche Anfahrt war kein Problem.Schöne Vegetation mit Schmetterlingen und Wildwasser – Holzstege verbinden komfortable Baumhäuser. Wunderbare Stimmung beim Abendessen. Starke Gewitter und heftige Regenfälle beunruhigten uns während der Nacht (Überflutung der Straße, Stromausfall- man kann das Anwesen nur durch ein elektrisch gesichertes Tor verlassen), da wir am nächsten Morgen sehr frühzeitig zum 450 km entfernten Johannesburg mussten, um den Flieger nach George zu erreichen. Es ging dann doch aber alles gut..

Gästehaus, Knysna: Gemütliches Zimmer mit Balkon und Seeblick, gutes Frühstück auf der Terrasse. 3 herrliche Tage mit Ausflügen zum Tsitsikama National Park, Plettenberg Brenton-on-Sea und Knysna (schönes Städtchen mit guten Fischlokalen und schönen Stränden).

Shades of Africa, Oudtshoorn; 2 Übernachtungen mit Besuch einer Straußenfarm und den grandiosen Cango Caves. Die Abenteuer Tour in den Höhlen ist wirklich sehr abenteuerlich!
Dinner im „Jemimas“ sehr zu empfehlen (Top Restaurant).

Schulphoek Seafront Guest House, Hermanus: Upgrade in Honeymoon Suite erfreute uns sehr, abends Aperitif im Weinkeller mit anschließendem exzellenten Dinner (kostenlos) an einer langen Tafel mit den anderen Gästen und den Gastgebern. Gute Walbeobachtung von der Küste aus.

Boutique Hotel, Stellenbosch: Stellenbosch ist eine besonders schöne Stadt mit Häusern im kapholländischen Stil (große Universität) und idealer Ausgangspunkt für den Besuch der umliegenden Weingüter. In unserem charmanten Gästehaus (Nähe Zentrum) haben wir uns durch die geschmackvolle Einrichtung und den erstklassigen Service sehr wohlgefühlt.

Huijs Haerlem, Kapstadt: Am Ende unserer Reise verbrachten wir 4 wundervolle Tage in der Kapregion (leider doch noch zu kurz). Huijs Haerlem in Seapoint ist eine Oase der Ruhe mit traumhaftem Garten, Meerblick, komfartablen Zimmern und perfekten Gastgebern. Besonders die 5-stündige Township-Tour mit Besuch eines Gospel Gottesdienstes und Kinderheims hat uns tief beeindruckt (von unseren Gastgebern organisiert).

Abschließend möchten wir noch erwähnen, dass wir Ende September bis Mitte Oktober als eine optimale Reisezeit ansehen – mit angenehmen Klima und guten Möglichkeiten für Tierbeobachtung.

Durch die vielen persönlichen Gespräche mit unseren Gastgebern, natürlich auch über das Verhältnis zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung, den Zukunftsaussichten in diesem Land etc. haben wir ein umfassendes Bild bekommen.
Wir sind mit sehr vielen neuen Eindrücken heimgekehrt und werden künftig mit noch mehr Interesse die Entwicklung von Südafrika verfolgen.
Wir hoffen, bald wieder dort zu sein!



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