20.12.2006

Südafrikareise von Felicitas Hansmann

Reisebericht Südafrika 20.10. – 12.11.

Nachdem die wunderschönen Eindrücke etwas verdaut sind und auch die unzähligen Fotos (700 von Felicitas und 11.000 von Stefan) sortiert sind, schreiben wir aus dem nasskalten Deutschland einen Bericht dieser fantastischen und von Umfulana perfekt geplanten Reise.

Zu Umfulana:
Wir empfehlen uneingeschränkt, bei Umfulana zu buchen! Wir haben eine äußerst stimmige Reise geplant bekommen, die sehr genau auf unsere Wünsche zugeschnitten war! Das ist wirklich einmalig! Im Vergleich zu manchen anderen Reisenden, die auf eigene Faust unterwegs waren, haben wir deutlich mehr vom Land gesehen und sind vor allem sorglos von einer Unterkunft zur nächsten gefahren.
Die Reisemappe mit Beschreibung der Strecke war generell sehr gut, nur die Wegbeschreibungen bzw. Zeitangaben zum Berg-En-Dal Camp (das Camp schließt um 18 Uhr die Tore!) und zum Game Reserve in Swasiland (Strecke deutlich weiter als angegeben) waren sehr verbesserungsbedürftig.

Zu den Unterkünften:
Besonders empfehlenswert:
Guest House in Johannesburg: Touren durch schon von Deutschland aus buchen!
Farm am Sabie: Romantische Rondevals über einem Fluss mit wild lebenden Flusspferden gelegen; hervorragender Gastgeber; fantastisches Essen
Game Reserve: Offene super Luxus Rondevals; man kommt ganz nah an die Tiere heran; super Guides; einmaliges Flair; super Essen
(Hermannsburg): Quanta ist einmalig; unbedingt die heißen Quellen besuchen! Die Touren mit Vic Schütte muss man vorbuchen!
Thendele Camp (Drakensberge): einmalige Lage mit Blick auf das Amphitheater; super Ausstattung.
Zitrusplantage and Spa: Luxus pur; fantastisches Essen; super Service; wunderschöne Zimmer.
Haus mit Seeblick (Sedgefield): Haus mit Herz; perfekter Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung; leckeres Essen
Villa (Muizenberg): wunderschönes Kolonialstilhaus; Pat ist hart aber herzlich; sie gibt super Ausflugstips; sichere Umgebung

Mit Einschränkungen empfehlenswert:
Berg-En-Dal Camp (Krüger Park): eher etwas für harte Männer; Ausstattung ist basic; guter Ausgangspunkt für eigene Fahrten; vom Camp angebotene Safaris sind mittelmäßig und nur auf den ganz normalen Straßen, da fährt man besser selbst
Zuckerrohrfarm (Felixton): wunderschönes Haus im Kolonialstil mit sehr lieben und tierfreundlichen Besitzern (5 Hunde); auch sonst viel Tierreichtum (Moskitos, Geckos, Schlangen); das Abendessen ist einmalig gut; die unverhältnismßig teuere Wäsche war leider nicht ordentlich und außerdem sind einige Wäschestücke vorübergehend verschollen, die uns von anderen Urlaubern dann ins nächste Camp nachgebracht wurden; Besitzer wollen demnächst an ihren Sohn übergeben => alles kann sich ändern
Historische Villa (Graaf Reinet): wunderschön, sehr liebevoll betrieben mit einem außergewöhnlich schönen Parkgarten; Eigentümer will aus Altersgründen das Guest House verkaufen => es könnte sich bald etwas ändern

Farblos:
Arbutus (Ladybrand): Haus im Kolonialstil mit sehr schönem Garten; Toilette und Dusche teilweise nur über "öffentlichen" Gang erreichbar.
Weitere Ratschläge an Reisende:
- Wenn man schon im Krüger oder Mkhaya war, kann man gut auf den Addo Elephant Park verzichten und stattdessen das Spa in der Unterkunft nutzen. Wer dennoch hineingeht, fährt besser selbst in eigenen Auto als in einer geführten Safari.
- Zwischen Sedgefield und Kapstadt kann man durchaus Station machen, beispielsweise in Hermanus. Dann ist die Strecke entspannter und man kann empfehlenswerte Orte wie z.B. Cape Agulhas mitnehmen.
- In Graaf-Reinet kann man gut einen ganzen Tag verbringen, ein Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre.
- Wir waren Mitte Oktober bis Mitte November dort und kälter sollte es nicht sein, d.h. früher sollte man nicht fahren. Andererseits wird später die Vegetation wieder dichter, d.h. deutlich später sieht man in den Parks weniger Tiere.
- Bei der Wahl des Mietwagens sollte man sich Automatik leisten und auch eine sinnvolle Motorisierung gönnen.



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