20.12.2006

Südafrikareise von Petra Bukowski

Hallo Herr Garstka,

etwas verspätet kommt hier unser Bericht aus dem Süden Afrikas. Insgesamt hat uns die Reise nicht zu gut gefallen wie vor 2 Jahren, was hauptsächlich durch die Unterkünfte zustande kam.

Bei Abholung des Autos bei Avis waren wir etwas überrascht, dass die Permits für Botswana und Simbabwe nicht bestellt waren (wie in den Reiseunterlagen
angegeben) und wir zusätzlich ca. 200 EUR zahlen mussten. Hier hatten wir angenommen, dass dies bereist im Reisepreis inbegriffen ist.

Gästefarm in der Kalahari: hier ist man bemüht. Die Gepardenfütterung mag manchen gefallen, die Tiere sind den ganzen Tag in einem kleinen Gehege untergebracht (das hat nicht unbedingt was mit Tierschutz zu tun, worauf der Manager ganz besonders hingewiesen hat).

Sedia Hotel in Maun und Nata Lodge als Durchgangsstation ok. Zu unserer Überraschung gab es in der Makgadikgadi Pan bis zum Horizont Wasser: der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Das Camp im Okavango: eine Sensation!!! Hier hätte man gut noch ein paar Tage länger verweilen können (Elefanten direkt am Zelt). Die Mannschaft war klasse, immer zuvorkommend und sachkundige
Führer: wir haben wieder viel dazu gelernt.

Hotel am Chobe: hier war angeblich nichts für uns gebucht, Zimmer haben wir aber bekommen, die Endrechnung enthielt allerdings alle Essen und Aktivitäten. Nach Reklamation und Telefonaten mit Umfulana seitens Hotelmanagement wurde aber auch dies geregelt. (hier wäre eine detaillierte Info in den Reiseunterlagen zu den gebuchten Activities hilfreich gewesen).

An der Grenze zu Simbabwe sind wird dann umgerechnet noch mal 200 EUR losgeworden, wofür genau, konnte man uns nicht erklären ("ohne Zahlung kommen wir nicht über die Grenze") (das hängt wohl von der Tagesform der Beamten ab).

Die Lodge am Sambesi war wieder ein Highlight und trotz der Umstände in Simbabwe gab es hier das beste Essen.

Familie Dieckmann an den Waterbergen hat uns in ihre Familie und Farmleben liebevoll aufgenommen. Auch hier wären wir gerne noch 1-2 Tage länger geblieben. Sie haben uns den Abschied aus Namibia schwer gemacht.

Nichts desto trotz bleibt Namibia unser Favorit und wir werden sicher wieder einen Urlaub dort einplanen.

Grüße

Petra Bukowski



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