22.01.2007

Südafrikareise von Franz Höfler

Traten unsere Südafrika Reise am 21. Dez. 2006 an. Am Flughafen in Dubai mussten wir um einen Sitzplatz für mich zum Weiterfliegen bangen. Wir kontaktierten Umfulana telefonisch um unserem ersten Quartier eine eventuelle Verspätungen anzukündigen. Es war für uns ein sehr gutes Gefühl zu wissen, das Umfulana uns sofort ein Quartier in Johannesburg in Flughafennähe organisiert hätte, falls wir wirklich verspätet dort angekommen wären. (Danke nochmal dafür!!)

Unsere erste Station war die Farm am Ufer des Sabie, eine sehr schöne Anlage!
Der Besitzer aus der Schweiz ist ein äußerst netter Kerl.
Wir genossen am Abend Rotwein auf der Terrasse und hörten durch die Finsternis die Geräusche der Hippos vom Sabie River herauf.
Am Morgen gings auf nach Norden zum Blyde River Canyon. Diese Gegend hat uns gewaltig fasziniert. Bei den 3 Rondevals gab es geniales Kunsthandwerk zu kaufen. Die Lucky Potholes muss man auch gesehen haben!

Bush Lodge am Sabie River war unsere zweite Station. Sahen beim ersten Game-Drive beinahe schon alle Big Five.
Die Wildfahrten dort waren mit Abstand die besten von allen. Ranger Mike ist der absolute Profi. Die Anlage ist nicht umzäunt, was ein spezielles Feeling aufkommen lässt. Beide Grillabende bei offenem Feuer haben wir mehr als genossen.

Weiter gings über Hazyview nach Komatieport. Leider haben es in Hazyview zwei Schwarze geschafft, uns mit einem äußerst raffinierten Trick beim Geldautomaten die Bankomatkarte abzuknöpfen. (wir sind uns mittlerweile ganz sicher, dass es sich um korrupte Bankangestellte handelte). Obwohl wir „nur“ 30 Minuten gebraucht haben, sie in Österreich sperren zu lassen, gelang es den beiden bei 3 weiteren Automaten insgesamt 400,-- Euro zu erbeuten.

Ankunft in Komatieport. Landlady und Landlord aus Manchester, seit einigen Monaten betreiben sie dieses Quartier. Eine der schönsten Anlagen die wir hatten. Swimming Pool zwischen den hübschen Gebäuden, umgeben von riesigen Palmen!
Am Abend genossen wir den äußerst netten Grillabend im Quartier mit weiteren Umfulana-Reisenden aus Deutschland!
Die Besitzer haben uns in Bezug auf unser Bankomatkarteproblem ganz ganz nett zu helfen versucht! (spitzen Adresse)

Fahrt durch das Swaziland! Wir entscheiden uns für eine andere Route! Westlich über die Hauptstadt! Landschaftlich über eine Hochebene, einfach traumhaft!! Es ging weiter in den Hluhluwe-Umfolozi NP zu der Tree Lodge.
Der erste Tag dort war unglaublich heiß. 39 Grad und 86 % Luftfeuchtigkeit!
Die beiden weiteren Tage waren dann Gott sie Dank kühl und regnerisch!
Das Essen auf Buffetbasis war sehr gut. Die Lodges auf Holzstelzen, rundum Natur! Affen säumten in der Früh als auch am Abend den Weg zur Lodge.
Geckos leisteten uns Gesellschaft im Zimmer.
Ein sehr dschungelmäßiges Erlebnis, schön!

Nun freuten wir uns schon sehr aufs Baden am Indischen Ozean. Angekommen am Strand in St. Lucia wurden wir gleich mal von gewaltigem Wind und Regen ordentlich durchgenässt! Wildeste Brandung, Massen von angeschwemmten Treibholz am Strand. Wild und herb, einfach Spitzenklasse!
Ein heisser Tee mit einem Vollbad im wunderschönen Quartier war äußerst passend.
Am nächsten Morgen fuhren wir durch den schönen Wetlandpark bis an die Küste.
Eine Stunde relaxen am herrlichen Sandstrand mit grünen Dünen im Hintergrund genügte, um unseren ersten leichten Sonnenbrand, trotz Wolken, einzufahren.

Nach Salt Rock am indischen Ozean ging es weiter., in ein B&B. Sehr nette Besitzer. Das Pool haben wir natürlich auch genossen.
Am Meer kilometerlanger traumhafter Sandstrand, gewaltige Wellen. Ein Badeort zum relaxen!

Hermannsburg, ein Dorf wie in der Lüneburger Heide, wir fühlten uns wie Zuhause!
Die unglaublich herzliche Besitzerin Quanta verwöhnte uns mit tollstem Essen bei Candlelight. Sie ist sowieso die beste Gesprächspartnerin bezüglich aller Südafrika Themen.
Am Nachmittag besichtigten wir die alte Missionsstation. Endlich erfuhren wir was Umfulana überhaupt heißt. Waren bzw. sind sehr beeindruckt vom kleinen Bach!!

Am Morgen trafen wir Vic Schütte. Gemeinsam mit ihm fuhren wir in ein Krankenhaus. Eine sehr ergreifende Erfahrung mit kleinen Kindern und auch Aidskranken erwartete uns dort.
Der Höhepunkt an diesem Nachmittag war aber ein Fest in einem Zuludorf. Das war echt sensationell. Alle tanzten und sangen, wir mussten das Zulubier kosten, hätt mich dabei fast übergeben. Wir durften auch in die Rundhütten der Zulus hinein, dass war spannend!!
Ein großes Dankeschön an Vic Schütte für diesen „outstanding“ Ausflug!

Das Camp in den Drakensbergen war unsere nächste Station. Dazu gibt’s nicht viel zu sagen! Mystik pur, könnte in Irland sein! Quartier perfekt!

Wahnsinn war die Fahrt durch den „Free State“ zurück nach Johannesburg.
Dort müssen alle Karl May Geschichten entstanden sein. Der wilde Westen in Reinkultur!

Ich hab Umfulana zufällig vor ca. einem Jahr im Internet entdeckt, und bin darüber sehr glücklich!
Wir bedanken uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Umfulana, beim kleinen Bach.
Euer Markenzeichen ist Qualität, Ehrlichkeit und Fürsorge für eure Kunden.
Es hätte nicht besser sein können!
Unsere nächste Reise, falls das Land passt, machen wir 100 % ig wieder mit Euch!

Danke, c u , Franz und Monika aus Österreich!




Nach Oben