27.04.2003

Südafrikareise von Schneider, Christine

Liebes Umfulana-Team!

Seit einer Woche sind wir (Christine Schneider und Armin Söring sowie unsere Freunde Ehepaar Buderus) von unserer ersten Südafrika-Reise zurück und müssen sagen ... leider ist es schon vorbei!
Vielen Dank für die super Organisation und Zusammenstellung der 16-tägigen Reise durch den Osten dieses abwechslungsreichen Landes. Die Empfehlung der Reisezeit war optimal, nie zu heiß und keine Mosquitos. Alle Lodges waren ausgezeichnet in Service, Ausstattung und landschaftlicher Einbettung.

Böhms Zeederberg war gleich zu Beginn sehr beeindruckend (wenn Adapterstecker ausgeliehen würden, brauchte man ihn dort nicht für 25 R zu kaufen, im Hardware Store kostet er 7 – 10 R). Danach erste Gamedrives mit super Driver und Trackfinder in Elephant Plains (wir haben hier die Big Five gesehen!). Hütten, Essen, Service waren ausgezeichnet. Der Weg war schwierig zu finden, die Wegbeschreibung aus dem Internet brachte Verwirrung. Ihre Beschreibung reichte allerdings auch nicht aus, um das Gowrie Gate zu finden. Da wir zur Serenity-Lodge den Weg durch den Krüger-Park wählten, kamen wir erst in Dunkelheit dort an. Wir hatten nur eine Nacht gebucht, das war für eine solch beeindruckende Lodge zu wenig Zeit. Mkaya-Game Reserve für eine Nacht war eine tolle Erfahrung. Die folgenden 2 Tage in der Leopard-Mountain-Lodge waren in jeder Beziehung ein Highlight. Das Boathouse in Ballito hat uns etwas enttäuscht. Die sonst übliche Freundlichkeit der Gastgeber fehlte hier. Das Essen im hauseigenen Restaurant war ausgezeichnet. Da wir von Durban nicht so sehr begeistert waren, hätten uns 2 Nächte in Ballito ausgereicht. Den Weg nach Ecabazini Homestead wählten wir über eine Nebenstrecke durch die Thousand Hills. Er war landschaftlich toll und auch der Aufenthalt bei C.J. Hood war ein besonderes Erlebnis. Schade, dass wir nicht wussten, dass die dort lebenden Zulus Kleidung und Schuhe aller Art brauchen können. Fast schon zum Ende unserer Reise waren wir in den Drakensbergen bei super Wetter und klarer Fernsicht. Die Welt in einem Land...diesen Werbespruch kann man jetzt verstehen. Das Cleopatra-Farmhouse mit seinen einzigartigen Chalets und Einrichtungen stellte mit dem Gourmet-Essen von Richard Poynton einen letzten Höhepunkt dar. Allerdings hätten wir uns hier 2 Nächte gewünscht, um die herrliche Umgebung und die Bushmen Paintings sehen zu können. Unsere letzte Nacht verbrachten wir bei ebenso klarem Wetter vor der imposanten Kulisse im Tendele Camp. Auch hier war eine Nacht zu wenig, um die Umgebung ein wenig erkunden zu können. Die Fahrt dorthin war aber schon ein Genuss. Ebenso war die Rückfahrt nach Jo-Burg landschaftlich besonders reizvoll.

Unser Avis-Wagen fuhr ohne Probleme die 3300 km, Anmietung und Rückgabe verliefen reibungslos und sehr zügig. Die Wegbeschreibungen waren nicht immer ausführlich genug und km-Angaben stimmten manchmal nicht (z.B. in Swaziland zum Mkaya Reserve fast 10 km Differenz zur angegebenen Strecke). Einziger Wermutstropfen: Da wir die Reise sehr langfristig geplant und gebucht hatten, wäre eine bessere Platzreservierung auf dem Hin- und Rückflug sicher möglich gewesen. Trotz Herrn Garstkas Zusage hatten wir auf dem Hinflug keinen Fensterplatz und auf dem Rückflug gelang uns nur auf Grund genügend freier Plätze ein Umsetzen unserer 4. Person, die sonst alleine gesessen hätte.

Wir haben unseren Freunden und Bekannten von diesem Urlaub vorgeschwärmt und danken Ihnen hiermit noch einmal für die gelungene erste Reise in ein für uns fremdes Land. Wir werden nächstes Jahr wieder bei Ihnen einen 16-tägigen Urlaub in Südafrika oder Namibia buchen.



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